Also was in der Oberstufe vor allem gefragt ist, sind interpretationen. Namen, Situationen, Handlung, Orte sind meistens vom Autor bestimmt gewaehlt um etwas besonderes auszurdruecken. Die Grenzen sind da ziemlich offen wie weit das vorhandene zu deuten ist. Man sollte es natuerlich nicht uebertreiben und "manchmal ist auch eine Rose einfach nur eine Rose". Auf jeden Fall muss die Interpretation am Ende schluessig sein! Im grunde kann dir keiner was sagen von wegen falscher Interpretation, da es sowas nicht gibt. Solange du genau erklaeren kannst wieso du etwas interpretierst und dich nicht widersprichst.
Kleine Beispiele
fuer namen: Christine, Jericho(englisch ausgesprochen), Faith, Angel, Hope
=klingt alles in dem Fall sehr religioes
fuer orte: New Haven (=gewollte aehnlichkeit mit dem Wort heaven), heart of darkness (=hiermit war Afrika gemeint,wobei man den ganzen Roman lesen muss um es zu verstehen)
Ich hoffe das hilft!
Wenn nicht, einfach nochmal melden.
Ergänzung vom 16.10.2007 00:43:
Zum gliedern gibts mehrere moeglichkeiten, die alle vor und nachteile haben. du koenntest die punkte nennen die dir aufgefallen sind und sie erklaeren und dann am ende ne schlussfolgerung zu der ganzen geschichte geben. Kann man genauso nur umgekehrt machen also von der schlussfolgerung aus die einzelnen dinge erklaeren.
meintest du setting oder settings?ich nehm mal an setting. Das bedeutet nichts anderes als zu beschreiben wie die umgebung aussieht in der die handlung statt findet. mit "method of characterization" koennte telling und showing gemeint sein. Um das aber genau zu erklaeren muss ich nochmal in meine unterlagen schauen.
Zu den rhetoric/stylistic devices geb ich dir ne gute Website. Da es einige gibt schaust am besten da nach sind gut erklaert und mit beispielen:
http://www.ego4u.de/de/cram-up/writing/style kopieren
Der erzaehler kann aus 3 verschiedene positionen erzahlen: Er ist Hauptcharakter dann redet er als "I"zB. I walked down the street..."
Oder er ist allwissend, kennt gedanken,gefuehle etc. der charaktere. Dieser nennt sich authorial/omniscent narrator. Als dritte moeglichkeit gibts noch einen 3rd-person narrator. Der ist dann eben aus der sicht von einem aussenstehenden.
Ich hoffe ihr habt nicht auch ein Modell von einem gewissen Gerard Genette durchgenommen. Ist echt schwer zu erklaeren.
Nochmal zum setting. Dies kann fictional,historical,realistic oder symbolic sein. Die Begriffe sind eigentlich selbsterklaerend, wenn nicht einfach nochmal fragen!
Characters koennen "round" detailiert beschrieben und gut durchdacht, evtl eine anderung durchmachend sein. Oder sie sind "flat"was eben genau das gegenteil ist:schlecht beschrieben,immer stetig ohne jegliche aenderung.
Beginning kann sein:
"ab ovo"die story faengt ganz von vorne an.
"medias in res"die story beginnt direkt in der handlung.
Ending:
"open-ended" die schluss bleibt irgendwie offen
"closure"handlung ist abgeschlossen.
Ich glaub das ist alles was du brauchst. wenns noch was gibt, meld dich.
Marco
1. stylistic devics
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Ergänzung vom 20.10.2007 05:37:
Also erstmal faengt man mit einer kleinen Zusammenfassung der Geschichte an, dann folgt meist eine Analyse.
Einen konkreten Satz kann ich dir nicht geben, da ich ja keine Ahnung hab um welchen Text es sich handelt.
Ein paar Beispiele findet du im folgenden Link auf Seite 24.
Da kannst du sehen, was so erwartet werden koennte.
Wuerde mich freuen, wenn du mir irgendwann das Ergebnis deiner Klausur mitteilen wuerdest um zu sehen, ob ich helfen konnte.
1. abitur beispiel
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