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1085093
User_37298
User_37298 (Rang: Einsteiger)

Physikfrage: Warum erinnern wir uns an die Vergangenheit, nicht aber an die Zukunft?

Wo ist bezüglich Zukunft und Vergangenheit der physikalische Unterschied, dass wir uns an die Vergangenheit erinnern, aber an die Zukunft nicht?

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9 Antworten

1071367
Kleidchen

Kleidchen

Rang: Mileva Einstein (22.796) | Physik (92)

1 Minute nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 15:57)

1

Weil die Zukunft noch nicht in unser Gedächtnis eingespeichert wurde.

28 Kommentare

1085093
User_37298
User_37298

Physikalisch ist das aber keine sehr befriedigende Antwort.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Physikalisch kann sie auch nicht beantwortet werden.
Denn entscheidend für die Erinnerung ist das Erleben und das findet entsprechend menschlicher Auffassung nur entlang einer Zeitachse statt.

1085093
User_37298
User_37298

"Physikalisch kann sie auch nicht beantwortet werden."

Wie kommst Du da drauf?

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Wie kommst du darauf, dass sie beantwortet werden kann?

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Du hast nämlich keine physikalische sondern eine physiologische Frage gestellt.

1082133
Silicium-34
Silicium-34

SRT und ART haben durchaus Antworten auf die Frage.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

silicium, klär mich bitte mal auf, was du meinst

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Ja, das würde mich auch mal interessieren.
Definieren SRT und ART denn ein "physikalisches Jetzt", welches die Vergangenheit von der Zukunft trennt?
Gibt es überhaupt in der Physik ein "Jetzt"? Meines Erachtens nicht. Falls doch, was soll das sein und wie ist es definiert?

1082133
Silicium-34
Silicium-34

Es gibt physikalisch keine Gleichzeitigkeit, also auch kein allgemeingültiges "jetzt". Auch das geht aus der SRT hervor. Die SRT beschreibt u.a. die Natur der Zeit als Raumzeit, die ART u.a. das Verhalten massebehafteter Körper in ebendieser. "Zukunft" ist dahingehend ein Bereich der Raumzeit, in dem für jedes Ereignis jede mögliche Bahnkurve (sog. Weltlinien) existiert, und damit eine weit höhere Entropie als in der Gegenwärtigkeit. Um über die Zukunft nachdenken zu können (so absolut wie über Vergangenheit, also im Sinne von Erinnerung), muss man die tatsächliche Weltlinie kennen, also aus hoher Entropie (alle Möglichkeiten) niedrige machen (gemacht haben), hier exakt eine Möglichkeit. Im Zusammenhang mit dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik (meinem Gral) folgert daraus: Man kann sich an keine Zukunft erinnern.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Ja, dass es keine universelle Gleichzeitigkeit gibt und auch kein allgemeingültiges "Jetzt", ist schon klar, das geht tatsächlich aus den Relativitätstheorien hervor. Aber gibt es denn überhaupt ein "Jetzt"?

Das Interessante ist doch, dass *wir* *hier* permanent im "Hier und Jetzt" leben, also niemals in der Vergangenheit, niemals in der Zukunft. Wir leben in einem "Jetzt", welches physikalisch nicht beschreibbar oder definierbar ist, einem "Jetzt", welches physikalisch gar nicht existiert. Wir bewegen uns ausnahmslos in der Gegenwart, können diese niemals verlassen - während wir innerhalb der drei Raumdimensionen keinen solchen Fixpunkt haben, sondern frei beweglich sind. Immer und zu jedem Zeitpunkt trennt das "Jetzt" in unserem Erleben die Vergangenheit von der Zukunft. Im Universum hingegen gibt es nirgendwo ein "Jetzt", da gibt es höchstens Raumzeitpunkte, die definiert werden können, von denen aber ist keiner in irgendeiner Form ausgezeichnet oder herausragend im Kontinuum der Raumzeit. Dieses "Jetzt" was wir empfinden, welches "unsere" persönliche Zukunft von "unserer" Vergangenheit trennt, ist also lediglich ein Produkt unseres Bewusstseins und hat in der physikalischen Realität keine Entsprechung.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Kokolore, such isset.

