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Wie verlegt man richtig Granitsteine

1 Antwort

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Mum-Pitz

Mum-Pitz

Rang: Albert Einstein2 (34.404) | Bau (87), granit (5)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (27.07.2008 19:16)

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http://www.bau-doch-selber.de/bauen/naturstein.html kopieren
Für Außenanlagen verwendet man Granit, Sandstein oder Basalt mit natürlichen Unregelmäßigkeiten. Polierte Granit- und Gneissorten, aber auch Travertin- und andere Natursteinfliesen, z.B. aus Marmor, sind Millimeter genau werden als Böden- und Wandbekleidungen oder Treppen verlegt.

Natursteine
.....
Granit ist hart und haltbar. Farbgebung von Weiß bis Rosa.
Polierte Granitsorten können Sie z.B. auch in Ihren Räumen verlegen. Die Natursteinplatten sind ein edler und attraktiver Bodenbelag, der auch wertsteigernd wirkt. Die Plattenformate haben beispielsweise Größen wie 30 x 30 oder 30 x 60 Zentimeter.

Gartenwege und Terrassen aus Natursteinen wirken natürlich was ihren besonderen Reiz ausmacht. Werden sie im Garten auf Wegen oder in geometrischen Mustern, z.B. kreisförmig, verlegt, bilden sie einen spannungsreichen Kontrast zur Natur, zu Bäumen, Beeten und Rasen. Glattpolierte und maßhaltige Natursteine werden gern im Haus eingesetzt. Sie bringen mit ihrer facettenreichen Oberfläche ein Stück Natur ins Haus.

Pflegetipp:
...
Granit hingegen braucht speziell geeignete Pflegemittel.

Material
Natursteine als Platten, Klinker,
Mauersteine oder Blockstufen
Sand oder Splitt, Körnung 0/8
Kies, Körnung 0/64 (für Beton)
Zement
Fugenmörtel
Natursteinfliesen
Fliesenkleber für Natursteinfliesen
(kalkarm oder trasshaltig)
Silikon für Naturstein

Werkzeug
Richtscheit
Maurerschnur
Wasserwaage
Schaufel
Rechen
Schubkarre
Rüttler mit Gummischutzmatte
Fäustel mit Schutzkappe
grober Besen
Zahnkelle
Mörtelwanne, Kelle
Schwammbrett, Nassschneider, Einscheiben-Schleifmaschine

Außenbereich
Wenn Sie für den Außenbereich Natursteine für eine begehbare Fläche auswählen, achten Sie darauf, dass diese auch im Winter eine ausreichende Frost- und Rutschfestigkeit bieten. Verwenden Sie also beispielsweise für Ihre Terrasse Platten oder Steine mit gröberer Oberflächenstruktur.

Als Traggrund für die kubischen Pflastersteine dient feinkörniger Sand. Die mindestens zehn Zentimeter dicke Tragschicht bietet Hohlräume, damit das im Winter gefrierende Wasser die Steine nicht hochdrücken kann. Natursteinplatten hingegen sollten Sie auf einem etwa drei bis fünf Zentimeter starken Granitsplitt- oder Brechsand-Untergrund verlegen.

Sand, Splitt oder Brechsand müssen unbedingt frei sein von Eisenpartikeln, und sie dürfen auch keine organischen Verunreinigungen enthalten. Tipp: Oberfläche und Tragschicht verlegen Sie mit einem zweiprozentigen Gefalle vom Haus weg.

Palisadenbegrenzung
Palisaden sollten maximal 2/3 der Steinhöhe aus dem Boden ragen. Dementsprechend graben Sie die Palisaden tief ein. Auf die Sohle des Grabens füllen Sie dann scharfen Sand und Zementgemisch im Verhältnis 4:1 ein. Die Granitpalisaden setzen Sie auf die Sohle. Bis zum Abbinden des Sand-Zement-Gemischs sichern Sie die gerade Flucht.

