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1063704
BIackbird
BIackbird (Rang: Master)

Kann man die Veränderung in einem Magneten messen, wenn er auf ein anderes Metall einwirkt?

Mir ist nicht klar, wie man Magnetismus messen könnte. Die Magnetkraft ist aber nicht gemeint, sondern die Stärke, die sich meiner Meinung nach verändern müsste, wenn man den Magneten an ein anders Stück Metall hält ODER der ein anderes Stück Metall anzieht.

Sorry. Gerne weiterführende Links.

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1069321
RalfHorst

RalfHorst

Rang: Doktor (2.681) | Physik (87), magnetismus (5)

47 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.04.2017 21:07)

1

So ganz genau verstehe ich Deine Frage nicht, daher schonmal dieser Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetismus kopieren
Magnetfeldlinien ändern ihre Dichte, je nachdem wo sie "durch müssen": diamagnetische Materialien
https://de.wikipedia.org/wiki/Diamagnetis mus kopieren
oder paramagnetische Stoffe
https://de.wikipedia.org/wiki/Paramagneti smus kopieren
Insofern könnte das die Antwort sein auf Deine Frage sein?

2 Kommentare

1063704
BIackbird
BIackbird

Ich habe mich ja schon am Ende meiner Frage für mein Unwissen entschuldigt. Zunächst einmal werde ich deine Links durchlesen.Wahrscheinlich hast du mich verstanden. Danke.

1069321
RalfHorst
RalfHorst

Sorry, ich wollte deine Frage keineswegs als blöd darstellen (die gibt'S bekanntermaßen eh nicht), nicht das jetzt da der falsche Anschein geweckt wird.
Fragende dürfen bez. dem, was sie fragen, natürlich unwissend sein, sonst würden sie ja nicht fragen... ;-)

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31697
herbert-h

herbert-h

Rang: Albert Einstein5 (74.430) | Physik (7.561), magnetismus (40)

87 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.04.2017 21:47)

2

Den Magnetischen Fluss misst man mit sogenannten Hall-Sonden oder Hall-Sensoren. In jedem Handy ist so eine Sonde eingebaut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hall-Sensor kopieren

Wenn du die Magnetisierung eines Ferromagnetischen Stoffes hören willst (d.h. das Umkippen der Weiss'schen Bezirke (Barkhausen-Sprung), da eignet sich eine Spule mit einem Stahl(!)kern sehr gut. Die Spule wird an den Audioeingang angeschlossen. Wenn du einen Magneten langsam näherst, rauscht es im Audio.
https://www.supermagnete.de/magnetismus/w eissbezirke kopieren

1 Kommentar

1063704
BIackbird
BIackbird

Danke.

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531000
reibek

reibek

Rang: Albert Einstein (22.707) | Physik (3.327), magnetismus (30)

5 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (01.05.2017 20:08)

3

Eine interessante Frage, die eine ausführlichere Betrachtung verdient.

Um den "Magnetismus" zu beschreiben, brauchen wir zwei Größen:
Die Feldstärke H, die erzeugt wird von "freien" Strömen und die Polarisation der Materie. Dann gilt für die Flussdichte im Magneten:

(1) Bi = µ0*Hi+J

Jetzt stellen wir uns einen Magneten der Länge l vor, den wir zu einem Ring biegen, dass sich die beiden Enden berühren (dann sind die Felder weitestgehend homogen, es gibt keine Streufelder, so dass die Rechnung einfach wird. Das Ergebnis lässt sich aber qualitativ auf andere Geometrien übertragen).

Da kein Strom fließen soll, ist rot H = 0, das geht nur, wenn auch Hi überall im Magneten 0 ist, also:

(2) Bi = J

Jetzt biegen wir die beiden Enden etwas auseinander, so dass sie den Abstand d voneinander haben und schieben magnetisierbares Material mit der relativen Permeabilität µr dazwischen. Zwischen den Enden herrsche die Flussdichte Ba
Wegen div B = 0 ist die Normalkomponente von B stetig, so das gilt:

(3) Bi = Ba

Weiterhin gilt wegen rot H = 0:

(4) Hi*l + Ha*d = 0

mit Ba = µ0*µr*Ha erhält man

(5) Bi = - µ0*µr*Hi*l/d

Das ist spannend. Die Flussdichte im Magneten ist der Feldstärke entgegengesetzt!

Mit (1) erhält man:

(6) Hi = (-µ0*µr*l/d-µ0)^-1*J

Bei einem Dauermagneten sollte J im Wesentlichen konstant sein (Sättigung).
Die Feldstärke im Magneten ändert sich also mit dem Polabstand und der Permeabilität des Mediums außen. Damit wäre deine Frage beantwortet, wie sich die Feldstärke eines Magneten verändert, der ein Stück Metall anzieht.

Wie misst man nun diese Größen?

Im Außenraum kann man Hall-Sensoren anbringen. Diese messen Ba. Noch empfindlicher sind beispielsweise Fluxgates (Förster-Sonden), die in der Werkstoffprüfung eingesetzt werden. Aber wie misst man Hi und Bi IN der Materie.

Man kann zunächst mal eine Spule um den Magneten wickeln. Wenn sich Bi ändert, wird eine Spannung in der Spule erzeugt, die man integrieren kann, so dass man Bi(t) ermitteln kann. H wird mit einer sogenannten Potentialspule gemessen. Das ist eine lange, dünne Spule, die zum Halbkreis gebogen und mit beiden Enden an den Probenkörper gelegt wird. Mit dieser Spule wird Ba (t) gemessen. Da aber Ba = µ0*Ha und l*Ha = d*Hi ist, kann man Hi(t) ermitteln.

1 Kommentar

1063704
BIackbird
BIackbird

Sehr interessant! Vielen Dank!

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