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171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen (Rang: Emmy Noether)

Alte und/oder behinderte Menschen: Mitgefühl oder Gleichgültigkeit?

Was empfindest oder denkst du wenn dir ein alter und/oder behinderter Mensch begegnet?

Verlierst du einen, oder mehrere Gedanken darüber wie schwer das Leben, oder wie mühsam/anstrengend die Bewegungen für den Menschen sein mögen?

Befällt dich der Wunsch ihnen helfen zu können?

Stimmt es dich ein wenig traurig wenn du z.B. beobachtest wie mühsam eine alte Dame ihren Einkauf nach Hause schleppt?

Oder machst du dir keinen Kopf darüber?

Freue mich auf eure Antworten und sage schon DANKE! im Voraus :-)

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8 Antworten

152028
jamesbond2000

jamesbond2000

Rang: Master (1.035)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (14.08.2007 10:53)

1

Ich bewundere die Menschen, die als Altenpfleger arbeiten, und das problemlos auch können,
selber habe ich Jahrelang im Krankentransport gearbeitet, und bin auch viel in Altenheimen gewesen, bin allerdings sehr geruchsempfindlich, war schon schwer.

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171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen

Altenpfleger haben auch meinen höchsten Respekt, ebenso wie die vielen Krankenschwestern und Pfleger die in Krankenhäusern, Hospizen, etc. sowie auch im häuslichen Bereich tätig sind.

Meine Mutter war die letzten 6 Jahre ihres Lebens schwerst-pflegebedürftig und ich weiß wie schwer diese Arbeit ist und auch wie herzzerreissend es sein kann das Leiden dieser Menschen mit zu erleben... *schnief*

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80560
belleauwood12

belleauwood12

Rang: Mileva Einstein (13.522)

13 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (14.08.2007 11:02)

2

Ich wundere mich mehr über die Art und Weise,wie in unserer Gesellschaft mit diesen Menschen umgegangen wird.Ich hab das neulich erst wieder erlebt.Was ist dabei,wenn ich beim Einkaufen einer alten Frau mal den Preis vorlese,weil sie ihn nicht lesen kann?.Ich weiss nicht,wieviele Leute einfach zu Seite geschaut haben,als sie sie ansprechen wollte.Daran sieht man meiner Meinung doch,wieviel sich die Menschen dafür interessieren.Eine Bekannte, hat einen schwerbehinderten Sohn,sie leben in einem Feriengebiet,manchmal traut sie sich mit ihm nicht mal am See entlang zu fahren,weil sie dumm angemacht wird.
Ich denke eigentlich nicht viel nach,ich helfe lieber.Das kostet wirklich nicht viel Zeit und die Menschen freuen sich.

1 Kommentar

171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen

Ich finde deine Einstellung, Ansicht und Hilfsbereitschaft klasse! Großes Lob!!!! :-)

Wünsche mir das alle Menschen so denken und handeln würden wie du *smile*

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109885
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Nobelpreisträger (6.096)

22 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (14.08.2007 11:10)

3

Wenn ich einen behinderten Menschen sehe, breche ich nicht vor Mitleid in Tränen aus. Ich male mir auch nicht aus, wie "furchtbar schwer" sein Leben sein muss, denn ich bin mir sicher, dass er ein lebenswertes Leben führt. Ich leide auch nicht, wenn ich eine alte Frau sehe, die sich dabei quält, eine Tasche die Treppe hoch zu schleppen, sondern ich greife zu und trage sie hoch.

Zuschauen und Leiden finde ich ziemlich behindert, das ist eine Art andere auszugrenzen. Wir sind übrigens (jedenfalls nach meiner Überzeugung) ALLE auf die eine oder andere Art behindert, sei es körperlich, geistig oder in unserem Sozialverhalten. Auch Ängste behindern uns in der Entfaltung eines freien Miteinanders.


Ergänzung vom 14.08.2007 11:18:

Wir sollten nicht erst die Gebrechlichkeit oder Behinderung eines anderen Menschen brauchen, um für eigenes Glück und Gesundheit dankbar zu sein.
Respekt vor anderen, ihrem Leben und ihrem Sosein und eine ganz allgemeine Hilfsbereitschaft und Anteilnahme an den Belangen anderer Menschen genügt.

