Diese Frage ist gespeichert in:

Anzeige

Neueste Antworten

979251
Feriha
Feriha (Rang: Mileva Einstein)

Stimmt es wirklich, dass bevor man stirbt, das eigene Leben in Sekundenschnelle vorüberziehen sieht?

Anzeige

13 Antworten

937470
Estrella92

Estrella92

Rang: Juniorprofessorin (3.768) | leben (27), Tod (12)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 19:06)

1

Ja, das stimmt.
Eine akute zerebrale Hypoxie kann derartige Visionen durchaus provozieren.
Wahrscheinlich tritt das Phänomen nicht generell auf. Aber eben unter bestimmten Voraussetzungen.
Insbesondere bei Nahtoderfahrungen durch Unfälle usw. kommt es durch die plötzliche Sauerstoffunterversorgung des Gehirns und die extreme psychische Belastung zu starken Neurotransmitterausstößen, die mit Visionen und oft auch mit solchen Erinnerungsketten einhergehen, die dann wie ein "Lebenskino" wirken.
Mit Seelenwanderungen oder anderer Metaphysik hat das wohl eher nichts zu tun...

4 Kommentare

979725
Jerom
Jerom

Quelle-Astro TV-oder Tarotkarten ?

937470
Estrella92
Estrella92

Sicher nicht. Kannst du den Zusammenhang zwischen deiner Frage und meiner Antwort mal erläutern?

937470
Estrella92
Estrella92

Dass es in Todesnähe derartige "Lebensrückblick-Phänomene" gibt, wird von Neurophysiologen und Hirnforschern überhaupt nicht bezweifelt.
Obwohl es, streng genommen, natürlich keine "echten Beweise" gibt.
Vielmehr sind es "Erlebniswirklichkeiten" von "Zurückgeholten".
Viel zu zahlreich allerdings, um sie einfach zu ignorieren.

Dass O2-Mangel und eine zu hohe CO2-Konzentration im Blut das Säure-Basen-Gleichgewicht im Hirn verändern, gilt z.B. als gesichert. Dass dadurch verschiedenartigste Sinneseindrücke provoziert werden können, ebenfalls.

Weitergehende Erklärungsversuche betrachten die Serotoninausschüttung unter Extrembedingungen oder sprechen von Enthemmung des Gedächtnisspeichers durch partielle Übererregung u.n.v.a.m.

Was Astro-TV und Tarotkarten zu der Problematik beitragen, kannst du ja dann mal ergänzen.

340588
xValnarx
xValnarx

Es kann unter Umständen endogenes DMT ausgeschüttet werden beim "Sterbeprozess" sag ich mal

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
14

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

4

4 Kommentare

Anzeige
963745
ThEdArEdEvIL

ThEdArEdEvIL

Rang: Professor (5.067) | leben (14), Tod (9)

38 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (31.12.2012 03:47)

2

;-) Ein gefährliches Erlebnis! Das Plastikboot (Banane) hätte einen solchen Schlag auf Deinen Kopf abgeben können, dass Du evtl. ohnmächtig geworden wärst. Du bzw. dein Körper hat blitzschnell reagiert und die Situation gemeistert^^ :D


Ergänzung vom 31.12.2012 03:52:

Sorry, ich will auch gern noch antworten, der erste Text oben war eigentlich nur ein Kommentar für kZak, den ich da inzwischen auch gepostet habe.

Was diese Bilder betrifft, die man in Gedanken an sich vorbeilaufen sieht, so ist das eine bekannte Sache, wie schon einige bestätigt haben. Gerade wenn es um Nahtod-Erfahrungen geht, dann gibt es dieses Phänomen, wenn die Leute unerwartet wieder gerettet werden und leben.
Sie erzählen dann meistens davon, dass sie ihr Leben im Zeitraffer an sich vorbeifahren gesehen haben. Eine gültige einheitliche und gesicherte wissenschaftliche Erklärung gibt es bisher noch nicht dafür, aber das Phänomen haben inzwischen zu viele Menschen bestätigt, als dass es nur die Phantasie einiger weniger sein könnte. Das gibt es ganz bestimmt.

2 Kommentare

979725
Jerom
Jerom

Quelle-Astro TV-oder Tarot ?

963745
ThEdArEdEvIL
ThEdArEdEvIL

Quelle eigene Erfahrung, ich war einmal fast gestorben und sah mein bisheriges Leben wie in einem schnellen Film. Keine Ahnung, was für ein Reflex, welche Sinnestäuschung oder welcher physikalische Effekt da abläuft. Die Bilder liefen wie ein richtiger Film.

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
8

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

2

2 Kommentare

204803
Slifer2904

Slifer2904

Rang: Albert Einstein7 (94.867) | leben (71), Tod (58)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 14:00)

3

Das sagen viele, die wiederbelebt wurden. Aber leider gibt es dafür keinerlei "Beweise", nur Zeugen.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
6

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

990751
TimeOutxX

TimeOutxX

Rang: Master (1.184)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 14:00)

4

Spekulation, Gerücht, wie kann man das noch nennen?

Also einen Beweis gibt es nicht wirklich. Und spätestens wenn du tot bist siehst du ja ob es stimmt oder nicht;)
natürlich sollst du noch lange Leben, nicht falsch verstehn;)

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige
832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein7 (97.910) | leben (603), Tod (424)

19 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 14:16)

5

- selbst wenn - wer sollte uns davon berichten können -

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

461510
rettosch

rettosch

Rang: Albert Einstein (12.965) | Tod (189), leben (86)

101 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 15:37)

6

Doch, von solchen Phänomen wird von Todes- und Sterbeforschern berichtet. Es können dazu immerhin die erfolgreich Wiederbelebten befragt werden. Dass aber schnell Gesetzmäßigkeiten erkannt werden würden, ist nicht zu erwarten.

Andererseits werden hierzu die Überlegungen auch ausgedehnt auf das dahinter vermutete Phänomen "Seele". Wissenschaftliche Meinungen dazu sind, dass diese an den Körper ausgeliehene Seele beim Sterbevorgang ihren Ablösungsprozess vollziehen muss, eine Thematik, die aber vielleicht nie erfasst werden kann. Es würde das ja auch bis in die Wertigkeit eines Gottesbeweises gehen.


Ergänzung vom 02.01.2013 15:32:

.
Wegen Allgemeingültigkeit erfolgt die Antwort auf die zwei Kommentare als Ergänzung meiner Antwort.

Beide Kommentare drücken zwangsläufig die Unbestimmbarkeit aus, wenn es um die Frage nach Erfahrungen geht, die scheinbar selbst in Bruchteilen von Sekunden komprimiert den eigenen Lebensweg vorbeiziehen lassen. Dieses Phänomen kennt der Mensch übrigens nicht nur aus Akutereignissen wie dem sogenannten eventuellen Nahtod, das kennt der Mensch auch von den ganz normalen "Schrecksekunden" seines Lebens.

