Diese Frage ist gespeichert in:

Anzeige

Neueste Antworten

989080
Schnuffelchen.8972
Schnuffelchen.8972 (Rang: Doktorandin)

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug. *Einstein. Inwieweit ist es möglich nach diesem Zitat zu leben?

...denn, denkt man nicht immer an die Zukunft; weil sie doch mit dem nächsten Augenschlag geschieht?

Anzeige

11 Antworten

824608
mimPutz

mimPutz

Rang: Albert Einstein13 (172.382) | Philosophie (620), deutschland (400), Zitat (217)

10 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 07:36)

1

Indem man sich ganz auf das konzentriert was man gerade tut, eine Art Aufmerksamkeit, welche zerstreuten Professoren oft zu eigen ist und die auch behindert, wenn man z.B. planmässig vorgehen will beim Einkaufen oder Haushalten.
Es gibt aber die Möglichkeit zu wechseln.
Manche Persönlichkeiten unterliegen der Faszination des Augenblicks. Sie sind von dem was sie erleben so begeistert, dass sie die Welt um sich und alles andere schlicht ignorieren.

Dazu gehören auch Ausnahmezustände, wenn man so fasziniert ist von seiner gerade ausgeübten Tätigkeit, dass man den Rest der Welt vergisst.
Musiker kennen das wohl fast besser als andere Künstler, insbesondere wenn sie ob der Schönheit eines Tons oder Klang den Rhythmus vergessen.

2 Kommentare

989080
Schnuffelchen.8972
Schnuffelchen.8972

Guten Morgen Beat,

ich konzentrierte mich gerade ganz auf Deine geschriebenen Worte und doch schritt die Zukunft voran. Passiert die Zukunft nicht schon in der Gegenwart?

824608
mimPutz
mimPutz

Die Gegenwart ist ein Konstrukt des Geistes, sie existiert überhaupt nicht, da der Punkt keine Ausdehnung hat, ist der Zeitpunkt inexistent.

Wir brauchen aber zum Leben die Gegenwart als Zeitspanne, und das "hier und jetzt" kann von wenigen Sekunden auf ein Jahrzehnt ausgedehnt werden, auf ein Menschenleben, auf die Zeit einer Geschichte....

Ausserdem ist die Wendung "an die Zukunft denken" etwas, das nicht zu sehr verallgemeinert gesehen werden sollte. Es bezieht sich vor allem darauf, welche Sorgen man sich macht um in der Zukunft überleben zu können, Versicherungen abschliesst oder Grundstücke kauft oder Sparkonten fürs Alter füllt....

Bezüglich der eigenen Werke an die Zukunft zu denken bedeutete zu ahnen, was man mit seiner Erfindung alles machen kann.
Einstein ahnte nichts von nuklearen Waffen als er die Relativitätstheorie entwarf, das kam erst später und wahrscheinlich wäre es auch ohne ihn gekommen.

Aber ein von seinem Tun fasziniertes Bewusstsein macht sich keine Sorgen um die Konsequenzen seines Tuns, was man bei allen Fanatikern beobachten kann sowie bei allen fanatisch ausgeübten Tätigkeiten.


Die Gegenwart die Du meinst ist eine Illusion, sie gibt es nicht.

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
8

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

2

2 Kommentare

Anzeige
715637
broilerin

broilerin

Rang: Mileva Einstein3 (41.288) | Philosophie (1.624), deutschland (335), Zitat (53)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 12:57)

2

Ich sage nur : "Die Renten sind sicher!" :( - und das Zitat ist auf unsere Zeit nicht mehr übertragbar!

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

694723
Montserrat

Montserrat

Rang: Mileva Einstein4 (53.215) | Philosophie (434), deutschland (403), Zitat (94)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 12:34)

3

Man lebt zwar in der Gegenwart - aber die Zukunft ist ja das, wofür wir leben - nicht die Vergangenheit, ie ist ja vorbei.

Und wer nicht in die Zukunft schaut und denkt, wird irgendwann mal vor dem Nichts stehen.
Denn "die Rente ist sischer" - ist zwar ein stehender Ausdruck - aber nicht ohne unser Zutun!
Wenn man in den Tag hineinlebt, ist das schön udn gtu, wenn man ganz jung ist.
Aber so mit 30 sollte man anfangen, seine Zukunft abzusichern - sonst fällt man der Altersarmut anheim.
Aber auch schon vorher ist es wichtig und richtig, zu lernen, zu studieren und sich seine 'Zukunft' aufzubauen, indem man einen lukrativen und vor allem freudemachenden Beruf ergreift.

Das ist Zukunftsplanung pur - und dass sollte kein junger Mensch aus den Augen verlieren!

Um die Zukunft - was z.B. in 20 Millionen Jahren passieren wird (oder auch in 40...) - um die kümmere ich mich auch nicht - ich erleb sie ja nicht ;-))

Ich konzentrier mich erst mal auf die Zukunft, die in Kürze kommt - siehe Bild ;-)

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
2

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

752946
Immas

Immas

Rang: Mileva Einstein8 (107.791) | deutschland (1.109), Philosophie (354), Zitat (99)

6 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (13.10.2012 15:34)

4

Das ist aber ein gutes Konzept. Du lebst immer in der Gegenwart, du kannst zwar kurz- bis mittelfristig planen, aber das Alltagsleben kann dir jederzeit einen Strich durch die Rechnung machen.
Du setzt dir Ziele, die du evtl. genauso erreichst, wie du es dir vorgenommen hast, aber zwischendurch hast du auch "geplant" und deine Planung musstest du über den Haufen werfen. DAs passiert uns öfter, als wir es in Erinnerung haben. Denn, wenn wir es als: na dann eben nicht, wegstecken oder es uns nicht besonders schadete, nehmen wir es einfach hin.

