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360592
Prof.Koni
Prof.Koni (Rang: Doktorand)

Das Problem mit der Gleichberechtigung ...

Hallo liebe Community,

ich arbeite gerade an einer Forschungsarbeit zum Thema Arbeit und Zukunft der Arbeit und bin bei meiner Problemdarstellung auf ein Thema gestoßen von dem ich auch schon öfters gehört habe.

Es geht bei dem Problem um das Thema Gleichberechtigung und da sind meine Fragen:

- Warum bekommen Mann und Frau nicht den selben Lohn? Welche Gründe hat das?
- Warum werden überhaupt Geschlechter benachteiligt? Ist das ein altes Gesellschaftsbild, dass noch verankert ist oder hat das andere Gründe?

MfG

7 Antworten

1030083
Foehnix

Foehnix

Rang: Einsteiger (104)

13 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 11:21)

1

Das hat vor allem einen geschichtlichen Hintergrund, welcher auf dem Patriarchat beruht.
Mann hat die Frauen erst mal zu Hausarbeit verdammt (inklusive Anbau und Ackerarbeiten: Ernte z.B.) und ihnen auch nicht dieselbe Ausbildung zukommen lassen wie den Männchen.

Während der Industrialisierung sind immer mehr Frauen zur Arbeit gegangen, auch zu spezifischen Arbeiten der Textilherstellung, für die Männer nicht das Geschick hatten (und oft heute noch haben).
Die Textilhersteller waren froh um diese Arbeitskräfte, welche sie billiger haben konnten als männliche Kollegen.

Und das ist heute noch so.
Begründungen sind, dass Frauen eben schwanger werden können, und dann fallen sie aus und müssen extra bezahlt werden.
Ausserdem wären Frauen weniger leistungsfähig (rein körperlich schwächer) was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht. (Ich kenne einige Frauen, deren Leistungen denen der Männchen überlegen sind).

http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenarbeit kopieren
http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-21578/zum-weltfrauentag-meilens... kopieren
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/frauengehaelter-abgespeist-und-unte... kopieren

13 Kommentare

360592
Prof.Koni
Prof.Koni

Ich danke dir für deine Antwort :)

1030564
Kabeljau
Kabeljau

>> Ausserdem wären Frauen weniger leistungsfähig (rein körperlich schwächer)
>> was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht.
>> (Ich kenne einige Frauen, deren Leistungen denen der Männchen überlegen sind).

du kennst also "einige" Frauen die mehr leisten können als Männer? Mit dieser Aussage hast du dich ja schon selber wiederlegt. Denn "einige" sind eben nicht alle, und deshalb bleibt es dabei dass der Großteil der Frauen körperlich nicht mit Männern mithalten kann.

Aber ich sehe auch nicht was daran schlimm sein soll? Wir leben nicht mehr im Bauernstaat, wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft wo kaum noch jemand Kraft braucht. Wenn Frauen endlich aufhören würden so sein zu wollen wie Männer und sich lieber auf ihre ureigenen Stärken besinnen würden, dann hätten wir diese ganze Diskussion nicht.

1030083
Foehnix
Foehnix

Bitte schön.
Zur Zukunft möchte ich erwähnen, dass Gruppen oder Teamarbeit immer häufiger wird.
Allerdings kann man kaum erwarten, die Gruppe pauschal zu bezahlen (sollen sie den Lohn selbst unter sich aufteilen) das wäre eine Idee á la WG.

Schau Dir aber mal die Arbeitsweise im Matriarchat an, kann durchaus sein, dass das wieder kommt:
http://www.goettner-abendroth.de/matriarchat.html kopieren
http://www.n-tv.de/wissen/Frauenherrschaft-Das-ist-Unfug-article3974511.html kopieren

Es gibt noch viele sozialen Lebensformen, welche das Konkurrenzdenken inter sich lassen und in Kooperation funktionieren.
Du kannst dazu auch die sozialen Strukturen z.B. der Hopi oder auch der Papua-Indianer studieren, allerdings zu Bezahlungsunterschieden dürftest Du gerade da keine Hinweise finden.