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89115
mika634

mika634

Rang: Doktorandin (1.930)

29 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (14.08.2007 11:18)

4

Ich habe in der Behinderten Hilfe gearbeitet und hatte dort mit älteren Menschen zu tun, also gleich beides, was zu fragst.
Ich habe Mitleid mit Ihnen, es tut mir leid, daß in vielen Situationen hilflos sind, aber genau aus dem Grund sollte man helfen, wenn man solch eine Situation für den betreffenden Menschen kommen sieht.
Ich bin dankbar dafür, daß ich ich gesund bin! Alt werden wir allerdings alle und da ist es, meiner meinung nach, wichtig anderen zu helfen, da wir auf diese hilfe früher oder später selber angewiesen sind!
Ihr werdet merken, wie dankbar die die leute sind, wenn ihr ihnen helft.....allerdings wollen behinderte menschen und viele alte, kein mitleid haben, das ist die schwierige seite an der ganzen materie....also hilfe anbieten, ohne mitleidig zu wirken:o)

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68922
mnijenje

mnijenje

Rang: Professor (4.433)

38 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (16.08.2007 00:20)

5

Alte und behinderte Menschen wollen keine besondere Aufmerksamkeit, sie wollen normal behandelt werden. Wenn ich sehe, dass jemand Hilfe braucht, bekommt er sie... egal ob alt, jung, behindert, nicht-behindert, Mann, Frau...

gruss

2 Kommentare

171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen

Hallo mnijenje,

Das man hilft wenn Hilfe benötigt wird ist mir klar.
Meine Frage war eher auf das gerichtet was du selbst empfindest. Mich nimmt so ein Anblick sehr mit...macht mich traurig, und kaue noch lange darauf rum.
Seit meine Mutter gestorben ist, ist es noch schlimmer geworden. Ich sehe diese Menschen und wundere mich ob sie jemanden haben, der ihnen behilflich ist, oder ob sie alles allein regeln müssen. Ob sie einsam sind, usw.

Hätte meine Frage vielleicht etwas anders formulieren sollen.

LG,
Nuckellinchen

68922
mnijenje
mnijenje

Ich habe den körperlichen Verfall meines Vaters im letzten Jahr in allen Einzeleheiten miitbekommen, ich weiss also, was Du meinst...

Es sind nicht die alten oder kranken Menschen, es ist die Angst, dass es einem vielleicht selber so ergehen wird... und das ist normal. Wer stellt sich schon gerne vor, alters- oder krankehitsbedingt von allem Möglichen abhängig zu sein?

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187484
milkiweg

milkiweg

Rang: Doktor (2.488)

3 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (16.08.2007 18:47)

6

alte menschen, behinderte oder sonstwie benachteilitge menschen haben mein mitgefühl. meist ist es sehr schwierig ihnen zu helfen, man bekommt antworten wie, ich will das nicht , kann ich eh selbst, was wollen sie von mir, bisher hab ich auch noch niemand gebraucht u.s.w. da stell ich mir oft die frage obs nicht gscheiter ist um hilfe gebeten zu werden statt sie anzubieten. es geschehen häufig krasse dinge dabei die mich dann aber schmerzen
ggglg
milki

4 Kommentare

171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen

Hallo milki :-)

Ich glaube das viele meine Frage nicht so verstanden haben, wie ich sie gemeint habe.
Klar hilft man, das ist selbstverständlich wenn, wie du schon sagtest, die Person diese Hilfe auch annehmen möchte.

Was ich meinte ist das es mich regelrecht mit nimmmt und belastet, bzw. traurig macht wenn ich sehe wie diese Menschen vieles das wir noch bedenklos machen können, nur mit großer Anstrengung schaffen. Das tut mir in der Seele weh - und ist auch einer der Gründe warum ich mein Ehreamt im Altersheim aufgeben mußte. Ich konnte es einfach nicht ertragen.

Das es nicht jedem so geht ist mir klar, sonst würde ja niemand in den vielen Heimen, Krankenhäusern etc. arbeiten. Wundere mich aber ob ich mich in der Minderheit befinde - und suche vielleicht auch einen Rat wie man sich ein wenig von diesen Gefühlen distanzieren kann.
Auf dauer kann es einen richtig fertig machen :-(

