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Kossy
Kossy (Rang: Albert Einstein4)

Warum wurden eigentlich soviele recht ämrliche südliche in Europa gelegende Länder in die EU (it involvierter EU Währung) aufgenommen, wenn eigentlich schon vorher bekannt war, dass diese ...

... wirtschaftlich nur schwer tragbar sind und von ihren volkswirtschaftlichen Indikatoren her gsehen, gar nicht mit den westlich gelegenen Ländern mithalten können?

Könnte mir das vielleicht jemand erläutern?

2 Antworten

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bezahlemale

bezahlemale

Rang: Albert Einstein8 (104.383) | allgemeinwissen (515), Wirtschaft (464), Europäische Union (57)

15 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (17.12.2011 09:48)

1

in den "ärmlichen" Ländern steckt auch ein enormes Wirtschaftspotential, das wollte man sich auf diese Weise sichern und hat geglaubt, das man das zentral steuern kann, man sieht jedoch dass dieser Verwaltungswasserkopf dazu nicht in der Lage scheint. Langfristig mag das aufgehen, aber kontrollieren lassen sich autonome Staaten nicht wie man an Griechenland gut sehen kann.

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marwief

marwief

Rang: Albert Einstein15 (199.468) | Wirtschaft (2.758), allgemeinwissen (639), Europäische Union (139)

43 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (17.12.2011 10:17)

2

Unter wirtschaftlicher Schönwetterlage erlebten diese Länder tatsächlich einen Aufschwung (wie der Tourist an den dortigen Preisen ersehen kann).
Dass dieser Aufschwung z. T. einseitig finanziert wurde (Immobilien auf Kredit) und auf hohen Schulden beruhte, bemerkte man erst in der Finanzkrise bzw. wollte es dann erst wahr haben.
Im Übrigen müssen wir trennen: EU-Länder im €-Club und Länder mit eigener Währung. Letztere sind für den EU-Raum weniger kritisch und bleiben sich selbst überlassen.

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763824
Diogena
Diogena

Länder die die im Vertrag von Maastricht festgelegten EU-Konvergenzkriterien erfüllen, können dem Euro-Währungsgebiet beitreten.

siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Konvergenzkriterien kopieren

Es gab zwar gewisse Bedenken gegenüber Griechenland und Italien, aber der politische Wille und die wirtschaftlichen Interessen waren stärker, als die Vernunft, die von einigen Finanzfachleuten angemahnt wurden.

Die deutschen Bürger wurden, völlig undemokratisch, gar nicht gefragt und so ist es die Politk, die die eigentliche Verantwortung und die daraus resultierenden Konsequenzen für die heute offensichtliche Misere tragen müsste. Aber für den Politiker gibt es kein Risiko und keine Haftung, schließlich handeln sie ja im Auftrag des Volkes.

Wahrscheinlich resultiert daraus auch die Leichtfertigkeit, dass man nicht mal eine vertragliche Notbremse eingebaut hat, falls mal etwas nicht do klappt, wie man es sich wünscht.
Macht und Gier machen eben etwas kurzsichtig.

 

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