Wegen der schwierigen bis fehlenden Fassbarkeit ist es andererseits nicht verwunderlich, wenn diese Beobachtungen hinterfragt werden. Im Kommentar und der Antwort von Estrella fällt diese Hinterfragung begrenzter aus, da sie die "Erinnerungsketten" und das "Lebenskino" als gegeben sieht. Aber den Hinweis auf Seele kann sie nicht mehr recht nachvollziehen, obwohl doch zu fragen ist, was dahinter sein muss, dass ein solch umfassendes Kino in dieser Kürze ausgelöst werden kann. Sie erweckt damit den Eindruck, dass die Tatsache dieses Kinos schon bestehen mag, dass aber doch die Hintergründe dazu nicht zu kompliziert ausfallen sollten.

Bei Femto ist das gleich von vornherein anders. Er sieht die Phänomene "mehrheitlich" von der Wissenschaft in Frage gestellt. Der Grund ist, "dass eine Seele nichts damit zu tun hat". Während bei Estrella noch Erinnerungsketten und Lebenskino als Definition auftauchen, windet sich Femto sichtlich, dem Kind einen Namen zu geben.

Der Grund für dieses unangenehmen Gefühl ist offensichtlich die Beteiligung der Seele an diesen Vorgängen. Die wissenschaftlichen Lehrmeister von Femto sagen: "Wir brauchen zur Erklärung der Welt keinen Gott". Seele hätte aber mit Gott zu tun, also darf es auch keine Seele geben. Deswegen sagt er auch: "... alle Nahtoderfahrungen lassen sich ausnahmslos medizinisch erklären, was auch viel wahrscheinlicher ist, als dass irgendein imaterieller Überkörper in uns wohnt, der unseren Tod überdauert".

Diese Aussage enthält jedoch den Widerspruch in sich, wonach es danach nur "wahrscheinlich", aber nicht sicher ist, dass die Nahtoderfahrungen medizinisch erklärt werden können. Also ist es auch gar nicht sicher, dass nicht doch ein "immaterieller Körper" in uns wohnt. Ebenso widersprüchlich ist die Ausdrucksweise, dass die Wissenschaft nur "mehrheitlich" erklärt, dass Seele nichts mit der Sache zu tun habe. Was meint dann die Minderheit der Wissenschaft? Mit "ausnahmslos" ist da scheinbar nichts. Im Gegenteil tappt die Wissenschaft in ihre eigenen Fallen, wenn sie an die Grenze des Wissens kommt.

Femto gesteht also in seinen Widersprüchen letztlich ein, dass die ausnahmslose Erklärung der Phänomene durch die Medizin doch nicht so ausnahmslos ist. Weitergeführt bedeutet das nichts anderes, als dass er zur Erklärung von Phänomenen an und in der Welt ausnahmsweise doch etwas "Immaterielles" braucht - z.B. vielleicht eine Seele, wenn nicht gar einen Gott?

Ich will damit auf die teils äußerst widerwillige, aber scheinbar nicht zu umgehende Verbindung von Nahtoderfahrung und Seele hinweisen. Natürlich hat das mit Glauben zu tun, weil die Seele - wie Gott - nicht beweisbar ist. Deswegen wollte ich also die Stolperfallen nennen, in die die Zeitgenossen geraten, die der wissenschaftlichen Perspektive anhängen, keinen Gott zu benötigen.

Ansonsten ist Hirnforschung sehr im Fluß, so dass paraphysikalische Randgebiete nochmal mehr untertauchen. Aber dieser Bereich wirft andererseits fast wie sonst nichts die Frage auf, wieso noch erklärbare wissenschaftliche, in diesem Fall biologische Vorgänge Ergebnisse erzeugen, die über die greifbaren Dimensionen hinausreichen und nicht mehr erklärbar sind, z.B. die Freude als Folge elektrochemischer Verschaltung. Übrigens besteht ein weiteres Berührungsbebiet dieser Art bei der Zeugung des Menschen: Wann wird der Mensch das individuelle Subjekt?

Ich hatte hier früher schon einmal eine Adresse eingestellt. Ich beobachte aber die Entwicklung ohnehin laufend, um bei nächster Gelegenheit wieder eine aktuelle nennen zu kön

23 Kommentare

922603
Femto
Femto

Tatsächlich erklärt die Wissenschaft merhheitlich, dass eine Seele nichts damit zu tun hat und auch gar nicht notwendig ist. Es gibt nichtmal ansatzweise Indizien, die auf eine Existenz der Seele hinweisen, im Gegenteil, alle Nahtoderfahrungen lassen sich ausnahmslos medizinisch erklären, was auch viel wahrscheinlicher ist, als dass irgendein imaterieller Überkörper in uns wohnt, der unseren Tod überdauert.

937470
Estrella92
Estrella92

Hallo rettosch, diese "wissenschaftlichen Meinungen" über die Ablösungsprozesse von ausgeliehenen Seelen würde ich ja gern mal lesen. Kannst du das verlinken?

922603
Femto
Femto

Was du für einen gewaltigen Unsinn schreibst:

"Die wissenschaftlichen Lehrmeister von Femto sagen: "Wir brauchen zur Erklärung der Welt keinen Gott". Seele hätte aber mit Gott zu tun, also darf es auch keine Seele geben."

Nein, das sagen die Lehrmeister nicht, denn dann wären sie keine Wissenschaftler. In Gegensatz zu Leuten wie dir ziehen Wissenschaftler ihre Erkenntnisse aus Beobachtungen und Forschung und nicht auf Hirngespinsten. Genau das unterscheidet sie ja gerade von Ignoranten.

Die Wissenschaftler (und ich) sagen, dass keine Seele notwendig ist, weil sie Experimente mit Lebewesen vorgenommen haben und die Ergebnisse neurologischer Untersuchungen vorliegen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass all das, was Esotheriker und "Gläubige" als "zusammenhängend mit der Seele" beschreiben nachweislich nichts mit irgendeiner Seele zu tun hat, sondern seine Ursachen in völlig logischen, nachvollziehbaren, neuroogsichen und biochemischen Prozessen hat, was wie gesagt sogar vielfach überprüft wurde.
Tatsächlich sind sogar viele dieser Wissenschaftler selbst Menschen, die an Gott glauben.

Du musst also der Wissenschaft nicht unterstellen, dass sie (wie du offenbar) hirnlose Rückschlüsse zieht und so infantil und lächerlich argumentiert, wie du es in deinem von mir hier kritisiertem Textabschnitt getan hast. Da hast du wohl von dir auf Andere geschlossen.

"Diese Aussage enthält jedoch den Widerspruch in sich, wonach es danach nur "wahrscheinlich", aber nicht sicher ist, dass die Nahtoderfahrungen medizinisch erklärt werden können"

Nein, das ist kein Widerspruch. Du hast einfach ein Verständnisproblem, das ist Alles.
Damit war gemeint, dass die EINDEUTIGEN Ergebnisse der Forschung bestätigen, was von vorn herein viel *wahrscheinlicher* war, als die Existenz einer Seele.
Entweder hast du das inhaltlich erfassen können oder du versuchst hier bewusst meine Aussagen zu verdrehen und aus dem Kontext zu reißen, um ein paar geistige Anaplhabeten weiterhin zu verwirren.
Auf Beides würde ich nicht stolz sein....

