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fluggraben
fluggraben (Rang: Juniorprofessor)

Ist eine Militärdikatur genau das richtige, um ein Schwellenland zum Industrieland aufsteigen zu lassen? Seit Pinochet scheint Chile eines der am weitesten entwickelten und stabilsten Länder

Südamerikas, seit Erdogan hat die Türkei zweistelluges Wirtschaftswachstum und in Ungarn geht es auch mächtig aufwärts. Das kann doch kein Zufall sein, oder? Gibt es also ein optimales Zeitfenster, in dem eine Militärdikatur ein Land voranbringt oder waren es vor allem andere Faktoren, die eine Rolle spielten? Bei Nordkorea geht es ja nicht wirklich aufwärts. Das Gefälle zu Südkorea wird immer größer und kann nur durch eine Mauer aufrecht erhalten werden...

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2 Antworten

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avid

avid

Rang: Albert Einstein11 (148.571) | Politik (1.130), Wirtschaft (235)

12 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (18.12.2017 10:10)

1

Eine Diktatur ist nur dann eine schlechte Sache, wenn die Diktatoren schlecht sind - und das sind sie leider meistens.
Aber wohlmeinende und gut beratene Diktaturen können sehr viel schneller handeln und auf wechselnde Umstände reagieren. Außerdem können sie besser auf schädliche Verhältnisse (z.B. Korruption) reagieren.
Leider nutzen die meisten Diktatoren ihre Macht dazu aus, sich selbst und ihren Familienclan zu bereichern und Andersdenkende umzubringen.

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Schandi

Schandi

Rang: Albert Einstein (18.984) | Politik (396), Wirtschaft (72)

20 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (18.12.2017 17:34)

2

Nein. Eine Diktatur vermag einen Entwicklungsschub zu entfachen,
aber meistens nur in eine einseitige Richtung, die von den Diktatoren bevorzugt wird. Beispiele: Hitler, Militärtechnik; Portugal, Wiederbewaldung,
aber nur mit Kiefern - heute: Waldbrände; China: Werkbank der Welt, aber starke Umweltbelastung und ungleiche Verteilung des Reichtums.
Nur in einer lebendigen, machtpolitisch ausgewogenen Demokratie, wo sich alle beteiligen können, kommt es zu einer harmonischen und gerecht verteilten Entwicklung. Beispiele: BRD seit 1949, Skandinavien, Schweiz.

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Cosmy
Cosmy

Dikatur :)

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Lenakind
Lenakind

Ungarn Wirtschaft hängt am Tropf der EU
( die nun zunehmend weniger da reinpumpt )

In der EU-Haushaltsperiode 2014-2020 werden Ungarn Finanzmittel von 25 Mia. Euro zugänglich sein, von denen beinahe 60% über das operative Programm für Wirtschaftsentwicklung und Innovation (GINOP) direkt für Wirtschaftsförderung verwendet werden können. Auf der Grundlage von Einzelentscheidungen der Regierung werden darüber hinaus Unternehmen, die bedeutende Investitionen ausführen und neue Arbeitslätze schaffen, Fördermittel aus ungarischen Quellen (EKD) vergeben.

Prioritär Begünstigte der teilweise nicht rückzahlbaren EU-Fördermittel werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten sein. Für einige vorrangige Bereiche, wie Innovation und Logistik werden voraussichtlich auch Großunternehmen Fördermittel beantragen können. Die Unterstützungsförderung, die mit einer Einzelentscheidung der Regierung gewährt werden kann und zu der häufig auch eine Vergünstigung für die Körperschaftssteuer gehört, kann vor allem für kapitalstarke Großunternehmen eine günstige Möglichkeit schaffen.

Eine wichtige Regel ist, dass das Ausmass der regionalen Investitionsförderung, die für die Investition beantragt werden kann, die gesetzlich festgesetzte Höhe nicht überschreiten darf. Aus der folgenden Grafik ist die höchstmögliche Förderungsintensität für Großunternehmen in den einzelnen Regionen ersichtlich:

Höchstmögliche Förderungsintensität für Großunternehmen

http://doing-business-in-hungary.com/de/fur-investoren/ kopieren



Sollte der Fluss der EU-Gelder nach Ungarn versiegen, wäre es schlagartig vorbei mit dem neuen ungarischen Wirtschaftswachstum. Den schreibt sich die Regierung Orbán stolz auf die Fahne, den großen Anteil der Fördermittel aus Brüssel erwähnt sie dabei nicht. Dem Bürgermeister András Luterán aus dem nordost-ungarischen Felsödobsza ist aber klar, wie sehr er und sein Dorf abhängig sind von der europäischen Solidarität.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/korruption-in-ungarn-wie-eu-gegner-von-eu-mi... kopieren

38975
Lenakind
Lenakind

 

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