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schnaggi.
schnaggi. (Rang: Professor)

wie entstand der handel, jemand verkauft, der andere wiederum kauft die sache, wie ist der mensch in der frühzeit zu dieser idee gekommen?

herzlichen dank!

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avid

avid

Rang: Albert Einstein11 (148.421) | Geschichte (351), Handel (20)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (06.12.2017 18:13)

1

Handel entstand dadurch, dass es Spezialisten gab, die eine Arbeit besser erledigen konnten als andere. Da war es nicht mehr sinnvoll, alles selbst herzustellen, sondern nur noch diejenigen Artikel, für die man ein besonderes Geschick hatte.
Also machte der eine Brot, und der andere stellte Töpfe her. die Sachen wurden gegeneinander getauscht.
Die Urform des Handels war also der Tauschhandel. Da man aber ein Problem hat, wenn der eine einen Sack Mehl braucht, aber nur eine Kuh zu tauschen hat, hat man sich notgedrungen Gedanken gemacht, wie man das besser lösen könnte.
So wurde dann das erste Geld erfunden, nachdem man ein entsprechend großes Gemeinwesen (Staat) hatte, welches den Wert des Geldes garantieren konnte.

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aquana

aquana

Rang: Mileva Einstein25 (327.576) | Geschichte (2.824), Handel (33)

11 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (06.12.2017 18:16)

2

Mit der Erfindung des Geldes endete der Tauschhandel Ware gegen Ware...

Tauschhandel

In frühen Gesellschaftsformen wickelten die Menschen alle Geschäfte durch Tauschen von Waren ab. Die Schwierigkeiten dieser Methode liegen auf der Hand: Es galt nicht nur, einen Geschäftspartner zu finden, der genau das anbot, was man selbst benötigte. Er musste auch daran interessiert sein, das zu bekommen, was man selbst tauschen wollte. Außerdem wechselten bei diesem Handel teils sehr unterschiedliche Waren den Besitzer.


Ein Rind gegen einen Laib Brot, das erschien ungerecht. Daher kam es schon im 6. Jahrtausend v. Chr. zum "Naturalgeld". Diese regional unterschiedliche "Währung" bestand aus allgemein anerkannten Wertgegenständen wie Muscheln, Perlen, Edelsteinen, Metallen oder auch Dingen, die für den Alltag wichtig waren, wie zum Beispiel Salz oder Pfeilspitzen. Die Äquivalente waren nicht nur nützlich, sondern auch leicht nachzuzählen, aufzubewahren und zu transportieren. Je seltener etwas war, desto höher lag sein Wert.

Münzen

Mit zunehmendem Warenhandel verlor auch das Naturalgeld an Nutzen. Es reichte nicht mehr aus, um die immer komplexeren Geschäfte abzuwickeln. Und so folgten auf das Naturalgeld und die ebenfalls übliche Verrechnung mittels unterschiedlicher Metallbarren im 6. Jahrhundert v. Chr. die ersten Münzen, geprägt vom Volk der Lyder unter König Kroisos. Sie lebten auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Noch heute finden wir diesen sagenhaft reichen König in der Redewendung "reich wie ein Krösus" wieder.


Die einheitlichen Metallstücke verbreiteten sich nach und nach im gesamten Mittelmeerraum. Griechen und später das kaiserliche Rom begannen, nun ebenfalls Münzen zu prägen. Die Stücke waren genormt, was beim Bezahlen das Abwiegen ersparte. Durch die Prägung der Münzen waren zum ersten Mal die Materialbeschaffenheit und das Gewicht offiziell garantiert.

Die Römer nutzten übrigens den Tempel der Göttin Moneta, so ein Beiname der "Göttermutter" Juno, als eine Prägestelle: Im Lateinischen ist "moneta" die Münze. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert lag die Münzhoheit für Silber- und Goldmünzen im Römischen Reich allein beim Kaiser, dessen Porträt meist auch die Geldstücke schmückte.

Experiment einheitliche Währung

Der Untergang des Römischen Reiches betraf auch die Geldwirtschaft. Die nächste einschneidende Änderung kam mit Pippin dem Jüngeren, der im 8. Jahrhundert das Münzwesen unter staatliche Aufsicht stellte. Ziel war neben der Vereinfachung des Handels vor allem die Bekämpfung von Betrügereien. Unter Pippins Sohn Karl der Große gingen die Reformen weiter. Er führte 793/94 den Denar als einheitliche Währung ein - Gewicht, Größe und Feingehalt an Silber waren damit festgelegt.


Schon mit der nächsten Generation - unter Ludwig dem Frommen - zersplitterte die Währung wieder. Er gab Bistümern und Abteien das Münzrecht. Auch Könige, Herzöge, Grafen durften Münzen prägen, ebenso alle Ortschaften, die Stadtrecht bekamen.

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33596
gretchen1843
gretchen1843

Manchmal gibt es auch heute noch (oder wieder) den Tauschhandel. Mein Mann z.B. tauschte eine ungewöhnlich große Krause Glucke (Pilz) gegen einen großen Keramik-Blumentopf.
Es gibt auch den Tausch Leistung gegen Leistung: Ich benötigte einen Fensterputzer, der brauchte eine Torte zum Geburtstag seiner Tochter, also putzte er meine Fenster kostenlos und bekam dafür eine tolle Torte von mir.

 

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