"
Femto gesteht also in seinen Widersprüchen letztlich ein, dass die ausnahmslose Erklärung der Phänomene durch die Medizin doch nicht so ausnahmslos ist."

Nö, das interpretierst du einfach nur darein und dazu gehört schon eine kräftige Portion, geistige Ignoranz.

"Ich will damit auf die teils äußerst widerwillige, aber scheinbar nicht zu umgehende Verbindung von Nahtoderfahrung und Seele hinweisen. Natürlich hat das mit Glauben zu tun, weil die Seele - wie Gott - nicht beweisbar ist."

Du versuchst hier auf Krampf die Existenz einer Sache zu verteidigen, von der du selbst behauptest, dass sie nicht beweisbar ist, die Realität aber längst gezeigt hat, dass sie es, sofern sie existieren sollte, sehr wohl wäre und auch sein müsste.
Darüber hinaus ignorierst du wissenschaftliche Fakten, die dagegen sprechen auf alberne Art und Weise, um ja deine Ansichten nicht aufgeben zu müssen und drehst dir jedes Wort und jeden Satz inhaltlich so hin, wie du es brauchst.

Du bist ein Paradebeispiel für geistige Verblendung und beschränkte Ignoranz in unserer Gesellschaft und dein Verhalten passt ins Standardraster kreationistischer Denk- und Pseudoargumentationsmuster wie die Faust aufs Auge.

Das dürfte zum Glück jedem auffallen, der das hier liest und dessen Kopf nicht vollständig mit Stroh gefüllt ist.

922603
Femto
Femto

"Entweder hast du das inhaltlich >>*NICHT*<< erfassen können oder du versuchst hier bewusst meine Aussagen zu verdrehen und aus dem Kontext zu reißen, um ein paar geistige Anaplhabeten weiterhin zu verwirren.
Auf Beides würde ich nicht stolz sein...."

461510
rettosch
rettosch

Ach, da bestätigt sich ja ein ausgesprochen ungebildeter "Wissenschaftler". Dieses Benehmen verdient alles andere als irgend eine Antwort.

922603
Femto
Femto

" Dieses Benehmen verdient alles andere als irgend eine Antwort. "

Du hast sowieso keine, zumindest keine Seriöse!


Und du musst jetzt nicht beleidigt sein, die wirkliche Frechheit und Beleidigung geht von dir und deinen abstrusen Äußerungen und Pseudorückschlüssen aus meiner Argumentation in Kombination mit der rücksichtslosen Verbreitung von falschen Fakten und damit falschen Informationen aus.

Wenn du glaubst, dass du durch meine Reaktion auf deinen Nonsens über meinen Bildungsstand urteilen kannst, dann bist du sogar noch beschränkter, als es irgendjemand beschreiben könnte. Hast wohl noch nie nen Wissenschaftler unter 30 kennengelernt!

922603
Femto
Femto

Und falls dich das Thema noch interessiert, empfehle ich dir Inspiration für weitere Recherchen die Antwort von Estrella92.

937470
Estrella92
Estrella92

@rettosch
Zu deiner Ergänzung:
"Beide Kommentare drücken zwangsläufig die Unbestimmbarkeit aus, wenn es um die Frage nach Erfahrungen geht, die scheinbar selbst in Bruchteilen von Sekunden komprimiert den eigenen Lebensweg vorbeiziehen lassen. "

Unbestimmbarkeit inwiefern?
Und "scheinbar" - ja richtig - schreibst du selbst. Denn das, was die Zurückgeholten als ihren komprimierten Lebensfilm berichteten, muss aus objektiver Sicht kein Lebensfilm sein. Eher wahllos zusammengestückelte und zufällig abgerufene Erinnerungsfetzen. Diese allerdings in überwältigender Fülle. Ausgelöst durch partielle Übererregung/Enthemmung der entsprechenden Areale. Und Ausfall von Kontrollinstanzen woanders. Warum das Gehirn aus diesen Fetzen dann subjektiv einen Film konstruiert, der als bedeutungsvoll und geordnet, gar chronologisch, erlebt wird, ist durchaus eine spannende und nicht vollständig gelöste Frage, jedoch keine "unbestimmbare".

"Dieses Phänomen kennt der Mensch übrigens nicht nur aus Akutereignissen wie dem sogenannten eventuellen Nahtod, das kennt der Mensch auch von den ganz normalen "Schrecksekunden" seines Lebens."

Sicher? Solche Einzelfallberichte kenne ich auch, aber sowas scheint bestenfalls umstritten und längst nicht so gut belegt wie die NTE.

"Wegen der schwierigen bis fehlenden Fassbarkeit ist es andererseits nicht verwunderlich, wenn diese Beobachtungen hinterfragt werden. Im Kommentar und der Antwort von Estrella fällt diese Hinterfragung begrenzter aus, da sie die "Erinnerungsketten" und das "Lebenskino" als gegeben sieht. Aber den Hinweis auf Seele kann sie nicht mehr recht nachvollziehen, "

Kommt drauf an. Unsere Auffassungen darüber, was Seele denn ist oder sein soll, unterscheiden sich vermutlich beträchtlich..

"obwohl doch zu fragen ist, was dahinter sein muss, dass ein solch umfassendes Kino in dieser Kürze ausgelöst werden kann. "

Klar ist die Frage berechtigt. Und noch nicht restlos geklärt.
So "unbeantwortbar", dass man nun zwangsläufig ein Jenseits, ein Seelenkonstrukt, einen Gott heranziehen müsste, erscheint sie mir dann aber doch nicht.

"Sie erweckt damit den Eindruck, dass die Tatsache dieses Kinos schon bestehen mag, dass aber doch die Hintergründe dazu nicht zu kompliziert ausfallen sollten."

Die Hintergründe sind, wie sie sind. Und *wie* sie sind, wird man herausfinden.

"Bei Femto ist das gleich von vornherein anders. Er sieht die Phänomene "mehrheitlich" von der Wissenschaft in Frage gestellt. "

Das habe ich so aber nicht herausgelesen. Die "Phänomene" an sich stellt er doch nicht infrage?
Verwechselst du da was aus der Diskussion mit Jerom?

"Während bei Estrella noch Erinnerungsketten und Lebenskino als Definition auftauchen "

na, sagen wir mal als *Beschreibung*...

"windet sich Femto sichtlich, dem Kind einen Namen zu geben."

Wo das?

"Der Grund für dieses unangenehmen Gefühl ist offensichtlich die Beteiligung der Seele an diesen Vorgängen. "

Nein. Es gibt noch jede Menge Dinge, die nicht restlos geklärt sind. Gleichwohl gibt es keinen Grund, hinter all den Dingen nun jeweils Gott/Seele/Jenseits usw. zu vermuten.

"Die wissenschaftlichen Lehrmeister von Femto sagen: "Wir brauchen zur Erklärung der Welt keinen Gott". Seele hätte aber mit Gott zu tun, also darf es auch keine Seele geben. Deswegen sagt er auch: "... alle Nahtoderfahrungen lassen sich ausnahmslos medizinisch erklären, was auch viel wahrscheinlicher ist, als dass irgendein imaterieller Überkörper in uns wohnt, der unseren Tod überdauert"."

