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Die im April in Heilbronn erschossene Polizistin war nach einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) als Lockvogel in der Drogenszene tätig. Im August vergangenen Jahres habe die damals 21-Jährige in Zivil bei einer Rauschgifthändlerin fünf Gramm Heroin gekauft. Bilder: Polizistenmord in Heilbronn Das berichtete das SWR-Fernsehen am Freitag in Stuttgart. Der Sender berief sich auf eine Zeugenaussage der Beamtin bei der Kriminalpolizei Heilbronn. Nach ihrem Einsatz als vermeintliche Käuferin sei die Polizistin wieder in Uniform auf Streife gegangen. Das baden-württembergische Innenministerium wollte sich mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht dazu äußern. Auch die Staatsanwaltschaft Heilbronn wollte nicht Stellung nehmen. Ein Sprecher der Heilbronner Polizei sagte lediglich, dass die Beamtin nicht als verdeckte Ermittlerin gearbeitet habe. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte kurz nach der Tat gesagt, der Vorfall könnte möglicherweise ein kaltblütiger Racheakt und ein gezielter Schlag gegen die Landespolizei gewesen sein. Damit hatte er sich Kritik eingehandelt, er plaudere Ermittlungsdetails aus. Nach Angaben des SWR hatte die Polizistin gegen eine Drogendealerin als Zeugin ausgesagt. Demnach soll die Beamtin als Lockvogel selbst das Rauschgift gekauft haben, was letztlich zur Verurteilung der Dealerin geführt haben soll. Die mit Unterschrift der Beamtin versehene Zeugenaussage liege dem Sender vor. Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei hätte die Frau danach nicht wieder in der Region in Uniform eingesetzt werden dürfen. Der am Tattag angeschossene Kollege der Polizistin ist weiterhin nicht ansprechbar. Die Ermittler hätten wenig Hoffnung, dass er in den nächsten Tagen oder Wochen vernommen werden könne, sagte ein Polizeisprecher. Der 24-Jährige sei allerdings auf dem Weg der Besserung und reagiere auf Schmerzreize. Wann ihn die Ärzte aus dem künstlichen Dauerschlaf wecken, stehe noch nicht fest. Vor drei Wochen hatten unbekannte Täter auf dem Festgelände Theresienwiese auf den Beamten und seine 22 Jahre alte Kollegin geschossen. Die Frau war sofort tot. Vom Täter fehlt weiter jede Spur. Die Ermittler sind bislang 500 Hinweisen erfolglos nachgegangen. Auch eine Belohnung von 100 000 Euro brachte bisher nicht den erhofften Erfolg. Weil der schwer verletzte Polizist der einzige Zeuge sein könnte, wird er bewacht. Unklar ist aber, ob sich der 24-Jährige überhaupt an die Tat erinnern wird. http://news.de.msn.com/panorama/Article.aspx?cp-documentid=4967084 kopieren
deaktivierter_User
Rang: Einsteiger (86) | deutschland (16)
60 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.05.2007 03:23)
find das es panne ist wenn die polizistin ermittelt hatte undercover und danach streife fahren musste
chrisagd
Rang: Archimedes (9.482) | deutschland (412)
8 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (19.05.2007 09:38)
Naja ... das als Polizeipanne zu bezeichnen, würde ja bedeuten, daß sie selbst, oder zumindest die Polizei als solche eine Schuld an ihrem Tod trägt. Das ist natürlich Unsinn. Es zeigt nur, daß Deutschland allmählich zur Bananenrepublik wird ...
hexe196740
Rang: Juniorprofessorin (3.660) | deutschland (301)
3 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (21.05.2007 03:28)
War wohl ein grober fehler der vorgesetzten der jungen polizistin,der wer im undercover dienst arbeitet und als v-mann eingesetzt wird,sollte nicht tagsüber auf streife gehen müssen!Das Risiko entdeckt zu werden lag ja eigentlich auf der hand und hätte nicht unterschätzt werden dürfen!grüße dich aus bayern!
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