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franzimaus
franzimaus (Rang: Master)

Resturlaub bei fristgerechter Kündigung - in dem Urlaub Arbeiten beim neuen AG?

Hallo, leider konnte ich zu meiner Frage nichts in der Suche finden.

Also wenn ich meinen Job bei meinem alten AG fristgerecht kündige und er mir den anteiligen Urlaub gewährt, könnte ich dann in diesem Urlaub schon bei meinem neuen AG arbeiten? Ich aus meiner Sicht würde das machen, aber gibt es da gesetzliche Einschränkungen, dass man das nicht machen darf, da man ja in diesem Urlaub noch beim alten AG beschäftigt ist?

7 Antworten

220066
lena1leon2

lena1leon2

Rang: Mileva Einstein5 (69.849) | Urlaubsanspruch (109), Arbeitgeber (30), Resturlaub (5)

9 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 10:44)

1

Das geht soweit in Ordnung; du wirst dir aber für diese Zeit eine Lohnsteuerkarte bzw. Bescheinigung beim Finanzamt holen müssen mit der Steuerklasse 6. Ob sich das dann lohnt, bezweifel ich, denn die Abzüge sind enorm.

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Veit1974

Veit1974

Rang: Mileva Einstein2 (26.517) | Urlaubsanspruch (218), Arbeitgeber (30), Resturlaub (13)

29 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 11:04)

2

Das ist laut Bundesurlaubsgesetz § 8 nicht erlaubt. In diesem steht wortwörtlich: "Während des Urlaubs darf der Arbeitnehmer keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit leisten".

Der Urlaub dient der Erholung und deshalb ist das Arbeiten in dieser Zeit verboten.
Hat die neue Tätigkeit nicht annähernd denselben Umfang wie die alte Arbeit, dann könnte es gehen. Man muss aber bei einem Arbeitgeberwechsel normal davon ausgehen, dass es sich ja um dieselbe Tätigkeit handelt. Es kann auch sein, dass der neue Arbeitgeber eine Konkurrenz zum alten Arbeitgeber ist - wenn die Firmen in derselben Sparte arbeiten z. B. Dies verbietet der § 60 HGB. Das hätte auch eine Abmahnung oder dann sogar schlimmstenfalls eine Kündigung zur Folge.

Das mit der 6er Lohnsteuerklasse wurde ja schon geschrieben. Bei einem Cirka-Abzug von 65-70 % ist das eigentlich völlig unrentabel.

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962206
ibinwiederda

ibinwiederda

Rang: Juniorprofessor (3.382)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 10:43)

3

Nein! --- Eine Vollzeitarbeit im Urlaub (egal - auch beim neuen AG)ist nicht gestattet.
Du kannst, wenn durch Krankheit oder den alten AG es nicht möglich ist, Deine Jahres-/Resturlaub zu nehmen, diesen Dir dann auszahlen lassen!

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177620
marwief

marwief

Rang: Albert Einstein16 (211.853) | Urlaubsanspruch (109), Arbeitgeber (69)

26 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 11:01)

4

Rechtsfragen zum Urlaub stehen unter der Interpretation durch den gesetzlichen Urlaubszweck: Er soll der Erholung dienen.
Dein Vorhaben widerspricht dieser Zielsetzung und ist deshalb nicht statthaft.
Ausnahmen gibt es nur, wenn z. B. wegen Kündigung oder Renteneintritts keine Zeit mehr bleibt, beim alten Arbeitgeber den Resturlaub zu nehmen. Dann kann ohne weitere Einschräönkungen ausgezahlt werden.

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27413
zakariah

zakariah

Rang: Albert Einstein (13.326) | Urlaubsanspruch (48)

94 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 12:09)

5

wird so nicht möglich sein

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972840
Bruja

Bruja

Rang: Einsteigerin (12)

11 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 21:02)

6

Es wurde ja bereits gesagt: theoretisch geht das nicht, weil es gesetzlich nicht zulässig ist.

In der Praxis wird es aber oft genug so gehandhabt und mal ehrlich..... was soll denn passieren? Dem neuen ArbG ist es mit Sicherheit recht und der alte ArbG macht sich mit einer Abmahnung nach beendetem Vertrag bestenfalls lächerlich. Zudem gibt es auch die Ausnahmeregelung der Urlaubsabgeltung bei Beendigung gem. § 7. Da kann von Erholungszweck immerhin auch keine Rede mehr sein.

Fang beim neuen ArbG an. Da kräht kein Hahn danach.

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975025
Happyhippo67de

Happyhippo67de

Rang: Master (1.528)

11 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (15.05.2012 21:19)

7

Also ich hab das schon gemacht, ich hatte noch freie Tage und Urlaub, mein neuer AG fragte, ob ich nicht schon zum 15. statt zum 1. anfangen kann und ich habs gemacht. Der neue AG wusste auch, dass ich noch bis Ende des Monats in einem anderen Beschäftigungsverhältnis stand und hat die Anmeldung mit den Papieren solange aufgeschoben, bis ich vom alten AG alles beisammen hatte und einreichen konnte. Es gab keinerlei Probleme. Sogar der AV wurde auf den früheren Arbeitsbeginn ausgestellt.

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852975
claus_v
claus_v

Einfach machen, das ist kein Problem.

Einzig steuerrechtlich ist das Problem, dass Du zwei Einkommen versteuern musst - und da Du die Steuerkarte beim ersten Arbeitgeber liegen hast wird der neue fuer die Zeit die unguenstigste Steuerklasse waehlen muessen.

Kriegst Du aber im Jahresausgleich "fast" wieder. Und es werden ja nur ein paar Tage sein.

852975
claus_v
claus_v

Auch wenn da in dem "Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer (Bundesurlaubsgesetz - BUrlG)" etwas steht: Ich wuerde mich trauen, es zu tun.

Wenn es denn ganz korrekt sie soll: Zum Tag vor dem "Urlaubsbeginn" kuendigen und Resturlaub auszahlen lassen.

Das Gesetz dient dem Schutz von Arbeitnehmern. Keiner wird klagen wenn Du selber Dich anders verhaelst.

 

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