1082133
Silicium-34
Silicium-34

KoKoLore:

Im Gegensatz zu den Raumdimensionen ist Zeit eindimensional, ein Vergleich mit freier Beweglichkeit im Raum muss also hinken. Theoretisch könntest du dich auf dem Zeitpfeil zurück bewegen, aber das würde nun mal die Änderung eines Zustands von (global) höherer Entropie in niedrigere bedeuten.

Die physikalische Definition von Gegenwärtigkeit ergibt sich dagegen aus den Minkowski-Diagrammen, die wiederum eine Basis für die SRT sind. Gegenwärtigkeit ist damit mathematisch erfassbar und nicht etwa nur ein Konstrukt unseres Bewusstseins.

1085093
User_37298
User_37298

"
Kleidchen
Wie kommst du darauf, dass sie beantwortet werden kann?"

Ich sage nicht, dass sie beantwortet werden kann, aber WENN sie beantwortet werden kann, dann kann sie auf jeden Fall physikalisch beantwortet werden, da unser Gehirn wie jede Materie aus Elementarteilchen besteht, die den Gesetzen der Physik gehorchen.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Theoretisch stimmt das natürlich. Nur müssen wir das Phänomen zunächst hirnphysiologisch verstehen und erklären können. Soweit sind wir noch nicht. Und erst danach könnte es irgendwann auch mal in eine quantenphysikalische Theorie passen, die das Bewusstsein erklärt oder aber, was wahrscheinlicher ist, wir brauchen dafür eine ganz neue Theorie, denn noch haben wir für den Übergang zwischen Mikro- und Makrowelt keine funktionierende..

1041087
KoKoLore
KoKoLore

@Silicium-34
"Im Gegensatz zu den Raumdimensionen ist Zeit eindimensional, ein Vergleich mit freier Beweglichkeit im Raum muss also hinken."

Nein. Jede der vier Dimensionen ist, so gesehen, ja "eindimensional", nicht nur die Zeit. In jeder der drei Dimensionen kannst du dich vor und zurück bewegen, nur in der Zeit nicht.

"Theoretisch könntest du dich auf dem Zeitpfeil zurück bewegen, aber das würde nun mal die Änderung eines Zustands von (global) höherer Entropie in niedrigere bedeuten."

Ja, und? Theoretisch kannst du auch auf einer Nadelspitze tanzen.
Ändert nichts daran, dass die Zeit als einzige der Dimensionen aus der Reihe tanzt, da sie im Unterschied zu den anderen nur eine Richtung kennt.

"Die physikalische Definition von Gegenwärtigkeit ergibt sich dagegen aus den Minkowski-Diagrammen, die wiederum eine Basis für die SRT sind. Gegenwärtigkeit ist damit mathematisch erfassbar und nicht etwa nur ein Konstrukt unseres Bewusstseins."

Nein, du irrst dich. Geschehnisse sind physikalisch jeweils nur im Sinne von Davor und Danach vergleichbar. Natürlich kann es für unterschiedliche Beobachter auch Gleichzeitigkeit geben, selbst wenn sie sich relativ zueinander bewegen und die Zeit für beide somit unterschiedlich schnell tickt.
Ein prädestinierter Punkt der "Gegenwärtigkeit" hingegen ist aus den Minkowski-Diagrammen nicht abzulesen.
Wie oben schon geschrieben, ist "Gegenwärtigkeit" ein Produkt unseres Bewusstseins und hat in der physikalischen Realität keine Entsprechung, weder in der RT noch in der Quantenmechanik.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Pegida, indem du alles zu Physik erklärst, ist natürlich alles irgendwie physikalisch. Das ist meiner Meinung nach übrigens falsch (denn Begriffe wie Zufall, Phantasie, Bewußtsein usw. kann man physikalisch gerade nicht erklären) und zudem ist das auch zu billig. Denn du fragst ja nach einer Spezifikation. Wenn du in deiner Frage nicht die Erinnerung eingeführt hättest, also die subjektive Weltsicht aus menschlichem Bewußtsein, hätte sie physikalisch beantwortet werden können.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Kleidchen, wie sonst, wenn nicht physikalisch, willst du denn Zufall erklären?
Phantasie, Bewusstsein, etc. kann man im Moment tatsächlich noch nicht physikalisch erklären. Unser Gehirn ist teilweise noch eine Blackbox. Wir haben noch kein vollständiges Modell. Deshalb wissen wir auch nur teilweise, wie Erinnerungen abgespeichert werden, wir können die sehr komplexen Vorgänge noch nicht auf allen Ebenen der neuronalen Strukturen beschreiben.
Aber wieso meinst du, dass das so bleibt - oder habe ich dich falsch verstanden?