Die Zukunft wird es uns zeigen. Aber schon heute zeigt sich, dass der Platz für fiktive "immaterielle Überkörper" wohl immer kleiner wird...

"Diese Aussage enthält jedoch den Widerspruch in sich, wonach es danach nur "wahrscheinlich", aber nicht sicher ist, dass die Nahtoderfahrungen medizinisch erklärt werden können. Also ist es auch gar nicht sicher, dass nicht doch ein "immaterieller Körper" in uns wohnt. "

Naja, welche Definition hast du für "sicher"?
Sicher ist auch nicht, dass die Sonne morgen wieder aufgeht, denn unser Univer

937470
Estrella92
Estrella92

sum könnte mit einer anderen Bran kollidieren oder unsre Schöpfer starten zur Abwechslung mal ne spannendere Simulation und knipsen unsre aus.

"Ebenso widersprüchlich ist die Ausdrucksweise, dass die Wissenschaft nur "mehrheitlich" erklärt, dass Seele nichts mit der Sache zu tun habe. "

Was erwartest du denn? Dass Wissenschaft immer mit *einer* Stimme spricht?

"Im Gegenteil tappt die Wissenschaft in ihre eigenen Fallen, wenn sie an die Grenze des Wissens kommt."

Wie das denn und in welche Fallen? Und wo soll die Grenze des Wissens denn sein?

"Femto gesteht also in seinen Widersprüchen letztlich ein, dass die ausnahmslose Erklärung der Phänomene durch die Medizin doch nicht so ausnahmslos ist. Weitergeführt bedeutet das nichts anderes, als dass er zur Erklärung von Phänomenen an und in der Welt ausnahmsweise doch etwas "Immaterielles" braucht - z.B. vielleicht eine Seele, wenn nicht gar einen Gott?"

Und wieso sollte es das bedeuten? Wieso gehst du immer davon aus, dass Dinge sich nicht klären lassen?
Und wieso siehst du so ein Problem in dem einfachen Eingeständnis, dass wir manches heute eben noch nicht ganz genau wissen?

"Ich will damit auf die teils äußerst widerwillige, aber scheinbar nicht zu umgehende Verbindung von Nahtoderfahrung und Seele hinweisen. "

Meinst du *anscheinend*?
Dein *scheinbar* ist natürlich viel passender, denn die Verbindung ist in der Tat nur *scheinbar* nicht zu umgehen. ;-)

"Natürlich hat das mit Glauben zu tun, weil die Seele - wie Gott - nicht beweisbar ist. "

Aha. Irgendwie klingt, was du schreibst, aber schon stark nach solchen "Beweisversuchen".

"Deswegen wollte ich also die Stolperfallen nennen, in die die Zeitgenossen geraten, die der wissenschaftlichen Perspektive anhängen, keinen Gott zu benötigen."

Seltsam, wo du Stolperfallen siehst. *Mit* Gott stolpert man in solche doch viel schneller rein.

"Ansonsten ist Hirnforschung sehr im Fluß, so dass paraphysikalische Randgebiete nochmal mehr untertauchen. Aber dieser Bereich wirft andererseits fast wie sonst nichts die Frage auf, wieso noch erklärbare wissenschaftliche, in diesem Fall biologische Vorgänge Ergebnisse erzeugen, die über die greifbaren Dimensionen hinausreichen und nicht mehr erklärbar sind, z.B. die Freude als Folge elektrochemischer Verschaltung. "

Ein spannendes Gebiet. Aber auch hier: Warum sollten Freude, Schmerz, Gefühle nicht irgendwann restlos erklärbar sein?

"Übrigens besteht ein weiteres Berührungsbebiet dieser Art bei der Zeugung des Menschen: Wann wird der Mensch das individuelle Subjekt?"

Nun, aus *eigener* Sicht des kleinen Menschen erst mit über 2 Jahren ;)

"Ich hatte hier früher schon einmal eine Adresse eingestellt. Ich beobachte aber die Entwicklung ohnehin laufend, um bei nächster Gelegenheit wieder eine aktuelle nennen zu kön "

Welche Adresse meinst du? Kannst du das hier mal verlinken?

461510
rettosch
rettosch

Hallo Estrella, die Fragen zu Phänomenen mit religiösen, geistigen und paraphysikalischen Hintergründen werden je nach Standpunkt des Beantworters immer mehr oder weniger unterschiedlich ausfallen. Die beweisorientierte naturwissenschaftliche Seite und die geisteswissenschaftliche Seite, die insbesondere auf dem religiösen Sektor nicht mit Beweisen dienen kann, prallen deswegen regelmäßig aufeinander. Das ist an der Uni nicht anders als im normalen Leben.

Besonders scheitert so mancher Zeitgenosse der Naturwissenschaft an den völlig anderen Vorgaben, die sich der Menschen mit religiösem Hintergrund gibt. Der Weg der Religionsgeschichten der Menschheit, der für den Christen geradewegs auf Jesus zuläuft, dient ihm zur unumstößlichen Orientierung auf die Jenseitigkeit in Gott. Das bringt Ansichten mit sich, die um so mehr auf Widerstand stoßen, um so mehr Gott von vornherein in Frage gestellt wird.

Leider gehen diese Diskrepanzen bis zur Diskriminierung, wie ich mit BiBe und Femto erlebe. Ein negatives Charakteristikum der heutigen Welt ist in der Tat diese fehlende Kultur in der Anerkennung anderer Ansichten. Als einer angenehmen Ausnahme danke ich dir um so mehr. Die wechselseitig vorhandenen Stolperfallen können dann toleriert werden.

Für die Suche nach dem damaligen Link in meinen Antworten fehlt mir aber die Zeit. Wir müssen ohnehin die Zeit wirken lassen.

922603
Femto
Femto

"Leider gehen diese Diskrepanzen bis zur Diskriminierung, wie ich mit BiBe und Femto erlebe. Ein negatives Charakteristikum der heutigen Welt ist in der Tat diese fehlende Kultur in der Anerkennung anderer Ansichten."

1. Letzterer Satz trifft viel eher auf dich selbst zu, als auf MiBe oder mich.

2. Falls eine von deiner Seite gefühlte Diskriminierung stattgefunden hat war sie zweifellos Folge vorangegangener, freundlicher Versuche dich auf inhaltliche Fehler in einem deiner Beiträge hinzuweisen und/oder der Ignoranz, mit der du nachweisliche Fakten in einer Diskussion um einen Inhalt nicht akzeptieren wolltest oder Behauptungen aufgestellt hast, die den Ergebnissen gängiger, wissenschaftlicher Forschung widersprechen, jedoch keinerlei Belege oder Begründung (lediglich Glaube) für diese erbringen konntest/wolltest.

Dich persönlich zu beleidigen ist und war nie meine Absicht.

937470
Estrella92
Estrella92

@rettosch
"Besonders scheitert so mancher Zeitgenosse der Naturwissenschaft an den völlig anderen Vorgaben, die sich der Menschen mit religiösem Hintergrund gibt. "

Wieso sollte er daran scheitern? Er macht sich aus gutem Grunde solche Vorgaben doch gar nicht zu eigen.