Nur ist das Patriarchat nicht weltweit so extrem ausgeübt worden, wie in den so genannt zivilisierten Kulturen.

1030083
Foehnix
Foehnix

@ Kabeljau
nein, einige sind nicht alle, aber warum sollte man nicht einfach die Leistung zahlen, welche auch erbracht wird?

979979
LeChuck
LeChuck

"Schau Dir aber mal die Arbeitsweise im Matriarchat an, kann durchaus sein, dass das wieder kommt:"

Aha, wann haben wir das denn schon mal gehabt?

1030083
Foehnix
Foehnix

Lange her hierzulande, vor vielleicht 4500 Jahren, als man gerade dabei war, die Kultur aufzubauen.

Aber die Organisationsform des Matriarchats kommt andeutungsweise z.B. in Wohngemeinschaften zum Zug, manchmal funktioniert das sogar und auch in Betrieben gibt es immer mehr Gruppenarbeit statt Einzelkonkurrenz.
Das betrifft die Organisationsweise und nicht das männlich/weiblich Thema, wie beide zusammen arbeiten st dann eine weitere Frage.

979979
LeChuck
LeChuck

Bitte gib mir doch mal Belege dafür.
Vor 4.500 Jahren gab es hier noch keinerlei Schrift o.ä. die das belegen könnte.

979979
LeChuck
LeChuck

Eben.

1030083
Foehnix
Foehnix

Schlimm!
Ist wohl eben zu lange her.

979979
LeChuck
LeChuck

Das Matriarchat? Stimmt. Zuletzt gab es das vor der Erschaffung unseres Sonnensystems.

1030083
Foehnix
Foehnix

Vielleicht für Deutschland ist das richtig, aber wenn Du die Links dazu anschaust, kannst Du gut sehen, dass es noch in einigen Ethnien aktuell ist.
Dürfte Dich allerdings nicht interessieren, was Heide Göttner Abendroth erarbeitet hat — ich finde es wirklich interessant, da ich mich für Kulturformen interessiere.

http://matriarchat.info/herrschaft/saharasia-these.html kopieren
ZITAT:

Geschrieben von Hannelore Vonier
Patriarchale Kulturen treten weder überall noch zufällig auf. Das Kerngebiet ist die Alte Welt - die Kulturen Ozeaniens und der Neuen Welt waren weit weniger patriarchal, bzw. erst später. Der extremste Patrismus ist in einem zusammenhängenden Verband anzutreffen, ausgehend von Nordafrika über Nahen (Mittleren) Osten bis nach Zentralasien. Genau in diesem geographische Raum sind heute die extremsten und ausgedehntesten Wüstengebiete der Erde zu finden.
James DeMeo bezeichnet also diesen Raum mit den extremen klimatischen und kulturellen Bedingungen "Saharasia" (=Sahara/Arabia/Asia).
Geographische Zusammenhänge von Geschichte und Archäologie

Auswertungen von archäologischen und paläoklimatische Daten ergaben, dass Saharasia 4000 v.u.Z. eine zum Teil bewaldete Graslandsavanne war. Die heute ausgetrockneten Becken waren mit Wasser gefüllt, das zwischen zehn und hundert Metern tief war. Es existierte eine vielfältige Tierwelt: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gazellen lebten im Hochland, Nilpferde, Krokodile, Fische, Schlangen in den Flüssen und Seen. Diese Gegend ist heute sehr trocken und oft ohne jede Vegetation.

Wie die Völker in diesem Raum lebten, darüber geben archäologische Funde, wie z.B. Geräte und Höhlenmalereien, Aufschluss. Es steht nachweislich fest: Der Charakter dieser frühen Völker war friedvoll, ungepanzert und matriarchal.


Hier findet man behutsames Begraben der Toten, weibliche Statuen, Darstellung von bevorzugt Frauen, Kindern, Musik, Tanz und Tieren.

Es gibt aus dieser Zeit keine archäologischen Belege für Kriege, Chaos und Brutalität, die allerdings in jüngeren Schichten auftreten, nachdem die Trockenheit eingetreten war.
Bei diesen Funden handelt es sich um Kriegswaffen, zerstörte Siedlungen, militärische Befestigungen, Tempel, Deformierung der Schädel von Säuglingen, Grabmale, die männlichen Herrschern gewidmet waren. Weiterhin die rituelle Ermordung von Frauen und Kindern, strenge, soziale Hierarchie, Sklaverei, Prostitution und Konkubinat.

