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Octifix
Octifix (Rang: Nobelpreisträgerin)

"Dieser Strom von Fremden droht uns auszulöschen". Dieser Satz stammt von 1945 u.richtete sich gegen die Flüchtlinge aus dem Osten. Wann überall gab es eine ähnliche Angst vor Überfremdung, und wieso?

Damals wie heute bat die Bevölkerung z.B.
„dass unser Südschleswig so bald wie möglich von den Flüchtlingen befreit wird. Dieser Strom von Fremden aus den Ostgebieten droht unseren angestammten nordischen Charakter auszulöschen und bedeutet die ernsthafte Gefahr für unser Volk, preußisch zu werden.“
https://www.welt.de/kultur/literarischewe lt/article160826093/Dieser-Strom-von-Fr.. . kopieren
Auch in Oberbayern forderte man: „Die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen“
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-we ltkrieg/article147487793/Die-Fluechtlin.. . kopieren

In der Geschichte gab es oft eine Angst, von Fremden überrollt und dominiert zu werden. Ich suche Beispiele hierzu sowie eine Erklärung für eine derart panische Fremdenangst.



Bild: Flüchtlingszelte in einem Durchgangslager bei Hannover im Sommer 1946, wo zwischen 7000 und 11.000 Menschen so lebten
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-we ltkrieg/article147487793/Die-Fluechtlin.. . kopieren


Ergänzung vom 04.01.2017 16:21:

Ich bitte noch einmal, meine konkrete Frage zu beachten:
Wo gibt es Beispiele in der Geschichte für eine derartige Fremdenangst, also die Angst, von Flüchtlingen kulturell dominert zu werden?
Daneben interessieren mich natürlich auch die Gründe für diese Angst ☺


Ergänzung vom 04.01.2017 17:07:

Nochmal: Diese Frage ist in allererster Linie eine Wissensfrage!

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13 Antworten

752677
Kopros_der_Grosse

Kopros_der_Grosse

Rang: Albert Einstein2 (26.889) | Politik (181), Geschichte (88)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:09)

1

Immer und überall wo der Mensch auftaucht, gibt es Angst vor dem Fremden.

Das liegt, wie MM69 schon völlig richtig erwähnt hat, an der unbändigen Dummheit des Homo Sapiens und an seiner generellen Bosheit.

Ein wenig beißt sich die Katze da aber auch in den Schwanz, das will ich uns lassen. Oft sind es einfach Erfahrungswerte, die zu Pauschalisierungen führen. Die kann man dann zu verstehen versuchen oder einfach als 'dummes Vorurteil' abtun.


Ergänzung vom 04.01.2017 16:35:

dann nochmal:

Ägypter hatten Angst von Nubiern 'überrannt zu werden'

Römer und Christen

Christen und Moslems

Juden und Moslems, Moslems und Juden

Die Khmer hatten in Angkor Wat mächtige Spannungen zwischen Hindus und Buddhisten zu verzeichnen. Diese lästerlichen, aufmüpfigen "Buddhisten" waren mit ihrer Sekte gerade in die Stadt gekommen und verdarben nun die Jugendlichen.

Überall dort, wo der weiße Mann aufgetaucht ist, haben die Ureinwohner zu Recht unter entsprechenden Ängsten gelitten. Nordamerika, Afrika, Australien, you name it.

Das ganze Konzept "(National-)Staat" ist nichts weiter als die konsequente Auslebung der Angst vor Fremdem.


Ergänzung vom 04.01.2017 17:42:

vor allem "Nord-" Amerika... -.-

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1068937
Opi-Paschulke

Opi-Paschulke

Rang: Albert Einstein6 (80.372) | Politik (421), Geschichte (324)

22 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:17)

2

Das Thema "Angst vor Asylanten" ging schon in der Antike los.
Schutzwürdig waren alle, auch Sklaven, Verbrecher, sogar Mörder. Der Dichter Euripides thematisiert das Unbehagen, das manchen Bürger befallen haben mag, wenn Verbrecher Asyl suchten: Der Schuldige und der Unschuldige sollen danach nicht die gleiche Behandlung erfahren. Ein Sklave konnte nicht auf seine Freilassung hoffen, zumindest jedoch auf ein leichteres Los.
Das Asyldrama des Aischylos
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/geschichte-des-asyls-zwei-obolen-... kopieren

Völkerwanderungen gibt es, seitdem es Menschen gibt. Sie waren selten eine idyllische Angelegenheit, „commercium et connubium“ – Handel und Heirat. Sehr viel öfter Kampf um Land und Herrschaft, Sprache und Recht. Für die gegenwärtig durch den gescheiterten „arabischen Frühling“ ausgelösten Völkerwanderungen fehlt es an Vorbildern.

Sie sind für Europa als Ganzes, Deutschland im Besonderen ein unfreiwilliges Experiment in Social Engineering. Wenn es schlecht endet – in Angst und Ablehnung, Furcht und Schrecken –, dann gibt es kein Zurück.
hier weiter:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article147425434/Die-Angst-vor-dem-Fluech... kopieren


Ergänzung vom 04.01.2017 16:23:

4 Kommentare

1067656
MissDance
MissDance

"Es scheint das gleiche Phänomen wie bei der Pegida-Bewegung zu sein: Je weniger man das Fremde kennt, desto größer ist die Ablehnung. „Das Bild, das man in den polnischen Medien vom Islam bekommt, schürt Angst“, sagt Piotr Bystrianin, Leiter der Warschauer Stiftung Ocalenie (Rettung), die sich für Flüchtlinge und Migranten einsetzt."

