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COSMiQ-Interview mit Marretje

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Mambo.Kings
Mambo.Kings (Rang: Albert Einstein8)

Ist die Jesus-Figur ein astrologischer Mythos, welcher den Sonnengott verkörpert?

Dies mag jetzt für viele ein Schock sein, die bislang von einem historischen Jesus ausgingen. Aber zahlreiche Indizien sprechen für einen uralten astrologischen Mythos, der ursprünglich aus Ägypten stammt.

Auch der ägyptische Gott Horus wurde am 25. Dezember geboren, von der Jungfrau Isis - Meri. Seine Geburt war begleitet von einem Stern im Osten, gefolgt von drei Königen. Horus hatte 12 Jünger, mit denen er umherreiste. Er vollbrachte Wunder wie die Heilung von Kranken und das Gehen auf dem Wasser. Horus war bekannt durch viele Beinamen wie Die Wahrheit, Das Licht, Gottes gesalbter Sohn, Der gute Hirte, Das Lamm Gottes, und viele andere. Nach dem Verrat durch Typhon wurde er gekreuzigt und begraben für 3 Tage, und danach wieder aufzuerstehen.

Diese Attribute des Horus finden sich ebenfalls bei vielen anderen antiken Göttern wie Attis von Phyrigia (geboren von der Jungfrau Nana am 25. Dezember, gekreuzigt, begraben, und nach 3 Tagen wieder auferstanden),
Krishna aus Indien (geboren von der Jungfrau Devaki unter einem Stern im Osten, der seine Ankunft signalisierte, er vollführte Wunder mit seinen Jüngern und ist nach seinem Tod wieder auferstanden), Dionysos aus Griechenland (von einer Jungfrau geboren am 25. Dezember - er war ein Lehrer der umherreiste und Wunder vollbrachte, wie die Verwandlung von Wasser in Wein, er war bekannt als der "König der Könige", "Gottes einziger Sohn", "Alpha und Omega" und nach seinem Tod ist er auferstanden) oder Mithra aus Persien (von einer Jungfrau geboren am 25. Dezember, er hatte 12 Jünger und vollbrachte Wunder, nach seinem Tod wurde für 3 Tage begraben und ist dann auferstanden, er war auch bekannt als "Die Wahrheit", "Das Licht", usw). Sein Feiertag war ebenfalls der Sonntag.

Es soll sich um einen sehr alten astrologischen Mythos handeln, welcher auf der Wintersonnenwende und den 12 Tierkreiszeichen im astrologischen Zirkel beruht. Die Wiederauferstehung an Ostern symbolisiert den Tag, an dem die Tage wieder länger werden als die Nächte (Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche). Der helle Stern im Osten ist der Sirius und die heiligen drei Könige sind ebenfalls eine Sternenkonstallation. Die Jesus-Figur steht symbolisch für das Zeitalter der Fische (1-2150 n.Chr.), welches danach vom Zeitalter des Wassermanns abgelöst werden wird (der Fisch ist ein altes christliches Symbol).

mehr Infos hier: http://zeitgeistmovie.com/ kopieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Sol_%28Gott%29 kopieren


Ergänzung vom 03.11.2007 06:18:

Die Abbildung zeigt den römischen Gott "sol invictus" mit seinem typischen Strahlenkranz.
Kaiser Konstantin - der das Christentum als Staatsreligion einführte - war Sonnenpriester:
- Die offizielle Staatsreligion diente der Sonnengottheit
- „Sol Invictus“, die unbesiegte Sonne, wurde auf Fahnen und Münzen des Reiches abgebildet.
- Konstantin selbst war der Oberpriester und nannte sich „Kaisertum der Sonne“
- Bis zu Konstantins Dekret aus dem Jahre 321 wurde Jesus Geburtstag am sechsten Januar gefeiert, danach am 25. Dezember, dem Fest Natalis Invictus, der Wiedergeburt der Sonne (die Tage wurden wieder länger).

siehe http://stephan-selle.de/Buchgarten/Conspiracy/Gnosis/Das_Konzil/Nicea_3/nicea_3.... kopieren


Ergänzung vom 03.11.2007 06:34:

Eigentlich hätte wir es schon lange wissen müssen, denn der christliche Feiertag ist der Sonntag, der "Tag der Sonne".


Ergänzung vom 03.11.2007 07:15:

3 Antworten

221666
RichardK

RichardK

Rang: Doktorand (1.955) | religion (98), Christentum (11), Astrologie (10)

42 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (03.11.2007 06:51)

1

Es gibt viele Götter, denen ähnliche Erlebnisse, Lebensweisen usw. zugeschrieben werden.

Z.B Seit dem 2. Jhdt. v. Chr. gab es z.B. den Mithraskult (einen Ein-Gott-Glauben), der dann zeitgleich mit dem Christentum im römischen Reich bestand. Auch bei diesem Kult gab es viele Überschneidungen mit dem Christentum.
Sehr empfehlenswert ist dazu das Buch: Mithras und die geheimen Kulte der Römer, von Alexander von Prónay.

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6995
only_friendship

only_friendship

Rang: Albert Einstein (14.073) | religion (214), Jesus (32), Christentum (27)

56 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (03.11.2007 07:05)

2

Das bestätigt meine Ansicht, dass Jesus zwar wahrscheinlich gelebt hat, aber dass die Geschichten die über ihn erzählt werden, aus verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen wurden und mehrere Personen verkörpert.

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deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Max Planck (10.127) | religion (90)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (03.11.2007 10:01)

3

Ein mythologischer Christus spricht nicht gegen einen historischen Jesus. Das Leben, Sterben und Auferstehen eines Göttersohnes ist Teil verschiedener Mythen, nicht nur dem Mythos von einem Sonnengott. Falls du dich dafür interessierst, kann ich dir das Standardwerk von Walter Beltz empfehlen: "Gott und die Götter. Biblische Mythologie". Darin sind alle mythologischen Hintergründe der Bibel dargestellt.

Kein Religionswissenschaftler zweifelt ernsthaft an der historischen Existenz des Jesus. Als historisch gesichert gelten allerdings nur zwei Fakten: Jesus hat als Prediger in Galiläa gewirkt und ist irgendwann gekreuzigt worden. Als wahrscheinlich historisch gilt außerdem Markus' Angabe zu den Geschwistern Jesu. Alles andere ist Legende.

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