Diese Frage ist gespeichert in:

Anzeige


Neueste Antworten

700040
JoJoheart
JoJoheart (Rang: Bachelor)

Was gibt es für schöne Frühlingsgedichte...??

Ich suche Gedichte zum Frühling, die leicht verständlich sind und sich reimen. Sie müssen von einer 5ten Realschulklasse gut verstanden werden können, also dürfen es nur wirklich schlichte Gedichte sein, ohne große sprachliche Bilder darin. Ich freue mich über eine Antwort(Internetseiten/direkt Gedichte, aber dann bitte mit Autor)!

4 Antworten

556007
rainbow.0211

rainbow.0211

Rang: Nobelpreisträgerin (7.491) | Gedichte (11), frühling (5)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (07.03.2009 13:13)

1

Seht das weiße Blütenmeer
in den Maientagen!
Bienen summen hin und her,
wollen Honig tragen.

Unser dicker Birnenbaum
trägt sein schönstes Kleid,
seine Äste sieht man kaum,
alles weiß beschneit.

Erna Fritzke

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

312291
beerbel54

beerbel54

Rang: Mileva Einstein3 (38.651) | Gedichte (60), reime (15)

18 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (07.03.2009 13:18)

2

Geh aus, mein Herz1)

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben!
Schau an der schönen Gärten Zier,
Und siehe, wie sie mir und dir
Sich ausgeschmücket haben!

Die Bäume stehen voller Laub,
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
Die ziehen sich viel schöner als
Als Salomonis Seide.

Die Lerche schwingt sich in die Luft,
Das Täublein fliegt aus seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder;
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mir ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder.

Die Glucke führt ihr Völklein aus,
Der Storch baut und bewohnt sein Haus,
Das Schwälblein speist die Jungen;
Der schnelle Hirsch, das leichte Reh
Ist froh und kommt aus seiner Höh'
Ins tiefe Gras gesprungen.

Die Bächlein rauschen in dem Sand
Und malen sich in ihrem Rand
Mit schattenreichen Myrten;
Die Wiesen liegen hart dabei
Und klingen ganz vom Lustgeschrei
Der Schaf' und ihrer Hirten.

Die unverdrossne Bienenschar
Fleucht hin und her, sucht hie und da
Ihr' edle Honigspeise:
Des süßen Weinstocks starker Saft
Bringt täglich neue Stärk' und Kraft
In seinem schwachen Reise.

Der Weizen wächset mit Gewalt,
Darüber jauchzet Jung und Alt
Und rühmt die große Güte
Des, der so überflüssig labt
Und mit so manchem Gut begabt
Das menschliche Gemüte.

Ich selber kann und mag nicht ruhn;
Des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
Ich singe mit, wenn alles singt,
Und lasse, was dem Höchsten klingt,
Aus meinem Herzen rinnen.
Paul Gerhardt
(1607 - 1676)
vertont von Augustin Harder 1813


Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
Die Bäume nicken sich's zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh':
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.
Theodor Fontane
(1819 - 1898)


März

Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.

Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.

Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.
J. W. v. Goethe
(1749 - 1832)


http://www.handmann.phantasus.de/gf_maerz.html kopieren

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

355497
Lyk44

Lyk44

Rang: Professor (5.206) | Gedichte (289), reime (14)

25 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (07.03.2009 13:25)

3

Barthold Hinrich Brockes (1680 – 1747)

Die Welt ist allzeit schön

Im Frühling prangt die schöne Welt
In einem fast smaragdnen Schein.
Im Sommer glänzt das reife Feld
Und scheint dem Golde gleich zu sein.
Im Herbste sieht man als Opalen
Der Bäume bunte Blätter strahlen.
Im Winter schmückt ein Schein, wie Diamant
Und reines Silber, Flut und Land.
Ja kurz, wenn wir die Welt aufmerksam sehn,
Ist sie zu allen Zeiten schön.

*

Ludwig H. Ch. Hölty (1748 - 1776)

Frühlingslied

Die Luft ist blau, das Tal ist grün,
Die kleinen Maienglocken blühn,
Und Schlüsselblumen drunter;
Der Wiesengrund
Ist schon so bunt,
Und malt sich täglich bunter.

Drum komme, wem der Mai gefällt,
Und freue sich der schönen Welt
Und Gottes Vatergüte,
Die solche Pracht
Hervorgebracht,
Den Baum und seine Blüte.

*
Achim von Arnim (1781 - 1838)

Der Kirschbaum

Der Kirschbaum blüht, ich sitze da im Stillen,
Die Blüte sinkt und mag die Lippen füllen,
Auch sinkt der Mond schon in der Erde Schoß
Und schien so munter, schien so rot und groß;
Die Sterne blinken zweifelhaft im Blauen
Und leiden ’s nicht, sie weiter anzuschauen.

*
Heinrich Heine (1797 - 1856)

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute,
Klinge, kleines Frühlingslied
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich lass sie grüßen.

*
Eduard Mörike (1804 - 1875)

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

*
Johannes Trojan (1837 – 1915)

Maienlust bei Berlin

Wie blüht im Glanz der Maien
So lieblich Baum und Strauch!
Jetzt schläft der Strolch im Freien,
Umduftet vom Blütenhauch.
Es schlagen so liebesehnlich
Die Vöglein überall.
Man rechnet drei Strolche gewöhnlich
Auf eine Nachtigall.
*

Heinz Erhardt (1909 –1979)

Humanistisches Frühlingslied

Amsel, Drossel, Star und Fink
singen Lieder vom Frühlink,
(...) leider noch nicht copyfrei

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

693526
anni-doreen

anni-doreen

Rang: Bachelor (829) | Gedichte (13)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (07.03.2009 16:49)

4

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Frühlingsbotschaft

Kuckuck, Kuckuck ruft aus dem Wald:
Lasset uns singen,
Tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es nun bald.

Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei'n:
Kommt in die Felder,
Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!

Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen,
Ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld.

schau mal hier :-)
http://www.gedichte-fuer-alle-faelle.de/kindergedichte/index.php?fnr=345 kopieren

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Diese Frage ist bereits geschlossen, daher sind keine Antworten mehr möglich. Du kannst jedoch einzelne Antworten kommentieren oder einen Kommentar hinterlassen.


  • Kommentare

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Nicht gefunden wonach Du suchst?

Dann stelle Deine Frage doch schnell und kostenlos!