Na der ist aber ganz schön naiv:-)))Ich glaube nicht, dass man in Polen so einen finden würde, da müsste man aber lange suchen:-)))
Also Welt N24 = Lügenpresse

1068937
Opi-Paschulke
Opi-Paschulke

^^

1069365
Octifix
Octifix

@MissDance: man braucht gar nicht bis nach Polen gehen, um Angst vor islamistischen Terroristen zu haben. Diese Angst ist ja gewollt und Mittel eines islamischen Dominanzstrebens, das man augenblicklich weltweit beobachten kann.

1067656
MissDance
MissDance

@Octifix
ja genau, so kann man es auch sagen...:-)

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990283
Ligthsonja

Ligthsonja

Rang: Mileva Einstein (21.117) | Politik (85), Geschichte (22)

51 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:46)

3

Heute regiert diese Angst an allen Ecken. Man hört sogar Sprüche wie: Den letzten Deutschen, beerdigt ein Ausländer. Was will man da noch sagen, teils ist die Angst berechtigt aber auf der anderen Seite, wird gleich alles verurteilt. Sogar Auslânder, die hier schon viele Jahre sind, schimpfen auf die Flüchtlinge. Sie bekommen alles, während andere hier am Hungertuch nagen. Das schmeckt vielen Menschen nicht. Wütend sind in Deutschland viele und ich kann das auch verstehen. Deutschland stellt sich in der Welt als reiches Land dar, was es aber bei weitem nicht ist. Gut geht es hier nur Geld Leuten, so wie in jedem anderen Land auch.


Ergänzung vom 04.01.2017 17:34:

Gut dann werde ich das mal vertiefen. In der DDR war Fremdenhass an der Tagesordnung. Toleranz wurde nicht gerne gesehen und es gab unter jungen Leuten besonders regelmäßige Blutschlachen, wenn es um die deutschen Frauen ging. Ich hatte durch meine Arbeit einige Mosambikaner zu Freunden, das war mein Genickbruch in der Nachbarschaft. Wenn ich ja vorher nun schon Aussetzige war, da Stasifeind Nummer ein, war ich nun komplett unten durch. Und was sagen dann die Leute über eine Frau? Wir wollen darauf nicht näher eingehen. Sie benehmen sich dann in ihrer Wortwahl nicht so fein, wie sie immer tun. Ich wusste manchmal gar nicht, wie ich mich verhalten sollte, denn diese Menschen hatten mir nichts getan und sie waren meine Freunde. Man kann auch heute noch diesen Hass auf andere Menschen im Osten spüren. Das geht aus den Köpfen nicht heraus. Natürlich gab es auch so manche Ausländer, die sich auch so grausam verhielten, weil es ihrer Mentalität entsprach. Das ist auch heute so. Ich denke das so manche auch Angst dafor haben, das hier Krieg auf den Straßen ausbricht und im Grunde haben wir den ja schon. Die Menschen hier haben Angst, das ihnen etwas passieren könnte. Diese Angst kommt weniger in Nobelvirteln vor aber die jenigen, die auch ansonsten wohnen, arbeiten und einkaufen müssen, wenn möglich in dunklen Ecken noch zu Fuß, sie wollen keine Angst haben müssen, was ich verstehen kann. Hier hat eindeutig die Politik versagt und nun seht alle zu, was ihr daraus macht. Ihr müsst jetzt damit leben. Nenne mir einen, der da keine Angst hätte.

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410666
BesondersArroganter

BesondersArroganter

Rang: Albert Einstein20 (267.120) | Politik (2.024), Geschichte (1.552)

102 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 17:37)

4

Die Russen in den ehemaligen Unionsrepubliken der Sowjetunion.


Die Polen in England.


Algerier in Frankreich.



und

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde."
Karl Valentin


Ergänzung vom 04.01.2017 17:41:

link im keller


Auch die Gesellschaft der frühen Neuzeit, des 16. bis 19. Jahrhunderts war nicht so immobil, wie wir heute vielfach naiv zunächst, annehmen. Auch damals sind Menschen, um Arbeit zu finden, saisonal gewandert. Menschen haben um ihres Glaubens willen, ihre Heimat verlassen, die Hugenotten beispielsweise sind ein vergleichsweise bekanntes Beispiel für solche Glaubensflüchtlinge, Missionare sind in andere Gegenden gegangen, um den Menschen dort ihre Religion näher zu bringen. Soldaten haben in fremden Armeen gedient. Dann eine Gruppe, die traditionell sehr mobil war, gezwungenermaßen, waren die Juden, also all diesen Menschen konnten auch selbst Dorfbewohner im 16. Jahrhundert immer wieder begegnen."


Ergänzung vom 04.01.2017 17:45:

Warum ?

kurze Skizze : Ein neuer Nachbar wird auch erst beäugt, wer selbst in der Stadt in dörfliche Randbezirke zieht braucht mehr als 10 Jahre bis er im Kiez angekommen ist.


Es ist bei den Menschen nicht anders als bei den Tieren : Futterneid, die Angst es könne nicht genug für alle da sein .