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Den Zufall kann man physikalisch nur dadurch erklären, dass er unerklärbar ist. Denn sonst wäre es kein Zufall.
Möglicherweise kann man die Vorgänge, die das Bewußtsein ermöglichen, physikalisch erklären, zum großen Teil passiert das ja schon jetzt.
Aber das, was man auch als Software der Welt bezeichnen könnte, kann man so nicht erklären.
Die Physik kann ihre Gesetze entdecken, aber die Gesetze selber sind keine physikalischen Vorgänge. In meiner Weltsicht gibt es neben der Hardware der Welt, die irgendwann vielleicht sogar zu einem erheblichen Teil bekannt sein wird, einen immateriellen Teil, eben die Gesetze, Moral, Bewusstsein usw. Ein Buch ist physisch vorhanden und materiell analysierbar, der Inhalt ist eine andere Ebene. Und die ist physikalisch unerkennbar.

1039555
Neutralino
Neutralino

Ich denke nicht, dass es bestimmendes Merkmal des Zufalls ist, dass er "unerklärbar" ist. Eher, dass er nicht "vorhersagbar" ist. So ist der radioaktive Zerfall eines instabilen Kerns sehr wohl erklärbar, aber der Zerfall eines bestimmten instabilen Kerns nicht vorhersagbar und daher zufällig.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Neutralino, sehe ich nicht so, mag aber an der Definition von "erklärbar" liegen. Für mich wäre er vorhersehbar, wenn er erklärbar wäre. Dann wäre es kein Zufall mehr sondern die Folge von Umständen.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

@Kleidchen
"Den Zufall kann man physikalisch nur dadurch erklären, dass er unerklärbar ist."

Die Beschreibung passt irgendwie besser auf Wunder.

"Denn sonst wäre es kein Zufall."

Was ist denn für dich der Unterschied zwischen Zufall und Wunder? Zufall geschieht m.E. nicht außerhalb des Kausalitätsprinzip. Wenn du würfelst und der Würfel zeigt sechs Augen, steht dahinter eine sehr komplexe Ursachenkette, die zwar nicht vorhersehbar und nicht zielgerichtet beeinflussbar ist, aber dennoch ist es eine Kette von Ursachen. Oder die Lottozahlen: Zu komplex, um sie zu berechnen, aber das Kausalitätsprinzip bleibt erhalten.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Für mich stellt sich ein Zufall so wie eine Kugel auf einer senkrechten Rasierklinge dar. Ob sie links oder rechts herunterfällt oder auf der Klinge entlangrollt, hängt vielleicht davon ab, ob jemand 2 Häuser weiter vor 10 Minuten eine Tür zugeschlagen hat, oder vielleicht ist ein LKW auf der Straße vorbeigefahren oder eine Bombe explodiert vor der Tür. Das sind alles mögliche Verkettungen und nichts ist ein Wunder (außer vielleicht, die Kugel rollt vor und zurück auf der Klinge) aber für die Geschehnisse um die Kugel ist es Zufall.
Der entsteht nämlich durch die zeitliche Komposition aller möglicher Kausalitätsketten.
Selbst wenn du die Bewegungen aller Atome des Universums kennen würdest und dementsprechend vorausberechnen könntest, würden sich ein paar Elementarteilchen dieser Vorberechnung entziehen. Das ist jedenfalls meine These, die du m.E. auch nicht widerlegen kannst.

1039555
Neutralino
Neutralino

"Das sind alles mögliche Verkettungen und nichts ist ein Wunder (außer vielleicht, die Kugel rollt vor und zurück auf der Klinge) aber für die Geschehnisse um die Kugel ist es Zufall."

Dann ist Deine Auffassung von Zufall gar nicht viel anders als meine: Wohin die Kugel rollt, wird bestimmt durch und ist erklärbar mit physikalischen Gesetzen. Es ist nur nicht vorhersagbar, und daher Zufall.

