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Interview mit Nadeshda

Liebe Community, schon eine ganze Weile war es ruhig in Sachen Interviews auf dem COSMiQ-Blog – das soll sich heute aber ändern.  weiter ...



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906809
Gradiva
Gradiva (Rang: Mileva Einstein)

Was bedeutet der Bibelvers: "Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein."

Was ist ein "natürlicher Mensch"? In der Vulgata heißt er "homo animalis".

(Animalis autem homo non percipit, quae sunt Spiritus Dei, stultitia enim sunt illi, et non potest intellegere, quia spiritaliter examinantur.)

3 Antworten

443654
kloeppelspitzle

kloeppelspitzle

Rang: Mileva Einstein (19.826) | Bibel (9), Bedeutungen (7)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.02.2013 13:42)

1

Jemand, der sich entscheidet, lieber von den Leidenschaften, Wünschen, Neigungen und Sinnen des Fleisches beeinflußt zu werden als von den Eingebungen des Heiligen Geistes. So jemand kann Physisches verstehen, aber nicht Geistiges. Aufgrund des Falls von Adam und Eva sind alle Menschen fleischlich oder sterblich. Jeder Mensch muß durch das Sühnopfer Jesu Christi von neuem geboren werden, um nicht länger ein natürlicher Mensch zu sein.

https://www.lds.org/scriptures/gs/natural -man?lang=deu kopieren

6 Kommentare

935073
Nefesch
Nefesch

Im Wesentlichen ist die Antwort richtig. Doch wiedergeboren wird man durch den Glauben, den Gott wirkt.

Hier zwei Zitate dafür:

Epheser 1,13
"In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,..."

Johannes-Evangelium 1, 10-13
"Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind."

443654
kloeppelspitzle
kloeppelspitzle

Jetzt frage ich noch einmal :

Demnach auch der natürliche Mensch ?

935073
Nefesch
Nefesch

Ich hoffe, dass ich die Frage richtig verstanden habe:
Im Gegensatz zu "natürlich" steht "geistlich" - und das bezieht sich im Sinn des Evangeliums nie auf Religion und ihre Einrichtungen, sondern auf alles, was von Gott, durch seinen Geist im Menschen bewirkt ist.
Hilfreich in diesem Zusammenhang ist der Text des Johannes-Evangeliums Kapitel 1 bis Vers 14 und Kapitel 3, wo der Gelehrte Nikodemus des Nachts zu Jesus kommt, um ihn zu fragen. Ihm erklärt Jesus das Geheimnis der Verwandlung des inneren Menschen - was durch den Glauben an (das Vertrauen auf) den Sohn Gottes - Jesus - geschieht und was nur von Gott bewirkt werden kann, der die Gesinnung des Herzens kennt.

443654
kloeppelspitzle
kloeppelspitzle

Das war aber NICHT Deine Frage.

Frage : Was ist ein "natürlicher Mensch"? In der Vulgata heißt er "homo animalis".

.... die Antwort ist in meiner Antwort enthalten.

Meine Frage zielte dann dahin : demnach auch ein natürlicher Mensch? unabhängig vom Glauben? wird ausschließlich durch Gott wiedergeboren. Nicht vom persönlichen Willen im gesamt (All/Kosmos) ... ??

935073
Nefesch
Nefesch

Richtig! Im Sinne des Evangeliums wird der Mensch ausschließlich von Gott wiedergeboren, denn nur ER ist der Geist, der das bewirken kann.

Außerdem ist die Voraussetzung dafür, dass der Mensch mit Gott versöhnt ist.(Denn rebellisch gegen den allmächtigen Gott, wie wir von Natur sind, befinden wir uns unter dem Zorn Gottes - Joh.3,36)
Allein Jesus Christus ist durch das Opfer seines Lebens in der Lage, uns mit Gott zu versöhnen (Apostelgeschichte 4,12)(2.Korinther 5, 19-21)

443654
kloeppelspitzle
kloeppelspitzle

In irgendeinem esoterischen Buch habe ich vom Nachtgespräch mit Nicodemus gelesen. Konnte mir, da keine nähere Angaben und auch keine Quellenangabe, keinen Reim machen.
Also : Fragezeichen ?? Was ist das und was besagt das ??