In den Dörfern ist es stärker ausgeprägt, weil der Städter permanent mit ihm ! fremden Personen zu tun hat.

2 Kommentare

1067656
MissDance
MissDance

ach, der Karl Valentin...ist es nicht der, der so gerne zeigte, wie hoch heute sein Hund gesprungen ist?

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

genau !

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995920
osmondit

osmondit

Rang: Albert Einstein6 (76.529) | Politik (1.813), Geschichte (1.529)

37 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:33)

5

Hallo, natürlich waren diejenigen, die ihre Heimat behielten, nicht sehr erfreut, ihre Wohnungen, Häuser, ihre kargen Hungerrationen mit den Vertriebenen und mit den vor den Sowjets geflohenen Deutschen zu teilen. Aber sie taten es. Und immerhin waren es ja auch Deutsche, Landsleute. Unmut gab es allerdings bei der Verteilung des Lastenausgleiches. Da hatten vielleicht viele, zu viele Ostdeutsche, Sudetendeutsche usw. 100 Morgen Wind vorm Haus. Ansonsten wurde die Aufteilung der Vertriebenen durch die Besatzer bei der Bevölkerung im Rumpfdeutschland aber vernünftig gefunden, als nicht änderbar angenommen. Daß jetzt solche Geschichten und Bücher geschrieben werden, ist eindeutig tendenziös und soll die Migrationsflut durch die Schleuserein Fr Merkel verharmlosen, verniedlichen. Nochmals: damals nach 1945 waren es Deutsche Landsleute, die versorgt wurden. Heute sind es Fremde, Schutzsuchende (wie sie euphemistisch genannt werden) - vor denen der Staat uns Schutzspendenden schützen muß. Siehe Silvester in Köln, wo 17.000 Polizisten einer fast gleich großen Anzahl (über 1000 Mimimi) gegenüberstanden, um uns Bürger, die wir "schon vorher da waren" (O-Ton Fr Merkel) vor diesen Menschen, die "neu zu uns kamen" - zu schützen.
Honi soit qui mal y pense - ist ironisch gemeint. mfgo

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsrichter-mueller-und-huber-e... kopieren
http://www.huffingtonpost.de/2017/01/02/europa-darf-kein-eliteprojekt-sein-verfa... kopieren
Zitat: Die Nationalstaaten haben nicht ausgedient", sagte Müller der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("F.A.Z."). Sie würden auch künftig für die Organisation freiheitlicher Gesellschaften unverzichtbar sein, ohne dass dadurch das Bekenntnis zur europäischen Integration in Frage gestellt werde, so der Verfassungsrichter. .... Schon die bloße Möglichkeit, dass eine Frage dem Volk direkt zur Abstimmung vorgelegt werde, führe dazu, dass Politik ihr Handeln intensiver erklären werde, um eine Korrektur im Wege des Plebiszits zu vermeiden, erklärt Müller. "Dies kann der Entstehung einer Kluft zwischen Repräsentierten und Repräsentanten entgegenwirken.“ Huber sagt: "Um Abschottungs-Tendenzen der Politik zu begrenzen, schadet direkte Demokratie nicht.“ --- Wenn der Staat seine Aufgaben überzeugend erfüllt und der Bürger sich nicht als unmündiges Objekt politischer Zwangsbeglückung empfinden muss, sondern eine effektive Chance hat, auf Art und Weise der Aufgabenerfüllung Einfluss zu nehmen, bleibt für Demagogen kein Raum.


Ergänzung vom 08.01.2017 22:56:

10 Kommentare

1069365
Octifix
Octifix

Osmondit, du bist auch so ein (lieber) Schlawiner :)
Ich habe ausdrücklich nach Beispielen in der Geschichte gefragt!

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

Schutzsuchende (wie sie euphemistisch genannt werden)... das ist kein Euphemismus .... oder kennt man jedes einzelne Schicksal ?


daß die Huffington bzw. FAZ solche Texte verfaßt zeigt mir , wie verroht und tendenziös, jedenfalls nicht mehr journalistisch neutral die Presse ist.

995920
osmondit
osmondit

.. mun, andere nennen die Einwanderer: Sozialschmarotzer oder Scheinasylanten bzw. Asylmißbraucher - es gibt auch weniger nette Worte. Insofern ist "Schutzsuchende" ein Euphemismus, gewachsen auf dem Sprachregelungs-Mistbeet der NDW. Jedenfalls lassen sich unsere türkischen Mitbürger ("die schon länger bei uns leben") von denen nichts gefallen. Insofern beispielhaft. Aber solche volkspädagogisch kontraproduktiven Meldungen werden in unserer Lizenzpresse und im Staatsfunk (aktuelle Kamera) zu gerne und zu oft unterdrückt. mfgo https://www.bayernkurier.de/inland/4423-unterkunft-in-mainstockheim-geraeumt kopieren
Zitat: Nach eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen rund 300 Türken und albanischen Asylbewerbern ist die Unterkunft im unterfränkischen Mainstockheim (Kreis Kitzingen) geräumt worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach von „wiederholten Fällen von Randale“. Schon seit Wochen gab es immer wieder Klagen über steigende Kriminalität. .... Seit Mai sei eine Gruppe von Bewohnern vermehrt polizeilich auffällig geworden. Immer wieder sei es zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten gekommen. Die Konflikte waren dann am Wochenende eskaliert, als sich zeitweilig etwa 300 Menschen vor dem Gebäude versammelt hatten. Auslöser waren nach Herrmanns Worten Streitereien zwischen Albanern und einer Gruppe von Türken, die schon länger in Deutschland leben. Ein Anwohner sei durch den Messerstich eines Albaners verletzt worden. „Ein ausländerfeindlicher oder rechtsradikaler Hintergrund ist überhaupt nicht ersichtlich“, sagte Herrmann.
http://www.neuemedienmacher.de/ kopieren
https://www.welt.de/politik/deutschland/article151089556/Ende-der-Schweigekultur... kopieren