"Selbst wenn du die Bewegungen aller Atome des Universums kennen würdest und dementsprechend vorausberechnen könntest, würden sich ein paar Elementarteilchen dieser Vorberechnung entziehen. Das ist jedenfalls meine These, die du m.E. auch nicht widerlegen kannst."

Deine These enthält selbst schon einen Widerspruch, womit sie nicht stichhaltig sein kann: Entweder, ich kenne die Bewegung aller Atome (und kann sie vorausberechnen) - oder ich kenne sie nicht (und kann sie nicht vorausberechnen). Tertium non datur.
Du machst aber innerhalb Deiner These eine Ausnahme von Deiner Prämisse ("...würden sich ein paar Elementarteilchen dieser Vorberechnung entziehen"). Das passt nicht.

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Ich hätte präziser formulieren müssen: "Selbst wenn du die Bewegungen aller Atome des Universums kennen würdest und dementsprechend MEINTEST, SIE vorausberechnen zu können, würden sich ein paar Elementarteilchen dieser Vorberechnung entziehen

1039555
Neutralino
Neutralino

Warum sollte ich das nicht meinen? Warum sollten sich plötzlich (wundersamerweise?) ein paar Elementarteilchen dem entziehen?

1071367
Kleidchen
Kleidchen

Weil sich eben nicht alle Teile vorausberechenbar verhalten. Ich bin keine Physikerin, habe aber gelesen, dass Experimente immer wieder zeigten, dass trotz exakt gleichen Bedingungen verschiedene "Entscheidungen" vorkamen. Möglicherweise lagen ja nicht weitreichende Kenntnisse vor, die diese Abweichungen erklärt hätten, aber meine These, dass es auch hierbei den Zufall gibt, kann bisher niemand entkräften.
Denn woher sollte die Gewissheit kommen, dass es nicht so sei?

1082133
Silicium-34
Silicium-34

KoKoLore:

Meine Gedanken zu deinem Kommentar:

- du kannst die zusammenhängenden Raumdimensionen eines Raumzeitkontinuums nicht isoliert als eindimensional betrachten. Besser; du kannst es zwar, aber es macht weder einen mathematischen noch einen erkenntnistheoretischen Sinn. Die Zeitdimension einer n-dimensionalen Raumzeit hat dagegen einen Sonderstatus gegenüber den Raumdimensionen. Es wäre auch besser, wir würden von unserem Universum als Drei-plus-Eins-dimensionale Raumzeit sprechen als von vierdimensionaler. In deinen Worten: Die Zeit tanzt tatsächlich aus der Reihe.

- Aus den Minkowski-Diagrammen lese ich sehr wohl einen speziellen Zeitpunkt (die Gegenwärtigkeit) heraus, der nur deswegen nicht absolut ist, weil jeder Beobachter einer individuellen Gegenwärtigkeit unterliegt.

https://i0.wp.com/www.bibliotecapleyades. net/imagenes_ciencia/consciousness02a.j.. . kopieren

- aus meiner Sicht hat die Art und Weise, wie unsere Sinne und unser Bewusstsein Gegenwärtigkeit wahrnehmen, nichts mit der geometrischen Struktur einer Raumzeit zu tun. Jedes Teilchen dieses Universums hat eine Gegenwärtigkeit, die sich von seiner Vergangenheit abgrenzt, und welche die in der Zukunft zu beschreitende Weltlinie exakt definiert. Wie scharf die Abgrenzung ist (Wie lange ist es ganz exakt 20:00 Uhr?), darüber kann man diskutieren.

1039555
Neutralino
Neutralino

"Weil sich eben nicht alle Teile vorausberechenbar verhalten."

"Es ist so, weil es so ist." Damit gebe ich mich aber nicht zufrieden: Warum verhalten sich nicht alle Teile vorausberechenbar?

"Ich bin keine Physikerin, habe aber gelesen, dass Experimente immer wieder zeigten, dass trotz exakt gleichen Bedingungen verschiedene "Entscheidungen" vorkamen."

Das führt vermutlich zum "deterministischen Chaos". Schon rein klassisch - also ohne Quantenmechanik - sind gewisse Systeme chaotisch: kleinste Änderungen der Anfangsbedingungen führen zu einem ganz anderen Ergebnis. Diese sind aber im stochastischen Sinne nicht "zufällig", aber dennoch nicht vorhersagbar, weil wir in der Realität exakte Anfangsbedingungen nicht reproduzieren können.

