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rrrennschnecke
rrrennschnecke (Rang: Mileva Einstein17)

Welche Tiere sind in der Ernährung ähnlich stark spezialisiert wie der Koala?

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aquana

aquana

Rang: Mileva Einstein24 (318.240) | Tiere (1.007), Nahrung (74)

11 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2017 16:29)

1

Die Nahrung der Ameisenbären besteht fast ausschließlich aus Ameisen und Termiten und wird überwiegend über den Geruchssinn aufgespürt. Mit ihren Krallen brechen sie die Bauten dieser Tiere auf und lecken sie mit ihrer langen, eingespeichelten Zunge auf. Aufgrund der chemischen Abwehr der Insekten verweilt ein Ameisenbär meist nur sehr kurz an einem Bau und sucht dann einen neuen auf. Gelegentlich werden auch pflanzliche Materialien wie Obst verspeist.

https://de.wikipedia.org/w/index.php?titl e=Ameisenb%C3%A4ren&oldid=168303644 kopieren


Ergänzung vom 13.09.2017 16:40:

Der Große Panda ist eigentlich ein Fleischfresser, sein Verdauungssystem ist so ausgerichtet. Aber im Laufe seiner Evolution gewöhnte er sich an fast ausschließlich vegetarische Kost. Als Nahrungsspezialist hat er auf seinem Speiseplan Stängel, Blätter und frische, junge Schößlinge verschiedener Bambuspflanzen. Ein Panda verzehrt 15 – 38 kg Bambus am Tag, bis zu 40 % seines Körpergewichts. Der große Panda verbringt 16 Stunden pro Tag mit Fressen, verdaut aber in dieser Zeit nur die Menge, die er in 1 Stunde verzehrt hat. Der Große Panda hat sich vorbildlich an seine Ernährungsweise angepasst.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon /biologie/artikel/nahrungsspezialisten kopieren


Ergänzung vom 13.09.2017 17:17:

Die erfahrensten Pilzzüchter der Welt

Blattameisen züchten Pilze, um sich von ihnen zu ernähren – und das bereits seit 50 Millionen Jahren, wie Funde von Versteinerungen zeigen.
Damit die Pilze im Untergrund wachsen und gedeihen, füttern die Ameisen sie mit Blättern. Warum tun sie das? Anstatt die Blätter mühsam in das unterirdische Labyrinth zu schleppen, könnten sie die Blätter doch viel bequemer direkt von den Büschen und Bäumen fressen.

Die Antwort ist einfach: Die Ameisen können die Faserstoffe in den Pflanzen nicht verdauen. Die Pilze aber können das. Und deshalb bekommen sie die Blätter zu fressen und dienen den Ameisen dafür als Nahrung. Deshalb können Blattschneiderameisen und Pilze ohne einander nicht leben.

https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen /tiere/blattschneiderameisen kopieren


Ergänzung vom 13.09.2017 17:46:

Pangoline sind wählerisch: Sie haben es fast ausschließlich auf eiweißreiche Termiten und Ameisen abgesehen. Und dafür sind sie mit ihrem schmalen Kopf und dem langen Kiefer bestens ausgerüstet. Zuerst stöbern sie mit feiner Nase die Beute auf; selbst unterirdische Insekten-Nester sind vor ihnen nicht sicher. Dann schnellt die lange runde Zunge hervor. Sie ist so klebrig, dass Ameisen und Termiten hängenbleiben. Sie werden dann direkt in den Magen transportiert und dort zerkleinert – wozu braucht man da noch Zähne...

https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen /tiere/pangolin kopieren

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960151
Verena_Axolotl

Verena_Axolotl

Rang: Marie Curie (12.524) | Tiere (10)

16 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2017 16:35)

2

Der Große Panda.

Für Bären sind sie ziemlich stark spezialisiert: Sie sind fast ausschließlich Pflanzenfresser, wobei ihre Hauptnahrungsquelle tatsächlich Bambus-Schößlinge sind.
Wiki sagt dazu: "Da Bambus jedoch sehr nährstoffarm und die Verdauung der Pandas nicht ideal dafür ausgerüstet ist, müssen sie große Mengen davon zu sich nehmen, um ihren Nahrungsbedarf zu decken: der Tagesbedarf liegt bei rund 10 bis 40 kg Bambus. Zu den Pflanzen, die sie darüber hinaus verzehren, gehören Enziane, Schwertlilien, Krokusse und Bocksdorn. In geringen Mengen nehmen sie auch Raupen sowie kleine Wirbeltiere zu sich."

1 Kommentar

960151
Verena_Axolotl
Verena_Axolotl

Ich hab den Wolf vergessen. Vernascht gerne Geißlein, Omas und deren Enkelinnen. Kriegt aber zur Strafe Wackersteine implantiert.