426323
Rehsel
Rehsel

Vielen Dank für deinen Beitrag.
Die Schleuser-Mafia wird weiterhin gute Geschäfte machen.
Bei Europol sollen schon ca.50.000 Schleuser erfasst ( nicht
gefasst) sein.

995920
osmondit
osmondit

.. es wäre lehrreich und erzieherisch wertvoll, sollte die Oberschleusrin Fr Merkel in 2017 durch den Souverän eine Quittung erhielte. mfgo

1069365
Octifix
Octifix

Jungs, bitte vergesst mal nicht, dass das Zeitalter der Nationalstaaten immer eine Zeit von Kriegen war, die aufgrund nationaler Egoismen geführt wurden. Unabhängig davon, dass Merkel ganz sicher Fehler gemacht hat (d.h. vor allem die Bürokratie hinter ihr): wir benötigen Politiker, die erst mal den Dampf aus den Kessel nehmen. Merkels Fehler war allerdings, nicht überlegt zu haben, wie man ohne sich die Finger zu verbrennen, den Topf ganz vom Feuer ziehen, um ihn langsam durch Verteilen des Inhalts, abkühlen zu lassen.

995920
osmondit
osmondit

.. bezüglich Krieg. Und Kriegsplanung, Durchführung, Beteiligung als Kriegsverbrechen!! Da war doch was mit Artikel 26 gG, Streichung des §80 StGB? Pünktlich zu Beginn 2017 und von der Lückenpresse und dem Staatsfunk - wie erwartbar - keiner Silbe gewürdigt. Gut, daß man sich auch anderweitig informieren kann (noch!). Hierzu die Meinung von Danisch. mfgo
http://www.danisch.de/blog/2017/01/04/angriffskrieg/#more-16027 kopieren

995920
osmondit
osmondit

.. da sieht man mal wieder, wie ein Sachverhalt erst unter der Decke gehalten wird/werden soll, dann - nach Kenntnisnahme über Blogs und social Media - als "Verbesserung" und die wertende oder kritisierende Bekanntgabe
als Hatespeech gebrandmarkt wird. Ich halte die Argumente von Danisch für schlüssig. Und die Meinungen der Staatsfunkanstalten und der Lizenzpresse für schiere Propaganda. mfgo

Zitat aus Danisch: Vergleicht mal die Texte genau.

In der alten Version war ausnahmslos jeder Angriffskrieg unter Strafe gestellt, und zwar mit der Formulierung „an dem die Bundesrepublik beteiligt sein soll”, was durchaus auch Kriege von NATO-Ländern beträfe.

Jetzt heißt es:

(1) Wer einen Angriffskrieg führt oder eine sonstige Angriffshandlung begeht, die ihrer Art, ihrer Schwere und ihrem Umfang nach eine offenkundige Verletzung der Charta der Vereinten Nationen darstellt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

Damit werden zwar auch Angriffskriege erfasst, die mit Deutschland gar nichts zu tun haben, aber umgekehrt wird nicht mehr jeder Angriffskrieg erfasst, sondern eine Gummiparagraph-Formulierung eingesetzt: „Offenkundige Verletzung der Charta der Vereinten Nationen”.

Was ist denn „offenkundig”?

Das Ding hat etwa 15 Seiten, 19 Kapitel, und ne Menge sehr auslegbarer Formulierungen, und verbietet nicht jede Form von Krieg, man nennt es dort „Maßnahmen”.

Auch § 80a StGB hat man geändert, von Aufstacheln zum Angriffskrieg zum Aufstacheln zum Verbrechen der Aggression.

Vorher war jeder Krieg verboten. Jetzt unterscheidet man fein zwischen guten und bösen Kriegen.

Ein Leser fragte mich, ob das eine Übung in Medienkompetenz sein sollte. War eigentlich nicht als so eine gedacht. Ist aber eine.

https://www.youtube.com/watch?v=klGaDsocB 6c kopieren

995920
osmondit
osmondit

Der Reichstag mit behutsam neu interpretierter Inschrift: siehe Bild. mfgo

https://pbs.twimg.com/media/CyvQTIZWQAABiz_.jpg kopieren

http://vera-lengsfeld.de/2016/11/21/was-will-kanzlerin-merkel-dem-land-geben/ kopieren
Zitat: Sie benutzte für die Deutschen die Formulierung: „diejenigen, die schon länger bei uns leben“ und stellte sie jenen gegenüber, die „die neu dazugekommen sind“.

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1075171
Donnerheil

Donnerheil

Rang: Doktorand (2.332) | Politik (152), Geschichte (9)

10 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:06)

6

Zweischneidiges Schwert.

Einerseits mag ich es, in Deutschland zu leben und finde Vieles sehr gut. Aber die Bevölkerung ist mir oft zu kleingeistig und dörflich.