Malereien, die Frauen und Kinder im Alltagsleben darstellen verschwinden und werden durch kriegerische Darstellungen wie Streitwagen, Schlachten, Krieger und Pferde, ersetzt.
Weibliche Ahninnendarstellungen verlieren ihren erotischen, mütterlichen Charakter, werden grimmig dargestellt oder durch männliche Götter ersetzt.

Hier sieht man deutlich die Bestätigung der Theorie, dass Wüstenbildung und Hungersnöte das matriarchale soziale Gefüge zerstören und das Patriarchat fördern.

Entstehung und Ausbreitung des Patriarchats
....\ENDE ZITAT

http://www.matriarchiv.ch/?page_id=34 kopieren
ZITAT:

Matriarchale Gesellschaften
Matriarchate gab es weltweit. Sie entstanden vermutlich in Ostasien und breiteten sich über die Wasserwege als Hack- und Ackerbaukultur aus. Eine mütterbezogene Gesellschaftsstruktuktur ist schon in der Altsteinzeit festzustellen. Eine differenzierte Ausgestaltung entwickelte sich dann in der Jungsteinzeit, fussend auf der Ackerbaukultur. In ihrer mehrtausendjährigen Geschichte gab es Früh-, Mittel- und Spätformen (Amazonen), dies ab 7000 bis in die Bronzezeit um 1400 v.u.Z.
....\ENDE ZITAT

Aber eben, das interessiert Dich nicht wirklich.....

979979
LeChuck
LeChuck

Weshalb gleich so feindselig?
Nur weil ich nach Belegen frage?

Es ist doch nur erstaunlich, daß diese Damen mit an den Haaren herbeigezogenen Thesen etwas beweisen wollen, das sich nicht beweisen läßt.

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990283
Ligthsonja

Ligthsonja

Rang: Doktorin (3.248)

17 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 11:25)

2

Ja das steckt bei Männern immer noch drinnen. Frauen sind das schwächere Geschlecht und deshalb werden sie auch schwach bezahlt. Außerdem haben Männer bei Frauen im Männerberufen sehr große Probleme, von denen man dachte, das sie in der heutigen Zeit der Moderne, nun nicht mehr relevant wären. Ich kenne das sehr gut und ich musste mich da oft knallhart durchsetzen. Abgesehen davon habe ich Männern in meinem Fach, noch sehr viel vor gemacht und das konnte man(n) nur mürrisch ertragen. Eine Frau mit Muskeln und Können, wird von Männern oft mit einem ernsten Blick ertragen, weil es nun nicht anders geht, als auf Arbeit mit ihr zusammen sein zu müssen. Allerdings ging es mir dann auch oft so, das ich nach einer gewissen Zeit, vollkommen integriert war und man mich wegen meines Könnens sogar bevorzugte Arbeiten gab, die sonst keiner konnte.

Das ist allerdings ein Idealfall. Den meisten Frauen da draußen geht es nicht unbedingt so und oft werden sie auch nur als Sexobiekt angesehen. Das habe ich mir mit einem Faustschlag vom Hals geschafft. Es gibt Dinge, die kann man nur so klären und an den Hintern fassen, lasse ich mich nicht. Abgesehen davon, Frauen werden immer noch genug benachteiligt, weil bei vielen Männern noch im Kopf verankert ist, das Frauen an den Herd gehören und die Kinder erziehen sollten, anstatt in der Männerwelt ein Wort mitzureden.

Nichts dagegen so lange es nicht abwertend gemeint ist. Ansonsten sollte man doch jedem das seine lassen und ohne Vorurteile beide Geschlechter gleich behandeln.