"Möglicherweise lagen ja nicht weitreichende Kenntnisse vor, die diese Abweichungen erklärt hätten, aber meine These, dass es auch hierbei den Zufall gibt, kann bisher niemand entkräften."

Kannst Du Deine These nochmal neu formulieren?

"Denn woher sollte die Gewissheit kommen, dass es nicht so sei?"

Inzwischen wissen wir, dass der Zufall tief im Inneren der Natur in Form der probabilistisch-stochastischen Quantenmechanik verwurzelt ist.

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1016328
pihatt7

pihatt7

Rang: Albert Einstein (18.274) | Physik (34)

12 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 16:07)

2

Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz. Friedrich Nietzsch
wer will das schon ?

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1085091
Yiram

Yiram

Rang: Einsteiger (0)

20 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 16:16)

3

Wir können uns an die Verganngenheit erinnern, weil wir es Erlebt (oder es glauben das wir es) haben. Sie Existiert nicht, so wie die Zukunft aber diese Können wir aus Erfahrung, aus der Vergangenheit und Regeln die in unserer Welt immer gelten Schlussfolgern. Die Frage ist Unsinnig weil es schlichtweg das falsche Verb ist.

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1034504
veelelos

veelelos

Rang: Albert Einstein10 (137.075) | Physik (586)

30 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 16:26)

4

Erinnerung ist der Gedächtnisspeicher des Geschehenen
Die Zukunft ist noch nicht geschehen und Voraussagen sind sehr oft unrichtig.

Dein Computer kann Dir auch nicht sagen, was Du in den nächsten Tagen tun wirst, aber sehr genau, was Du die letzten Wochen so abgelassen hast.

Inwieweit ist das eine Physikfrage? Eher eine neurologische.

5 Kommentare

1085093
User_37298
User_37298

Neurologie basiert aber wie alles auf Physik.

1034504
veelelos
veelelos

Poah, dann ist alles Psychologische reine Physik? Das ist so arrogant wie Gott als Schöpfer und die eigene Religion als einzig richtig zu sehen.
Wozu haben wir denn Teilgebiete, wenn wir alles als Physik ansehen?

Wir haben ja auch nicht nur einen Buchstaben, man kann sich schon differenzierter ausdrücken, als das noch mit Runen möglich war.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Wir brauchen all die Teilgebiete. Sie befruchten sich ja gegenseitig. Auch die Physik profitiert davon. Aber letztlich basiert tatsächlich alles auf Physik. Auch das Psychologische. Es lässt sich nämlich durch Neurobiologie beschreiben. Neurobiologie wiederum ist Biochemie. Und Biochemie lässt sich letztlich auf Physik reduzieren.

1034504
veelelos
veelelos

Ja ganz genau, oder alles findet nur in meinem Kopf statt und das Universum ist eine reine Fantasie von mir, mit allen Galaxien und schwarzen Löchern darin. — gut habe ich das Internet mit fantasiert, so kann ich wenigstens mit einem vermeintlichen Du quasseln.

Oder wir leben in einer Matrix .....

1041087
KoKoLore
KoKoLore

Ja, die Behauptungen irrer Solipsisten kann man tatsächlich nicht widerlegen. Und deshalb bleibt das als Möglichkeit bestehen.
Bisher verschwand die Welt aber nie, wenn diese Solipsisten das Zeitliche segneten. Bei dir könnte das natürlich anders sein ;-)

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995920
osmondit

osmondit

Rang: Albert Einstein6 (80.771) | Physik (545)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 18:29)

5

Hallo, sich an die Zukunft erinnern heißt, vorherzusagen was noch kommt. Wenn unser Raumzeitkontinuum von den Gottwesen deterministisch angelegt ist, wie die Religionen behaupten, dann wären Zukunft und Vergangenheit gleich einem Spielfilm, der vom göttlichen Filmvorführer mal vor oder mal rückwärts abgespielt wird (wobei wir als "Filmfiguren" nie merken können, in welche Richtung der Film abgespielt wird, ob der Film mal gestoppt, schneller oder langsamer abgespielt wird. Und, da die Zeit relativ ist, hat jeder und alles (in unserer Raumzeit) quasi seine eigene "Zeitaura". Zeit ist eine Ilusion? mfgo

