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1050023
Cannmar
Cannmar (Rang: Doktorand)

"Jahr der Barmherzigkeit" für Muslime - Gute Idee, aber an wen ist diese Anfrage gerichtet?

Auf diesen Artikel bezogen: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/khorchide-will-jahr-der-barm... kopieren
Im letzten Satz heißt es da "Hier müsse man ansetzen."
Wer ist mit "man" gemeint? Die Muslime haben ja leider keinen heiligen Stuhl, der das für die regelt, so wie wir. Von wem erhofft Herr Khorchide sich da jetzt Taten?

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3 Antworten

752946
Immas

Immas

Rang: Mileva Einstein14 (186.802) | religion (3.053), islam (2.110), Christentum (575)

29 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (19.01.2017 00:45)

1

Mit "man" sind die Muslime gemeint.

Er sagt doch selbst:
Die Muslime benötigen ein Jahr der Barmherzigkeit, um einerseits selbst die innerislamischen Verhältnisse kritisch zu reflektieren und andererseits die nichtislamische Welt einzuladen, sich gemeinsam an einen Tisch der Barmherzigkeit zu setzen, um unsere gemeinsame Verantwortung für eine barmherzige Welt ernsthaft und aufrichtig anzugehen"
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/khorchide-will-jahr-der-barm... kopieren


Er hofft, das, mindestens alle "Vorsitzenden" von islamischen Vereinen und Moscheen da mitmachen.

1 Kommentar

1050023
Cannmar
Cannmar

Wär schön, aber die hören ja alle nicht auf ihn.

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832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein21 (275.647) | religion (659), islam (360), Christentum (169)

10 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (19.01.2017 10:09)

2

- eigentlich für alle Menschen, weil er auch sagt:

"Ganze Welt braucht heute das Konzept der Barmherzigkeit"

Dies gelte nicht allein für Muslime.
"Und daher hat der Papst nicht zu Unrecht 2016 zum Jahr der Barmherzigkeit erklärt, denn die ganze Welt braucht heute das Konzept der Barmherzigkeit, verstanden als bedingungslose Zuwendung eines jeden Menschen seinem Nächsten gegenüber." Aus diesem Konzept erwachse auch ein staatlich-politischer Auftrag: "Kulturelle und individuelle Unterschiede sollten bestehen bleiben, aber nicht mehr als Ab- und Ausgrenzung wahrgenommen werden, sondern als Bereicherung unserer Pluralität."

Zugleich sei es unaufrichtig, von Barmherzigkeit zu reden, "während tagtäglich unzählige Menschen hungern, in der Kälte frieren", schreibt Khorchide weiter. "Leider müssen wir als westliche Gesellschaften unser Versagen zugeben, Barmherzigkeit in der Außenpolitik umzusetzen." Hier müsse man ansetzen -

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/khorchide-will-jahr-der-barm... kopieren

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923727
kurti315

kurti315

Rang: Albert Einstein (21.945) | religion (28), islam (25)

24 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (19.01.2017 23:44)

3

an alle eben, das sind eben nicht alles Terroristen. Es gibt da auch recht viele "Normalos".
Der Papst hat doch auch keinen speziell benannt.

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1076785
samie2
samie2

Die Kirche kann sich darum kümmern.Die Milliardenschwere Katholische Kirche.
Aber leider wird Wasser Gepredigt,aber Wein getrunken.

1050023
Cannmar
Cannmar

So milliardenschwer sind die gar nicht. Oder warum gehen reihenweise katholische Krankenhäuser pleite?

1050023
Cannmar
Cannmar

Und weshalb sollte die katholische Kirche für eine nichtchristliche Religion zahlen?

925533
ghostfish
ghostfish

Das wär ja mal was: ein Jahr ohne Terroranschläge. Und im Jahr darauf geht's dann wieder weiter.

995143
hecker
hecker

@Cannmar
"Oder warum gehen reihenweise katholische Krankenhäuser pleite?"

"Reihenweise"? Dann würde ich dich bitten, mal 10 davon zu benennen!

1050023
Cannmar
Cannmar

Münster, Emsdetten, Greven, Altena. Ist jetzt leider nur Westfalen, sorry daß ich hier wohne, aber falls es dich wirklich interessiert, würd ich für dich sogar weitergehen. Morgen dann halt.

995143
hecker
hecker

1. Es sind nicht nur katholische/konfessionelle Kliniken von Schließungen betroffen, sondern auch Kliniken in öffentlicher Trägerschaft.

