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1050636
GOI_GA
GOI_GA (Rang: Albert Einstein3)

Ein Schüler fragte: "Hatten Sie Sex im KZ?"

Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag

Die Frage entstammt dem Artikel der Süddeutschen Zeitung,ist nicht despektierlich,sondern nur die Frage nach dem Umgang mit der deutschen Erinnerungskultur,die u.a. durch Hr. Höcke zZ in den Medien ist/war.
http://www.sueddeutsche.de/politik/kz-haeftlinge-das-vermaechtnis-der-letzten-ue... kopieren

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3 Antworten

832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein21 (276.432) | Politik (3.530), deutschland (1.968), Holocaust (84)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (27.01.2017 09:34)

1

- es gab Lagerbordelle -
http://www.ndr.de/kultur/Das-KZ-Bordell-Zwangsprostitution-im-KZ,kjkzbordelle100... kopieren

- einvernehmlicher Sex unter den KZ-Häftlingen war wohl die große
Ausnahme:

Von Seiten der männlichen Häftlinge hatten die Frauen nichts zu befürchten, da sowohl bei Männern als auch bei Frauen durch den Schock, der angesichts der Massentötungen ausgelöst wurde, der Sexualtrieb wegfiel. Die Frauen verloren nicht nur ihren Sexualtrieb aufgrund der konstanten Todesangst, sondern fiel auch ihre Menstruation während der gesamten Haft aus. Dies führte bei den Frauen zu Depressionen, da sie eine bleibende Unfruchtbarkeit fürchteten, und zu Ängsten vor einer eventuellen Schwangerschaft, da schwangere Häftlinge getötet wurden, nachdem sie für medizinische Forschungen benutzt worden waren. Neben dem Ausbleiben der Menstruation waren die fehlende Hygiene und das Abrasieren der Haare traumatisch für die Frauen, die sich unter diesen Umständen „entsexualisiert“ fühlten. Vor allem die kahl geschorenen Köpfe stellten für die weiblichen Häftlinge einen Akt der Demütigung und den Verlust ihrer Weiblichkeit dar. Durch das Abrasieren der Haare fühlten sie sich ihrer Attraktivität und Sexualität beraubt, was sich auf ihr weibliches Selbstwertgefühl negativ auswirkte, da sie von den männlichen Häftlingen, die die gleichen körperlichen Entbehrungen hinter sich hatten, kaum zu unterscheiden waren, „da allen Insassen die Haare geschoren wurden, alle ausgemergelt waren und alle die gleiche Kleidung und die gleichen Lumpen trugen, fiel es offensichtlich schwer, die Geschlechter auf einen Blick auseinander zuhalten -

http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/weibliche-identitaet-in-der-haft/ kopieren

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1055484
Punfish
Punfish

Und wie genau lautet jetzt deine Frage?

797931
Annegreet
Annegreet

...die ist wohl im Subtext...

1050636
GOI_GA
GOI_GA

@Annegreet
Verwirr den User nicht mit Fremdworten

797931
Annegreet
Annegreet

Nein, das glaube ich nicht...vielleicht kannst du die Frage ergänzen...

887669
DOZO
DOZO

Ja kannst Du mal endlich mit Deiner Frage "zu Potte" kommen, wie es auf deutsch so schön heißt.
Was willst Du wissen ?

1059859
Havana
Havana

Die Frage ist einfach nur schlimm.
Das ein Kind sie gestellt hat mag ja noch angehen, aber als Erwachsener so etwas zu wiederholen und in den Raum zu werfen ist einfach nur schrecklich!

1059859
Havana
Havana

Ist ja nicht so das man nicht wüsste was diese Menschen für entsetzliche Dinge durchgemacht haben...irgendwie entwürdigend dazu eine solche Frage zu stellen.

887669
DOZO
DOZO

Also ich finde es erbärmlich von Dir, dass Du gleich 2 Antworten durch Dein "nicht hilfreich" unterdrückst.
Und zu Deiner ganzen "Frage" kann man nur sagen: C'est la merde !

1050636
GOI_GA
GOI_GA

Ich meine,das die Erinnerungskultur zu KZ-s das gesamte Spektrum eines solchen Lagers vermitteln sollte und nicht nur einen Teilbereich.

1059859
Havana
Havana

Find ich nicht.
Wirkt auf mich pietätlos!

1077223
Anna1980
Anna1980

Havana... du findest es normal, daß ein Kind diese Frage stellt und findest es nicht normal, wenn ein Erwachsener fragt, wie das tatsächlich war?

Ich sehe das genau umgekehrt:
Die Frage des Kindes zeigt eine Frühsexualisierung, die Sex an erster Stelle in jeder Lebenslage sieht.
Das halte ich für eine nicht mehr zu korrigierende Fehlentwicklung.

Wenn ein Erwachsener fragt, der mit dem Thema KZ vertraut ist, dann kommt man zwangsläufig zu diesem Thema.

 

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