1 Kommentar

360592
Prof.Koni
Prof.Koni

Ich danke dir für deine Antwort! :)
Ich bin ebenso dafür, dass beide Geschlechter gleich behandelt werden und den Menschen gleiche Chancen gegeben werden.
LG

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832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein11 (140.626) | Lohn (184), Arbeitswelt (84), gleichberechtigung (10)

65 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 12:12)

3

- oft akzeptieren Frau das einfach so und/oder scheuen sich wegen Diskriminierung etwa das Arbeitsgericht anzurufen, wenn der Arbeitgeber sich weigert gleiches Geld für gleiche Arbeit zu zahlen -

-Froh zu sein bedarf es wenig -

Die Sache mit der Diskriminierung am Arbeitsplatz: Frauen genügt einer Studie zufolge ein niedrigeres Gehalt, um sich beruflich anerkannt zu fühlen. Dass Männer mehr verdienen, finden sie okay - ein besonderes Verständnis von "Gerechtigkeit".

Frauen sind mit niedrigeren Einkommen zufrieden als Männer. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Untersuchungen von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz. Demnach meinen Frauen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres Bruttoeinkommen zusteht als Männern". Dieses Ergebnis dürfte die Debatte über hohe Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland antreiben.
Gehälter Studien zu Frauengehältern Bild vergrößern
Frauen sind mit weniger Geld zufrieden als ihre männlichen Kollegen.

Personalchefs kennen das Phänomen: In Gehaltsverhandlungen treten Frauen bei gleicher Kompetenz vorsichtiger und zurückhaltender auf als Männer. Die Studien von Stefan Liebig, Jürgen Schupp und Thomas Hinz liefern nun einen empirischen Beleg dafür, dass dieser Eindruck korrekt ist. Die Wissenschaftler befragten im Rahmen des "sozio-ökonomischen Panels" 10.000 Erwerbstätige, ob sie ihr eigenes Einkommen für gerecht halten. Wer sein eigenes Einkommen als ungerecht einstufte, sollte angeben, welchen Betrag er (oder sie) angemessen fände.

Das Ergebnis überraschte die Wissenschaftler. Dem bekannten Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen - er liegt in Deutschland bei mehr als zwanzig Prozent - entspricht auch ein Unterschied der Ansprüche. "Das Einkommen, das Frauen für sich als gerecht ansehen, liegt sogar unter dem Einkommen, das die Männer real erzielen" -

http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungleiche-bezahlung-frauen-wollen-es-nicht-a... kopieren

3 Kommentare

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

A propos Gehaltsverhandlungen etc.:
ich denke, Frauen kommunizieren zudem oft einfach anders - und werden dann von männlichen Personalchefs über den Tisch gezogen.

832593
Mediator
Mediator

- das zeichnet offenbar Führungspersonal aus:

"Führung bedeutet, den Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibung als Nestwärme empfindet."

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Und darauf sind diese Führungskräfte solange Stolz bis das Nest brennt.

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977237
emmes

emmes

Rang: Albert Einstein (24.330) | Lohn (21), Arbeitswelt (11)

9 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 11:16)

4

wenn du an einer " forschungsarbeit " arbeitest ,

solltest du vielleicht besser andere quellen anzapfen als

hier zu fragen !

vor allen dingen werden wir dir nicht deine arbeit abnehmen,

du müsstest sonst auch zu viele fussnoten machen wegen der quellen angaben !

sonst darfst du sie nicht als DEINE arbeit ausgeben !

1 Kommentar

360592
Prof.Koni
Prof.Koni

Ich dachte mir nur ich sammle neben den Recherchen die so mache noch zusätzliche Meinungen und Ansichten zum Thema. Meistens stößt man dadurch dann auf weitere interessante Dinge oder Webseiten.

Aber wenn das hier unerwünscht ist, dann kann man da wohl nichts machen.

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955414
Mimi80

Mimi80

Rang: Sophie Germain (10.659) | gleichberechtigung (14)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 14:36)

5

Für mich erweckte es den Eindruck schon des Öfteren, dass es sich in vielen Köpfen verankert hat, dass Frau zu Hause an den Herd und zu den Kindern gehört.
Manchmal denke ich, dass Frau heutzutage die Lust am Arbeiten verlieren soll bei ungleicher Bezahlung.

