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MondMars1234
MondMars1234 (Rang: Einsteiger)

Wie soll man die Bindung zu Bücher, Spiele usw. bewerten in der Konsumgesellschaft?

Mit der Bindung meine ich, dass ich ja eine emotionale Bindung eingehe (ich tauche in die Welt ab, freue mich auf die Sache bevor Sie erscheint usw.), dennoch scheint es der Gesellschaft bei diesen Dingen nicht so wichtig zu sein - so kriege ich es vermittelt - das man diese Sachen unbedingt beendet bzw.
eine tiefere Bindung eingeht.

Aber wenn man Sie nicht beendet, wozu soll ich mir dann diese Sachen kaufen, wenn ich z.B. nur ein neues Spiel für kurzfristige Entspannung kaufe? Ebenso versteh ich dann nicht, wenn solche Sachen Kosumgüter sind und keine Kulturgüter, warum die Entwickler von Spielen so viel Mühe und Zeit investieren, wenn dann solche Dinge "Ramschartikel" sind??


Ergänzung vom 26.12.2016 19:48:

BITTE sagt mir nicht DAS es so ist (das es Kulturgüter gibt, die nur noch als Konsumgüter gelten/ verramscht werden. DAS weiß ich schon (siehe meine Frage, ohne dies zu wissen, könnte ich diese Frage gar nicht so stellen). Mir geht es darum, das was ich machen soll, wenn ich mich zwischen Kulturgüter und Konsumgüter entscheiden soll - wann ich was wo sehen soll ich den Sachen z.B. Spiele, Bücher usw.

PS: die Antwort, jeder wird es irgendwie selbst herausfinden, hilft mir nicht, denn dort bin ich ja schon und komm nicht weiter, deswegen schreibe ich ja hier.


Ergänzung vom 28.12.2016 01:08:

Vielleicht ist es zu schwer von mir formuliert: Ich will gerne beide Richtungen vereinen: Das ich gerne immer das neueste von neuem habe will (auch als Bestätigung von anderen) und aber auch gleichzeitig das ich gerne aber auch die die Dinge, die ich kaufe wertschätze und NUTZE.
Z.b. Bei Spiele ist dies schwierig, da ich wenn ich mir die neuesten Spiele kaufe, spiele ich Sie aber wenn ich sie spiele kommt wieder ein Spiel raus, was ich gern haben würde und dies will ich nun auch haben.
Diese Zwickmühle will ich lösen.
Und selbst wenn ich z.B. die folgende Lösung umsetze, dass ich erstmal alle Spiele kaufe und dann nacheinander abspiele, dann stecke ich wieder in einer Zwickmühle, weil mir das Zweifel kommen ob ich mein Leben nicht verschende mit zu viel Spiel spielen.

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2 Antworten

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ManuelMertenz101

ManuelMertenz101

Rang: Bachelor (981) | Spiele (23), bücher (8), konsumgesellschaft (8)

61 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.12.2016 06:49)

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Du hast es doch bereits selbst beim Namen genannt---> Konsumgüter

Die gewaltige Überflutung heutzutage lässt den Blick abstumpfen für das wesentliche im Leben.

Beispiel gefällig?

Teeny bekommt zu Weihnachten Geschenke. Hier die Liste:

- von Oma gibts einen selbstgestrickten Schal und passenden Pullover
- von Opa einen neuen EASTPAK und eine GORETEX-Jacke
- von Mama ein nagelneues Iphone S6
- von Papa ein nagelneuer Mofa-Roller
- von Schwesterchen ein Buch
- von der Patentante coole NIKEs
- vom Patenonkel 150 €

Das alles auf einem Haufen ...? Da verliert man schnell den Überblick.

Aber spätestens wenn die Schule wieder los geht erkennt der Jugendliche den Wert der einzelnen Dinge.
Das geht schon früh morgens los. Schnee, Kälte, Matsch und ewig auf den Bus warten, aber Gott-sei-Dank hab ich ja den warmen Schal von Omi und die coole Jacke von Opi^^


Ergänzung vom 26.12.2016 07:09:

Kultur-GÜTER finden sich auch darunter.
Z.B. das bescheidene Buch von der Schwester.

Selbst wenn man es irgendwann ausgelesen hat bekommt es einen festen Platz im Regal.
Zumindest hab ich so eine Macke.
Bücherregale hab ich randvoll. Theoretisch könnte ich 8-9 Kartons vollpacken und weg damit.
Mache ich aber NICHT, weil sie zu meinem Leben dazu gehören.

3 Kommentare

1051300
MondMars1234
MondMars1234

Bei deiner Antwort fehlt der Hinweis oben links, das es eine Werbeanzeige ist. außerdem hast du die Frage nach meiner Meinung nicht beantwortet, du hast dich zwar für die Antwortrichtung entschieden, das diese Dinge z.B. Spiele Konsumgüter sind, dennoch hast du mir nicht geantwortest, wie man umgehen soll, wenn man in die andere Richtung geht (in Richtung Kulturgüter, Emotionale Bindung höher einschätzen),
soll man dann einfach die Bindung kappen und nur noch wie ein Zombie
Spiele usw. konsumieren ohne sich wirklich mit der Geschichte auseinander zusetzen z.B. weil man sich ja sowieso nur kurz damit befasst und es dann sowieso wegwirft.

1051300
MondMars1234
MondMars1234

Zu deiner Ergänzung: Herzlichen Glückwunsch, du bist ein Messie!
und leidest unter einer Zwangsstörung (weil du diese Dinge nicht wegschmeißen kannst-> weil du eine zu große emitionale Bindung aufgebaut hast dazu-><- willst mir aber erklären, das ich diese Dinge als Konsumgüter sehen soll und mich nicht zu sehr binden soll?!

1075499
ManuelMertenz101
ManuelMertenz101

Nö - hab ich zu keine Zeit und nie behauptet.
In meiner Ergänzung sprach ich von Kultur-Güter^^

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31404
Labradorine
Labradorine

Eventuell sagt dir der Begriff "Dilemma" etwas: Manche Probleme kannst du nicht optimal lösen. Du musst wirklich selbst eine Entscheidung treffen, in wie du konsumierst und Dinge wertschätzt.

Meines Erachtens verschwendest du Zeit, wenn du zu viel "daddelst". Aber das musst du für dich selbst wissen.

Überlege dir eine Vorgehensweise - zum Beispiel:
Manche Leute sagen, dass man Sachen, die man über ein Jahr nicht mehr benutzt hat, getrost weggeben kann (bis auf Gegenstände, die einem persönlich wichtig sind und bis auf wichtige Dokumente und Unterlagen natürlich). Auf diese Weise kannst du Dinge, die du doch nicht mehr brauchst, aussortieren.

Oder mache dir Ablagen oder Stapel mit Prioritäten. Was ist dir sehr wichtig, wichtig, weniger wichtig?

31404
Labradorine
Labradorine

Korrektur:
Das "in" wie meinem "wie" muss weg.

1051300
MondMars1234
MondMars1234

Nachtrag zu "Labradorine": Dilemmas kann man immer lösen, sodass alle Bedingungen erfüllt sind! Es gibt eine Lösung die optimal passt, nur sollte man Sie erstmal finden!

 

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