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981119
Der-Morgenmuffel
Der-Morgenmuffel (Rang: Doktorand)

Rede, damit ich dich sehe. (Sokrates)

Ich verstehe das Zitat wie folgt: Sokrates meint damit, einen Menschen erst zu (er)kennen wenn man mit ihm geredet hat.

Aber ist es nicht eher so, dass man einen Menschen an seinen Taten, nicht aber an seinen Worten erkennt?
Da ich dessen sicher bin, hat sich also meiner Ansicht nach, Sokrates geirrt - ODER - ich habe das Zitat nicht verstanden.
Wer klärt mich auf?

4 Antworten

824608
mimPutz

mimPutz

Rang: Albert Einstein11 (149.473) | Psychologie (896), Philosophie (620), Zitat (217)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.08.2012 14:11)

1

Sokrates meinte den Menschen in seiner Rede zu erkennen, denn seine Rede verrät auch sein Handeln.
Reden allein ist übrigens schon eine Handlung (Denken auch, aber das sieht man so schlecht)

Trifft ein Mensch auf einen so berühmten Philosophen wie Sokrates und beginnt vom Wetter und von den Wurstpreisen zu quasseln, dürfte schon eine Erkenntnis darin liegen. Sokrates hätte vielleicht nach einer Weile gefragt, was das soll, oder sich einfach abgewendet und was anderes gemacht.

2 Kommentare

981119
Der-Morgenmuffel
Der-Morgenmuffel

*Sokrates meinte den Menschen in seiner Rede zu erkennen, denn seine Rede verrät auch sein Handeln.*

Tut es das? Schöne Worte finden viele, ob sie danach handeln, ist doch aber eine andere Frage, oder?

824608
mimPutz
mimPutz

Ich wage zu vermuten, dass Sokrates Menschenkenner genug war zu merken, wenn einer angeben wollte oder lügen. Vielleicht war er sogar hellsichtig und konnte bedeutend mehr sehen von einem Menschen als andere Leute.

Selbstverständlich kann man sogar sich selbst belügen, die meisten tun das in irgend einer Hinsicht.

Nur, welche Alternative hätte Sokrates gehabt?
"Hol Wasser und spalte Holz, damit ich Dich erkenne"?
Ich glaube fast, Sokrates lebte von seinen Schülern, sie mussten seinen Unterhalt bestreiten wenn ich mich nicht irre. Also wäre das schon auch eine Möglichkeit gewesen, auch die Beobachtung, ob seine Studenten dazu murren oder ob sie die Übung annehmen und darüber nachdenken.

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832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein5 (75.512) | Psychologie (1.450), Philosophie (375), Zitat (120)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.08.2012 14:11)

2

- ich verstehe es so - gibt etwa von Dir preis - erkläre mir, warum Du dieses oder jenes tust oder unterläßt, damit ich es verstehen kann -

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broilerin

broilerin

Rang: Mileva Einstein3 (39.703) | Psychologie (4.440), Philosophie (1.624), Zitat (53)

57 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.08.2012 15:01)

3

Sprache ist Denken.
Davon gehen sowohl Psychologie als auch Philosophie aus.

Über eine Katze, einen kleinen Hund, der im Weg liegt, kann man schon mal stolpern. Einen Menschen, der nichts zu sagen hat, nimmt man nicht zur Kenntnis- psychologisch gesehen.
Philosophisch betrachtet ist die verbale Kummunikation dem Gedankenaustausch förderlich und nur durch sie sind massive Entwicklungssprünge möglich.
Im Alten Griechenland traf man sich übrigends an der Akropolis zum intellektuellen Gedankenaustausch und zur Diskussion.
Nur deshalb konnte daraus eine Hochkultur entstehen, die noch heute bekannte Namen und wissenschaftliche Erkenntnisse gerade der Mathematik, Philosophie und Kunst entstehen ließ.
Natürlich hätte einen Sokrates gar nicht gesehen, wenn man nichts gesagt hätte!

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sofia4711

sofia4711

Rang: Mileva Einstein2 (26.029) | Psychologie (1.996), Philosophie (1.954), Zitat (415)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (14.08.2012 19:18)

4

Hallo Morgenmuffel,

ergänzend möchte ich zu den bisherigen Antworten noch einen weiteren Aspekt in Erwägung ziehen.

Wenn ich technisch versiert bin, kann ich mich am besten mit Menschen austauschen, die auf diesem Gebiet bewandert sind.

Sokrates war ein Mann der Sprache, der Rede. Er wollte mit Menschen durch die Sprache in Kontakt treten.
Er könnte einfach nur das damit gemeint haben: Rede, damit ich Dich sehe.

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Immas
Immas

Das finde ich vollkommen richtig, wie du es analysierst.
Wahrscheinlich aber hatte er noch im Hinterkoppe, dass er die Wahrheit (bei den Reden seines Gegenübers) jederzeit herauskitzeln könnte und so auch erkennen könnte, ob jemand die Unwahrheit spricht.
Er war ja bekannt, für geschicktes "Reden-führen".....

981119
Der-Morgenmuffel
Der-Morgenmuffel

Warum denn hier unten statt -> dort oben?^^

321986
gelaX
gelaX

Mh... wie Sokrates wohl die einzelnen Nutzer hier bei COSMiQ sehen würde?

 

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