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881826
DennisXX
DennisXX (Rang: Nobelpreisträger)

Hat man als Autofahrer eigentlich immer eine Schuld, wenn man einen Radfahrer anfährt, oder kann die gesamte Schuld auch mal dem Radfahrer zugeschrieben werden?


Ergänzung vom 16.04.2012 18:55:

und wenn dem so ist, kann das damit zusammenhängen, weil die Radfahrer evtl. keinen oder nur unzureichenden Versicherungsschutz haben?

2 Antworten

889011
Boeser_Onkel

Boeser_Onkel

Rang: Albert Einstein2 (31.900) | recht (262), deutsch (144)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (16.04.2012 18:49)

1

Als Autofahrer hast Du gegenüber Fußgängern und Radrambos automatisch die schlechteren Karten.
Zwar können die auch Mitschuld bekommen, aber per Gesetz ist erst mal der Autofahrer schuld.
Das haben wir den rot/grünen Spießgesellen zu verdanken.

4 Kommentare

881826
DennisXX
DennisXX

"Das haben wir den rot/grünen Spießgesellen zu verdanken."

War das etwa ein Gesetzesbeschluß von Rot/Grün? Das wusste ich noch gar nicht.

889011
Boeser_Onkel
Boeser_Onkel

Ja. Das Gesetz wurde seinerzeit tatsächlich an einem 01. April rechtsgültig.
Ich kann es jetzt leider nicht finden.

Übrigens: Ist ein Fußgänger oder Radfahrer alkoholisiert, sieht die Schuldverteilung schon wieder anders aus.

248135
Lionbeard
Lionbeard

Die entsprechende esetzgebung gibts schon wesentlich länger. Früher hatten die Autofahrer IMMER die Alleinschuld, egal wie dämlich die Radfahrer sichbenommne haben.
Den Link wür idhcgene mal sehen!

889011
Boeser_Onkel
Boeser_Onkel

Ich auch.
Wenn Du mehr weißt, würde ich mich darüber freuen.

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715637
broilerin

broilerin

Rang: Mileva Einstein2 (37.264) | recht (1.572), deutsch (275)

97 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (16.04.2012 20:22)

2

Ein Autofahrer kam mal von einem Grundstück bis an den Bordstein rangefahren, als ein Radfahrer, dort schnell und von rechts kommend, mit ihm zusammenprallte.
Also der fuhr auf dem Radweg entgegengesetzt zur Fahrtrichtung des Straßenverkehrs.
In dem Fall bekam der Radfahrer die volle Alleinschuld wegen dem entgegengesetzt zur Fahrtrichtung fahren und weil der Autofahrer nach links schauend, um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen, damit nicht rechnen muß.

Aber grundsätzlich weiß man ja als Autofahrer, daß das Auto ab 30 km/h schon zur "Mordwaffe" werden kann und setzt seinen Rechtsanspruch im Zweifelsfall nie durch.
Und weil die meisten Radfahrer und Fußgänger keinen Führerschein haben und dies nicht wissen, gibt man eben als der Klügere nach. Und dies wird von Gerichtsseite vorausgesetzt.


Ergänzung vom 16.04.2012 20:26:

Das mit dem Versicherungsschutz ist wurscht. Eine Versicherung schließt man doch für sich selber ab denn ich schließe die doch nicht nicht ab, damit der andere auf seinem Schaden sitzen bleibt!
Dem steht sein Geld zu, egal, woher du es nimmst.

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