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veronika_123
veronika_123 (Rang: Einsteigerin)

Wer kennt das Hand- und Fußsyndrom nach Chemo???

2 Antworten

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Chiuvana-Luna

Chiuvana-Luna

Rang: Doktorin (3.249) | Medizin (392), Chemotherapie (5)

5 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.03.2010 14:36)

1

Gute Seite der Krebsgesellschaft:

Beim so genannten „Hand-Fuß-Syndrom“ handelt es sich um eine Hautveränderung, die als Nebenwirkung von bestimmten Chemotherapien auftreten kann. Die Symptome können an Händen und Füßen auftreten und reichen von einer Rötung der Haut über Schwellungen hin zu Blasen- und Geschwürbildungen. Das Hand-Fuß-Syndrom kann zum Beispiel bei Patientinnen auftreten, die Capecitabin (Xeloda®) einnehmen. Capecitabin ist eine sehr wirksame, orale Chemotherapie, die beim metastasierten Brustkrebs (Mammakarzinom) eingesetzt wird. Es handelt sich um eine Chemotherapie in Tablettenform, sie kann also zuhause und unterwegs eingenommen werden und bietet somit der Patientin ein großes Maß an Unabhängigkeit. Ein weiterer Vorteil der Therapie ist, dass dieser Wirkstoff keinen Haarverlust nach sich zieht. Schätzungen zufolge sind jedoch rund zwei Drittel der Patientinnen, die mit diesem Medikament behandelt werden, vom Hand-Fuß-Syndrom betroffen, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen (siehe Tabelle). Es ist nicht abschließend geklärt, warum dieses Phänomen gehäuft unter der Einnahme von Capecitabin auftritt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es sich bei einer Therapieunterbrechung in der Regel rasch zurückbildet. Wichtig ist, dass Patientinnen, die Capecitabin erhalten, über das mögliche Auftreten eines Hand-Fuß-Syndroms informiert sind und durch entsprechende Maßnahmen diese Nebenwirkung sehr gut in den Griff bekommen können.

http://www.krebsgesellschaft.de/supportivtherapie_handfusssyndrom,131797.html kopieren

Mit Vorbeugungen und Behandlungsmöglichkeiten

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792889
Fee-marn

Fee-marn

Rang: Nobelpreisträgerin (7.685) | Medizin (167), Chemotherapie (7)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (13.03.2010 18:17)

2

Hallo,

das Hand/Fuß-Syndrom bekommt man - wie oben bereits geschnildert, durch eine in Tablettenform verabreichte Chemotherapie: hier vorwiegend die Tabletten Xeloda, welche starke Hautreizungen bis zu offenen Blasen an Händen und Füßen mit sich bringen.
Eine guter Onkologe wird bei Verordnung dieser Chemoform (Monotherapie) passende Salben mit verschreiben bzw. wenn die Hautreizungen zu stark sind, die Tabletten-Chemotherapie reduzieren bzw. pausieren lassen.

http://www.prnewswire.co.uk/cgi/news/release?id=75668 kopieren
http://www.springerlink.com/content/577w5467n6534214/ kopieren

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