Diese Frage ist gespeichert in:

Anzeige

Neueste Antworten

1078699
Pyrotroll
Pyrotroll (Rang: Einsteiger)

im Aufnahmeantrag zum Schützenverein steht "nicht einschlägig vorbestraft". Was meinen die damit? Ilegaler Waffenbesitz? Versuchte Tötungsdilikte? Bewaffneter Überfall? Oder irgend etwas eingetragen i

Habe gerade diese Formulierung auf einem Antrag gelesen. Irgendwie kann ich es nachvollziehen, aber wenn jemand eine Trunkenheitsfahrt gemacht hat, verurteilt wurde, aber die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, kann es nicht so wild gewesen sein. Ab wann gilt jemand und wie lang als vorbestraft? Wenn es nie "vergessen" werden kann, weil es immer im gr. Führungszeugniss verbleibt, dann können sich die betreffenden Menschen ja auch nie resozialisieren, es bleibt ja immer dieser Makel..........

Anzeige

6 Antworten

33703
muendh

muendh

Rang: Albert Einstein5 (65.769)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:12)

1

Nicht einschlägig vorbestraft heißt, das es noch nie eine Gerichtsverhandlung mit einem vollstreckbarem Urteil mit dem Kandidaten gegeben hat.

Eine Gerichtsverhandlung mit einem anschließendem Freispruch zählt da hier nicht.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

Top

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
3

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige
960151
Verena_Axolotl

Verena_Axolotl

Rang: Maria Montessori (11.189)

25 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:33)

2

"einschlägig" ist eigentlich überflüssig, meint im Grunde nur wegen einer "ihm zuzurechnenden"(d.h. "einschlägigen") Straftat.

Und als "vorbestraft" gilt in Deutschland eine Person, "sobald gegen sie eine Strafe in einem Strafprozess ausgesprochen oder ein Strafbefehl verhängt wurde und diese Maßnahme rechtskräftig geworden und nicht getilgt worden ist. Auch eine Verurteilung auf Bewährung gilt als Vorstrafe."
(Wiki)

Es kommt also NICHT darauf an, weswegen jemand verurteilt worden ist. "Betroffene Personen brauchen auch auf Nachfrage den ihrer Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren." (Wiki) Das weiß auch son Schützenverein.

Was ins Bundeszentralregister eingetragen wird und was im Führungszeugnis erscheint, kann man auch bei Wiki nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vorstrafe kopieren

Verurteilungen wegen Ordnungswidrigkeiten zählen nicht zu den "Vorstrafen". Es muss sich schon um eine Straftat hehandelt haben. Die sind erfasst im StGB.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
2

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

1071367
Kleidchen

Kleidchen

Rang: Lise Meitner (11.495)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:11)

3

Die Antwort solle korrekt gegeben werden. Der Schützenverein kann dann entscheiden wie er damit umgeht.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

1078635
wolffizzle

wolffizzle

Rang: Einsteiger (0)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:17)

4

"einschlägig vorbestraft" bedeutet, dass sich jemand wegen desselben Deliktes mehrfach strafbar gemacht hat.

Im Schützenvereinszusammenhang sind möglicherweise solche Delikte gemeint, deren gemeinsamer Nenner die Schusswaffe ist.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
1

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

832593
Mediator

Mediator

Rang: Albert Einstein22 (284.410)

17 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:26)

5

- ob der Schützenverein das formaljuristisch so genau zuordnen kann ?

- eine Vorstrafe wegen Diebstahls und eine Vorstrafe wegen Fahren ohne
Fahrerlaubnis und selbst eine Vorstrafe wegen Verstoß gegen das Waffengesetz
bedeutet keineswegs "einschlägig vorbestraft"

- einen Straftäter, der sich wegen desselben Deliktes mehrfach strafbar macht, bezeichnet man vielmehr als "einschlägig vorbestraft", z.B.
dreimal eine Vorstrafe wegen Betruges, dann ist man einschlägig
vorbestraft -

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

1076499
gilgamesch4711

gilgamesch4711

Rang: Student (338)

36 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.04.2017 13:44)

6

Nein. In einem Schützenverein bedeutet " einschlägig " , dass du noch nie mit dem Waffengesetz in Konflikt gekommen bist. einschlägig VORBESTRAFT bist du, wenn du in einer Sache letztinstanzlich, d.h. rechtskräftig verurteilt bist.
Es spielt also keine rolle, ob du schon zehn Mal wegen Ladendiebstahls vorebestraft bist.

0 Kommentare

Dein Kommentar zu dieser Antwort

Noch nicht registriert bei COSMiQ?
Melde dich hier an!

Bewertung:

hilfreich

Gute Antwort meinen:

letzte 10 Meinungen:

[Fenster schließen]
0

Als gute Antwort bewerten

Kommentare zur Antwort:

0

Kommentar abgeben

Anzeige

Diese Frage ist bereits geschlossen, daher sind keine Antworten mehr möglich. Du kannst jedoch einzelne Antworten kommentieren oder einen Kommentar hinterlassen.

Diese Frage:

  • Kommentare

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Nicht gefunden wonach Du suchst?

Dann stelle Deine Frage doch schnell und kostenlos!