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979979
LeChuck

LeChuck

Rang: Albert Einstein7 (89.911) | gleichberechtigung (46), Arbeitswelt (6)

5 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 16:03)

6

Jetzt mal fern von jeglichem feministischen Kriegsgeschrei:

In keinem Tarifunternehmen bekommen Frauen für die gleiche Tätigkeit, bei gleicher Verantwortung und bei gleicher Ausbildung weniger Geld.

Wenn Frauen in traditionell schlecht bezahlte Berufe einsteigen, dürfen sie sich hinterher nicht darüber beschweren. Übrigens werden auch Männer in diesen Berufen schlecht bezahlt.

Das einzige Geschlecht, das heutzutage benachteiligt wird, ist das männliche.
Stichwort: Frauenquote.

Der Mythos mit dem 22% weniger Lohn wird von den Emanzen vollkommen unreflektiert übernommen, ohne darauf hinzuweisen, vermutlich sogar ohne, daß sie es überhaupt wissen, daß es sich dabei um den Unadjusted Gender Pay Gap handelt.
Denn dabei werden ALLE Berufstätigen in einen Topf geworfen und daraus der Surchschnittslohn gemittelt.
Da nun aber überdurchschnittlich viele Frauen freiwillig in schlecht bezahlten Berufen arbeiten (Friseuse, Nageldesignerin, Pflegeberufe, Kindergärtnerin, etc.) kommt diese angebliche Unterbezahlung heraus.
1. Auch Männer in diesen Berufen bekommen den gleichen schlechten Lohn.
2. Wenn es den Betroffenen nicht paßt, können sie ja besser bezahlte Berufe erlernen. Nur blöderweise sind diese i.d.R. nicht schön, warm, gemütlich und sauber.

Die oftmals gepriesene "gläserne Decke" ist ein feministisches Gedankenkonstrukt, mit dem sie mal wieder die eigene Schuld, bzw. die eigene Unfähigkeit den Männern unterjubeln wollen.
Wer nicht in der Lage ist, für sein berufliches Fortkommen zu streiten, darf sich nicht beschweren.
Nur leider ist es eben auch so, daß es in Führungsetagen nur selten um Kaffekränzchen und "über die Nachbarin ablästern" geht.

13 Kommentare

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Dann BEWEISE Deine Macho-Behauptungen doch mal mit seriösen Links.

979979
LeChuck
LeChuck

Was für "Macho"-Behauptungen?

Ist das mal wieder die übliche Vorgehensweise, unliebsame Tatsachen zu beschimpfen?

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Nein, ich kritisiere Deine Antwort und Terminologie.

979979
LeChuck
LeChuck

Mit Beleidigungen?

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Habe ich das geschrieben? Nein.
Aber Du liest ja immer nur flüchtig und gibst unfundierte Antworten die Deinem Weltbild entsprechen.
Ich bezog mich auf die provokante, völlig unnötige Verwendung des Begriffs "Emanze", "Mythos" und den sarkastischen Ton.

979979
LeChuck
LeChuck

Sarkasmus ist keine Beleidigung.
Die Begriffe "Emanze" und "Mythos" stellen ebenfalls keine Beleidigung dar.

Und die Verwendung der Begriffe war weder provokant noch völlig unnötig.

"Macho" hingegen ist von vornherein negativ besetzt und im gewählten Zusammenhang auch eindeutig beleidigend gemeint.

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Und ich warte immernoch auf Deine faktischen Belege aus seriösen Studien etc. und nicht wieder lächerliche Links zu WikiMANNia

979979
LeChuck
LeChuck

Für was genau möchtest Du denn Belege haben?
Und was die lächerlichen Links angeht, da sage ich nur: Parkplatzstudie.

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Du liest immer noch nicht genau. Ich habe nie geschrieben, die Begriffe seien beleidigend.

487928
WideBlueSky
WideBlueSky

Ich möchte für ALLE Deine Behauptungen belege haben.

979979
LeChuck
LeChuck

Da ich keine Behauptungen aufgestellt habe, hat es sich wohl damit erledigt.