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Mastermind69

Mastermind69

Rang: Albert Einstein (20.012) | Tiere (24), Nahrung (11)

30 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2017 16:48)

3

M.E. viele Symbionten.
So sind wohl Putzerfischer auf an ihren "Kunden" haftenden Parasiten angewiesen, aber auch darauf, dass sie Kunden haben.

Gerade parasitäre Lebensformen haben sich wohl auf eine Spezies ausgerichtet. Ich wüsste z.B. nicht, wo sonst Kopfläuse leben können.

1 Kommentar

960151
Verena_Axolotl
Verena_Axolotl

Huaaaa! Jetzt weiß ich dank deines Hinweises, warum sich hier so viele kopflos äußern - denen ist die Halsverlängerung von den Kopfläusen wegschnabuliert worden!

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1034504
veelelos

veelelos

Rang: Albert Einstein9 (126.558) | Tiere (429), Nahrung (43)

51 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2017 17:09)

4

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon /biologie/artikel/nahrungsspezialisten kopieren
ZITAT
Nahrungsspezialisten

Tiere, die nur eine bestimmte Nahrung zu sich nehmen, bezeichnet man als Nahrungsspezialisten. Pandas fressen z. B. nur Bambus und Koalas nur Blätter von bestimmten Eukalyptusarten.

Ernährungsspezialiste n und Nahrungsspezialisten

Im Tierreich gibt es Pflanzenfresser, Fleischfresser und Allesfresser. Man findet eine Vielzahl von Abwandlungen der vom Menschen und den Säugetieren bekannten Verdauungsorgane und Verdauungsvorgänge.

Zu den Ernährungsspezialisten gehören die Strudler, Filtrierer, Substratfresser und Sauger.
Extreme Nahrungsspezialisten sind u. a. der Koala und der Große Panda.

Ernährungsspezialisten

Von Strudlern und Filtrierern

Im Wasser leben zahlreiche Strudler. Mit dem Wasserstrom gelangen Nahrungsteilchen an bzw. in den Körper, z. B. bei Muscheln.

Einigen Strudler erzeugen den Wasserstrom durch ihre Wimpern, z. B. das Pantoffeltierchen.

Die Filtrierer holen sich ihre Nahrung ebenfalls aus dem Wasser. Sie besitzen Reusen- oder Seiheinrichtungen zum Zurückhalten der Nahrung von bestimmter Teilchengröße. Zu den Filtrierern gehören beispielsweise die Bartenwale, die mithilfe ihrer Barten die Nahrung aus dem Wasser herausfiltern, sowie die Enten und Gänse, die mit ihrem Seihschnabel das Wasser nach Nahrungsteilchen durchseihen.

Von Substratfressern und Saugern

Der Regenwurm ist ein Vertreter der Substratfresser. Nachts zieht er Blätter und abgestorbene Pflanzenteile in seine Erdröhren. Diese werden nicht sofort gefressen, sondern erst wenn sie durch die Tätigkeit von Mikroorganismen zersetzt sind. Die zersetzten Stoffe werden dann zusammen mit Erde durch den zahnlosen Mund aufgenommen. Unverdaute Nahrungsreste und Mineralien werden als kleine Kothäufchen an der Erdoberfläche unmittelbar neben der Öffnung der Wurmröhren abgelegt.

Die Sauger oder Stechsauger stechen mit ihren Mundwerkzeugen pflanzliche oder tierische Gewebe an und saugen aus diesen Flüssigkeit wie Blut, Lymphe oder Pflanzensäfte. Zu den Vertretern gehören zahlreiche Schmarotzer wie Blutegel, Wanzen, Flöhe, Mücken und Zecken.

Spinnen, z. B. die Kreuzspinne, sondern zuerst Verdauungssäfte in das Innere des eingesponnenen und betäubten Beutetieres. Dieses wird dadurch vorverdaut. Mithilfe des Saugmagens saugt dann die Spinne die außerhalb ihres Verdauungstraktes vorverdaute Nahrung durch eine schmale Mundöffnung in ihren Darm auf (Außenverdauung oder extraintestinale Verdauung genannt).

. . .\ENDE ZITAT der Rest ist über Koala und Panda, die stehen oben schon.

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BigBoy1xy

BigBoy1xy

Rang: Albert Einstein13 (178.292) | Tiere (671), Nahrung (154)

56 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.09.2017 17:14)

5

Kenne jetzt keine mit Namen,aber der Grund warum sehr viele Arten aussterben durch Abholzung von Urwäldern ist,dass sie sich auf eine spezielle Nahrungsquelle angepasst hatten die jetzt fehlt.

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