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mrswest90
mrswest90 (Rang: Master)

welchen Lebensbezug haben die Kinder, wenn sie im Kiga Musizieren oder die Instrumente kennenlernen

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Labradorine

Labradorine

Rang: Mileva Einstein15 (196.178) | musik (849), Kindergarten (124), Instrumente (23)

9 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.04.2017 10:28)

1

Es dürfte um den Bezug bzw. die Verbindung zum alltäglichen Leben der Kinder gehen.

Der Lebensbezug, wenn Kinder musizieren und Instrumente kennenlernen, liegt beispielsweise hierin:
- Die Kinder kennen manche Musikinstrumente schon aus ihrem Familienleben - beispielsweise vielleicht, weil Vater, Mutter oder ein Geschwisterkind so ein Instrument spielt.

- Liedtexte haben einen Lebensbezug, beispielsweise geht es in "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder" um die Jahreszeiten oder bei "Im Märzen der Bauer" um die Tätigkeiten, die ein Bauer im Jahreskreis zu erledigen hat. Das sind alles Dinge, die die Kinder in ihrem Leben vielleicht schon beobachtet haben.

- Zudem kann man mit Musik auch Gefühle ausdrücken. Auch hier wird ein Lebensbezug deutlich. Die Kinder können damit experimentieren, wie es z. B. ist, wenn man laut oder leise auf eine Trommel schlägt oder eine Rassel rhythmisch und weniger rhythmisch benutzt. Man kann die Kinder fragen, wie sie sich verhalten, wenn sie sich nach einem Streit mit Mama oder Papa ärgern, wenn sie sich über den Besuch der Oma oder der Freundin freuen (= Beispiele aus dem Leben der Kinder) etc. - sind sie, wenn sie sich ärgern, eher laut wie die Trommel oder leise wie eine Flöte? Möchten sie laut sein oder verstecken sie sich eher? Wenn sie sich freuen: Gleicht das einem hübschen Rhythmus mit der Rassel, Flötentönen o. ä.?

- usw.

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1074347
aufeinpaarWorte

aufeinpaarWorte

Rang: Professorin (4.946) | musik (131)

26 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (11.04.2017 02:24)

2

..... einen ängstlichen.


Die meisten Kinder haben schon sehr früh eine Trommel oder Pfeife geschenkt bekommen und als sie sich beweisen wollten, kam der Abklatsch .....

4 Kommentare

33596
gretchen1843
gretchen1843

Ich habe in meiner früheren Tätigkeit als Kindergärtnerin und später bei meinem eigenen Kind und seinen Freunden in Schule und Musikschule n i e ein Kind erlebt/getroffen, das A n g s t vor Musik hatte. Nicht alle waren 100%ig begeistert vom Singen oder Musizieren, aber Angst hatte niemand.

1074347
aufeinpaarWorte
aufeinpaarWorte

wer spricht von Angst vor Musik ?

es geht um den Lebensbezug ! und der IST zuerst ängstlich, hat ein Kind auf diesem Gebiet nur Verbote und den Finger vor dem Mund !

33596
gretchen1843
gretchen1843

Aha, jetzt verstehe ich Deine Antwort. Sicher gibt es manche Menschen, die Kindern ein Pst sagen, wenn sie, wie mein kleiner Sohn damals, auf dem Küchenfußboden sitzen und "Musik" machen mit Kochtopf, Kochlöffel und Topfdeckeln. Ich habe es ertragen und, wenn es mal zu viel wurde, ihn gut mit einem Bilderbuch ablenken können. :-)

1074347
aufeinpaarWorte
aufeinpaarWorte

ich habs auch toleriert bei meinen . Von Nachbarn der Junge hat eine Trommel bekommen und nach nicht einer viertel Stunde kam der Schrei und die Trommel war ruhig ... das ist schon Perversion die Freude eines Kindes zu kastrieren.

Meine Enkel spielen beide Geige, ich spiele mehrere Instrumente mehr oder weniger gut. Meine Töchter hatten nie Interesse ein Instrument zu spielen, denen war der Garten wichtiger ;)

ES gibt aber viele Kinder wie der Nachbarsjunge und denen muss man klar machen, dass sie von nun an dürfen

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957640
Plawopf

Plawopf

Rang: Mileva Einstein (15.511) | musik (141)

15 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.04.2017 16:50)

3

Das Kennenlernen und Einbeziehen von Musikinstrumenten für Kinder ist zum Beispiel bei Geschichten - sogenannten Klanggeschichten - schon frühzeitig möglich.
Dort können die Kinder zu musikalisch dargestellten Texten, in Form von einfachen Geschichten, versuchen diese mit Hilfe von kindlichen Instrumenten (Zimbel, Triangel, Trommeln, Kastagnetten Rassel und Flöte) klanglich zu untermalen und zu illustrieren.
Den Kindern wird dabei die Möglichkeit gegeben, bestimmte Situationen im Text, mit diesen Instrumenten selbstständig darzustellen.


Das aktive Musizieren - solistisch oder in der Gruppe -fördert soziale Kompetenz, Kreativität und Intelligenz und gibt somit letztendlich auch der Entfaltung der Humanität Raum.

Musik und Musizieren ist und sollte nicht nur "schmückendes Beiwerk" sein, sondern sollte unter anderem auch, einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft leisten.

Unser Nachwuchs ist unser wertvollstes Gut und deshalb sollten die Kinder auch so früh wie möglich an die Musik herangeführt werden.
Denn das frühzeitige gemeinschaftliche Musizieren und Erlernen von Musikinstrumenten ermöglicht Kindern und jungen Menschen das Erlernen von Verhaltensweisen, die nicht auf Zerstörung, sondern auf konstruktives Miteinander und Toleranz ausgerichtet sind.

Musik ist in hervorragender Weise geeignet, die kognitiven Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Durch das gemeinsame Musizieren, werden wichtige Eigenschaften wie Disziplin, Toleranz und Verantwortungsbewußtsein auf eine selbstverständliche Art und Weise eingeübt.

Musik und Musizieren machen schon Kindern und Jugendlichen Spaß und das ist ein Aspekt, der gerade im Umgang mit Kindern sehr wichtig ist.

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38975
Lenakind
Lenakind

Neben dem eigentlichen Zweck des Musizierens, nämlich Musik zu erleben, zeigen sich folgende Transfereffekte:
- Das Denken der Kinder wird gefördert
- die sozialen Beziehungen in musizierenden Gruppen verbessern sich
- musizierende Kinder haben weniger Angst
- Musizieren verbessert die sprachlichen Fähigkeiten
- Musizieren verbessert das räumliche Vorstellungsvermögen
- Musizieren verbessert bei konzentrationsschwachen Kindern die Konzentration

Rainer Knappek in “Musizieren – Schlüssel zu ganzheitlicher Entwicklung und erfolgreichem Lernen” (Hamburger Bündnis für Musikunterricht 2005)

http://kinderbrauchenmusik.de/index.php?s=standpunkte kopieren

 

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