Die aktuelle Zuwanderung finde ich nicht iO. Wir können alles Leid der Welt "aufnehmen". Diese Leute sollten lernen, ihr Land aufzubauen und zu kämpfen. Statt dessen rennen sie weg. Wer kann für diese Wirtschaftsflüchtlinge Verständnis haben. Droht der Tod habe ich volles Verständis, das ist in den wenigsten Fällen der Fall.

8 Kommentare

988555
Crack
Crack

"Aber die Bevölkerung ist mir oft zu kleingeistig und dörflich."
Das sehen Andere ähnlich.
Kommt nur auf den Standpunkt an...

"Wir können alles Leid der Welt "aufnehmen""
Hier ist Dir ein "nicht" abhanden gekommen.
Wenn Dein Satz dann vollständig ist würde mich interessieren Wer ihn Wann gesagt haben soll?

"Wer kann für diese Wirtschaftsflüchtlinge Verständnis haben."
Ich. Das heißt nicht das ich das begrüße - Verständnis habe ich aber.
Denn viele Millionen andere Menschen, Du wohl auch, würden es in ähnlicher Situation nicht anders machen.
Das funktioniert doch schon im Kleinen.
In Deutschland wechselt man doch auch den Job wenn man bessere Bedingungen haben kann. Ist das nicht auch eine Art von Wirtschaftsflucht? Man denke an die Tausenden Ostdeutschen die auch heute noch jede Woche pendeln...

"Droht der Tod habe ich volles Verständis, das ist in den wenigsten Fällen der Fall."
Was Du von Deiner Couch aus einem beheizten Zimmer mit TV und vollem Kühlschrank heraus auch so gut beurteilen kannst?

1073919
Mastermind69
Mastermind69

@crack
Gerade für den letzten Absatz ... meine vollste Zustimmung!!

1076491
red_white_blue
red_white_blue

"Was Du von Deiner Couch aus einem beheizten Zimmer mit TV und vollem Kühlschrank heraus auch so gut beurteilen kannst"

Was erwartest du denn? Das jeder in die Elendsgebiete der Welt fliegt und sich die Sache selbst anschaut?

1075171
Donnerheil
Donnerheil

Ein Meister der Gedanken kann alles, nur sich selbst nicht kontrollieren.

1069365
Octifix
Octifix

Donnerheil, diese Frage ist keine Meinungsfrage, sondern eine Wissensfrage zur Geschichte. Wenn dann auch Meinungen einfließen, habe ich natürlich nichts dagegen, auch wenn sie von meiner Meinung abweichen sollten. Allerdings sollten sie schon argumentiert sein :)

988555
Crack
Crack

"Was erwartest du denn? Das jeder in die Elendsgebiete der Welt fliegt und sich die Sache selbst anschaut? "

Nein, natürlich nicht. Habe ich das so geschrieben?
Darum geht es überhaupt nicht, wenn Du meinen Text aufmerksam gelesen hättest sollte Dir das aufgefallen sein.

Es geht darum das ich bezweifle das sich "Otto Normalverbraucher" ein Urteil über die Zustände in den betreffenden Ländern erlauben kann.
Denkst Du wirklich das @Donnerheil einschätzen kann wie viele der Flüchtlinge, Einwanderer, Wirtschaftsflüchtlinge tatsächlich vom Tod bedroht sind?
Genau das spreche ich ihm ab.

296873
Quackstrudel
Quackstrudel

Hallo Crack, was wäre deine gescheite Antwort, wenn Du so gut darin bist, Antworten anderer User zu kritisieren ?

988555
Crack
Crack

Ich weiß nicht wie Du darauf kommst das man selbst eine Antwort abgegeben haben muss um kommentieren zu dürfen? Ist das verpflichtend so geregelt?

Reicht es nicht aus wenn man bereits gegebene Antworten als gut bewertet? Muss man selbst noch einmal Ähnliches schreiben?

Ich denke nicht ...

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832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein21 (273.760) | Politik (3.177), Geschichte (1.338)

20 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:16)

7

- Ignoranz und Egoismus -

das sogenannte deutsche Wirtschaftswunder nach dem Ende des 2. Weltkrieges
ist auch ein Verdienst der zahlreichen Flüchtlinge und Vertriebenen -

50er und 60er Jahren zu einem einzigartigen Wirtschaftsboom, dem so genannten Wirtschaftswunder. Das Bruttosozialprodukt steigt, die Arbeitslosigkeit geht zurück, der materielle Wohlstand wächst. Der Bedarf an Arbeitskräften ist groß. In den ersten Jahren kann er durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten gedeckt werden, die jetzt unter sowjetischer, polnischer oder tschechischer Verwaltung stehen. Auch aus der der späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR), kommen Tausende Flüchtlinge, die für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dennoch klagen die Betriebe bald über einen Mangel an Arbeitskräften. In Bayern fehlen vor allem Landarbeiter, Nordrhein-Westfalen klagt über zu wenig Bergleute, Baden-Württemberg braucht Metaller… Die Unternehmerverbände üben immer mehr Druck auf die Regierung aus, das Problem zu lösen. Alle sind sich einig: Die Bundesrepublik braucht mehr Arbeiter. Und die gibt es in den europäischen Nachbarländern. Immer lauter wird über die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte nachgedacht -

https://www.planet-schule.de/wissenspool/ zu-hause-in-deutschland/inhalt/hintergr.. . kopieren


