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852868
Brommy05
Brommy05 (Rang: Albert Einstein2)

Erst nach dem Sündenfall wurde dem Menschen sein Ich bewußt und er schämte sich seiner Nacktheit

Ein Satanist würde behaupten das Satan, also die Schlange eigentlich der Gute ist da er den Menschen Wissen und Erkenntnis geschenkt hat vielleicht könnte man es auch als Freiheit interpretieren? Welche Interpretationen gibt es da noch? Und was meinte der Bibelschreiber genau?

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5 Antworten

907962
kokalka

kokalka

Rang: Pythagoras (11.338) | religion (25), Bibel (8)

74 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.01.2017 23:10)

1

Die Frucht vom ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ schenkte gem. der Bibel den Menschen nicht Erkenntnis und Weisheit und auch nicht den Sex (das kannten die schon von den Tieren).
Die Menschheit hat nach dem "Sündenfall" ihre Unschuld verloren. Die Erkenntnis von Gut und Böse war das Eine, die Handlung der Menschen das Andere (denn sie konnten das jetzt selbst entscheiden). Die 2. Bibelgeschichte, die Geschichte von Kain und Abel, macht das deutlich; Kain ermordet seinen Bruder vorsätzlich. Tiere dagegen, die töten, sind keine Mörder, da sie nicht wissen, was Mord ist.

7 Kommentare

852868
Brommy05
Brommy05

ah ok, auch sehr interessant

1039555
Neutralino
Neutralino

"Die Frucht vom ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ schenkte gem. der Bibel den Menschen nicht Erkenntnis[...]"

Das stimmt gerade gem. Bibel nicht.
1. Mose 2, 7 Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.

907962
kokalka
kokalka

Was soll denn da nicht stimmen? Sie sollten vom ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ nicht essen, das steht so in der Bibel. Ausserdem bekam Adam seine Gefährtin Eva, und das sicher nicht nur zum Händchenhalten.
Natürlich stimmt auch deine Aussage, aber sie steht nicht im Widerspruch zu meiner Ausführung. Ich schrieb, dass Tiere kein Unrechtsbewusstsein haben und nicht sündigen können. Tiere wissen nicht, was Mord ist und Tiere haben auch kein Schamgefühl.

1039555
Neutralino
Neutralino

"Was soll denn da nicht stimmen?"

Das sollte eigentlich klar sein: Die Aussage, dass die Frucht vom Baum der Erkenntnis den Menschen nicht Erkenntnis schenkte.
Denn genau das tat die Frucht: sie schenkte den Menschen Erkenntnis.

"Sie sollten vom ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ nicht essen, das steht so in der Bibel. Ausserdem bekam Adam seine Gefährtin Eva, und das sicher nicht nur zum Händchenhalten."

Darum ging es in meinem Kommentar nicht.

"Natürlich stimmt auch deine Aussage, aber sie steht nicht im Widerspruch zu meiner Ausführung."

Doch, zu genau der Ausführung, die ich zitierte und auf die ich einging.

"Ich schrieb, dass Tiere kein Unrechtsbewusstsein haben und nicht sündigen können. Tiere wissen nicht, was Mord ist und Tiere haben auch kein Schamgefühl."

Da wäre ich mir hingegen nicht so sicher, insbesondere nicht bei Menschenaffen.

852868
Brommy05
Brommy05

hugga hugga

907962
kokalka
kokalka

Nochmal von vorne: Es war der ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ und nicht ein Baum der Erkenntnis. Einen solchen Baum hat man ja bis heute noch nicht gefunden.
Ich habe auch noch kein Tier und auch keinen Menschenaffen beim Beten gesehen; Tiere wissen nicht, was Sünde ist. Sie ordnen sich Zwängen und der Rangfolge unter, weil sie sonst von der Gruppe oder dem Gruppenchef bestraft werden; sie empfinden das nicht als Strafe Gottes. Tiere schämen sich auch nicht ihrer Naktheit.

1039555
Neutralino
Neutralino

@kokalka:
"Nochmal von vorne: Es war der ,Baum der Erkenntnis von Gut und Böse´ und nicht ein Baum der Erkenntnis."

Und der schenkte genau die Erkenntnis, die angekündigt war - entgegen Deiner Aussage.

"Einen solchen Baum hat man ja bis heute noch nicht gefunden."

Ich würde auch nicht davon ausgehen, dass die Geschichte tatsächlich passiert ist.

"Ich habe auch noch kein Tier und auch keinen Menschenaffen beim Beten gesehen;"

Das heißt nicht, dass sie kein Schamgefühl besitzen.

"Tiere wissen nicht, was Sünde ist."

Tiere wissen wahrscheinlich nicht, was Menschen mit dem Begriff "Sünde" meinen.
Aber woher möchtest Du wissen, dass Tiere keinen Begriff von Gut und Böse haben?

