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720018
Ichini
Ichini (Rang: Einsteigerin)

Was sind die größten Unterschiede zwischen Juden und Christen?

Was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem Judemtum und dem Christentum? Ich lese immer wieder das der Christentum auf dem Judentum aufgebaut ist... Warum sagt man das?

Vielen Danke
Ichini

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9 Antworten

195734
julga

julga

Rang: Clara Schumann (7.824) | religion (850), Christentum (126), Judentum (15)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.02.2009 19:34)

1

Weil es früher nur das Judentum gab und Jesus Jude war. Er wollte keine neue Religion gründen, sondern das Judentum reformieren.
Daraus ergab sich aber eine Spaltung: jene, die weiterhin an den alten Traditionen festhielten und jene, die Jesus nachfolgten. Aus diesen Jüngern (die ihm nachfolgten) entwickelte sich dann das Christentum.
Darum sagt man, das Christentum baut auf dem Judentum auf.

Unser AT in der Bibel ist in weiten Teilen identisch mit der Hl. Schrift der Juden (Tora).

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678010
Asatruring

Asatruring

Rang: Nobelpreisträger (5.728) | religion (6.219), Christentum (1.136), Judentum (411)

36 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (21.02.2009 07:05)

2

Das Christentum ist nicht viel mehr als eine jüdische Sekte.

Die Christen haben den jüdischen Gott.
Die Christen haben die Tora, das sie altes Testament nennen.
Die Christen verehren Jesus, der nur jüdische Jünger hatte und als Jude nur das Judentum reformieren wollte. Erst Paulus der Jesus nicht kannte und sich selber berufen hat ging zu den Heiden und machte sie zu Christen.

Dei Juden sehen allerdings Jesus nicht als Sohn Gottes.

Die Christen ignorieren eine Menge jüdischer Vorschriften auch wenn sie im Alten Testament stehen.

3 Kommentare

155527
honorata
honorata

Eine gute Erklärung, wie ich finde.

704987
magigstar
magigstar

Eine gute Erklärung, aber:

Es war eine jüdische Sekte. Nun nicht mehr.

Jesus hat die alten jüdischen Vorschriften widerrufen und uns (uns Chrsiten) davon befreit.

altes jüdisches Gesetz: Auge für Auge
Jesus sagt dazu: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

390765
Konradwilhelm
Konradwilhelm

Den Titel "Sohn Gottes" gibt es im AT an keiner einzigen Stelle.

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704987
magigstar

magigstar

Rang: Einsteiger (80) | religion (66), Christentum (10)

4 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (22.02.2009 23:04)

3

Kurz gesagt: Jesus

Die Juden warteten auf den Messias, der das Reich Gottes anbrechen lässt. Dies ist - nach christlichen Überlieferung - auch passiert.
Gott hat uns seinen Messias geschickt, Jesus.

Die Juden glauben aber nicht an Jesus.
Einige schon, daraus wurden Christen.

Wir sind alle mit einandern verwandt, ja selbst mit den Moslems haben wir Urväter.

Verzeiht mein "wir", ich meine natürlich "die Christen".

Auch noch ein Unterschied, der nicht genannt wurde. Das Reich Gottes ist nach christlicher Überzeugung mit Jesus Geburt angebrochen. Bei den Juden hat das Reich Gottes noch nicht angefangen.

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155527
honorata

honorata

Rang: Mileva Einstein3 (39.870) | religion (980), Judentum (246), Christentum (142)

18 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (20.02.2009 13:15)

4

aufbauen würde ich das gar nicht nennen.
Nach dem Tode von Jesus von Nazaret, später Christus genannt, wurde praktisch ein Neues Testament von seinen Nachfolgern geschaffen und niedergeschrieben.
Die dann sogenannten Christen propagierten ihren neuen Glauben - das Christentum als einen sogenannten Aufbau auf das Judentum.

Die Christen sagten, dass sie das Alte Testament ebenfalls übernommen haben, da dort die Geschichte der Menschheit - im religiösen Sinne - zu lesen sei.

Für Christen ist Jesus Gottes Sohn, für das Judentum war Christus lediglich ein sterblicher, aber ein Rabbi.
Im Judentum ist Moses sozusagen der Religionsstifter des Judentums.

Juden können ihr AT - Tora noch im Original lesen, während das Christentum die Bibel vielfach übersetzt hat, so dass sie oft nicht mehr den ursprünglichen Worten folgt (AT).

Das Judentum hat ganz andere Feiertage, als das Christentum.
Das Christentum hat viele sogenannte heidnische Feste als religiöse Feste ausgelegt, die nun auch als christliche gefeiert werden.

Das Judentum wartet noch auf den Messias.

Das Christentum missioniert, bzw. hat missioniert.
Das Judentum nicht.

http://www.christen-und-juden.de/index.htm?html/dabru.htm kopieren

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87518
blaues_salz

blaues_salz

Rang: Mileva Einstein5 (69.355) | religion (398), Judentum (40), Christentum (39)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.02.2009 19:36)

5

Das Christentum ist aufgebaut auf dem jüdischen Glauben.
Jesus - ursächlich für die Entsehung des Christentums war Jude und es lag nicht in seiner Absicht, dies nur nebenbei, eine neue Religion zu gründen.
Das Alte Testament ist maßgeblich für den jüdischen Glauben - Juden sprechen jedoch nicht vom Begriff altes Testament, weil es dann die Voraussetzung für ein / das Neue Testament gibt.
Das neue Testament erzählt von Jesus, seinem Leben, seinem Tod, etc., und ist die eigentliche Schrift der Christen.
Zusammengefaßt ist beides in der Bibel

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477864
zahal

zahal

Rang: Albert Einstein (14.606) | religion (93), Judentum (58), Christentum (17)

9 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.02.2009 19:38)

6

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87518
blaues_salz
blaues_salz

schön Dich zu lesen :)

720018
Ichini
Ichini

Hilft mir sehr viel! Wenn ich fertig bin es durchzulesen ;)

477864
zahal
zahal

Gerne wie immer

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720018
Ichini
Ichini

Ihr antwortet ja schnell!
Vielen, vielen dank!!!!