"Der Weg der Religionsgeschichten der Menschheit, der für den Christen geradewegs auf Jesus zuläuft, dient ihm zur unumstößlichen Orientierung auf die Jenseitigkeit in Gott. Das bringt Ansichten mit sich, die um so mehr auf Widerstand stoßen, um so mehr Gott von vornherein in Frage gestellt wird."

Du stellst Gott doch auch von vornherein in Frage. Zum Beispiel den des Islam. Und Brahma und Zeus und Odin und hunderte andere. Warum machst du dann für den Christengott eine Ausnahme? Meinst du wirklich, seine Story ist glaubwürdiger als die der ganzen andren Himmelssheriffs?

Oder ist es vielmehr deshalb, weil schon deine Eltern an ihn glaubten? Weil du zufällig *hier* geboren wurdest, nicht im Morgenland, nicht in Afrika, nicht in Fernost?
Beruht die Religions"wahl", aus der dann nach deinen Worten die "unumstößliche Orientierung" wird, nicht ganz maßgeblich auf dem Zufall der Geburt?

461510
rettosch
rettosch

Hallo Estrella, weil da plötzlich deine Meinung aus vergangenen Fragen noch auftaucht, doch ein paar Sätze dazu.

Ja, der Christengott ist mein Zentrum. Aber die menschliche Gottesahnung ist deswegen trotzdem universell. Zwischenzeitlich hatte ich von einem polnischen Religionsphilosophen ein paar Sätze aufgefangen, der das Denken des Menschen in Verbindung bringt mit dem Göttlichen an sich. Höre ich natürlich auch deswegen, weil es genau meine Meinung trifft. Und physikalische Begründungen für Gedanken als materiell-universelles Produkt auszuweisen überzeugen nicht.

Die Religionswissenschaften allgemein gehen von der These aus, dass - egal in welcher Form - der Mensch beeindruckt war von höheren Mächten immer schon und ab dem Moment, als er dieses zu Denken in der Lage war. MiBe z.B. versuchte ich vergeblich zu erklären, dass auf diesem Gebiet die gleiche Evolution ablief, wie sie auf allen Gebieten, etwa auch auf den naturwissenschaftlichen in der Neuzeit zu sehen ist.

Auch wenn ich zufällig christlich orientiert bin, der Mensch allgemein ist göttlich orientiert. Auch wenn sich Religionsgemeinschaften derzeit ausdünnen, gilt in unserer westlichen Welt noch immer knapp die Hälfte der Leute auf ein Jenseits eingestellt. - Egal nach welchen Kriterien, es ist auch eine der Formen der menschlichen Gottesahnung.

937470
Estrella92
Estrella92

"Die Religionswissenschaften allgemein gehen von der These aus, dass - egal in welcher Form - der Mensch beeindruckt war von höheren Mächten "

Die These ist aber schwach. Sicher können wir nur sagen: Der Mensch war beeindruckt von den Naturgewalten. Und ihnen recht hilflos ausgeliefert. Leiden und Sterben gehörte immer dazu. Der Wunsch nach einer höheren ausgleichenden Gerechtigkeit ist da sehr verständlich und nur allzu menschlich. Und dieser Wunsch wurde dann zum Vater des Gedanken.
So verlief die Geburt Gottes.

"MiBe z.B. versuchte ich vergeblich zu erklären, dass auf diesem Gebiet die gleiche Evolution ablief, wie sie auf allen Gebieten, etwa auch auf den naturwissenschaftlichen in der Neuzeit zu sehen ist."

Du meinst die Evolution der Gottesbilder? Die sagt über Gottes Existenz doch aber gar nichts aus...

461510
rettosch
rettosch

Mit dieser Geburt Gottes bin ich sehr einverstanden. Und da setzte früher oder später die Beseelung dieses staunenden Menschen ein. Und dieser so in die Welt geborene Gott hat bis heute sein Wirken in konsequenter Linie fortgesetzt und es ermöglicht, die Fragen des Universums mit höherem Verständnis einzuordnen.

937470
Estrella92
Estrella92

"Mit dieser Geburt Gottes bin ich sehr einverstanden."

Wohl, weil du es nicht so verstehen möchtest, wie es gemeint war.
Eine Geburt bedeutet den Beginn der Existenz.
Der Mensch schuf sich die Götter, die er haben wollte, die er vielleicht auch brauchte. So begann Gott zu existieren - in den Köpfen der Menschen.
Und wiederum sagt dies über die reale Existenz eines Gottes nichts aus.

461510
rettosch
rettosch

Der Gedanke als Immateriell-Geistiges ist außerhalb des Materiellen anzusiedeln. An der Schnittstelle von Geist und Materie im Menschen erfolgte die Geburt dessen in dieser Welt, was außerhalb schon war.

Weiterhin erfolgte die Manifestation Gottes in der Geburt seines Sohnes; dieses Hauptpostulat der Liebe ist über alle Religionen gleichermaßen verteilt.

937470
Estrella92
Estrella92

"Der Gedanke als Immateriell-Geistiges ist außerhalb des Materiellen anzusiedeln."

Zum Test dieser Behauptung hatte MiBe25674 dir kürzlich einen kleinen Versuchsaufbau vorgeschlagen, mit welchem sich das anschaulich prüfen ließe. Stichwort: Bratpfanne. Du erinnerst dich?

"An der Schnittstelle von Geist und Materie im Menschen erfolgte die Geburt dessen in dieser Welt, was außerhalb schon war."

Nein. Der Mensch herrscht über die Götter. Er rief sie ins Leben, indem er sie ersann. Und er kann sie wieder sterben lassen, indem er einfach nicht mehr an sie glaubt.
Das überleben die dann nämlich nicht. ;-)

"Weiterhin erfolgte die Manifestation Gottes in der Geburt seines Sohnes; "

Woher willst du denn nun wissen, dass der liebe Gott katholisch oder evangelisch ist?
In allen anderen Religionen nämlich ist die Behauptung, Gott hätte einen Sohn, Blasphemie.
Und du schriebst doch selbst grad: "Auch wenn ich *zufällig* christlich orientiert bin.."

461510
rettosch
rettosch

Die Bratpfanne war ja nun offensichtlich zu ihrer Verständlichkeit mit Smiles zu versehen; auf die Reduzierung der Achtung des Anderen will ich gar nicht eingehn.

Und in den engen Grenzen zwischen evangelisch und katholisch bewegt sich nicht Gott, sondern der Mensch.

937470
Estrella92
Estrella92

Keinen der angesprochnen Punkte verstanden? Schade.
1. Zu MiBes Bratpfanne: Die führt ganz eindeutig deine Aussage ad absurdum, nach welcher die Gedanken außerhalb des Materiellen anzusiedeln seien..
Was das simple Beispiel nun allerdings mit der Reduzierung der Achtung des Anderen zu tun haben soll, hätte mich mal interessiert. Schade, dass du darauf nicht eingehen willst. Dann bleibt es wohl dein Geheimnis.