Ergänzung vom 04.01.2017 16:22:

- ein zweites deutsche Wirtschaftswunder wird aber, da sind sich alle
Experten einig, sehr lange auf sich warten lassen, weil die Voraussetzungen
einfach zu unterschiedlich sind - Das beginnt schon mit der zeitlichen
Begrenzung des Aufenthaltes - der Sprachbarriere etw. -

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830
heirote

heirote

Rang: Albert Einstein10 (128.644) | Politik (1.261), Geschichte (900)

48 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:43)

8

Man muss sich dabei erstmal klar machen, daß das keine fremden Ausländer waren, sondern Deutsche Bürger, die von den Siegern aus ihrer Heimat vertrieben wurden. So gesehen ist die deutsche Bevölkerung heute viel offener und toleranter geworden.

1 Kommentar

1069365
Octifix
Octifix

Das ist aber noch keine Antwort auf meine Frage nach Beispielen in der Geschichte :)

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1073919
Mastermind69

Mastermind69

Rang: Nobelpreisträger (5.594) | Politik (337), Geschichte (74)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:02)

9

Was uns das sagt?
Dummheit ist leider wohl eine der wenigen sehr verlässlichen Konstanten der Menschheitsgeschichte

3 Kommentare

1069365
Octifix
Octifix

Eine Antwort auf meine Frage ist das aber nicht

1073919
Mastermind69
Mastermind69

Aber ein Hinweis darauf, wo & wie du dir selbst eine Antwort erarbeiten kannst.

1069365
Octifix
Octifix

Du beantwortest nicht meine Frage!

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3 Kommentare

296873
Quackstrudel

Quackstrudel

Rang: Albert Einstein3 (41.862) | Politik (378), Geschichte (116)

5 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 20:49)

10

Man sieht ja anhand der Vergangenheit, dass uns die Zuwanderungen aus anderen Nationen nie geschadet haben.

Im Gegenteil:
Immigranten haben immer wieder die Wirtschaft angekurbelt.
Ohne sie könnte nicht in der Größe vermarktet und produziert werden, wie es durch die Beteiligung von Türken, Italienern, Griechen und anderen Bevölkerungsgruppen möglich wäre.


Meistens reden Leute fremdenfeindlich, die ...

1. in Regionen mit geringem Ausländeranteil leben; meistens in provinziellen Gegenden

2. ein eher niedriges Bildungsniveau haben

3. selbst in einer prekären Lebenssituation sich befinden und leichtfertig die Schuld auf "Die Anderen" verlagern, die es in Wahrheit sind, die für uns oft die "Drecksarbeit" erledigen, für dessen Jobs sich Deutsche zu fein sind und lieber faul auf Kosten Anderer ein Schmarotzerdasein fristen.

Aus dem ganz einfachen Grund, dass manche Personen, die in einer "Überflussgesellschaft" aufgewachsen sind keinen Elan haben, ihre Finger schmutzig zu machen, geschweige ihren A rsch zu bewegen und lieber heulen.

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1067656
MissDance

MissDance

Rang: Doktorin (3.232) | Politik (41), Geschichte (14)

45 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 16:41)

11

"Es scheint das gleiche Phänomen wie bei der Pegida-Bewegung zu sein: Je weniger man das Fremde kennt, desto größer ist die Ablehnung. „Das Bild, das man in den polnischen Medien vom Islam bekommt, schürt Angst“, sagt Piotr Bystrianin, Leiter der Warschauer Stiftung Ocalenie (Rettung), die sich für Flüchtlinge und Migranten einsetzt."

Na der ist aber ganz schön naiv:-)))Ich glaube nicht, dass man in Polen so einen finden würde, da müsste man aber lange suchen:-)))
Also Welt N24 = Lügenpresse


Ergänzung vom 04.01.2017 16:43:

Bitte löschen, sollte Komment sein...


Ergänzung vom 04.01.2017 17:19:

aber na ja, ist eigentlich auch eine meine typische Antwort...dann kann sie auch bleiben...

3 Kommentare

1073919
Mastermind69
Mastermind69

"Ich glaube nicht, .." also ist eine Nachricht, die anderes als dein Glauben beinhaltet "Lügenpresse". Ich denke, besser als du es hiermit selbst getan hast, kann man deine Beschränktheit nicht entlarven.

1067656
MissDance
MissDance

Was für Beschränktheit? https://www.youtube.com/watch?v=FrrfdDcvU Pw kopieren
In Polen gibt es keine linke Lügenpresse wie in DE, sie ist sehr selten, aber nur das wird in DE in Medien gezeigt.
Du meinst sicher, dass die JayJay beschränt wäre...nein, sie sieht die Welt nur "logisch" - also männlich:-)))

1069365
Octifix
Octifix

sry, MissDance - eine Antwort auf meine Frage nach den Beispielen in der Geschichte (Achtung: Wissensfrage!) ist es nun wirklich nicht.

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1071017
Dieana

Dieana

Rang: Einsteigerin (91)

65 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2017 17:00)

12

Solche Ängste gab es schon immer und wird es immer geben. In manchen Zeiten sind sie weiter verbreitet als in anderen.

