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chrisagd
chrisagd (Rang: Albert Einstein22)

Gehört es zur Sorgfaltspflicht eines Anwalts, bei der Adressrecherche alle naheliegenden Möglichkeiten auszuschöpfen?

Eine Anwältin hat mir mitgeteilt, sie habe die Adresse eines Schuldners nicht ermitteln können, und mir irgendwelche Rechnungen von irgendwelchen Recherchefirmen gezeigt. Nun ist die Forderung verjährt. Ich hingegen habe mich einfach mal ganz blöde hingestellt, zum Telefon gegriffen und unter der bekannten Telefonnummer des Schuldners angerufen – ich hatte ihn sofort am Telefon und er teilte mir problemlos seine neue Adresse mit …

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832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein5 (65.501) | recht (3.889), Anwälte (37)

22 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (24.01.2012 15:13)

1

- gemäss § 185 ZPO kann die Zustellung einer Klage im Bundesgebiet durch öffentliche Bekanntmachung (öffentliche Zustellung) erfolgen, wenn
der Aufenthaltsort einer Person unbekannt und eine Zustellung an einen Vertreter oder Zustellungsbevollmächtigten nicht möglich ist -

- damit wird eine Verjährung vermieden -

Wenn die Anwältin vor Ablauf der Verjährungsfrist nicht auf diese Möglichkeit hingewiesen hat, dann ist das ein Fall für deren Haftpflichtversicherung -

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chrisagd
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dazuweissichwas

dazuweissichwas

Rang: Mileva Einstein (23.523) | recht (202), Anwälte (10)

38 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (23.01.2012 18:13)

2

Das ist dann der Betriebsblindheit zuzuschreiben, die sich gern einschleicht. Die Anwältin gibt ihrem Büro den Auftrag und die Mitarbeiter gehen stur nach Schema F vor. Sicher ist die Anwältin mit dir der Meinung, dass eine in der von dir praktizierten Weise mitdenkende Mitarbeiterin ein wahrer Lichtblick wäre. Sicher hätte die Anwältin - nicht erst in deinem Fall - bei ihren Leuten die Arbeitswege und Arbeitsweise kontrollieren und richtig leiten sollen.
Leider dumm gelaufen .....

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