2. Was die engen Grenzen zwischen katholisch und evangelisch betrifft: Nein, darum ging es nicht. Da stand auch "dass", nicht "ob". Der Satz erhielt im Zusammenhang mit dem darauf folgenden seinen Sinn.
Ich formuliere die gleiche Frage dann aber noch mal unmissverständlicher, also:
Woher stammt diese Sicherheit, die "Manifestation Gottes" erfolge gerade "in der Geburt seines Sohnes"? Wo du doch die Zufälligkeit deines Christenglaubens gerade erst bestätigt hattest und ein Sohn Gottes ansonsten in keiner der anderen Religionen existiert?

461510
rettosch
rettosch

Scheinbar willst du mich auf Widersprüche festlegen? Kapier ich aber nicht. Die Zufälligkeit meines Christenglaubens hat jedenfalls nichts mit dem Sohn Gottes zu tun, sondern damit, dass ich nicht als Hindu geboren bin.

937470
Estrella92
Estrella92

"Scheinbar willst du mich auf Widersprüche festlegen? "

Nein, ich möchte nur verstehen. Und dabei hilft es nicht, die Augen vor den Widersprüchen zu verschließen.

"Die Zufälligkeit meines Christenglaubens hat jedenfalls nichts mit dem Sohn Gottes zu tun, sondern damit, dass ich nicht als Hindu geboren bin."

Und wenn du es wärest?
Funktionierte deine Erlösung in diesem Fall dann auch mit den Hindugöttern? Du schriebst, die "menschliche Gottesahnung" sei universell..
Aber Jesus spricht: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich. "

Hat ein Hindu somit nun eher schlechte Karten oder nicht?

461510
rettosch
rettosch

Es ist heute eine große Frage der Theologie, ob ein Andersgläubiger schlechtere Karten vor Gott habe. Die Meinungen verdichten sich auch innerhalb des Katholizismus darauf, dass er die gleichen, wenn nicht sogar höhere Karten habe als der bloße Mitläufer.

Der Papst weist zwar gemäß seines Amtes dabei auch auf die Gefahr der Beliebigkeit hin. Die Beliebigkeit könne nämlich für den besser Wissenden dennoch nicht akzeptiert werden. Der Glaube ist Teil des Innersten des Menschen und dieser Bedeutung entsprechend nichts Beliebiges.

Es läuft also wie immer auf das Gewissen des Einzelnen hinaus. Vor diesem ist der Glaube des Hindu nicht weniger als der des Christen. Das ist in der Tat der Aufbruch der katholischen Kirche auf die Welt zu, der mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil begonnen hat. Damit endlich erinnerte sich die Kirche der Barmherzigkeit Gottes und dass das Erlösungswerk Christi für alle Menschen einschließlich der Hindus gilt.

Ein Großteil diesbezüglicher Fragen hier auf Cosmiq berührt diese Themen und sind andererseits von dieser Beliebigkeit der besser Wissenden geprägt. Nur weil der Mensch Moral und Humanität in sich spürt, neigt er zu der Überzeugung, dass alle edlen Motivationen selbstgemacht vorhanden wären. Er ahnt aber Genaueres.

"Wir brauchen keinen Gott mehr, weil wir alles verstehen" bringt den heutigen wissensgeprägten Menschen in das Dilemma, zu meinen, den Glauben nicht mehr neben die Wissenschaft stellen zu sollen. Er entleert sein Inneres um elementare Bedürfnisse. Daraus entstehen seine zahlreichen Fragen um seine Existenz.

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

23

23 Kommentare

726870
kZaK

kZaK

Rang: Albert Einstein (14.460) | leben (9), Tod (7)

37 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (31.12.2012 02:50)

7

Also ich kann das nicht bestätigen :-)

In meinem vorletzten Sommerurlaub wäre ich im Meer fast von einem Bananenboot überfahren worden, das von einem normalen Boot gezogen wurde.
Das normale Boot ist in der Nähe von dem Schwimmerbereich gefahren und da es nicht die volle Kontrolle über die Banane hinten dran hatte, ist die Banane auch gerne bisschen geschlendert und dann in den Schwimmerbereich gekommen.
Naja weil ich schön weit bis zur Grenze vom Schwimmerbereich geschwommen war, ist das Ding dann auf mich zugekommen.
Im Nachhinein glaube ich zwar kaum, dass mich das Ding wirklich umgebracht hätte, da es ja aus Gummi ist, aber in diesem Moment habe ich mit meinem Leben abgeschlossen und mit dem Tod gerechnet.
Ich hab das Ding auf mich zu rasen sehen und dachte mir, jetzt ist vorbei. Kurzes Leben, was solls.
Das Letzte an was ich gedacht habe, waren meine Eltern und mein kleiner Bruder... Und nicht mein ganzes Leben in "Sekundenschnelle"

Ach ja, ich bin aber glücklicherweise heil aus diesem Ereignis herausgekommmen, da ich es irgendwie geschafft habe, runterzutauchen im letzten Momeent.
Vom Gefühl her war ich eigentlich wie paralysiert und mit den Gedanken wo anders. Aber mein Körper wollte wohl nicht mitspielen und ist dann runter :-)
Aber jezt


Ergänzung vom 31.12.2012 02:51:

huch, das "Aber jezt" war wohl ein Versehen :D

Gruuuuuuuuuuß :)

1 Kommentar

963745
ThEdArEdEvIL
ThEdArEdEvIL

;-) Ein gefährliches Erlebnis! Das Plastikboot (Banane) hätte einen solchen Schlag auf Deinen Kopf abgeben können, dass Du evtl. ohnmächtig geworden wärst. Du bzw. dein Körper hat blitzschnell reagiert und die Situation gemeistert^^ :D

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

1

1 Kommentar

979725
Jerom

Jerom

Rang: Professor (4.332) | leben (5)

40 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (31.12.2012 05:02)

8

Die die man fragen könnte,antworten nicht mehr.Psychologische Nachbereitung von Stresssyndromen heimkehrender Soldaten,wie es in vielen Staaten gemacht wird ergaben,das sich die in höchster Lebensgefahr befindlichen Soldaten zwar ihrer Situation zumeist bewusst waren,diese jedoch unmittelbar als gegeben annahmen.
Das wird dem Adrenalin-Kick zugeschrieben.Angst-Überlegungen-was hätte passieren können,kamen erst zumeist tage/Wochen später.
Es ist wohl wie das Lampenfieber des Künstlers-auf der bühne ist das zumeist verflogen-Angst-Zweifen kommen immer nur vor/nachher.
Der Lebensfilm der vor dem geistigen Auge in wenigen Sekunden abläuft ist eine Hollywood Fiktion,die wissenschaftl.nicht haltbar ist.
Wer auf eisglatter Straße mit seinem Pkw unkontrolliert rumschleudert hat andere Sorgen als über sein Leben nachzudenken.Weiche Knie kommen erst wenn es-glücklich- vorbei ist.