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1067206
Alkibiades

Alkibiades

Rang: Albert Einstein (25.040) | religion (184), Bibel (85), Moses (10)

18 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.01.2017 22:14)

2

Auf keinen Fall meinte der Verfasser der Teschichte vom Sündenfall, dass die Schlange der Satan oder der Teufel war. Das ist eine christliche Interpretation, die den Juden, dem Talmud und den Rabbinen vollkommen frend war.
Die Christen, und da vor allem Augustin, mussten in der Schlange den Teufel sehen, weil allein darauf das ganze Konstriúkt der Erbsünde basiert.

Es gab dann mal eine gnostische Sekte der Ophiten (ophis = grch. die Schlange), die beteten eine Schlange an, weil die Schlange den Menschen die Erkenntnis gebracht habe. Die Kirche hat dies als Irrlehre bezeichnet und für mit ihrem Bekenntnis unvereinbar erklärt.

Die Geschichte ist ein Mythos - und ich muss wahrscheinlich zum abersten Male darauf hinweisen, dass ein Mythos KEIN Märchen und KEINE Lüge ist, sondern ein Mythos erfüllt eine ganz bestimmte, sehr wichtige Funktion im Leben eines Volks oder einer Gemeinschaft.
Aber das würde hier zu weit führen.

2 Kommentare

852868
Brommy05
Brommy05

Ja gab oder gibt ja auch sowas wie die Bruderschaft der Schlange oder so...keine Ahnung ob das was mit der Schlange im alten Testament zu tun hat :D

31697
herbert-h
herbert-h

Den Mythos hat C.G. Jung wunderbar bearbeitet.
Die Schlange (oder der Drache) ist weltweit ein Symbol der Meister. Behaupten manche Autoren, die auch "Drachenlinien" (oder auch Ley-Lines) auf der Erde identifizieren. Da ist es dann nicht weit zu den "Reptiloiden" (aliens aus dem Sternbild des Drachens bzw. der Schlange). Der Mythos kleidet sich in ein neues Gewand, lässt sich aber nicht unterkriegen.

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1026400
Schandi

Schandi

Rang: Albert Einstein (16.664) | religion (91), satanismus (22), Bibel (11)

17 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.01.2017 14:37)

3

Das biblische Menschenbild:
Der Mensch als Sünder
Neben den Aussagen über die schöpfungsgemäße Bestimmung des Menschen steht in der
Urgeschichte (Gen 1
-
11) die Erzählung vom
Sündenfall
.
Gen 3,1
-
8:
1
Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu
der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
2
Die Frau
entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dü
rfen wir essen;
3
nur von den
Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: davon dürft ihr nicht essen
und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
4
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein,
ihr werdet nicht sterb
en.
5
Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr
werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
6
Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum
zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Si
e nahm von
seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.
7
Da gingen
beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren.
8
Als sie Gott, den Herrn, im Garten
gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckte
n sich Adam und seine Frau vor Gott, dem
Herrn, unter den Bäumen des Gartens.
Durch den Sündenfall und die
damit verbundene
Zerstörung der Schöpfungsordnung k
ommt
es zur
Entfremdung des Menschen von Gott, zum Konflikt zwischen Mensch und Mitmensch und zum
Zwiespalt zwischen Mensch und Natur.
Der Mensch kann seine Freiheit missbrauchen; er verstößt
gegen die von Gott gegebenen Gebote und überschreitet bewusst die ih
m gesetzten Grenzen.

Der Psychoanalytiker
Erich Fromm
legt eine eigene Interpretation des Sündenfalls vor:
„Mit Adams ‚Fall‘ begann die Geschichte der Menschheit. An die Stelle der u
rsprünglichen (...)
Harmonie zwischen Mensch und Natur und zwischen Mann
und Frau trat der Konflikt und
der Kampf.
(...)
[Der Mensch]
ist allein und getrennt von seinem Mitmenschen und von der Natur. Sein
leidenschaftlichstes Streben gilt der Rückkehr in jene Welt der Einheit, die vor seinem Ungehorsam
seine Heimat war. Er möchte
die Vernunft, das Bewusstsein seiner selbst, die Möglichkeit der
Entscheidung, die Verantwortung aufgeben und
(...)
in die Dunkelheit zurückkehren, wo das Licht des
Gewissens und des Wissens noch nicht scheint. Er möchte seiner neu errungenen Freiheit wiede
r
entrinnen und eben das Bewusstsein seiner selbst, das ihn zum Menschen macht, wieder verlieren.
Aber er kann nicht zurück. Der Akt des Ungehorsams, das Wissen um Gut und Böse, das
Bewusstsein seiner selbst sind nicht mehr rückgängig zu ma
chen. Es gibt ke
inen Weg zurück
(...
)
[Gott] v
ertrieb den Menschen (...) Der Mensch erschafft sich selbst im Prozess der Geschichte, der
mit seinem ersten Akt der Freiheit begann

