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Eye-Q-atcher
Eye-Q-atcher (Rang: Mileva Einstein4)

Der Eisbär und dessen bedrohter Lebensraum gilt als Sinnbild für die globale Klimaerwärmung. Ist bekannt, welche Auswirkungen die vergangenen vergleichbaren massiven Erwärmungsperioden ....

... auf den Eisbären, den es laut
https://www.focus.de/wissen/natur/tiere-u nd-pflanzen/erbgut-von-braun-und-eisbae.. . kopieren
seit immerhin seit ca. 50.000 - 600.000 Jahren gibt, hatte?


Ergänzung vom 02.01.2018 07:15:

"... seit immerhin seit ca. 500.000 - 600.000 Jahren gibt ..."


Ergänzung vom 02.01.2018 07:34:

Noch einmal konkreter:
Es heißt ja immer, dass der Eisbär als Art bei fortschreitender Klimaerwärmung nicht überleben wird.
Nun gab es in der Vergangenheit ja aber auch schon Klimaerwärmungen - die zumindest einige Eisbären überlebt haben müssen, sonst gäbe es sie heute nicht mehr.
Ist dazu genaueres bekannt?
Weil das ja Rückschlüsse auf die Eisbärenpopulation in der bevorstehenden Wärmeperiode ziehen ließe?

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5 Antworten

1034504
veelelos

veelelos

Rang: Albert Einstein10 (137.032) | biologie (1.153), Fauna (12)

48 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 08:02)

1

Ich halte Eisbären für anpassungsfähige Tiere und z.B. in Kanada bilden sie mancherorts eine Belästigung für menschliche Einwohner, sie lieben es nämlich in den Abfällen zu wühlen nach Essbarem, kippen Müllcontainer um und werden sauer, wenn man sie dabei stört.
Eisbären und manche anderen Tiere, die in der Kälte leben, schaffen es ohne Probleme auch in wärmere Gebiete.

Inwieweit menschliche Verantwortung für diese Erwärmung besteht ist längst nicht gesichert — dass man Luftreinhalte - Verordnungen trifft ist natürlich sowieso gut ob mit oder ohne Schuld für den Klimawandel

Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Eisb%C3%A4r #Verbreitungsgebiet_und_Lebensraum kopieren wird klar der nördliche Polarraum als Verbreitungsgebiet bezeichnet — aber ich habe gelesen, dass sie sich durchaus auch aus dem Polarraum hinaus bewegen können, die gute Isolation ihres Fells isoliert nämlich genauso vor Wärme und wichtiger dürfte für die Haupt-Aufenthaltsorte das Ernährungsangebot sein.

Robben, eines der Hauptnahrungsmittel dieser Tiere, https://de.wikipedia.org/wiki/Eisb%C3%A4r #Ernährung_und_Jagdverhalten kopieren und auch diesbezüglich dürften sie sich anpassen können, auch weite Strecken zurücklegen auf der Jagd.

Fazit: Ich habe nicht grosse Angst um Eisbären:
Die Population nimmt nämlich zu: https://www.welt.de/wissenschaft/article1 57179907/Die-Rueckkehr-der-Eisbaeren-au.. . kopieren
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur /Comeback-der-Eisbaeren/story/31384480 kopieren

2 Kommentare

1051441
Eye-Q-atcher
Eye-Q-atcher

Danke für die sehr aufschlussreiche Antwort!

1034504
veelelos
veelelos

Gerne

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930
Sique

Sique

Rang: Albert Einstein23 (304.592) | biologie (2.275), Fauna (43), klimaerwärmung (25)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 09:33)

2

Vergleichbare Zeiträume gibt es nicht, da es bisher nicht vorgekommen ist, dass die Erde sich binnen weniger Jahrzehnte so stark erwärmt. Bisher dauerten solche Erwärmungsperioden Zehntausende oder Hunderttausende Jahre. Die heutige Erwärmung ist also mindestens um den Faktor 100 schneller.