Ergänzung vom 31.12.2012 05:16:

Das Posttraumatischen Stress-Syndrom aus Kriegseinsätzen heimkehrender Soldaten die bei ihrem Einsatz in akuter Lebensgefahr waren-und/oder schwer verletzt wurden
wird in Deutschland von im Link angegebenen Stellen betreut.
http://www.randnotizen.info/faqlesen/items/ansprechpartner-unterstuetzung-behand... kopieren
Auch wenn die Patientenakten geschützt sind,so erfolgt dennoch eine Generalauswertung
Was haben die Soldaten erlebt-Wie darauf reagiert-
a-zum Zeitpunkt des Ereignis
b-Tage-Wochen-monate-jahre-später.
Welcher Therapieansatz hat in wieviel Prozent der Fälle geholfen das ereignis zu verarbeiten..usw.
Es ist kein Fall dokumentiert wo ein in Lebensgefahr befindlicher Soldat -als überraschende Aktion-zb Sprengfalle-oder im Kampfeinsatz-sein bisheriges Leben Revue passieren ließ.
Bei Spezialeinheiten wie dem KSK werden nach jedem Schusswaffengebrauch (der dann zumeist für das Gegenüber tödlich endet) solche psychologischen Nachbereitungen als Standard vorgenommen.

2 Kommentare

937470
Estrella92
Estrella92

"Die die man fragen könnte,antworten nicht mehr."

Manche schon. Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Leuten, die mal klinisch tot waren.

"Psychologische Nachbereitung von Stresssyndromen heimkehrender Soldaten,wie es in vielen Staaten gemacht wird ergaben,das sich die in höchster Lebensgefahr befindlichen Soldaten zwar ihrer Situation zumeist bewusst waren,diese jedoch unmittelbar als gegeben annahmen."

Hm, was sonst? Wer sich seiner Situation "bewusst" ist, hat i.d.R. auch kein Nahtoderlebnis.

"Das wird dem Adrenalin-Kick zugeschrieben.Angst-Überlegungen-was hätte passieren können,kamen erst zumeist tage/Wochen später. Es ist wohl wie das Lampenfieber des Künstlers-auf der bühne ist das zumeist verflogen-Angst-Zweifen kommen immer nur vor/nachher."

Mag alles richtig sein, der Bezug zur Frage allerdings ist nicht gegeben.

"Der Lebensfilm der vor dem geistigen Auge in wenigen Sekunden abläuft ist eine Hollywood Fiktion,die wissenschaftl.nicht haltbar ist."

Das stimmt, wenn überhaupt, nur bezogen auf Todesangst/Lebensgefahr. Es stimmt nicht für Nahtoderlebnisse.

"Wer auf eisglatter Straße mit seinem Pkw unkontrolliert rumschleudert hat andere Sorgen als über sein Leben nachzudenken."

Unumstritten. Hier geht das Hirn dann auf Höchstleistung, aktiviert alle Reserven. Woraus dann sogar eine subjektiv empfundene Zeitdehnung resultiert. Weil im Hirn soviel passiert in kürzester Zeit.
Hat aber eben auch nichts mit NTE zu tun. Eine solche kann sich dann allerdings anschließen.

"Das Posttraumatischen Stress-Syndrom aus Kriegseinsätzen heimkehrender Soldaten die bei ihrem Einsatz in akuter Lebensgefahr waren-und/oder schwer verletzt wurden wird in Deutschland von im Link angegebenen Stellen betreut."

Tja, aber was sollen PTBS denn mit NTE zu tun haben?

"Es ist kein Fall dokumentiert wo ein in Lebensgefahr befindlicher Soldat -als überraschende Aktion-zb Sprengfalle-oder im Kampfeinsatz-sein bisheriges Leben Revue passieren ließ."

Wieso auch?

"Bei Spezialeinheiten wie dem KSK werden nach jedem Schusswaffengebrauch (der dann zumeist für das Gegenüber tödlich endet) solche psychologischen Nachbereitungen als Standard vorgenommen."

Nahtoderlebnisse sind dadurch charakterisiert, dass die Hirnfunktionen zu versiegen beginnen.
Das ist dann so ziemlich das Gegenteil dieser beiden von dir hier geschilderten, hoch angespannten Situationen.

979725
Jerom
Jerom

Na dann-stell dir doch für alle Fälle immer etwas Popcorn für den "finalen Film" bereit.

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

2

2 Kommentare

828220
TheOriginal

TheOriginal

Rang: Albert Einstein3 (40.922) | leben (110), Tod (65)

80 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 15:17)

9

Das nennt sich Flashback oder sein Leben revue passieren lassen. Das kann passieren, vorallem bei Nahtoderfahrungen, aber es können auch Gerüchte sein, viele nutzen schlimme Erfahrungen aus, um sowas erzählen zu können. Muss man erst selbst erleben.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
2

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

786239
SvR2010

SvR2010

Rang: Doktor (3.000)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 13:59)

10

Auf jeden Fall kann man das nicht beweisen. Denn wenn jemand das sieht... Wie soll man es den anderen mitteilen.

5 Kommentare

204803
Slifer2904
Slifer2904

Wiederbelebung? Reanimation? Schon mal gehört?

786239
SvR2010
SvR2010

Dann würde man es jede Sekunde sehen. Denn du kannst jeden Moment sterben.

204803
Slifer2904
Slifer2904

Wie bitte?

786239
SvR2010
SvR2010

Ich meine: Wenn jemand in Ohnmacht fällt, oder von irgendeinem Gebäude stürzt: Sieht man dann auch das Leben vorüberziehen? Also Situationen wo du sterben könntest. Die sind dann permanent da. Du kannst es nicht beweisen, nur es behaupten. Die Frage kann man also nicht so gut beantworten.

979251
Feriha
Feriha

Also, wenn man in Ohnmacht fällt, sieht man das Leben jedenfalls nicht vorüberziehen.

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

5

5 Kommentare

619087
lakeman2

lakeman2

Rang: Albert Einstein (14.690) | Tod (5)

13 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 14:09)

11

Wenn, dann bildet man es sich nur ein oder denkt einfach nur nochmal über das Leben nach.
Beweise gibt es dafür nicht. Menschen, die reanimiert wurden, sollen angeblich sogar Lichter gesehen haben und sonst irgendeinen Mist.

Da kann man nur spekulieren. Du wirst keine handfeste Antwort auf diese Frage finden.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

985673
DerLorax

DerLorax

Rang: Albert Schweitzer (7.765) | leben (28), Tod (5)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 14:11)

12

Nein, stimmt nicht!

Wenn man schnell stirbt, dann schon.
Wenn man langsam stirbt, dann eher "länger".

Nein, einmal ernsthaft:
Natürlich kann man es auch beweisen, denn wenn man stirbt, warum sollte dann das LEBEN als Bilderreihe "vorbeiziehen"? Zum einen hat man schon mehr als genug Sterbende angestöpselt und Messungen durchgeführt, die Augenaktivität und Aktivität diverser Hirnareale aufzeigen, und zum anderen gibt es für diese "Bildeserie" keinen logischen/evolutionären Grund!

Selbst bei sterbenden Tieren hat man dies gemessen bzw. versucht und stets festgestellt, dass da "gar" keine Aktion ist. Demnach ist es "wieder einmal" nur ein Märchen, dass da Bilder vorbeiziehen!

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

936289
MrFriedemann

MrFriedemann

Rang: Master (1.536) | leben (275), Tod (136)

8 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (29.12.2012 21:17)

13

Von den Nah-todes erlebnissen gibt es zahlreiche Berichte darüber, allerdings von Menschen die wieder zurückgeholt wurden (Raymond Moody) Nah Todes Erfahrungen, aber wie immer nichts wirklich wissenschaftlich Bewiesen,
wenn es stimmt wäre es sicherlich interessant !

