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Wakanda
Wakanda (Rang: Mileva Einstein)

Seit wann und weshalb findet die karnevalssaison bereits in der Zeit statt, während der wir uns noch im Kirchenjahr befinden?


Ergänzung vom 26.12.2017 21:57:

...
" karnevalssaison " sollte natürlich groß getippselt werden, weil es ein Hauptwort (Nomen) ist!

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2 Antworten

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rrrennschnecke

rrrennschnecke

Rang: Mileva Einstein17 (228.664) | Karnevalszeit (5), Kirchenjahr Bedeutung (5)

14 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (27.12.2017 11:10)

1

Die Karnevalssaison geht immer vom 11.11. bis zum Tag vor Aschermittwoch.

Das Kirchenjahr umfasst 365 Tage und beginnt mit dem 1 Adventssonntag...

Insofern findet der Karneval immer während des Kirchenjahres statt.

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Opi-Paschulke

Opi-Paschulke

Rang: Albert Einstein11 (148.046) | Karnevalszeit (10), Kirchenjahr Bedeutung (5)

18 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (26.12.2017 22:13)

2

Das wird sicherlich unabhängig von der Kirche so gehandhabt.

Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert, im Land mit den ersten urbanen Kulturen. Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt: „Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“ Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert und dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.

In allen Kulturen des Mittelmeerraumes lassen sich ähnliche Feste, die meist mit dem Erwachen der Natur im Frühling in Zusammenhang stehen, nachweisen: In Ägypten feierte man das ausgelassene Fest zu Ehren der Göttin Isis und die Griechen veranstalteten es für ihren Gott Dionysos und nannten es Apokries.

Die Römer schließlich feierten vom 17. Dezember bis 19. Dezember die Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturnus. Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem jedermann eingeladen war. Hinrichtungen wurden wegen der Saturnalien verschoben. Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und aßen, konnten jedes freie Wort wagen und überschütteten sich mit kleinen Rosen. Aus den Rosen entstand möglicherweise das in unseren Tagen bekannte Konfetti. Die Römer veranstalteten bereits farbenprächtige Umzüge, bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde.

Jedoch werden in der aktuellen Forschung Termine wie Saturnalien oder Lupercalien als Ursprung des Fastnachtsbrauchtums stark angezweifelt. In vielen Masken, Figuren und Bräuchen scheinen sich auch vorchristliche Riten, beispielsweise solche der keltischen Religion, erhalten zu haben, die den Wechsel vom kalten Winterhalbjahr in das warme und fruchtbare Sommerhalbjahr beinhalten. Den Winter habe man versucht zu vertreiben, indem man sich als Geister, Kobolde und unheimliche Gestalten aus der Natur verkleidete und mit Holzstöcken wild um sich schlug oder mit einer Rassel oder Ratsche (Schnarre) Lärm machte. Bei Fasnachtsbräuchen in Tirol und Südtirol findet die Symbolisierung des Kampfes zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Frühling und Winter immer noch statt. Beispielhaft dafür ist der Egetmannumzug in Tramin oder das Mullerlaufen in Thaur.
hier ausführlich weiter:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?titl e=Karneval,_Fastnacht_und_Fasching&... kopieren

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