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Interview mit Nadeshda

Liebe Community, schon eine ganze Weile war es ruhig in Sachen Interviews auf dem COSMiQ-Blog – das soll sich heute aber ändern.  weiter ...



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Marius92
Marius92 (Rang: Nobelpreisträger)

Farlässige körperverletzung

wenn man eine farlässige körperverlezung begangen hat ist man dann VORGESTRAFT?

4 Antworten

732744
annalouisa

annalouisa

Rang: Nobelpreisträgerin (6.082) | gesetze (24), Polizei (23)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.06.2009 11:28)

1

Wenn man wegen einer vorsätzlichen Körperverletzung vor Gericht gestanden hat und zu einer Strafe verurteilt wurde ist man natürlich vorbestraft.


Ergänzung vom 29.06.2009 11:30:

natürlich auch bei fahrlässiger Körperverletzung.

Alles was vom Richter mit einer Strafe belegt wurde ist eine Vorstrafe. Eine Buße allerdings ist noch keine Vorstrafe!!

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Daytona

Daytona

Rang: Studentin (237) | gesetze (18), Polizei (9)

10 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.06.2009 11:35)

2

Hi,

wenn Du eine Verurteilung über 6 Monaten bekommen hast, steht es auch im Führungszeugnis und Du bist dann auch vorbestraft...

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743476
TechnikFreak

TechnikFreak

Rang: Robert Koch (8.706) | Polizei (107), gesetze (104)

19 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.06.2009 11:44)

3

vorbestraft ist man laut StGB nur wenn die Strafe laut dem Gesetz so hoch ist dass diese ins Führungszeugnis aufgenommen wird. Kann auch sein dass der Satz, die TAT oder die Schwere so hoch sind dass du somit vorbestraft wärst. Wenn du nie etwas verbockt hast und nun einmal aufgefallen bist, gestanden hast und die Sachlage nicht so schlimm war dann kann es durchaus sein dass die Daten nicht ins Führungszeugnis kommen, du eine geringen Strafsatz erhältst und eben nicht vorbestraft wärst.

Kommt auf den Fall an.

2 Kommentare

728721
Marius92
Marius92

hab nem auto die Vorfahrt genommen, hab mich aber (meines erarchtens) gut verhalten. hab mich am nächsten tag bei imm entschuldigt etc...

Fals er aber mit seiner verletzung (schmertzen in der schulter) zum Artzt geht wir gegen mich anzeige erstattet wegen fahrlässiger (sry k.p. wie man das schreibt hab es gsd bis jetzt noch NIE benutzt) körperverletzung.

743476
TechnikFreak
TechnikFreak

Ich denke dass ist ja etwas anderes. Unfälle im Straßenverkehr können immer passieren und wenn du es nicht gesehen hast bzw. keine Absicht "willentlich" dahintersteckt dann wirst du kaum wegen so etwas gleich vorbestraft sein. Ein Unterschied ist es wenn du Jemanden den Schädel einschlägst usw.

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incubus75

incubus75

Rang: Albert Einstein3 (40.883) | Polizei (3.066), gesetze (127)

22 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (30.06.2009 08:41)

4

Zunächst einmal setzt eine fahrlässige Körperverletzung voraus, dass der Verletzte unbedingt einen Strafantrag gegen dich stellt, es sei denn die Staatsanwaltschaft erkennt auf besonderen öffentlichen Interesse, was jedoch eher selten der Fall ist und meist nur dann vorkommt, wenn man erkennen kann, dass du grob fahrlässig gehandelt hast (zum Beispiel strake Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit).
In deinem Fall gehe ich nicht davon aus, dass der Geschädigte Strafantrag gegen dich stellt, da sie absolut nichts mit seinen Schmerzensgeldforderungen gegen dich zu tun haben. Die kommen aus dem Zivilrecht und sind gesondert einzuklagen. Sollte er dennoch Strafantrag stellen, bleibt der Staatsanwaltschaft aber immer noch die Möglichkeit, das Verfahren einzustellen oder gegen einen geringen Strafbefehl einzustellen. Dann bleibt dein Führungszeugnis in jedem Fall sauber und du gilst dann nicht als vorbestraft.
Sollte es denoch eine Gerichtsverhandlung geben, dann müsstest du zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 181 Tagen oder einer Geldstrafe von mindestens 181 Tagessätzen verurteilt worden sein, damit dies im Führungszeugnis erscheint und du als vorbestraft gilst.

Wenn du also nicht gerade schon 15 Punkte in Flensburg wegen rücksichtslosem Fahren haben solltest, musst du dir keine größeren Sorgen wegen dem Verfahren machen.

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