808669
Moritz81
Moritz81

Super Antwort der Herr.
Ich bin weiterhin der Meinung das nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Frauen für die gleiche Arbeit wirklich einen schlechteren Lohn bekommen.
Oftmals gibt es ja auch noch interne Lohnverhandlungen. Und wenn eine Frau da weniger verhandelt und der Mann dann weil er einfach mehr Forderungen stellt dann mehr verdient. Dann ist die Frau doch selber Schuld.
Thema Frauenquote: Das wiederspricht exakt dem vorherigen Statement. Wenn Mann und Frau für die gleiche Arbeit gleich viel bekommen sollen. Eine Frau aber aufgrund einer Quote eine bessere Anstellung bekommt als ein Mann(immer noch gleiche Bedingungen) dann bekommt ja dann im Endeffekt eine Frau mehr Geld als ein Mann oder? Weil sie aufgrund der Qoute die besseren Stellung hat.
3. In Männer dominierenden Berufen wird immer darauf geguckt das auch die weibliche Form mit dran steht. Pfarrer und Pfarrerin. Im Gegensatz zu Frauen dominierten Berufen. Da steht meistens nur die weibliche Form. Und man macht sich nichtmal die Mühe ein / vor das in zu schreiben.
Beispiel Ein Buch bei mir an einer Schule für Gesundheit und Pflege. Auf dem Buch stand nur ... Buch für die Krankenpflegerin. Und wir hatten durchaus auch außer mir noch anderen Jungs in der Klasse, auch wenn die Mädels überwogen haben.
Das gleiche an der Kasse. Überall steht immer nur Kassiererin bei uns im Getränkemarkt arbeitet keine einzige Frau aber überall steht Kassiererin.

Die Frauen wollen keine Gleichberechtigung. Die wollen erstmal nur das sie nicht zu kurz kommen. Was ja in Ordnung ist. Aber muss man es dann Gleichberechtigung nennen? Weil das ist es definitiv NICHT.

979979
LeChuck
LeChuck

Das, was die meisten Frauen unter Gleichberechtigung verstehen, ist keine Gleichberechtigung.
Denn zu Rechten gehören auch Pflichten, so ist der Lauf der Dinge.
Aber diese Pflichten sollen mal schön die Kerle übernehmen.

So nämlich läuft der Hase.

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1030564
Kabeljau

Kabeljau

Rang: Einsteiger (0)

27 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.08.2013 11:35)

7

Forscht du auch, in welchem Bereich Männer und Frauen verschieden behandelt werden? In meiner Branche (Medien) ist Frauenüberschuss und eine Benachteiligung was das Gehalt angeht kann ich auch nicht sehen.
Bei den Führungskräften ist das Verhältnis auch 50/50.

Und in anderen Branchen gibt es doch Tarifverträge, Mindestlöhne und was weiss ich noch. Wo findet denn eigentlich die Benachteiligung statt?

7 Kommentare

360592
Prof.Koni
Prof.Koni

Da bin ich gerade noch dabei. Hmmm dann scheinst du ja in einem recht guten Betrieb zu sein.

Benachteiligung anscheinend meistens dadurch, dass die Frauen weniger Lohn bekommen und dass ihre Chancen aufzusteigen meist eher gering sind (laut Erfahrungsberichten von diversen Webseiten).

1030083
Foehnix
Foehnix

http://www.zeit.de/karriere/2010-01/gehaltsunterschiede-frauen-maenner kopieren
http://www.lohngleichheit.ch/downloads/meilensteine.pdf kopieren
Lies mal da die letzte Seite
http://www.sozialpolitik.com/webcom/show_article.php/_c-110/_nr-7/ kopieren

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/42794248_kw08_pa_arbeit_sozial... kopieren
ZITAT:

Sachverständige sind uneinig, ob sich die Lohnunterschiede von Frauen und Männern in Deutschland durch das von der SPD-Fraktion geforderte Entgeltgleichheitsgesetz in der Praxis minimieren lassen. Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Vorsitz von Sibylle Laurischk (FDP) und der Ausschuss für Arbeit und Soziales unter Vorsitz von Max Straubinger (CDU/CSU) hatten am Montag, 18. Februar 2013, zwölf Sachverständige zu einer gemeinsamen öffentlichen Anhörung zu dem entsprechenden Gesetzentwurf der Sozialdemokraten (17/9781) eingeladen. Nach dem Willen der SPD soll in Unternehmen verbindliche Prüfungen zur Entlohnung eingeführt werden, um Diskriminierungen von Frauen aufzudecken und zu beseitigen. Die Sachverständigen wurden zudem zu einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8897) gehört. Auch die Grünen sprechen sich für Überprüfungsmechanismen zur Beseitigung von Entgeltunterschieden aus.
Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer

