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johannchen84
johannchen84 (Rang: Mileva Einstein)

Sind Hirnblutung und Schlaganfall dasselbe?

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5 Antworten

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NiceGuys

NiceGuys

Rang: Doktorand (1.818) | biologie (9)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.11.2017 23:10)

1

Nein, aber es kann beides zusammenkommen in relativ seltenen Fällen.



Das Aneurysma (von altgriechisch ἀνεύρυσμα aneúrysma /aneǔrysma/ ‚Aufweitung, Erweiterung‘), Mehrzahl Aneurysmata oder Aneurysmen, auch Arterienerweiterung oder umgangssprachlich arterielle Aussackung genannt, ist eine spindel- oder sackförmige, örtlich begrenzte, permanente Erweiterung des Querschnitts von Schlagadern infolge angeborener oder erworbener Wandveränderungen. Durch diese unterscheidet sich das Aneurysma etwa von der Ektasie, einer permanenten Erweiterung von Blutgefäßen (und Hohlorganen), welche sich trotz Intaktheit aller beteiligten Wandschichten ausgebildet hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aneurysma kopieren


Ergänzung vom 30.11.2017 23:11:

Umgangssprachlich ist Hirnblutung als Überbegriff für Blutungen im Inneren des Hirnschädels (intrakraniell), im Bereich des Gehirns (intrazerebral) oder der Hirnhäute (extrazerebral) zu verstehen.

Als Hirnblutung im engeren Sinn bezeichnet man nur die intrazerebrale Blutung im Gehirn selbst. Diese entsteht meist plötzlich, insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck, und äußert sich als Schlaganfall. Im weitesten Sinne zählen zu Hirnblutungen auch die Subarachnoidalblutung, Epiduralblutung und Subduralblutung, die beim Schädel-Hirn-Trauma oder Gefäßanomalien auftreten.

Hirnblutungen können lebensbedrohlich sein. Viele Patienten mit einer Hirnblutung müssen neurochirurgisch behandelt werden.

Die Inzidenz der Hirnblutung in Deutschland liegt zwischen 10 und 12/100.000 Einwohnern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hirnblutung kopieren


Ergänzung vom 30.11.2017 23:13:

Ein Schlaganfall (auch Gehirnschlag, Hirnschlag, Apoplexie,[1] zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus, veraltet Schlagfluss, umgangssprachlich Schlag, in der medizinischen Umgangssprache häufig auch Apoplex oder Insult) ist eine plötzlich („schlagartig“) auftretende Erkrankung des Gehirns, die oft zu einem länger anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlaganfal l kopieren

1 Kommentar

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

Beim Aneurysma ist von hirn nicht rede und der wiki artikel nennt alle hirnblutungen schlaganfälle.

so lese ich das.

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461510
rettosch

rettosch

Rang: Albert Einstein (23.704) | biologie (301)

13 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (30.11.2017 23:17)

2

In "seltenen Fällen" (s. NiceGuys) von 20 Prozent sind Schlaganfälle auf Hirnblutungen zurückzuführen.


Ergänzung vom 01.12.2017 01:59:

Wegen Ansprechen des Aneurysmas: Wenn ein Aneurysma im Hirn platzt, entsteht eine klassische Hirnblutung, der man sogar im gegebenen Fall durch eine entsprechende Operation zuvorkommen und damit einen Schlaganfall verhindern kann.
Und so ist es, die allermeisten Hirnblutungen arten in sogenannte Schlaganfälle aus (allerdings nicht komplett alle), nur alle Schlaganfälle sind nicht durch Blutungen ausgelöst, sondern etwa 80 Prozent von ihnen entstehen durch Mangeldurchblutung des Gehirns. Also 20 % Schlaganfälle durch Blutung, 80 % durch Mangeldurchblutung. Oder ist es noch nicht klar?
Und beachte, eine Aneurysmablutung im Bauch ist selbstverständlich keine Hirnblutung. Ein Aneurysma ist nur einer der Gründe, warum Blutungen entstehen können. Und diese Blutungen sind natürlich dort, wo das Aneurysma ist.

3 Kommentare

1072745
johannchen84
johannchen84

Danke.

461510
rettosch
rettosch

Die Zahl ist in etwa geltende Statistik.

410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

Beim Aneurysma ist von hirn nicht rede und der wiki artikel nennt alle hirnblutungen schlaganfälle.

so lese ich das.

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1058097
Doc.lQ

Doc.lQ

Rang: Robert Koch (8.498) | biologie (55)

9 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (01.12.2017 07:56)

3

Nein, ein Schlaganfall ist die Verstopfung eines Blutgefäßes im Gehirn und eine Hirnblutung ist die Blutung eines solchen Gefäßes.

Du mit deinen morbiden Fragen immer.

1 Kommentar

461510
rettosch
rettosch

Nein. Leider ist da nur die Antwort "morbide".

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1027891
RTW_NEF

RTW_NEF

Rang: Doktorand (2.227) | biologie (5)

10 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (01.12.2017 08:06)

4

Ein Schlaganfall unterscheidet sich wie folgt: Hirnblutung ODER Verstopftes Blutgefäß. Ist also das selbe

1 Kommentar

461510
rettosch
rettosch

... nach dem Verteilungsmuster 20 zu 80.

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995143
hecker

hecker

Rang: Albert Einstein3 (44.866) | biologie (340)

91 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (01.12.2017 00:34)

5

Der Schlaganfall aufgrund einer Hirnblutung, hämorrhagischer Insult genannt, macht 20% aller Schlaganfälle aus.

Dabei unterscheidet man:

1. Eine spontane (primäre) im Gehirn stattfindende Blutung (15%), deren hauptsächliche Ursache ein Bluthochdruck ist. Hierbei platzen Blutgefäße auf.

2. Eine sekundäre im Gehirn stattfindende Blutung (5%), deren Ursachen zB Gefäßveränderungen, Gefäßentzündungen, gerinnungshemmende Medikamente, Gerinnungsstürungen usw. sind.

In den Industrieländern liegen die Staaten des Ostblocks und Deutschland ganz vorne, bezogen auf die Häufigkeit von Schlaganfällen insgesamt.

Die nachfolgenden Zahlen stammen aus:
Innere Medizin
Gerd Herold und Mitarbeiter
2015

Im Alter von 55-64 Jahren: 300 Schlaganfälle/100.000 Einwohner/Jahr
Im Alter von 65-74 Jahren: 800/100.000/Jahr

Die Lebenszeit-Prävalenz liegt bei etwa 15% mit steigender Tendenz nach dem 60. Lebensjahr.
Es erkranken mehr Männer als Frauen an einem Schlaganfall.


Ergänzung vom 01.12.2017 00:41:

Ein Schlaganfall ist nicht gleich eine Hirnblutung oder umgekehrt.

Eine Hirnblutung kann die Symptome eines Schlaganfalls auslösen. Dann wird auch die Diagnose entsprechend gestellt.

Es gibt aber auch andere Ursachen, die zu einem Schlaganfall führen können, zB Tumore, Gefäßanomalien, Embolien usw.
Grundsätzlich liegt immer eine Sauerstoffminderversorgung vor, die zu Ausfällen im Gehirn führen.

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