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pepsi
pepsi (Rang: Mileva Einstein4)

Woher kommt die Bezeichnung Gottesdienst für den Kirchgang?

Kommt das von "dienen"? Wem soll gedient werden?
Gott?

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2 Antworten

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rrrennschnecke

rrrennschnecke

Rang: Mileva Einstein17 (228.493) | herkunft und bedeutung (564), Gottesdienst (18)

85 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (23.12.2017 21:13)

1

Das deutsche Wort Gottesdienst entspricht dem lateinischen Begriff cultus (Kultus, „Verehrung“) und bezieht sich vornehmlich auf religiöse Feiern im Christentum, wird jedoch auch für andere Religionsgemeinschaften verwendet, die gemeinsame Gebete verrichten, wie das Judentum und den Islam.
https://de.wikipedia.org/w/index.php?titl e=Gottesdienst&oldid=171429487 kopieren

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1068937
Opi-Paschulke

Opi-Paschulke

Rang: Albert Einstein11 (147.489) | herkunft und bedeutung (69), Gottesdienst (13)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (23.12.2017 20:03)

2

Zum biblischen Hintergrund
In der Bibel ist der Begriff „Gottesdienst“ nicht häufig und nicht eindeutig. Er kann die
kultische Veranstaltung meinen, wie z.B. in Psalm 27,4: „...dass ich im Hause des HERRN
bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und
seinen Tempel zu betrachten“. Er kann aber auch das Gesamte und Übergreifende der
christlichen Existenz meinen, wie z.B. in Römer 12,1: „...dass ihr eure Leiber hingebt als ein
Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“
Für unsere Frage, ob die Gemeinschaftsstunde ein Gottesdienst sei, tragen die Stellen, in
denen in der Bibel der Begriff „Gottesdienst“ vorkommt, nicht viel bei. Aber Stellen, in denen
beschrieben wird, wie die Christen zu biblischer Zeit ihre gottesdienstlichen Versammlungen
gestaltet haben, sind durchaus von Bedeutung. In Apostelgeschichte 2,42-47 erfahren wir
etwas vom gottesdienstlichen Leben. Dazu gehören Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen und
Gebet. Man versammelte sich am „Tag des Herrn“ (Apg. 20,7; 1. Kor.16,7). Neben Hören,
Beten, Singen, Teilen von Brot und Wein gehört auch die Kollekte für bedrängte Gemeinden
dazu (2. Kor 8,9). In den Versammlungen wurden Briefe der Apostel verlesen (Kol. 4,15ff).
Die gottesdienstlichen Formen der urchristlichen Gemeinde, soweit wir sie heute
rekonstruieren können, sind vielfältig. Aber klar ist, dass sie gemeinschaftsfördernd waren.
Christen leben ihren Glauben nicht in einer individuellen Gottesbeziehung, sondern in
Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft kann und darf einen persönlichen Charakter haben, aber
bleibt nicht im Privaten stecken. Es geht nicht um eine „Hauskreis-Kirche“, sondern um das
Evangelium, das in die Öffentlichkeit gehört und zu dem alle Menschen Zugang finden sollen
– auch in den Veranstaltungen.
Hier zur Geschichte des Gottesdienstes weiter:
http://www.johanneum.net/uploads/media/Ist_die_Gemeinschaftsstunde_ein_Gottesdie... kopieren


Ergänzung vom 23.12.2017 20:05:

Die umfassende Bedeutung des Wortes Gottesdienst erschließt sich, wenn man den häufig bedeutungsgleich verwendeten Begriff der Liturgie hinzuzieht, der aus dem Griechischen kommt und im Wortlaut so viel wie „Das Tun des Volkes“ bedeutet. Der gemeinschaftliche Aspekt, das Zusammenkommen der Menschen ist nach katholischem Verständnis eine Grundvoraussetzung zur Feier des Gottesdienstes.

Die Wurzeln des Gottesdienstes hier weiter:
http://www.katholisch.de/glaube/unser-gottesdienst kopieren

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Opi-Paschulke
Opi-Paschulke

^^

 

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