1 Kommentar

1069365
Octifix
Octifix

Dieana, das ist keine Antwort auf eine konkrete Frage zur Geschichte.

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1076381
Frotzenthrone

Frotzenthrone

Rang: Master (1.315) | Politik (23), Geschichte (6)

47 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (06.01.2017 14:08)

13

Kurz gesagt weil der urmensch in dir es nicht mag nicht zu wissen wie jemand reagieren wird weils damals ums überleben ging. Und daher hast du angst vor fremden wenn sie dir fremd sind^^

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832593
Mediator
Mediator

XENOPHOBIE
Die Angst vor dem Fremden schlummert in jedem
Die Angst vor dem Fremden wohnt jedem inne. Bei manchen ist sie stärker als die Vernunft Ds Not Welcome – Bring Your Families Home!“ in Erfurt. Die Angst vor dem Fremden wohnt jedem inne. Bei manchen ist sie stärker als die Vernunft -

In der Menschheitsgeschichte waren viele Ängste ein Überlebensvorteil – auch die Angst vor dem Fremden. Heute nutzt sie weniger den Ängstlichen als den Populisten, sagt ein Angstforscher.




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Der Widerstand gegen die Asylpolitik der Regierung wächst. Viele Menschen sind verunsichert, haben Angst vor den Strömen Fremder, die aus den Kriegsgebieten nach Deutschland kommen. In rationale Überlegungen mischt sich eine Urangst, sagt der Angstforscher Borwin Bandelow von der Universität Göttingen: Xenophobie, die Angst vor dem Fremden, war früher einmal überlebenswichtig. Der Psychologe erklärt im Interview, warum es diese Angst noch immer gibt – und wie Populisten sie in der jetzigen Situation ausnutzen.

Der Psychologe Prof. Borwin Bandelow gilt als einer der weltweit führenden Angstforscher. Er ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen
Der Psychologe Prof. Borwin Bandelow gilt als einer der weltweit führenden Angstforscher. Er ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen
Quelle: dpa
Frage: Was ist Xenophobie?

Borwin Bandelow: Eine Phobie ist eine übertriebene, unangemessene Angst, in diesem Fall vor Fremden. Erklären lässt es sich vielleicht an der Spinnenphobie: Das ist eine Furcht, die heute in Deutschland nicht mehr nötig ist, denn es gibt hier keine Spinne mehr, die beißt, sticht oder kratzt. Früher war die Angst notwendig, weil Leute noch an Spinnenbissen starben. Wer gebissen wurde, starb und hatte keine Nachkommen. Weil solche Ängste eben auch auf dem Erbwege verbreitet werden, haben wir sie heute noch, obwohl wir sie nicht mehr brauchen. So ähnlich ist das mit der Fremdenangst auch.

Frage: Und früher war sie nützlich?

Bandelow: Früher sind wir als Höhlenbewohner in Stämmen organisiert durch die Wälder gezogen. Die Nahrungsmittel waren zu knapp, um für alle zu reichen. Entwicklungsgeschichtlich war es wohl ein Überlebensvorteil, sich zusammenzurotten, den eigenen Stamm zu verteidigen und Mitglieder anderer Stämme zu erschlagen. Auch wenn das heute keinen Vorteil mehr darstellt, werden wir eben mit der überflüssigen Xenophobie, dieser alten Abwehrhaltung, geboren. Normalerweise bemerken wir sie nicht, aber durch die Flüchtlingsströme wird sie reaktiviert.

Frage: Was bewirkt diese Aktivierung?

Bandelow: Ein großes Problem der überlieferten Urängste ist, dass sie in einem primitiven Teil des Gehirns entstehen, der keinen Hochschulabschluss hat. Sie lassen sich nur schwer durch die intelligenteren Teile des Gehirns steuern. Das macht es so gefährlich. Natürlich gibt es auch ein paar Vernunftgründe, die für eine Einschränkung der Zuwanderung sprechen, aber die Fremdenangst entsteht aus einer Mischung aus Urängsten und rationalen Überlegungen -

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article147372371/Die-Angst-vor-dem-Fr... kopieren

1069365
Octifix
Octifix

Damit sind wir weiterhin auf dem Niveau von Steinzeitmenschen? Keine Evolution durch jahrhundertelange Zivilisation? Keine christliche Nächstenliebe? Oder wenigstens Erwartungen wirtschaftlicher Stimuli. Zum Beispiel waren die Hugenotten durchaus gerne gesehen, weil man sich im 17. Jh. von ihnen Entwicklungsstimuli für die Seidenraupen-/Textilerzeugung, Weinbau etc. erhoffte.

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

so sind die Deutschen sogar zu den Deutschen.......


Allerdings psychologisch erklärbar : denn die Vertriebenen und Flüchtlinge kamen ja aus dem O s t e n .......

752946
Immas
Immas

Da gabs aber Zwangseinquartierungen - das gibts heute nicht mehr.
Die Ansässigen wurden gerade gezwungen, Hausstand mit abzugeben, es wurde eingesammelt, mit so nem Karren zogen die von Haus zu Haus, von der Stadt angeheuert.
Es war angeblich "freiwllig" - wurde aber in eine Liste eingetragen.