http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1581699/Ein-ganzes-... kopieren
Zitat: Das hatte schon Gödel erkannt. Er schrieb: „Wenn wir nämlich auf einem Raumschiff eine Rundfahrt in einer genügend großen Kurve machen, ist es in diesen Welten möglich, in eine beliebige Region der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft und wieder zurück zu reisen, genauso wie es in anderen Welten möglich ist, in entfernte Teile des Raums zu reisen." Und er sah auch die alarmierenden Konsequenzen: „Diese Sachlage scheint eine Absurdität zu enthalten, denn es wäre uns dann zum Beispiel möglich, in die nahe Vergangenheit der Orte zu reisen, an denen wir selbst gelebt haben. Dort würde ein solcher Reisender eine Person finden, die er selbst in einem früheren Abschnitt seines Lebens wäre. Nun könnte er dieser Person etwas zufügen, von dem er seiner Erinnerung nach weiß, dass es ihm niemals zugestoßen ist." Gödel zufolge können solche kausalen Paradoxien – er nannte sie „Widersprüche" – jedoch nicht die „Unmöglichkeit derartiger Welten" beweisen. ..

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1026400
Schandi

Schandi

Rang: Albert Einstein (19.150) | Physik (122)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 19:49)

6

An die Zukunft erinnert man sich nicht, sondern man schaut in sie hinein mit seinen hellsichtigen Augen, sofern man über so was verfügt.
Diese Fähigkeit ist auf jeden Fall sehr nützlich, weil sie es u. U. ermöglicht, schlimme Ereignisse der Zukunft in der Gegenwart abzuändern durch geeignete Maßnahmen,
so dass diese infolgedessen doch nicht eintreten.
Z.B. ein offener Brunnenschacht in einem Garten, in dem kleine Kinder spielen - plötzlich die entsetzliche Vision eines Kindes, das in den Brunnen gefallen ist. Einfache Lösung: Der Brunnen wird verschlossen.

Was Hellseher erkennen, sind möglicherweise Ereignisse, die eingetreten wären aufgrund der gegenwärtigen Sachlage und ihrer wahrscheinlichsten Weiterentwicklung.
Dadurch, dass sie vorauserkannt werden und darauf aufmerksam gemacht wird, können die Ereignisse abgeändert und verhindert werden.
Das ist praktisch das Gegenteil zu den "sich selbst erfüllenden Prophezeiungen", man könnte sagen "sich selbst auslöschende Erinnerungen an die Zukunft"

Es gibt übrigens einen Spezialisten für "Erinnerungen an die Zukunft":
https://www.youtube.com/watch?v=3ZYFp18QZ k0 kopieren

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1039555
Neutralino

Neutralino

Rang: T.A. Edison (11.097) | Physik (943)

27 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (03.01.2018 18:26)

7

Wegen Entropie und den Lichtkegeln. Der Zeitpfeil hat eine Richtung, warum, ist nicht genau klar. Womöglich wegen der Gravitation.

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1022872
erna143

erna143

Rang: Mileva Einstein8 (112.970) | Physik (128)

75 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 17:11)

8

erinnern kannst du dich nur was vorbei ist.was du bereits erlebt hast. jedoch nicht an die zu kunft

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923727
kurti315

kurti315

Rang: Albert Einstein2 (28.672) | Physik (680)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (02.01.2018 19:24)

9

Die Zukunft ist wohl noch gar nicht geschrieben.
Ein paar Änderungen und es kommt was ganz anderes raus...

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410666
BesondersArroganter
BesondersArroganter

weder Vergangenheit noch Zukunft existieren.

Könnten wir uns an die Zukunft erinnern, wäre der Tod ein Bestandteil dieser Erinnerung.

1041087
KoKoLore
KoKoLore

"weder Vergangenheit noch Zukunft existieren."

Naja, wir als biologische Wesen können unsere subjektive Vergangenheit von unserer noch zu erwartenden Zukunft präzise trennen. Die Gegenwart, in der wir leben, trennt beides voneinander. Somit: Für uns existieren Vergangenheit und Zukunft natürlich.
Sie existieren als Idee unseres Bewusstseins, welches uns ja auch eine "Gegenwart" vorgaukelt.
Das Universum allerdings interessiert sich nicht für diese Idee.

 

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