Habs vergessen. ca 4 oder 5 Jahre später (ich bin ein alte Büchernarr) habe ich in der hiesigen Diakonie Bücher aus dem Nachlass unseres Stadtteilpfarrers "ergattert" .... und, als ob er's gewusst hat : die Johanespassion in mehrfacher (deutsch/griech), auch von ihm selbst noch überarbeiteter Ausführung ist mit dabei

Das zur Johannespassion.

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337819
dl4he

dl4he

Rang: Albert Einstein7 (95.221) | Bibel (90), Bedeutungen (14)

63 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.02.2013 14:38)

2

Das bezieht sich auf die User, die (auch hier) religiöse Fragen mit "Es gibt keinen Gott" oder "Wer gläubig ist, ist naiv" beantworten.

Schon merkwürdig, wenn man bedenkt, wann das geschrieben wurde, und wann LycosIQ entstand...

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935073
Nefesch

Nefesch

Rang: Isaac Newton (10.300) | Bibel (585)

11 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (20.02.2013 00:04)

3

Auf Normal-Deutsch heißt das: Der Mensch, so wie er von der Mutter geboren wird, ist nicht in der Lage, die Gedanken Gottes zu verstehen. Es kommt ihm wie Unsinn vor - und er spottet darüber - denn Gottes Willen kann man nur verstehen und tun, wenn man den Geist Gottes hat und durch ihn zu einer neuen Schöpfung wiedergeboren wurde.

Entsprechende Zitate:

Johannes-Evangelium 3,3-8

"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?
Jesus antwortete: Wahrhaftig, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!
Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und
w a s a u s d e m G e i s t g e b o r e n i s t , d a s i s t G e i s t .
Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden!
Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist."

Mit dem Wasser ist hier das Wort Gottes gemeint, wie es steht: Eph 5,26
"damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,"
(Die Taufe ist lediglich das Bekenntnis, dass ich mich mit Jesus identifiziere).

Hesekiel 11,19-20

"Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben, ja, ich will e i n e n n e u e n G e i s t in euer Innerstes legen; und ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Rechtsordnungen bewahren und sie tun; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein."


Ergänzung vom 20.02.2013 00:12:

Zum Thema wiedergeboren (nämlich von Gott) gehört auch der wichtige Text von
Johannes 1,10-13:
"Er (Jesus) war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind."

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906809
Gradiva
Gradiva

Das heißt, man muss erst entsprechend erzogen werden. Das erklärt zumindest, warum es so viele miteinander konkurrierende und einander ausschließende Religionen gibt und gab.

935073
Nefesch
Nefesch

Auch der entsprechend einer Religion erzogene Mensch bleibt ein "natürlicher" Mensch. Innerlich im Herzen verwandelt wird er in dem Augenblick, in dem er erkennt (glaubt), dass er nicht autonom in der Welt ist, sondern dass Gott Anspruch auf sein Leben hat. JESUS ist Mittler zwischen dem heiligen Gott und dem sterblichen Menschen. Jesu Sühnetod für unsere Schuld vor Gott und seine Auferstehung sind die Grundlagen für dieses neue Leben aus dem Geist Gottes. Mehr darüber steht z.B. im Johannes-Evangelium.

906809
Gradiva
Gradiva

Wenn man ohne Erziehung zu keiner Gotteserkenntnis kommt, ist diese Gotteserkenntnis zu 100% menschengemacht.

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985134
Patzal
Patzal

Hallo Gradiva!

Für einen Materialisten gibt es nichts Höheres. Dinge, die mit dem Höheren zusammenhängen, sind daher für ihn unverständlich. Er betrachtet sie als Torheit. Er würde beispielsweise nie begreifen, daß der Tod Jesu eine belebende Wirkung haben kann. Gleichnisse können z.B. tiefe geistige Wahrheiten veranschaulichen. Ein Beispiel:

Unkraut und Weizen (Mat.13/24-30; 36-43)

grundsätzliche Überlegungen Daß es ein Gleichnis ist, zeigt der Vers 24
geschichtlicher Hintergrund Dieses Gleichnis erzählt Jesus im Zusammenhang mit dem Zeichen der Endzeit; und der Höhepunkt des Gleichnisses gipfelt tatsächlich im endzeitlichen Geschehen.
zusätzliche Erläuterungen Man nimmt vielfach an, dass es sich bei dem in diesem Gleichnis ge= schilderten Unkraut um den Taumellolch handelt, der dem Weizen bis zur Reife sehr ähnlich ist, sich aber dann wegen seines kleineren schwarzen Samens vom Weizen unterscheiden lässt. Die Wurzeln dieses Krauts verflechten sich mit den Wurzeln des Weizens und daher wäre ein vorzeitiges Ausreißen nicht ratsam.

Vers Gleichnistext Interpretation

Vers 24 Ein weiteres Gleichnis legte er Gemäß den Erklärungen Jesu (Vers 37) ist der „Mensch“
ihnen vor, indem er sprach: „Das König= er selbst (der Menschensohn: vgl. Mat.26/64), der den
reich der Himmel ist einem Menschen „guten Samen“ aussät. Der Weizen versinnbildlicht ge=
gleich geworden, der vortrefflichen Samen mäß seinen eigenen Worten die „Söhne des Königrei=
auf sein Feld säte. ches“ (Vers 38), also seine Miterben im himml. Königreich
Vers 25 Während die Menschen schlie= Das Feld ist die Menschenwelt (Vers 38). Als die Apostel
fen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, (die Arbeiter) im Tode entschliefen, säte Satan (Vers 39)
mitten unter den Weizen, und ging weg. Scheinchristen darunter. Nach der Zeit des Urchristen=
tums folgte die Zeit des Abfalls (2.Thess.2/3ff; Apg.20/= 29; 2.Tim.4/3,4). Der letzte Apostel, Johannes, beschreibt am Ende des 1. Jhdt’s den bereits fortgeschrittenen Abfall (1.Joh.2/18,19). Es war die letzte Stunde, also die letzte Zeit, wo noch ein Hemmnis („.Thess.2/6) gegen den Ab= fall wirkte, nämlich der Apostel Johannes.
Vers 26 Während Als die Saat sproßte Schon in der Zeit des frühen Christentums bildeten sich
und Frucht brachte, da erschien auch das Sekten (Offb.2/6), z.B. die Gnostiker. Der Abfall bestand
Unkraut. a) falsches Gedankengut (1.Kor.15/12; 2.Tim.2/18)
b) Falschinterpretationen (Gal.1/7; 2.Petr.3/16)
c) Vermischung mit Philosophie (Kol.2/8)
d) Verbindung mit der politischen Welt (Joh.17/14; Joh.18/36)
e) Beteiligung oder Absegnung von Kriegen (Mat.26/52; Röm. 13/10)
f) Vermischung mit den Lehren und Bräuchen der heidnischen Religion (1.Kor.10/20; 2.Kor.6/14-18)
Vers 27-28 Da traten die Sklaven des Haus=
herrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast
du nicht vortrefflichen Samen auf dein
Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut?‘
28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein
Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm:
‚Willst du denn, daß wir hingehen und es
zusammenlesen?‘
Vers 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr Christus wies seine „Arbeiter“ an, das Unkraut bis zur
nicht etwa beim Zusammenlesen des Un= „Ernte“ wachsen zu lassen.
krauts den Weizen mit ihm ausreißt.
Vers 30 Laßt beides zusammen wach= Gemäß den Worten Jesu ist die Erntezeit die Endzeit
sen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich (Vers 39), sie läuft parallel zu seiner 2. Gegenwart (in=
den Schnittern sagen: Lest zuerst das Un= mitten seiner Feinde: Ps.110/2) und begann mit dem Aus=
kraut zusammen, und bindet es in Bündel, reiten der apokalyptischen Reiter (Offb.6), also 1914. In
um es zu verbrennen, dann geht und sam= der Folgezeit wurde die Trennung der beiden Gruppen
melt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ immer deutlicher: Während die einen bei ihren auf falsche Lehren beruhenden Dogmen blieben, distanzierte sich die
Gruppe der Bibelforscher immer deutlicher davon und kehr=
ten zu den Lehrten des Urchristentums zurück; dieses e

 

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