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758197
Sabine5134
Sabine5134 (Rang: Mileva Einstein6)

Wie lange kann ein Burn-out-Syndrom dauern?

Und wie wird es behandelt?

4 Antworten

675503
Tennessee5821

Tennessee5821

Rang: Mileva Einstein3 (47.191) | Medizin (814)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2010 13:16)

1

kommt darauf an, wodurch es hervorgerufen wurde. Unter Umständen sehr lange.

Behandelt kann es z,B. durch einen psychologischen Psychotherapeuten werden.

2 Kommentare

758197
Sabine5134
Sabine5134

He, da bist Du ja wieder!Wie war Deine Reise?
GLG Sabine

675503
Tennessee5821
Tennessee5821

danke sehr schön, leider wie immer zu kurz. Aber auch dafür muss man dankbar sein.

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520195
adx123

adx123

Rang: Albert Einstein4 (56.987) | Medizin (891)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2010 13:16)

2

http://www.poolalarm.de/gesundheit/ kopieren
ein schöner link dazu


Ergänzung vom 13.09.2010 13:18:

Therapie des Burnout-Syndroms

Zur Therapie des Burnout-Syndroms gibt es trotz zahlreicher Einzelhinweise bisher kaum gesichertes Wissen. Am effektivsten ist und bleibt eine individuell angepasste Behandlung. Was bietet sich dabei an?

- Als Erstes gilt es - wenn auch verspätet - die psychohygienischen Selbstbehandlungmöglichkeiten zu nutzen, die natürlich am besten als präventive Maßnahmen im Vorfeld eines beginnenden Beschwerdebildes greifen. Sie sind nie umsonst, nicht als Vorbeugung, nicht im Rahmen eines schließlich nötig werdenden Gesamtbehandlungsplanes.

- Die Psychotherapie, also die Behandlung mit psychologischen Mitteln durch Psychiater, Nervenarzt oder Psychologen mit psychotherapeutischer Ausbildung dürfte allerdings nur selten zustande kommen. Etwas anderes sind verhaltenstherapeutisch orientierte Empfehlungen, die in jedem Falle weiterhelfen. Dazu gehören z. B. die Umverteilung der Energien vom Aufgaben- auf den Freizeitbereich (der bisher vernachlässigt wurde), vor allem aber Zeitplanung (Tages- und Wochenpläne) mit genauer Aufteilung von aktiven und passiven Freizeitphasen, die dann auch wirklich eingehalten werden. Und das bereits mehrfach erwähnte Erlernen und konsequente Anwenden eines Entspannungstrainings (z. B. Autogenes Training, Yoga). Dazu müssen die zugrunde liegenden Belastungsfaktoren bewusst gemacht werden, zumal sie verantwortlich sind für das ständig überhöhte Anspannungsniveau und die damit auf Dauer verringerte Stressresistenz.

Das Gleiche gilt für den Umgang mit Frustrationen, Aggressionen oder gar selbstschädigenden Verhaltensweisen (vom Kaffee-, Nikotin- und Alkoholmissbrauch bis zur sportlichen Überforderung oder gar Risiko-Sportart als überkompensatorische Selbstbestätigung). Dabei müssen genaue Pläne mit Verhaltensweisen erarbeitet und konstruktive Selbstinstruktionen (z. B. auch "Notfall-Instruktionen") festgelegt werden. Wichtig ist auch das exakte Erfassen von Schlüsselreizen (was geschieht, wenn...). Sobald sich derlei abzeichnet, muss der Patient umgehend entsprechend reagieren, und zwar anhand eines genauen Interventionsplanes, z. B. mit Entspannungsübungen, Aus-Zeit nehmen usw.

Gegen eine Rückfallgefahr, insbesondere was die konstruktive Freizeitgestaltung anbelangt, wird eine individuelle Checkliste mit den Warnsymptomen und entsprechenden Verhaltensstrategien erstellt. Das alles muss regelmäßig durchgegangen und ggf. wiederholt und damit verstärkt werden. Eine Burnout-Therapie ist nicht nur eine vorübergehende Intervention, sondern eine Langzeitanstrengung. Das Therapieziel ist die generelle Veränderung der Lebensgewohnheiten und eine Veränderung der Selbsteinschätzung.

- Die soziotherapeutischen Unterstützungs- und Korrekturmaßnahmen gehen z. T. schon in obigen Empfehlungen auf, ergänzt durch die ebenfalls bereits erwähnten Vorschläge für eine gesunde und geordnete Lebensführung, was vor allem die Faktoren Schlaf, Genussgifte, Erholungsbedarf, Nahrungsverhalten, körperliche Aktivität u. a. betrifft. Auch die Arbeitsplatzsituationen, die häufigste Ursache eines Burnout-Syndroms, muss natürlich diskutiert werden, einschließlich der dahinter stehenden Aspekte: zu hohe Erwartungshaltung, Überforderung, mangelhafte Unterstützung durch Vorgesetzte, Auseinandersetzungen mit Kolleginnen und Kollegen, Unzufriedenheit, Resignation und Verbitterung usw. Wichtig ist hier eine rückhaltlose Aufklärung der meist komplexen Ursachen, eine intensive Motivationsarbeit und vor allem das Gefühl des Betroffenen, vom Therapeuten verstanden und angenommen zu werden.

- Physikalische Behandlungsmaßnahmen werden zwar akzeptiert - aber meist nicht praktiziert, zumindest nicht konsequent. Auch kosten sie natürlich Zeit. Das alles widerspricht der Wesensart und Einstellung vieler Burnout-Betroffener, die ja bekanntlich eine Neigung zur "kurzen Geduld" haben, die sich vor allem in dem Wunsch niederschlägt, möglichst rasch "wiederhergestellt" zu werden, wie ein technisches Gerät nach Wartung oder Reparatur. Das bedarf der ausführlichen Aufklärung, verbunden mit der Mahnung zu Ausdauer,

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849255
dazuweissichwas

dazuweissichwas

Rang: Sophie Germain (10.243) | Medizin (137)

5 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2010 13:18)

3

Man bekommt in der Regel eine Kur, die möglichst weitab dem Zuhause angetreten wird. Neben allgemeinen aufbauenden Maßnahmen, wie Bädern, Wassergymnastik, Bewegung an der frischen Luft, werden Gesprächskreise besucht oder aber in Einzelgesprächen die Ursachen für die totale Überlastung des Betroffenen erforscht. Es wird ausgelotet, wie für die Zukunft das tägliche Leben neu, anders und besser organisiert werden kann und man lernt, seine Kräfte besser einzuteilen und zu erkennen, wann genug ist, wann die Leistungsgrenze erreicht ist.
Eine Behandlung sollte nach 6, 8 bis 12 Wochen abgeschlossen sein.

1 Kommentar

758197
Sabine5134
Sabine5134

Danke, für Deine Info!

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863272
BastianW

BastianW

Rang: Einsteiger (1)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (20.09.2010 12:44)

4

Eine Freundin von mir ist Lehrerin, die hatte vor zwei Jahren ihrn kompletten Zusammenbruch. Auch wenn es ihr mittlerweile etwas besser geht, wird sie nie wieder Vollzeit in ihrem Job arbeiten können. Sie ist jetzt auf Frührente und darf nur noch dreimal die Woche unterrichten.

Ich denke auch, dass es keine Zeitangabe dafür geben kann. Aber ein paar Monate muss man auf jeden Fall einrechnen, um sich zu erholen.

________________________________
http://www.va-reitartikel.com/ kopieren

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