der Freiheit, nicht zu gehorchen

‚nein‘ zu sagen. Diese
‚Verderbtheit‘ ist in der Natur der m
enschlichen Existenz selbst begründet. Der Mensch muss durch
den Prozess der Entfremdung hindurchgehen, um sie zu überwinden und zu einer neuen Harmonie zu
gelangen (...) Es handelt sich dabei nicht um einen von Gott (...) vorausbestimmten Zustand; er wird
nic
ht eintreten, es sei denn durch die
eigene Anstrengung des Menschen (...)“ (
Erich Fromm
)
Für Erich Fromm ste
llt der
Sündenfall
einen Schritt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung des
Menschen dar.


Ergänzung vom 11.01.2017 14:40:

Der Text wurde so unsinnig auseinandergezerrt;
hier ist die Quelle:

http://mk.riemenschneider-gymnasium.de/KathReli2k1/Das%20biblische%20Menschenbil... kopieren

3 Kommentare

1039555
Neutralino
Neutralino

Preisfrage: Kann jemand sündigen, ohne eine Idee von Sünde zu haben?

1026400
Schandi
Schandi

Selbstverständlich. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

1039555
Neutralino
Neutralino

Ein salopper Spruch, dessen Gültigkeit gerade in Frage steht, taugt nicht so recht als Begründung.

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1075307
aritter2016

aritter2016

Rang: Nobelpreisträgerin (5.635) | religion (29), Bibel (5)

15 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.01.2017 22:10)

4

mit dem apfel der erkenntnis wurde dem menschen auch bekannt, daß man einen körper hat und das man damit sex haben kann.

die anziehung des nackten körpers aufeinander

und erst nach der vertreibung aus dem paradis hatte adam und eva kinder ...

1 Kommentar

852868
Brommy05
Brommy05

da hast du auch Recht

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1050023
Cannmar

Cannmar

Rang: Master (1.373)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.01.2017 00:08)

5

Alles falsch. Die Schlange hat Eva belogen, und sie ist darauf eingegangen. Aber "Sie nahm von seiner Frucht, aß und gab auch ihrem Manne neben ihr, und auch er aß. Da gingen beider Augen auf, und sie erkannten, daß sie nackt waren" (Moses 3,6-7)
Daraufhin kam Gott vorbei und fragte Adam: "Hast du etwa von jenem Baume gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?" (Moses 3,11) Woraufhin Adam mal ganz locker seine Frau verraten hat (obwohl er gar nicht danach gefragt wurde), mit den Worten "Die Frau, die du mir als Gefährtin gegeben, hat mir vom Baume gereicht und ich aß"(Moses 3, 12).
Dieser Freiheitsgedanke ist schon ganz richtig, aber die meisten Leute denken immer daß Eva oder die Schlange in dieser Geschichte die Bösen sind, in Wirklichkeit ist es aber Adam. Dieser ******** läßt sich erst von seiner Frau einen verbotenen Apfel andrehen, von dem er genau weiß daß er ihn nicht essen darf, dann verpetzt er aus Feigheit unnötigerweise vor Gott seine Frau, dann heult er vor Gott rum, von wegen "das war doch nicht meine Idee, du hast mir die als Gefährtin gegeben, mimimimi", um Gott auch noch die Schuld für diese ganze Nummer in die Schuhe zu schieben.

Was bedeutet, daß alle Menschen dieser Welt von einem Deppen abstammen, zumindest nach dieser Interpretation.
Ist übrigens nicht meine, hab ich vor einem halben Jahr in der hohen Domkirche zu Münster gehört.
Gute Nacht, ihr Deppen :)

3 Kommentare

852868
Brommy05
Brommy05

jo gute Nacht ;)

1039555
Neutralino
Neutralino

"Alles falsch. Die Schlange hat Eva belogen"

Wo *genau* hat sie das?
Tatsächlich war die Schlange viel näher an der Wahrheit dran als Gott.
1. Mose 2,4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5 sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Das entspricht der Wahrheit.

"Dieser Freiheitsgedanke ist schon ganz richtig, aber die meisten Leute denken immer daß Eva oder die Schlange in dieser Geschichte die Bösen sind, in Wirklichkeit ist es aber Adam."

Nein. In Wirklichkeit ist es Gott.

852868
Brommy05
Brommy05

:o

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1050023
Cannmar
Cannmar

Was der Bibelschreiber genau meinte, kann wohl niemand wissen.

852868
Brommy05
Brommy05

nee aber man kann daran arbeiten es heraus zu finden :)

 

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