Weitgehende Einigkeit herrschte zwischen den Sachverständigen über die Fakten, die Martin Beck vom Statistischen Bundesamt in seiner schriftlichen und mündlichen Stellungnahme präsentierte. So verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer. Dieser Wert, der sogenannte "Gender Pay Gap", habe sich seit 1995 im Wesentlichen nicht verändert und liege deutlich über dem Durchschnitt von 16,2 Prozent in Europäischen Union.
Die Gründe für die Verdienstunterschiede seien vielfältig. Zum einen ergriffen Frauen häufiger schlechter bezahlte Berufe, stiegen auf der Karriereleiter nicht so weit nach oben, seien häufiger teilzeitbeschäftigt oder im Niedriglohnsektor tätig und seien vor allem häufiger von Karriereunterbrechungen – beispielsweise durch Schwangerschaft und Elternzeit – betroffen als Männer. Rechne man diese Faktoren heraus, so ergebe sich noch ein Gehaltsunterschied von acht Prozent.
....\ENDE ZITAT

usw:
http://www.google.de/search?newwindow=1&safe=off&rlz=1G1GGLQ_DECH247&... kopieren

Dein Betrieb mag eine Ausnahme darstellen und Deinen Vorwurf auf meine Antwort könntest Du ruhig mal selbst ernst nehmen

990283
Ligthsonja
Ligthsonja

Wo die Banchteiligung stattfindet? Fast überall wo Männer und Frauen arbeiten besonders allerdings in praktischen Berufen. Da wo sich keiner die Hände schmutzig machen muss, benehmen sich die Männer ja auch oft eher feminin. Wir sprechen jetzt hier aber nicht von Wattebällchen ohne das verurteilen zu wollen.

In praktischen Berufen ist es anders, denn hartes Arbeiten wird für die Frau dann oft zur Beweispflicht. Ich musste härter ran als die Männer und in vielen Fällen, wird dir aber nicht geholfen. Frau bekommt dann Lasten zu schleppen, die Mann selbst nicht transportieren kann. So sieht die Realität aus und das nicht nur auf dem Bau, nein auch bei LKW Fahrern und in weiteren vielen Berufen, in denen man hart arbeiten muss und die oft noch als Männerdomänen angesehen werden.

1030083
Foehnix
Foehnix

Betonung auf:
"Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer"

Glaubst Du es jetzt?

979979
LeChuck
LeChuck

Dieser unsinnige Mythos mit den 22% findet sich doch immer wieder auf der Forderungsliste aller Emanzen.
Blöd nur, daß es eben nicht stimmt.
Da wurde mal wieder vollkommen unreflektiert irgendeine Größe übernommen, nur um es den bösen bösen Männern mal wieder so richtig unter die Nase zu reiben, wie schlecht es doch den ach so armen Frauen geht.

Das es sich bei dieser Zahl um den sog. Unadjusted Gender Pay Gap handelt, wird gar nicht erst wahrgenommen, denn schließlich kann ja nicht sein, was nicht sein darf, gelle?

1030564
Kabeljau
Kabeljau

wird der Gender Pay Gap etwas so berechnet dass man alle Berufe/Gehälter zusammenzählt und dann den Durchschnitt nimmt? Dann ist es doch klar dass Frauen da 22% weniger verdienen. Die ganzen Niedriglohnberufe (Putzhilfen, Verkäuferin, Kassiererin...) werden ja zum Großteil von Frauen bedient. Auf der anderen Seite haben wir hoch(über?)bezahlte Topmanager im zweistelligen Millionenbereich, die fast alle Männer sind. Das Bild wäre dadurch doch total verzerrt.

979979
LeChuck
LeChuck

Und das ist es, was ich zuvor beschrieb.

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