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung des Fragestellers:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige

Diese Frage ist bereits geschlossen, daher sind keine Antworten mehr möglich. Du kannst jedoch einzelne Antworten kommentieren oder einen Kommentar hinterlassen.


  • Kommentare
993171
Xboxii
Xboxii

Unnötig, kann man auch googlen.

979251
Feriha
Feriha

Hör auf damit.

993171
Xboxii
Xboxii

:(

937470
Estrella92
Estrella92

Hallo Jerom, zwei Fragen:

1. Hältst du denn die anderen NTE-Phänomene, also Tunnel, helles Licht, Out-of-body-experiences, Glückseligkeitsgefühle, usw. auch für Hollywood-Fiktionen oder betrifft das nur den "finalen Film"?

2. Warum Blacklist?
Kommst du echt mit sachlicher Argumentation nicht klar?

23525
mcadamde
mcadamde

Was einer der TATSÄCHLICH stirbt empfindet weiß niemand, ausser dem Sterbenden selbst. Nahtod ist KEIN Tod.

Der einzige der berichten könnte wäre wohl Jesus.
Ich würde sagen, wenn alles nach Plan läuft, können wir ihn darüber irgendwann befragen. Bis dahin haben wir aber unsere eigene Sterbensprozedur höchstwahrscheinlich bereits hinter uns. Somit macht die Frage und die Spekulation über eine Antwort wohl keinen Sinn?

937470
Estrella92
Estrella92

"Somit macht die Frage und die Spekulation über eine Antwort wohl keinen Sinn?"

Meinst du die Frage an Jesus und die Spekulation über dessen Antwort?
Oder meinst du diese Frage hier, die wir grad kommentieren?
Also ersteres macht in der Tat keinen Sinn.
Warten auf Jesus ist nämlich wie "Warten auf Godot".

Das andere macht schon Sinn.
Zumal ja nichts darauf hindeutet, dass es "nach Plan" läuft.
Da spricht dann eher alles dafür, mal Plan B auszupacken.
Was die Wissenschaft ja auch tut.

922603
Femto
Femto

Xboxii,lässt jetzt schon meine Kommentare löschen? *lach*

23525
mcadamde
mcadamde

@Estrella92:
Ich meine eher, dass über die Frage, über die hier geredet wird zu diskutieren wohl keinen Sinn macht. Du kannst ja keinen fragen, der TATSÄCHLICH Tot war - nicht wahr?

Ich finde es spannend, dass Du der "Wissenschaft" mehr zutraust, als Gott.

Und "Warten auf Godot"... ein ungewöhnliches, wenn auch nicht unbedingt spannendes Stück... Ach, ist sein Schöpfer, Samuel Beckett, nicht auch schon tot? Wer weiß, vielleicht weiss er jetzt über das Leben und dem Tod mehr, als all unsere Wissenschaftler zusammen...?
Er wird wohl auch wissen, ob sein Lebensfilm nun lief oder nicht. Es sei denn, es gibt kein Leben nach dem Tod. In dem Fall wurde er ein für alle mal ausgelöscht. Und dann ist es auch sowas von egal, ob er einen letzten Film hatte oder nicht...

1000714
Surfina48
Surfina48

die frage kann ich nur wahrheitsgemäß beantworten,wenn ich gestorben bin :D

937470
Estrella92
Estrella92

@Surfina48
Sicher, dass du das dann kannst?


@mcadamde
"Ich meine eher, dass über die Frage, über die hier geredet wird zu diskutieren wohl keinen Sinn macht. "

Ich meine das nicht.

"Du kannst ja keinen fragen, der TATSÄCHLICH Tot war - nicht wahr?"

Stimmt. Aber was erwartest du denn noch für Berichte, wenn *alle* Hirnfunktionen restlos erloschen sind?
Es gibt eben, ehrlich gesagt, rein gar nichts, was auf ein wie auch immer geartetes Jenseits hindeutet.

"Ich finde es spannend, dass Du der "Wissenschaft" mehr zutraust, als Gott."

Und ich finde immer spannend, wie jemand dazu kommt, solche Auferstehungsgeschichten aus alten mythischen Büchern für wahr zu halten...

"Und "Warten auf Godot"... ein ungewöhnliches, wenn auch nicht unbedingt spannendes Stück... "

Die endlose Warterei auf Godot hat schon was Groteskes und Irrationales.
Ähnlich grotesk und irrational, als würde man heute auf die Wiederkehr Jesu warten, um ihm eine Frage über Tod und Wiederauferstehung zu stellen.;-)

"Ach, ist sein Schöpfer, Samuel Beckett, nicht auch schon tot? Wer weiß, vielleicht weiss er jetzt über das Leben und dem Tod mehr, als all unsere Wissenschaftler zusammen...?"

Das zu glauben, gibt es aber keinen Grund. Dass über den Tod des Körpers hinaus Erfahrungen möglich sein sollen, dafür spricht nichts.

"Er wird wohl auch wissen, ob sein Lebensfilm nun lief oder nicht. Es sei denn, es gibt kein Leben nach dem Tod."

Danach sieht es aus.

1009211
Sandwichmaker
Sandwichmaker

moin moin
"Du kannst ja keinen fragen, der TATSÄCHLICH Tot war - nicht wahr?"

doch man kann. tot war ist vergangenheit...
also lebt der tot gewesene wieder. :-) und den kann man(n)und auch frau natürlich fragen ob er etwas gesehen hat.
wenn etwas über 20 min von euch als tot anerkannt wird ist meine antwort Nein.
anschließend wiederbelebt worden.
jedoch kann es durchaus sein dass andere vieleicht doch etwas sehen oder sich zumindest einbilden etwas gesehen zu haben.
generell is jedoch nicht von einem todeskopfkinofreischein auszugehen.

1011131
ann-marie99
ann-marie99

Es ist eine Art der Selbsthypnose, wenn du daran glaubst wird es eventuell geschehen, wenn du einem anderen Glauben angehörst wird etwas anderes passieren. Bsp.sweise haben Hinduisten mit Nahtoterfahrungen davon berichtet, dass die Götter ihnen ihr Leben als Buch vorgelesen hätten. (haben ziemlich viel Zeit, diese Götter)

1011131
ann-marie99
ann-marie99

@mcadamde Vielleicht hat es keinen Sinn die Antwort auf die Frage zu finden was nach dem Tod ist aber welchen Sinn hat das Leben? Oder bist du Crist? Ich jedenfalls nicht und selbst wenn wir in den Himmel kommen würden: Welchen Sinn hätte das?

1010493
stacet
stacet

nette frage, die ich auch schon so ähnlich gestellt habe. bei dir wird es die frage des jahres und bei mir wurde sie gelöscht ...

797931
Annegreet
Annegreet

Musste erst auf den Kalender gucken, kein 1.April,na dann "Happy Chanukka"

797931
Annegreet
Annegreet

^^

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Nicht gefunden wonach Du suchst?

Dann stelle Deine Frage doch schnell und kostenlos!