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212988
Willwissen24
Willwissen24 (Rang: Albert Einstein6)

Wie kommt es, dass eine sehr große Anzahl von kleinen Kinder gleiche oder ähnliche Gerichte bevorzugen?

Ist der Geschmack noch nicht so ausgeprägt, wird einfach davon ausgegangen und keine Experimente angeboten oder schmeckt es einfach so toll, da kann man nicht vorbei?
Meine jetzt sowas wie Pommes Frites, Nudeln mit Tomatensoße oder dergleichen.

4 Antworten

688236
Perlenkind

Perlenkind

Rang: Mileva Einstein3 (43.897) | Essen (139), Kinder (118), Geschmack (15)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.03.2013 14:03)

1

Kinder haben viel mehr Geschmacksnerven als Erwachsenen.
Deswegen schmeckt ihnen mancher Käse viel zu bitter oder Oliven zu sauer.
Typische Kindergerichte sind eben einfache, neutrale Gerichte.

Ab dem 30igsten Lebesjahr nimmt die Fähigkeit zu schmecken übrigens nach und nach immer mehr ab.
Im hohen Alter ist sie fast ganz weg.

6 Kommentare

212988
Willwissen24
Willwissen24

Toll das sind ja großartige Aussichten... :-(

688236
Perlenkind
Perlenkind

darum noch ganz viel lecker Essen essen *grins* bevor wir es nicht mehr 100% schmecken können :)

975025
Happyhippo67de
Happyhippo67de

es hat aber auch Vorteile, nicht mehr 100%ig schmecken zu können... dir schmecken plötzlich Sachen, die du vorher nicht mochtest - vom Geschmack her. ;-)

688236
Perlenkind
Perlenkind

Es ist wirklich faszinierent.^^ z.B. mögen reifere Menschen bitte
Sachen auf einmal, weil es eben nicht mehr so bähhh ist. ☺ Speisen wie "Leber" sind auf einmal doch köstlich.
Auch fällt es leichter auf Süßes zu verzichten.

906809
Gradiva
Gradiva

Als Kind liebte ich Leber, heute so naja...

688236
Perlenkind
Perlenkind

Echt? Ich kam als Baby/Kind schon nicht an Leber ran. *schüttel*
Aber zum glück gibt es ja unterschiedliche Geschmecker. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen :)

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955414
Mimi80

Mimi80

Rang: Clara Schumann (7.823) | Kinder (59), Essen (32), Geschmack (5)

20 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.03.2013 14:10)

2

Ich denke, viele Eltern trauen ihren Kindern nicht zu, dass sie auch mal experimentieren mit dem Essen. Das sind alles typische Kindergerichte, die schnell zubereitet sind, also auch den Eltern gelegen kommen.
Ich berichte mal aus einem Beispiel aus unserem Freundeskreis. Die Kleine hat von Anfang an alles mit gegessen, was Mama und Papa gegessen haben.
Sie liebt Rindfleisch, Knoblauch, Oliven...
Selbst Muschelfleisch hat sie in unserem Urlaub probiert, wo ich mich innerlich schüttelte.
Sie hat es Papa mit den Worten "Papa,meckt nicht" wieder auf seinen Teller gelegt.
Was ich sagen will, Kinder sollten selbst probieren dürfen...wenn sie es dann nicht mögen, ist es okay. Aber man sollte es den Kindern nicht vorenthalten.

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980628
justMi

justMi

Rang: Studentin (227)

26 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (15.03.2013 14:16)

3

Kinder sind im Wachstum und deswegen sagt ihr Gehirn, noch viel stärker als bei Erwachsenen: "Hm süß" oder "hm fettig". Denn früher (vor der Zivilisation) gab es das nicht so häufig.Deswegen stürzen sich Kinder und Erwachsene auch heute noch (unser Stammhirn ist noch nicht in der Zivilisation angekommen), eben genau auf diese Dinge.

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38975
Lenakind
Lenakind

Jedes Kind, ob aus München oder Manila, bewertet aufgrund angeborener biologischer Vorlieben drei Geschmacksqualitäten positiv: süß (ab dem 1. Tag), salzig (ab dem 4. Monat) und umami („fleischig“, etwa ab dem 6. Monat). Die zwei übrigen Geschmacksqualitäten dagegen werden zumeist negativ bewertet: bitter (steht für „womöglich giftig“) und sauer (steht für „unreif“, d. h. kalorisch minderwertig, und manchmal auch für „womöglich verdorben“). Auch wenn keine speziellen Geschmackszellen für Fett bekannt sind, wird fette Nahrung schon von Kindern in allen Kulturen bevorzugt. Dies liegt daran, dass Fett alle positiven Geschmacksqualitäten verstärkt – fetthaltige Nahrung schmeckt einfach intensiver. Dass Menschen Kalorienbomben wie Schokolade und Chips bevorzugen, hat also einen biologischen Hintergrund Quelle:[208; 209].

Eine weitere allgemein gültige Voreinstellung ist der Garcia-Effekt: Hat ein Nahrungsmittel einmal Übelkeit oder Erbrechen ausgelöst, so wird dieses langfristig abgelehnt. Eine einzige schlechte Erfahrung reicht dabei aus, um das jeweilige Nahrungsmittel jahrelang zu meiden – zumindest bei Kindern.

Ein dritter Einfluss, der die Nahrungsvorlieben aller Kinder prägt, ist die Neophobie – Kinder meiden bisher unbekannte Nahrungsmittel. Sie folgt einem bei allen Kindern in etwa ähnlichen zeitlichen Verlauf: Im Alter von 4 und 6 Monaten ist sie am wenigsten ausgeprägt; Säuglinge akzeptieren in diesem Zeitraum praktisch alles, was ihnen angeboten wird Quelle:[210]. Ab etwa dem 18. Monat verengt sich der Wahlhorizont allmählich; mit 4–5 Jahren ist er am engsten. Kinder sind dann wirklich schlechte Esser. Erst zwischen 8 und 12 Jahren weitet sich der Wahlhorizont wieder.

http://www.apotheken.de/gesundheit-heute-news/article/wie-sich-unsere-essensvorl... kopieren

906809
Gradiva
Gradiva

Interessant. Guter Beitrag.

212988
Willwissen24
Willwissen24

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