LG,
Addi

187484
milkiweg
milkiweg

hallo addi :-)
ja, jetzt glaub ich dich verstehen zu können. es scheint du bist sehr feinfühlig,sehr sensibel, darin vermute ich den grund für dein leiden dies mitanzusehen.
vieleicht solltest du nicht nur ihr mühen und plagen sehen, sondern das sie nicht bereit sind aufzugeben trotz ihres loses, das sie lachen, späßchen treiben, ihnen der schalk aus den augen leuchtet. ich denke das dir kontakt zu den nicht so ganz harten fast hoffnungslosen fällen ein bischen helfen könnte. du schließt von dir aus wie grausam das für die menschen sein muß, rede mit ihnen, halte ihre hände,höre ihnen zu,schenk ihnen ein lächeln denn ich bin fest davon überzeugt das du ihnen damit etwas gibst was ihnen am meisten fehlt. dein lohn wird das leuchten ihrer augen, das freuen wenn sie dich sehen sein.du solltest dich nicht von einem gefühl distanzieren,es ist ein gutes,du solltest es für dich erträglich machen. ich glaube das erreichst du am besten mit dem zu beginnen was dir am leichtesten fällt, der rest kommt schritt für schritt. so hilfst du ihnen und dir. wenn du versuchst dich von diesem gefühl ein wenig zu distanzieren befürchte ich das du möglicherweise ein gefühl erzeugst das deine seele noch ärger belastet.
ich empfinde allergrößte hochachtung vor dir, du bist mehr als ein mensch.
danke das ich mit dir über dieses gefühlsthema schreiben durfte
ggl
milki

171482
Nuckellinchen
Nuckellinchen

Hallo milki,

Danke das du dir die Zeit genommen hast noch einmal auf meine Frage, bzw. dem was ich in meinem Kommentar an dich geschrieben hatte, einzugehen.
Ich hoffe das ich vieles von dem was du erwähnt hast schon tue. Ich schenke alten Menschen grundsätzlich ein Lächeln, egal wo ich ihnen begegne - und meist schenken sie mir auch ein Lächeln zurück.
Doch auch dann denke ich darüber nach ob dies vielleicht der einzige Augenblick an diesem Tag war, in dem sie einen Grund zum lächeln hatten. Das sind Gedanken die einfach da sind, und die ich nicht verhindern kann.

Mit Menschen die nicht offensichtlich leiden kann ich eigentlich auch ganz gut umgehen, mein Problem sind eher alte und kranke Menschen. Manchmal ist die Hlflosigkeit die mich in solchen Begegnungen befällt unerträglich. Ich kann in Tränen ausbrechen, obwohl ich nicht einmal weiß wer dieser Mensch ist, oder wie stark sein Leiden überhaupt ist.
Ich möchte umbedingt das diesen Menschen geholfen wird, das sie nicht alleine sein müssen, das sie umsorgt werden, aber ich selbst bin die verkehrte Person dies zu tun.
Selbst wenn ich einer alten Dame aus einer Zeitschrift vorgelesen habe, oder sie im Rollstuhl spazieren gefahren oder gefüttert habe bin ich danach völlig fertig. Es brauch nur ein trauriger Blick sein, der mich mit Mitleid füllt, oder die Appetitlosigkeit die sie manchmal haben, über dessen Gründe ich dann stundenlang grübel usw.

Ich weiß auch nicht was ich tun kann, außer mit geschlossenen Augen durch die Welt zu wandern :-(

Auch dir lieben dank das ich mal ein bisschen von dem 'extra Gewicht' das mich manchmal fast erdrückt, loswerden durfte! *smile*

GANZ liebe Grüße,
Addi

187484
milkiweg
milkiweg

hallo ganz liebe addi :)
ich werde wenn ich deinen text verarbeitet habe antworten. ich fühl mich zur zeit ohnmächtig, nicht im stande klare sätze zu finden.keine sorge ich bin nicht niedergeschlagen, betroffen schon das ist richtig und mein wille befiehlt nicht die augen zuzumachen sondern bei der suche nach einer lösung zu helfen
ggglg addi
milki

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185456
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Doktorand (2.288)

5 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (18.08.2007 19:10)

7

"Guten Tag!
Sie haben mein volles Mitgefühl.
Ich helfe ihn auch gerne.
Sie können viel erzählen!"

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164867
Bettyangel38

Bettyangel38

Rang: Bachelor (904)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (20.08.2007 13:25)

8

Ich finde diese Menschen verdienen unseren Respekt. Mitleid wollen sie nicht. Ich habe Hochachtung vor älteren Menschen, da sie es waren, die unser Leben lebenswert gemacht haben. Sie haben nach dem Krieg gebuckelt bis zum umfallen. Und mich macht es wütend, wenn ich Menschen erleben muß, die wegen kein Bock auf Arbeit, auf Staatskosten leben.

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