Aber, als die schon längst dann ansässig waren, die Ost-Vertriebenen, die Aussiedler aus dem Osten, da gabs immer noch Antipathien gegen sie. Man erkannte sie am Akzent, es sei denn, sei waren vor ihrem 12. Lebensjahr hier her gekommen, dann sprachen sie ohne diesen typischen Akzent (das ist so eine Art Sprachgrene, die 12 Jahre, bis dhin kann man mehrere Sprachen perfekt lernen - später nicht mehr)

Hinzu kam seit Ende der 40er Geld für die Vertriebenen, was der Ansässige hier nicht bekam. Da mussetn teilweise nur 3 Zeugen beigegracht werden, um zu beweisen, dass man ein großes Reitergut hatte, einen großen Gutshof usw. - dementsprechend viel Geld bekam man - je größer, desto mehr Pferde, Land usw. - desto mehr Geld.
Ausserdem gabs Steuervergünstigungen für sie (man las es in allen amtlichen Anträgen - sind sie Vertriebener nach dem Gesetz von 1949... usw.) - UND zinslose Kredite.
Das entfachte nochmals Unmut gegen die "Fremden" - die vorher zwangsweise einquartiert wurden.

Ganz andere Verhältnisse, als heute.

752946
Immas
Immas

Octifix: das stimmt nur bedingt, denn, die Hugenotten waren nicht überall gerne gesehen - der Alte Fritz gab ihnen Schutz, der hatte früh erkannt, welch handwerkliche Fähigkeiten sie hatten, nicht nur die Seidenweber aus der Ecke Lyon.
Ansonsten durften die sich in dörflichen Gegenden nicht sehen lassen, diese "Heiden", waren sie doch keine Katholiken.

235906
Zauberzahnfee
Zauberzahnfee

Was war das schimmste was meine Mutter als Kind im Auffanglager erlebt hatte das die Kinder im Ort beschenkt wurden und Sie nicht obwohl Sie Deutsche waren.... mach mal einem Kind klar es bekommt nicht zu Weihnachten wenn es vertrieben wurde aus seinem Ort als Deutsche....

1076491
red_white_blue
red_white_blue

Etwas paranoid war Deutschland schon immer.

1076491
red_white_blue
red_white_blue

Teilweise war die Paranoia berechtigt, meistens aber eingebildet.

1069365
Octifix
Octifix

Paranoid ist ja in diesem Fall eher eine Verharmlosung für Besitzstandswahrung, oder red_white,blue?
Ich kenne die Erzählung von Fee aus meiner eigenen Familie. Der Neid hielt jahrzehntelang, auch wenn die Flüchtlinge mitnichten besser gestellt waren, als die Einheimischen. Sie hatte alles verloren und erhielten aufgrund der Lastenausgleichgesetze 10 Prozent ihres nachweisbaren Vermögens. Wenn man aber geflohen war, hatte man in der Regel alle möglichen Überlebensmittel dabei, aber nichts Nachweisbares, um den eigenen Besitz zu dokumentieren. Und selbst wenn: dann musste das erst einmal anerkannt werden.
Als Kind kann ich mich gut an die Tränen und die Verzweiflung meiner Großeltern erinnern - aber ebenso gut an den Neid, den selbst mir als Enkelkind von ehemaligen Flüchtlingen, die mit viel Arbeit es zu etwas gebracht hatten, entgegen schlug. Unsere ganze Familie hat aus genau diesen Gründen irgendwann in den 1970er Jahren diesen Ort dann verlassen.

1069365
Octifix
Octifix

@Immas: die zinslosen Kredite bis zu einer Höhe von 5.000 DM durften einzig und allein für die Beschaffung bzw. Finanzierung von Ersatzwohnraum erbeten werden.

Die Hugenotten aber waren vielfach sehr willkommen, nicht nur beim ollen Fritz. In Brandenburg, Preußen, Bayern - sogar in Nordamerika. Man ging bei ihnen von einer Nutzbarmachung für sich selbst aus.

1076491
red_white_blue
red_white_blue

Ich meine mit der Paranoia hier eher das viele Deutsche sich bedroht fühlen, von allen ausländischen Einflussen.
Die wenigsten politischen Diskussion verzichten in Deutschlanand darauf, "die Deutschen" als Opfer des Kapitalismus, der Banken, Amerikas, der NSA, des Ukraine-Konfliktes, der EU, Monsantos, Griechenlands, des Islamismus oder der Chemtrails darzustellen.
Auch Hitler hat an diese Opferrolle appelliert um die Menschen gegen Juden, Briten, Sowjets und Amerikaner aufzuhetzen.

1069365
Octifix
Octifix

Ganz falsch ist es nicht, was du sagst, red_white_blue.
Allerdings kann man sich augenblicklich hier schon von der islamischen Dominanz erdrückt fühlen. Wenn Anhänger des Islam die Meinung vertreten, dass sie eine Hegemonie der westlichen Welt anstreben, dann ist das beängstigend.
Wer hat schon Lust, seine eigenen Werte einfach so in Frage zu stellen?
Damit meine ich nicht irgendwelches Luxus-Lari-Fari, sondern die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

1076491
red_white_blue
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Ich bin da völlig deiner Meinung, dass die aktuelle Massenwanderung durchaus als eine Gefahr für europäische und deutsche Werte anzusehen ist.

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

Meine Mutter weiß auch zu erzählen , wie es ihrer Familie auf dem Treck erging : Wie man betteln mußte damit die Milch für ein Baby erwärmt werden konnte.......

 

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