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741885
FoFF
FoFF (Rang: Doktorin)

Hauskauf gegen „Arbeitskraft“??

Es gibt die Möglichkeit den zu zahlenden Kaufpreis zu „drücken“ indem man eine Pflege mit in den Vertrag einbindet. D.h. wenn der Verkäufer im Alter pflegebedürftig ist, dann sichert der Käufer seine Unterstützung vertraglich zu.

Gibt es auch die Möglichkeit, ein Haus günstiger zu kaufen (sofern Käufer und Verkäufer sich da einig sind), wenn der Käufer seine Arbeitskraft in Form eines Hausverwalters/Hausmeisters zusichert?

ZB wenn nur eine Hälfte eines Mehrparteienhaus gekauft werden soll und der Verkäufer dann dafür den sonst engagierten Hausmeister/Hausverwalterdienst einsparen kann.

DH
Der Verkäufer bekäme dann das Geld zB 80.000€ plus einen Hausmeister auf zB 10 Jahre (muss man ausrechnen wie viel ein Hausmeister sonst kostet)
Der Käufer spart eine große Summe Geld und macht dafür auf zB 10 Jahre den Hausmeister

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5 Antworten

1073919
Mastermind69

Mastermind69

Rang: Albert Einstein2 (27.319) | Hauskauf (10), Immobilie (5)

22 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (03.01.2018 20:29)

1

Kompletter Irrsinn, der wohl noch deine Enkel in anwaltseigene Bergwerke zur Begleichung der Honorare schicken dürfte.

Mal zwei Beispiele
Ohne Abgeschlossenheitserklärung der jeweiligen Wohnung kannst du keine Hälfte erwerben, so wie du dir das vorstellst. Wenn das Haus 6 Wohnungen ohne diese Erklärung hat ... erwirbst du nämlich nicht 3 Wohnungen, sondern je 1/2 aller 6 Wohnungen.
Du baust als Verwalter Mist bei den Abrechnungen ... nach 5 Jahren kündigt dir der Eigentümer zu Recht. Was ist dann mit dem Rest des Vertrages??

Ich könnte dir da noch einige Haken & Fallgruben aufzählen, aber die Idee ist schlichter Irrsinn. Lass dir ein Vorkaufsrecht eintragen, arbeite als HM und/oder Verwalter und halte das Objekt in Schuss ... soweit der jetzige Eigentümer die Kohle rausrückt.

5 Kommentare

741885
FoFF
FoFF

Nun es ist eine rein theoretische Frage gewesen ob sowas überhaupt möglich wäre.
Es ging aber tatsächlich um solide dastehende Häuser :D
Hier stehen 2 Häuser ein Vorderes ein Hinterhaus.
Das vordere besteht aus 4 Wohnungen. Das hintere ist aufgeteilt in 2 Doppelhaus-Hälften von denen die eine Hälfte nochmal in 2 Wohnungen unterteilt ist, die andere jedoch als Doppelhaushälfte für eine einzige Partei gilt. Mit eigenem Garten etc.

Also wollte ich nur wissen ob ein solcher Vertrag THEORETISCH überhauot môglich wäre :) Ob das jetzt gut oder schlecht ist muss ja jeder selber wissen.

741885
FoFF
FoFF

danke auf jeden fall schonmal für deine Antwort:)
Würde jemand soetwas tatsächlich unterschreiben, so würde man das vertraglich wohl hoffentlich auch gut durchdenken haha

1073919
Mastermind69
Mastermind69

Also er ist natürlich theoretisch möglich ... aber aufgrund der ganzen Haken & Ösen wirklich eine ganz miserable Möglichkeit.

Also wenn denn ... Kaufvertrag mit Anteil Sofortzahlung und der Rest als Rentenzahlung (natürlich mit Rückübertragungsklausel beim Ausbleiben der Renten). Damit fallen Besitz & Eigentum nicht auseinander, Du kannst ab sofort als Eigentümer handeln.

1073919
Mastermind69
Mastermind69

FoFF,

ich kenne so einige Vertragswerke, verfasst in bester Absicht & Einvernehmen ... die dann Jahre später ganze Herden von Anwaltstöchterponys finanzierten.

Von daher.
Immer ein klarer Schnitt!!

741885
FoFF
FoFF

Danke dir für die Antworten :)

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907962
kokalka

kokalka

Rang: Albert Einstein (13.153) | Hauskauf (13), Immobilie (10)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (03.01.2018 22:23)

2

Mein Tipp: Mache nie einen Vertrag mit ungewissem Ausgang!
Ich habe selbst so einen Unsinn miterleben dürfen bei einem Erbfolge-Vertrag, bei dem am Ende die Erbfolge nicht mit der Sterbe-Folge übereinstimmte.
Es gibt übrigens ähnliche Verträge, die funktionieren. Ältere Person/Ehepaar verkauft das eigene Haus zu Lebzeiten unter Wert oder gegen abgesicherte Monatsraten. Nach dem Tod geht das Haus ohne Restzahlung auf den neuen Eigentümer über. Vorteil: Die Alt-Eigentümer haben zu Lebzeiten ein höheres Alterseinkommen und der Käufer ein günstiges Haus. Nachteil: Der Käufer muß für ein Haus bezahlen, das er womöglich jahrelang nicht nutzen kann. Eine Bankfinanzierung ist daher schwierig.

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1071367
Kleidchen

Kleidchen

Rang: Mileva Einstein (22.891) | Immobilie (7), Hauskauf (5)

56 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (03.01.2018 21:03)

3

Als Verkäuferin würde ich mich nie darauf einlassen. Denn wie sollte man diese Arbeit einfordern?
Vielleicht, wenn es gut passt, könnte man sich darauf einlassen, dass der Käufer einen Arbeitsvertrag erhält, mit dessen Erlös er seine Kreditzinsen bedienen kann,.

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1080783
Schwanengesang

Schwanengesang

Rang: Studentin (259) | Immobilie (5), Hauskauf (5)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (03.01.2018 22:20)

4

Ja, man kann alles beiderseits besprechen, vertraglich regeln, sofern dies nicht unter "rechtswidrig" fällt. Sowas ist durchaus üblich, zB. wenn man Omas Häuschen kauft.
Dein og. Verkäufer wird sicher lebenslanges Wohnrecht bei Dir haben wollen, Pflege inbegriffen. Aus diesem Vertrag kämst du nimmer mehr raus, es sei denn, dein Pflegefall trachtet dir nach dem Leben. Oder umgekehrt wäre es auch für den Verkäufer unzumutbar, sich von dir bedroht oder vernachlässigt zu fühlen. In beiden Fällen, sollte er ausziehen müssen, wird die Restsumme in Bar sofort fällig abzüglich deiner bisherigen Ausgaben (Belege sammeln!)

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748871
ameise99

ameise99

Rang: Marie Curie (12.626) | Hauskauf (40), Immobilie (5)

32 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (05.01.2018 03:07)

5

Erbkauf ist das eine. Verschenken das andere. Risikobewertung.

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1073919
Mastermind69
Mastermind69

A) Einen derartigen Vertrag unterschreiben, egal ob Käufer oder Verkäufer
oder
B) Sich eine doppelläufige 00-Schrot-Flinte unters Kinn halten und abdrücken


... ich würde B vorziehen.

 

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