2. Der Bettenabbau in deutschen Kliniken begann bereits Ende der 1990er Jahre - und dauert unvermindert an.

3. Der Anteil der Kliniken in privater Trägerschaft hat seit diesem Zeitpunkt massiv zugenommen. Dabei ist zu vermerken, dass Privatträger gerne auch mal eine Klinik kaufen, um sie anschließend zu schließen. Das mag widersinnig vorkommen, doch man muss das geopolitisch und wirtschaftlich zu Ende denken. Man kann dadurch zB den Standort einer eigenen Klinik nicht nur retten, sondern sogar noch ausbauen.

4. Es gibt durchaus katholische Kliniken, die einen Verbund miteinander eingehen. Einerseits sichern sie dabei ihren Standort, andererseits zentralisieren sie div. Arbeitsabläufe (zB Einkauf, Verwaltung) und soaren somit Geld. Gleichzeitig bewirken solche Verbünde Schwerpunktleistungen in einer Klinik bei gleichzeitigen parallel einhergehenden Personalabbau. Also ganz wie die Privaten!

5. Kliniken unter 150 Betten, manche sogar unter 110 Betten, sind für sich allein nicht mehr oder kaum noch haltbar. Das ist politisch so gewollt.

Was ich gefunden habe:
a) Katholische Kliniken Hagen übernehmen das evangelische Krankenhaus in Elsey.

b) Das Lindlarer Herz-Jesu-Krankenhaus und das St. Josef-Krankenhaus Engelskirchen gehören zu den Katholischen Kliniken Oberberg (KKO).
Seit 2010 sind die KKO Teil der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe – einem Krankenhausverbund mit zwölf Kliniken, Altenheimen und Kindergärten.
– Quelle: http://www.rundschau-online.de/23468614 kopieren ©2017

p.s.
"... sorry daß ich hier wohne..."
Kein Grund zur Entschuldigung, so erhält man doch Informationen aus Gegenden, die man sonst nicht lesen würde.
Gruß

1050023
Cannmar
Cannmar

Was?

995143
hecker
hecker

Was meinst du mit "Was?"

1050023
Cannmar
Cannmar

Ja kenn ich. In einem dieser von mir genannten Krankenhäuser war mein Onkel im Betriebsrat, als das noch katholisch war, aber war damals schon nicht mehr zu retten.
An dieser ganzen Sache regen mich eher diese Deppen auf, die keine Kirchensteuer mehr zahlen wollen, aber dann schön ihr Kind in einen ordentlichen katholischen Kindergarten und später eine gute Schule und wenn mal was ist, in ein gutes Krankenhaus bringen wollen. Aber dafür bezahlen? Ach woher denn - die Kirche hats doch und kauft zig Kronleuchter davon.

995143
hecker
hecker

Katholische Kindergärten erhalten entweder direkt oder indirekt staatliche Subventionen, also Steuergelder - auch von denen, die aus der Kirche ausgetreten sind.

Patienten, die in einem konfessionellen Krankenhaus behandelt werden, bezahlen für die Leistungen der Klinik über ihre Krankenkasse, an die sie ihre Beiträge entrichten.

Keiner erbringt also eine Leistung umsonst.

1050023
Cannmar
Cannmar

Man kann nicht aus der Kirche austreten, man kann nur aus der Gemeinschaft der Kirchensteuerzahler austreten. Und allein durch die von dir aufgezählten Zahlungen, könnten die Betriebe nicht bestehen.

1028693
Mr.Ryder
Mr.Ryder

Das ist falsch.

995143
hecker
hecker

Die Kirche ist eine von Menschen geschaffene Organisation, in die man eintreten und aus der man austreten kann.

1050023
Cannmar
Cannmar

Wenn man einmal getauft ist, ist man immer getauft. Kirchenrechtlich gesehen.

995143
hecker
hecker

Mit der Taufe werde ich (vergewaltigtes) Mitglied der Kirche, was mich gleichzweitig dazu verpflichtet, Kirchensteuer zu zahlen.
Werde ich durch ein Anmeldeformular Mitglied eines anderen Vereins, dann zahle ich dafür auch einen Mitgliedsbeitrag. Das ist das gleiche. Die Taufe ist nur eine andere Form der Mitgliedsaufnahme, ein Ritus, der in anderen Organisationen in anderer Form auch stattfindet.

Trete ich aus dem Verein aus, zahle ich auch keine Beiträge mehr und bin auch kein Mitglied mehr. Gleiches gilt für den Verein Kirche.

 

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