Ich kann zwar Vorfreude entwickeln, die ergreift aber nur in der Gegenwart von mir Besitz. Die Zukunft ist für uns alle nicht vorhersehbar.
Man kennt doch den Spruch: Lebe und sorge dich nicht um morgen.
Es ist zwar Fakt, dass wir "vorsorgen" müssen, für das Morgen, aber wie erwähnt: oft können wir es einfach nicht.

Ereilt uns nun eine schlimme Krankheit, wir wissen nicht mehr, wie lange wir noch auf Erden wandeln dürfen, dann werden wir sehr oft an die Zukunft denken - denken: ich will aber nächstes Frühjahr noch da sein, noch meine Enkel oder Urenkel erleben dürfen, wie sie Abi machen oder heiraten usw.... Das ist nur allzu menschlich, diese Denkweise.
Statt dessen, und so dachte übrigens auch Albert Einstein, sollten wir doch den Augenblick, die Gegenwart genießen.
Kennen wir doch auch, platt gesagt: Sei froh, das du dies und das noch kannst, morgen könnte es sein, du kannst es nicht mehr.

Dazu passt auch eine "Parole" aus meiner Jugendclique: Lasst uns das Leben genießen, heute - so jung kommen wir nie wieder zusammen.
Stimmt schon: morgen sind wir alle einen Tag älter und nicht mehr so jung, wie gerade im Augenblick.

Im Prinzip hat er erkannt: Wir können die Zukunft niemals voraussagen, wir können sie nur erfinden.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige
635289
BigBoy1xy

BigBoy1xy

Rang: Albert Einstein8 (102.163) | deutschland (527), Philosophie (99)

58 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 08:24)

5

Er meinte damit fernere Zukunft und nicht die wo im nächsten Augenblick geschieht.An die fernere Zukunft zu denken macht nur wenig Sinn,weil allesmögliche dazwischen kommen kann und es kommt bekanntlich alles immer anders als man denkt.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

908033
hansjupp

hansjupp

Rang: Master (1.241)

107 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 09:13)

6

Unmöglich!!

Man muss sich immer Gedanken um die Zukunft machen. Zum Beispiel welchen Beruf man nach der Schule ausüben will etc. Aber nicht nur längerfristig gesehen muss man in die Zukunft schauen. Zum Beispiel muss man entscheiden was man am Wochenende macht. Gehe ich ins Kino?Bleibe ich daheim?...

Ich hoffe es ist klar geworden was ich meine!

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

235906
Zauberzahnfee

Zauberzahnfee

Rang: Mileva Einstein7 (97.091) | Philosophie (1.599), deutschland (1.100), Zitat (287)

7 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 14:10)

7

Sorry was willst Du Dir um ungemachte Eier sorgen machen. Wir leben jetzt und hier und die Zukunft kannst Du eh nicht beeinflussen.
Lebe das Leben so als ob jeder Tag der letzte ist und was die Zukunft uns bringt schauen wir dann wenn es soweit ist.
Schönen Tag noch.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

885548
Amber2951

Amber2951

Rang: Mileva Einstein (17.125) | deutschland (128), Philosophie (51), Zitat (10)

22 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (08.10.2012 07:48)

8

Natürlich muss man auch an die Zukunft denken, egal ob man jetzt älter wird (es gibt einiges vorab zu regeln) oder auch an die Zukunft der Kinder und Enkel.

Selbstverständlich ist die Gegenwart sehr wichtig, doch die Zukunft sollte man niemals aus den Augen verlieren.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
2

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

975488
maria-helena40

maria-helena40

Rang: Nobelpreisträgerin (6.194) | Philosophie (981), deutschland (220), Zitat (29)

30 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (09.10.2012 12:42)

9

Abgesehen davon, dass Einstein ein Genie auf einem gefragten Gebiet war, war er auch ein durch und durch ein Egomane. Da sein Genie ihm genug Geld einbrachte, brauchte er sich um die Zukunft, soweit es ihn anging, keine Sorgen zu machen. Andere und die Welt um ihn herum, haben ihn nie wirklich interessiert.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige

Nicht hilfreiche Antworten einblenden. (2)

Diese Frage ist bereits geschlossen, daher sind keine Antworten mehr möglich. Du kannst jedoch einzelne Antworten kommentieren oder einen Kommentar hinterlassen.


  • Kommentare
33596
gretchen1843
gretchen1843

A.E. hat sicher mit "Zukunft" nicht den nächsten Augenblick oder den nächsten Tag gemeint, sondern wirklich eine etwas fernere Zukunft. Und dazu gibt es auch kluge Worte: Lebe immer so, als wäre dieser Tag Dein letzter. Und diese Ansicht finde ich ganz gut.

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Nicht gefunden wonach Du suchst?

Dann stelle Deine Frage doch schnell und kostenlos!