Pflasterstein-Muster verlegen
Der geplante Kreis für eine Steinrosette lässt sich einfach konstruieren. Als Unterbau dient ein etwa zehn Zentimeter dickes Sandbett.
Auf das Sandbett mit einem Gefalle von zwei Prozent legen Sie den ersten Kranz Granitsteine entlang der gezogenen Kreisumfangslinie aus.
Das Gefälle der Pflastersteine kontrollieren Sie mit der Wasserwaage. Bei größeren Flächen arbeiten Sie von der verlegten, verfugten Steinteilfläche aus.
Die Fugen der Steinreihen entstehen durch die Unregelmäßigkeiten des Materials. Zum Zentrum hin hauen Sie Steine passgenau zu recht.


Ergänzung vom 27.07.2008 19:20:

Ist die komplette Fläche verlegt, wird sie, falls notwendig, mit einem Rüttler verdichtet, mit einen Gummischutz.
Die neue Pflasterfläche ist erst nach dem Verfugen voll begeh- und belastbar. Den Fugensand verteilen Sie vor

Mauer aus Palisaden bauen
Aus Palisadensteinen können Sie auch kleine Mauern bauen. Die Lagerfuge der ersten Steinreihe muss dick ausgeführt werden. Der steif angemischte Mörtel schließt auch die Fugen zwischen den Steinen.
Die Maurerarbeiten schließen Sie mit dem Verfullen der unregelmäßigen Fugen ab. Nehmen Sie etwas Mörtel auf die Glättkelle, halten Sie sie vor die Fuge und schieben Sie den Mörtel mit der Fugenkelle kräftig ein.

Natursteinfliesen verlegen
Unebene oder dicke Natursteinfliesen werden im Kombi-Verfahren verlegt. Dabei streichen Sie den Kleber auf den Boden und auf die Fliesenrückseite. Das zwei Zentimeter dicke Kleberbett gleicht Unebenheiten aus.
Unbehandelte Fliesen wie Marmor oder Travertin- müssen Sie vor dem Verfugen mit einem Fleckstopp behandeln. Sonst setzt sich der Fugenmörtel auf der Oberfläche fest. Er ist nur schwer zu entfernen.
Die Fugen zwischen den Platten verfüllen Sie vorsichtig mit einer Kunststoffkelle und arbeiten die Fugenmasse mit einem feuchten Schwammbrett ein.
Bei gewachsten Böden wie Marmorfliesen folgt nach dem Verfugen noch eine Wachsversiegelung. Tragen Sie Wachs gründlich auf und massieren Sie es mit einer Poliermaschine noch porentief ein.

Porta Westfalica, den 25.07.2008

Eine tolle Seite: http://www.bau-doch-selber.de/index.html kopieren


http://www.weltdeswohnens.de/fuer-selbermacher/innenausbau/fliesen-selbst-verleg... kopieren
Natursteine selbst verlegen

* Bei Natursteinfliesen aus Marmor oder Granit muss sehr sorgfältig und leider auch schnell gearbeitet werden. Der Reiz liegt in ihrer unterschiedlichen Struktur. Die Fugenbreite beträgt nur zwei Millimeter.

* Bei Natursteinen arbeitet man mit zwei Produkten: Auf den Boden kommt ein Kleber, der in 20 Minuten hart ist, auf die Rückseite der Fliese Marmorkleber. Es dürfen keine Hohlräume entstehen.

* Beim Verlegen muss auf schmale Fugen (auch hier helfen kleine Abstands-halter aus Plastik) und auf eine einigermaßen gleichmäßige Ausrichtung der Maserung geachtet werden.

* Auch das Verfugen erfordert besondere Sorgfalt. Verfugen Sie immer nur kleine Flächen zügig in einem Stück. Anhaftendes Fugenmaterial trocknet sehr schnell und muss daher immer gleich entfernt werden.

* Natursteinoberflächen sind erheblich empfindlicher als die von Fliesen. Reste von Kleber oder Fugenmaterial hinterlassen bleibende Spuren. Deshalb nach dem Verfugen trocken abwischen und polieren.

* Zum Schluss die Kanten zu den Wänden mit Silikon abdichten. Wände und Boden mit Klebeband schützen. Silikon auftragen und dann mit der feuchten Fingerspitze gleichmäßig und zügig abrunden

Illustration ist auch gut.

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