Bussi
Ichini

985134
Patzal
Patzal

Hallo Ichini!

Die Juden erwarten noch den Messias, der ihrer Vorstellung nach ein irdischer Messias sein müsste; für Christen ist Jesus Christus der verheißene Messias. Wenn die Juden die Prophetie der Heiligen Schrift (AT) ernst nehmen würden, müssten sie auf Jesus Christus kommen, denn Dan.9/24-27 lautet gemäß einer jüdischen Übersetzung:

Dan.9/24-27 (NHTS)…….. Siebzig (Jahr-)wochen sind bestimmt über dein Volk und deine heilige Stadt / daß dein Frevel vollendet und die Sünde erfüllt ist / die Missetat gesühnt und ewig Heil herbeigeführt / daß Gesicht und Gottbegeisterter besiegelt und Hochheiliges gesalbt ist. / Und du sollst wissen und verstehen: / Vom Ausgehn des Wortes, daß Jeruschalaim wieder gebaut wird / bis zum Gesalbten, dem Fürsten / sind sieben Wochen. / Und zweiundsechzig Wochen / so wird es wieder gebaut sein (mit) Platz und Graben / und (zwar) in der Bedrängnis der Zeiten; / und nach den zweiundsechzig Wochen / wird der Gesalbte ausgerottet und hat keinen (Nachfolger). / und die Stadt und das Heiligtum wird verderben das Volk des Fürsten, der da kommt; / und sein Ende: / In Überflutung; / und bis zum Ende ist Krieg beschlossen: Verwüstung. / Und er wird stark im Bund für viele / auf eine Woche / und zur halben Woche schafft er Schlacht- und Mehlopfer / und (wendet sich) zu dem geflügelten Greuel der Verwüstung / bis die beschlossene Vernichtung sich ergießt über den Verwüster. „

Diese Prophezeiung kann sich nicht mehr erfüllen, muß sich also schon erfüllt haben; dazu kommt noch die umfassende Messiasprophetie, die sich genau an der Person Jesu erfüllt hat:

weitere Messiasprophezeiungen
bezüglich seines ersten Auftretens

GEBOREN AUS DEM STAMM JUDA
1.Mose 49/10 Mat.1/1-2
Alle Könige in Juda von David bis zum letzten – Zedekia – kamen aus dem Stamm Juda; vom babylonischen Exil bis zum Auftreten des Messias gab es keinen judäischen König mehr, nur noch Statthalter der jeweils herrschenden Weltmacht. Der, „dem es gehört“, sollte zwar Anfang des ersten Jahrhunderts uZ erscheinen, aber noch nicht als amtierender Regent in Erscheinung treten; er sollte zunächst als Erlöser fungieren.

GEBOREN IN BETHLEHEM
Micha 5/1,2 Mat.2/1,5,6
Es gab zwei Bethlehem in Palästina, daher die Präzisierung des Propheten „Bethlehem-Efrata“. Ein wichtiger Hinweis des Propheten ist, daß der zu erwartende Messias eine vormenschliche Existenz hat.

GEBOREN VON EINER JUNGFRAU
Jes:7/14 Mat.1/22,23
Das hebräische Wort für „Jungfrau“ kann auch „Herangereifte“ bedeuten. Daß aber eine „Herangereifte“ schwanger wird, ist kein (Wunder)zeichen, denn das geschieht tausende Male jeden Tag, aber daß eine Jungfrau schwanger wird, ist ein solches (Wunder)zeichen.
Jesus erhielt mehrere prophetische Titel: so gemäß Jes.9/5 (bzw. Vers 6 nach anderer Einteilung) wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Der Titel „Gott mit uns“ (Immanuel) ist ebenfalls ein Titel, denn sein Name sollte laut Anweisung des Engels „Jesus“ lauten (Luk.1/31).

KINDERMORD
Jer:31/15 Mat.2/17,18
Matthäus hat sicherlich die historische Wahrheit niedergeschrieben. Kritiker bezweifeln die Historizität dieses Ereignisses, weil keine archäologische Bestätigung vorliegt, was an sich nichts beweist; es ist schon öfter der Fall gewesen, daß sich Historiker gescheut haben, die Schandtaten von Herrschern zu berichten.

EIN VORLÄUFER ERSCHEINT
Jes:40/3 Mat.3/3
Johannes der Täufer erwies sich als dieser Vorläufer. Er trat sechs Monate vor dem Auftreten Jesu in Erscheinung und wies auf den in Kürze erscheinenden Messias hin

AUS ÄGYPTEN GERUFEN
Hos:11/1 Mat.2/15
Im Zusammenhang des prophetischen Textes ist zwar von Israel die Rede, aber andererseits wird Israel nirgends als Sohn bezeichnet, sondern als sinnbildliche Frau (Jer.3/20); überdies wäre eine Prophetie mit mehrfacher Erfüllung kein Einzelfall in der Bibel.

BEAUFTRAGT
Jes.61/1,2 Luk.4/17-19,21

BEGINN SEINES DIENSTES
Da.9/24-27 siehe oben
GEISTIGE ERLEUCHTUNG
Jes:8/23-9/1,2 Mat.4/13-16

EIFER FÜR

 

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