Aber für Warmzeiten, die deutlich langsamer begannen, haben wir Daten. In der Regel war die erste Auswirkung eine starke Änderung beim Plankton, da saurere Meere die Bildung von kalkhaltigen Gehäusen behindert. Durch die Änderungen beim Plankton wird die Nahrungskette nachhaltig gestört, da ein großer Teil der Meeresfauna aus Planktonfressern besteht. Eine der größten Katastrophen für das Leben auf der Erde war die sogenannte Perm-Trias-Grenze. Hier gab es zwei Aussterbeperioden von jeweils rund 60.000 Jahren Länge. 75% aller landlebenden Arten und 95% aller Meeresbewohner starben aus, selbst große Mengen an Insektenarten. Auch hier begann das Aussterben mit einem Anstieg der Meerestemperaturen, welche am Ende der Wärmeperiode acht Grad wärmer waren als zu Beginn. Allerdings dauerte die Wärmeperiode in diesem Falle mindestens 165.000 Jahre, wenn nicht sogar 600.000 Jahre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Perm-Trias- Grenze kopieren

Im Falle der heutigen Erwärmung sprechen wir von rund 120 Jahren, nicht einmal ein Tausendstel der Zeit.


Ergänzung vom 02.01.2018 11:17:

Falls du einen maßstäblichen Vergleich haben willst, wie stark sich die Temperatur derzeit ändert:

https://xkcd.com/1732/ kopieren

Die Grafik zeichnet die Temperaturentwicklung der letzten 20.000 Jahre nach und verweist auf historische Ereignisse in dieser Periode.

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635289
BigBoy1xy

BigBoy1xy

Rang: Albert Einstein14 (185.712) | biologie (1.104), klimaerwärmung (27), Fauna (16)

45 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 07:58)

3

Temperaturschwankungen gab es öfter.die letzte Eiszeit war erst vor 10 000 Jahren vorrüber und wir leben gerade in einer sogenannten Zwischenwarmzeit.zwischen zwei Eiszeiten,in den "letzten Jahren"waren die Pole nie Eisfrei,Wenn Klimatologisch von Eiszeiten und Warmzeiten geredet wird bedeutet das Weltmitteltemperaturunterschiede von 5 bis 10 Grad,was soviel heisst dass vor etwa 10 000 Jahren die Temperatur innerhalb 100 Jahren um etwa 10 Grad angestiegen ist!Noch wärmer war es war es nur vor Millionen Jahren,in der jüngeren Erdgeschichte traten,also in den letzten 2 Millionen Jahren traten gehäuft mehrere Abfolgen von Eiszeiten und Zwischenwarmzeiten auf.

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1073919
Mastermind69

Mastermind69

Rang: Albert Einstein2 (27.223) | biologie (52), klimaerwärmung (6)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 11:09)

4

Zurückliegende Wärmeperioden hatten auf sicher den Lebensraum von Eisbären reduziert, waren aber wohl immer noch groß genug, um für den Arterhalt ausreichend Individuen Lebensraum zu bieten.

Des weiteren ist nicht bekannt, ob sich im Genom des Eisbären "abgeschaltete Gene" befinden, die eine Anpassung an der Erwärmung begünstigen. Mutter Natur ist bzgl. der Evolution ja pfiffig; viele vererbte Eigenschaften werden ja nicht ausselektiert i.S.v. weggeworfen, sondern schlicht "abgeschaltet" und können so im Bedarfsfall schnell reaktiviert werden.

Problem ist natürlich, dass das rasante Tempo der Erwärmung eine Anpassung bzgl. der Generationenfolge erheblich verkürzt.


Ergänzung vom 02.01.2018 11:10:

Meine erste Vermutung wäre, dass Eisbären auf Dauer kleiner werden und damit der Nahrungsbedarf sinkt ... die Größe von Räubern ist immer auch abhängig vom Nahrungsangebot.

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1079177
Gorkotzola

Gorkotzola

Rang: Albert Einstein2 (26.674) | biologie (20)

16 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 07:29)

5

Wird sind letztendlich verantwortlich für das Chaos das uns heimsucht.
Der freilebende Eisbär meidet eher Menschen.
Der Geruch allein reicht schon, dass er abhaut.

Allerdings gibt es Verhaltensunterschiede zum Braunbären.

Der Braunbär sieht den Menschen als akute Gefahr die es zu töten gilt.
Ein Eisbär kennt den Menschen nicht....
Vielleicht ein cooler Schmackofatz? mh. Wenn nur der Geruch nicht wär... :(

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