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nillepardemann
nillepardemann (Rang: Bachelor)

besonderheiten des Urans?

Kann mir jemand die Besonderheiten des Element uran sagen?

4 Antworten

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mario_1

mario_1

Rang: Master (1.366)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.11.2009 19:01)

1

Uran ist ein chemisches Element mit dem Symbol U und der Ordnungszahl 92 im Periodensystem der Elemente. Es gehört zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block). Uran wurde 1789 von Martin Heinrich Klaproth aus dem Mineral Pechblende isoliert. Es ist nach dem Planeten Uranus benannt. Uran ist ein radioaktives Metall. Seine Radioaktivität wurde 1896 von Henri Becquerel entdeckt. In Mineralen enthaltenes und damit natürlich auftretendes Uran besteht zu etwa 99,3 % aus dem Isotop 238U und zu 0,7 % aus 235U.

Eine besondere Bedeutung erhielt Uran erst nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahre 1938: Das Uranisotop 235U ist – wie einige andere Nuklide mit ungerader Neutronenzahl – durch thermische Neutronen relativ gut spaltbar, es ist jedoch die einzige bekannte natürlich vorkommende Substanz, die zu einer Kernspaltungs-Kettenreaktion fähig ist. Deshalb wird es in Kernkraftwerken und Kernwaffen als Primärenergieträger genutzt und hat eine große wirtschaftliche Bedeutung erlangt.

Abgesehen vom Wert, den es für Chemiker hatte, wurde Uran im ganzen 19. Jahrhundert zum Färben von Glas und Keramik verwendet. Uranverbindungen wurden in der Glasherstellung eingesetzt, um Vasen und Dekorationsstücken, aber auch alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Schüsseln, Gläsern etc. eine gelbgrüne Farbe (annagrün) zu geben. Glashersteller aus Joachimsthal (Böhmen) benutzten diese Technik bereits 1826. Die Verwendung von Uran zur Glasfärbung wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts fortgeführt, erst dann wurde es durch andere, weniger bedenkliche farbgebende Mineralien ersetzt. Keramische Glasuren von Orange bis leuchtend Rot wurden für Geschirr bis hin zu architektonischem Beiwerk verwendet.

In der Photographie wurde bis weit ins 20. Jahrhundert Uranylnitrat zur Braun- und Rottonung von Diapositivplatten, Platinbildern und Bromsilberbildern verwendet.[5]

Die gesundheitlichen Risiken durch die Verwendung bzw. das Sammeln von Uranglas und Keramiken mit Uranglasur sind bis heute Streitpunkt von Sammlern und Wissenschaftlern.

Dass Uran radioaktiv ist, wurde 1896 zuerst von Antoine Henri Becquerel festgestellt.

Uran galt lange als das Element mit der höchsten Ordnungszahl, das natürlich vorkommt. Im Jahr 1971 wurden jedoch winzigste Spuren des Plutoniumisotops 244Pu nachgewiesen, so dass Plutonium Uran als letztes bekanntes natürliches Element ablöste.
Uran ist in fein verteiltem Zustand selbstentzündlich. Die meisten Säuren lösen metallisches Uran auf, während es von Basen nicht angegriffen wird. An der Luft überzieht sich das Metall mit einer Oxidschicht.

Uran bildet eine Reihe von Verbindungen, in denen es in den Oxidationsstufen +3 bis +6 vorliegen kann. Je nach Oxidationszahl variiert die Farbe von Uran in wässriger Lösung ebenso wie in festen Verbindungen: U3+ (violett), U4+ (grün), UVO2+ (blasslila) und UVIO22+ (gelb).[15] Uran tritt in der Natur überwiegend mit den Wertigkeiten +4 oder +6 auf. Vierwertige Uranminerale sind in Wasser unter normalen pH/EH-Bedingungen nahezu unlöslich. Uranverbindungen sind giftig. Die Toxizität wird v. a. durch deren Löslichkeit bestimmt. Die leichtlöslichen Uranyl-Salze sind am giftigsten, die schwerlöslichen Oxide sind weniger giftig. Uran ist teratogen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uran kopieren

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Elch-35

Elch-35

Rang: Immanuel Kant (8.944)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.11.2009 19:01)

2

Es kommt in der Natur in zwei Isotopen vor

als Uran 235 und als Uran 238

beide sind radioaktiv, aber da die Halbwertzeit einige tausend Jahre (genau müßte man nachschauen) beträgt, verschwindet es auch nicht so schnell von der Erde.

Das heißt es zerfällt ganz langsam in zwei andere Elemente, aber scchau das dann manl auf Wikipedia o.ä. nach

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flagellum

flagellum

Rang: Doktor (2.700)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.11.2009 18:57)

3

Es ist radioaktiv!

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Pandora

Pandora

Rang: Doktorand (2.167) | Chemieunterricht (21)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.11.2009 18:57)

4

Metall, segr hohe Dichte, weich, weiß-silbern.Es gibt 3 Modifikationen die unterschiedliche Strahlung abgeben...
genaueres hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Uran#Eigenschaften kopieren

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