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(Gast507424)

Wo hat der Mensch überall Bandscheiben und wieviele sind es??

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ihvj

ihvj

Rang: Bachelor (606) | Gesundheitsfrage (5)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (22.09.2008 07:21)

1

23 stück und die sind bestandteil der wirbelsäule


Ergänzung vom 22.09.2008 07:24:

Anatomie der Wirbelsäule
Der Begriff ist eigentlich irreführend. Wirbelsäule - erinnert eher an einen starren, stabilen Aufbau, eben dem einer Säule. Das Gegenteil ist aber der Fall. Es handelt sich um eine Kette von Wirbeln, die flexibel miteinander verbunden sind, und außer der Fähigkeit, Gewichtsbelastungen zu tragen, nichts mit einer Säule zu tun hat.
Wirbelsäule Die Wirbelsäule bildet die Achse des menschlichen Körpers. Sie wird gebildet aus 33 - 34 knöchernen Wirbeln und den dazugehörenden Zwischenwirbelscheiben, den sogenannten Bandscheiben. Wir unterscheiden an der Wirbelsäule drei ähnlich aufgebaute Abschnitte:
Den oberen Abschluss bildet die Halswirbelsäule (HWS) mit sieben Halswirbeln. Ihre Aufgabe ist es u.a. den Kopf zu tragen.
In der Mitte befindet sich die Brustwirbelsäule (BWS) mit zwölf Brustwirbeln. Gemeinsam mit dem Brustbein und den Rippen bildet sie den knöchernen Brustkorb.
Das untere Ende stellt die Lendenwirbelsäule (LWS) mit ihren fünf Lendenwirbel dar. Sie steht direkt auf dem Becken auf.
Auf die Lendenwirbelsäule folgt das Becken als Verbindung der Wirbelsäule zu den Oberschenkeln, zu Kreuzbein und Steißbein, die gemeinsam den hinteren Teil des Beckens bilden. Sie gehören ebenfalls zur Wirbelsäule und bestehen auch aus Wirbeln, die allerdings zu einem einzigen Knochen verschmolzen sind, so dass keine Bewegung mehr möglich ist.
Die verschiedenen Aufgaben und Belastungen haben den Wirbeln der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte unterschiedliche Formen verliehen. So sind beispielsweise die Halswirbel merklich kleiner als die Lendenwirbel. Kein Wunder: Sie müssen lediglich das Gewicht des Kopfes tragen, während auf den Lendenwirbeln die Last des Rumpfes und der Arme ruht - und das des Kopfes noch dazu.
Im Bild kann man deutlich die Doppel-S-Form, die typische physiologische Krümmung der Wirbelsäule, erkennen. Diese bildet sich bereits während der ersten Lebensjahre und des Laufenlernens aus. Die Lendenwirbelsäule ist leicht nach vorne gewölbt (Lendenlordose), während die Brustwirbelsäule nach hinten geschwungen ist (Brustkyphose). Dadurch verläuft das Körperlot, bzw. der Masseschwerpunkt direkt an der Wirbelsäule und das Gewicht kann über das Becken auf die Beine geleitet werden, ohne dass große Hebelkräfte entstehen.
Jeder Wirbel besteht aus einem Wirbelkörper, der den Hauptteil des Gewichts trägt. Er und ein paariger Wirbelbogen, der hinten das Wirbelloch umgibt, bilden zusammen den Wirbel. Die Verbindung der aufeinander folgenden Wirbellöcher bildet den Spinalkanal, in dem das Rückenmark verläuft. Zwei benachbarte Wirbellöcher schließen allerdings nicht fugenlos aneinander an. Aus der entstehenden Lücke, dem Zwischenwirbelloch, treten links und rechts Nerven aus.

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457224
Jette1984

Jette1984

Rang: Master (1.474) | Gesundheitsfrage (19)

5 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (22.09.2008 07:21)

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