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herz22
herz22 (Rang: Studentin)

Hallo, was sind unpersonale Wendungen?

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930
Sique

Sique

Rang: Albert Einstein23 (304.369) | deutsch (1.713), Grammatik (412)

15 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.12.2017 12:36)

1

Alles ist eine unpersönliche Wendung, was unpersönlich ist. Typisch sind "man" als Personalpronomen, "niemand", das unpersönliche Du (wie z.B. in den 10 Geboten) oder das unbestimmte sie in der Mehrzahl.

1 Kommentar

1076749
herz22
herz22

Und wo soll ich in dem Text die unpersonale Wendungen setzen?:

Es ist ja wirklich nicht so, dass die richtige Form heute nichts mehr zählte. Der eine feilt am idealen Laufstil, der andere will das perfekte Menü komponieren, und der Nächste setzt alles daran, das Design von Armbanduhr und Auto aufeinander abzustimmen. Aber ausgerechnet in der grundlegenden Kulturtechnik des Schreibens soll die Form - Orthographie, Grammatik, Zeichensetzung und Ausdruck - plötzlich zu vernachlässigen sein.
Wobei die jüngste Entwicklung, dass sprachliche Fehler selbst in Deutsch-Klausuren der Oberstufe kaum noch zum Punktabzug führen, in gewisser Weise konsequent ist. In vielen Grundschulen wird wider jegliche Erfahrung immer noch das „Schreiben nach Gehör“ praktiziert, von Eltern mit Galgenhumor auch als „SChraibm nach Gehöa“ bezeichnet. Angeblich erleichtert die Methode die Alphabetisierung, weil sie schnelle Erfolgserlebnisse beschere. Grundschüler würden nicht in ein Korsett aus Regeln gepresst, sondern könnten sich die Sprache aktiv aneignen.

Richtiges Schreiben kann auch eine sportliche Herausforderung sein
So weit die Lehre aus dem reformpädagogischen Wolkenkuckucksheim. Auf Erden führt die Orientierungslosigkeit dazu, dass viele Schüler nicht richtig schreiben lernen und sich deshalb auch mit dem Lesen schwer tun. Das Problem ist aber nicht behoben, wenn Fehler in der Oberstufe und also auch beim Abitur nicht mehr zum Punktabzug führen. Denn Sprache und Denken hängen zusammen, wie ein Vertreter des Philologenverbands ganz richtig sagt. Das Bemühen um eine korrekte und verständliche Form stellt auch den Inhalt auf die Probe. Rechtschreibfehler können passieren, auch in dieser Zeitung kommen sie immer wieder vor. Das ist ärgerlich, manchmal schmerzhaft, aber es bedeutet nicht, dass der Versuch, richtig zu schreiben, vergebens wäre. Dass er sogar eine spielerische Herausforderung sein kann, zeigt sich alljährlich bei „Frankfurt“ schreibt.
Zu diesem Wettbewerb kommen Hunderte Schüler, Lehrer und Eltern zusammen, um ihr orthographisches Können zu messen, über Zweifelsfragen von Groß- und Kleinschreibung zu streiten oder auch darüber, was die Lärche von der Lerche unterscheidet. Die Stimmung ist heiter, bisweilen erhitzt, aber immer von Wissbegier geprägt. Eine solche positiv- sportliche Herangehensweise an die Orthographie käme auch dem regulären Deutsch-Unterricht zugute. Voraussetzung ist allerdings, dass Fehler bewertet werden. Sonst wäre es ja langweilig.“

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1072745
johannchen84

johannchen84

Rang: Ada Lovelace (11.899) | deutsch (58), Grammatik (36)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.12.2017 12:25)

2

Man muss.

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