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denkbaar
denkbaar (Rang: Student)

ERBEN

Wieviel Prozent ist das gesetzliche (mindest)Erbe von Eltern zu Kindern

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Wissender

Wissender

Rang: Isaac Newton (10.688) | Erben in Deutschland (7)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.08.2008 21:48)

1

Mal an-
genommen, der Nachlass besteht tat-
sächlich aus Haus, Auto und Festgeld-
konto. Stirbt der Vater einer vierköpfi-
gen Familie ohne Verfügung, erbt die
Mutter zwei Viertel, die Kinder erben
je ein Viertel. Die Mutter erbt also ein
halbes Haus, ein halbes Auto, ein hal-
bes Festgeldkonto. Jedes Kind be-
kommt ein Viertel vom Haus, ein Vier-
tel vom Auto und ein Viertel vom Geld.
Wie soll das gehen? Dies lässt sich
durch Testament regeln

http://209.85.135.104/search?q=cache:4dGTQEEs_sMJ:www.auw.de/aw/pdf/2007_03/aw_0... kopieren

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elif2005

elif2005

Rang: Einsteigerin (32) | Erben in Deutschland (7)

11 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.08.2008 21:51)

2

Hinweis (Stand 16.03.2008): Das Bundesjustizministerium plant eine Reform des Erbrechts. Ein wichtiger Bestandteil ist die Reform der Vorschriften über das Pflichtteilsrecht. Derzeit können Kinder, Eltern, Ehegatten oder Lebenspartner des Erblassers auch dann einen Teil des Nachlasses verlangen, wenn sie enterbt wurden. Der Pflichtteil beträgt dann die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. An der Höhe des Pflichteils soll sich nichts ändern, wohl aber an dessen Voraussetzungen. Im Einzelnen soll künftig folgendes gelten:

1. Die vollständige Enterbung eines Pflichtteilsberechtigten soll künftig leichter werden. Trachtet ein Pflichtteilsberechtigter ihm nahe stehenden Personen wie Stief- und Pflegekindern nach dem Leben, oder misshandelt sie körperlich schwer, soll ein Grund zur Enterbung vorliegen. Bis dato ist dies nur möglich, wenn es ein solches Verhalten gegenüber dem Erblasser, seinem Ehegatten, Lebenspartner oder seinen Kindern gab. Die Möglichkeit einer Enterbung wegen "ehrlosen und unsittlichen Lebenswandels" soll entfallen. Dafür soll es zur Entziehung des Pflichtteils ausreichen, wenn eine rechtskräftige Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung vorliegt.

2. Pflegeleistungen sollen bei Erbschaften künftig stärker Berücksichtigung finden. Dazu ist vorgesehen, dass der Pflegebetrag von der unter den Erben aufzuteilenden Summe abzuziehen ist. Für den pflegenden Angehörigen soll so am Ende mehr bleiben.

3. Wer ein Haus oder Unternehmen erbt, sieht sich oftmals der Tatsache gegenüber, dieses Vermögen veräußern zu müssen, um weiteren Erben den Pflichtteil auszahlen zu können. Die auch jetzt schon für pflichtteilsberechtigte Erben geltende Stundungsregelung soll nach der Reform für jeden Erben durchsetzbar sein, also z.B. auch für die Nichte des Erblasser, die keine Pflichtteilsberechtigte ist.

4. Schenkungen des Erblassers zu dessen Lebzeiten sollen privilegiert werden. Bisher sind diese Schenkungen bis zu 10 Jahren vor dem Tod des Erblassers auf Verlangen des bzw. der Pflichtteilsberechtigten ausgleichspflichtig. Pflichtteilberechtigte werden mit dieser Regelung so gestellt, als ob es die Schenkung nicht gegeben hätte. Im Zuge der Reform soll sich dies ändern: Je länger die Schenkung zurück liegt, umso weniger soll für die Pflichtteilberechnung von Bedeutung sein. Lag die Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall würde sie voll in die Berechnung des Erbes einbezogen, lag sie zwei Jahre davor nur noch zu 9/10 und in jedem weiteren Jahr um jeweils ein Zehntel weniger

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