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75938
deaktivierter_User
deaktivierter_User (Rang: Albert Einstein)

Fahrten mit dem Privatauto für den Arbeitgeber

Gestern hatte ich mit ein paar Bekannten eine nette Diskussion, ausgelöst durch die steigenden Benzinpreise.

Wie würdet Ihr es handhaben (besonders die, die davon betroffen sind):
Fahrten während der Arbeitszeit mit dem privaten PKW werden derzeit mit 0,30 EUR pro Kilometer vergütet.
Somit zahlt der Arbeitnehmer bei diesem Modell mittlerweile drauf.

Würdet Ihr Eurem Arbeitgeber die Fahrt verweigern?
Würdet Ihr für die Fahrten mehr Geld fordern, damit Ihr dabei keinen Verlust macht
oder hättet Ihr Bedenken damit Euren Job zu riskieren.

Und: Ab wann würdet Ihr bei einer Vergütung von 0,30 EUR pro Kilometer keine Fahrten mehr vornehmen wollen?

3 Antworten

189614
albu

albu

Rang: Robert Koch (8.427) | Arbeit (38)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (09.11.2007 09:49)

1

also generell würde ich mich weigern, meinen Privatwagen zu nutzen - selbst wenn ich mehr bekäme. Das ist auch Versicherungsrechtlich eine heikle Sache - denn bei einem Unfall würde evtl. der AG die kosten übernehmen, aber auf dem Rabatt bleibst du gg.f sitzen...

Daher ist es bei uns in der Firma grundsätzlich verboten(!) den Privatwagen zu nutzen - ausser auf freiwilliger Basis. Du musst das aber vorher anmelden usw.

Wir haben spezielle ZBV-Fahrzeuge, die jeder nutzen kann

4 Kommentare

73825
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Diese ZBV-Fahrzeuge halte ich auch für die beste Lösung.

75938
deaktivierter_User
deaktivierter_User

und was, wenn die Firma keine eigenen Fahrzeuge hat?
Bei ersten mal wirst Du gefragt: Kannst Du vielleicht mal schnell...
und dann wird das zur Routine.

189614
albu
albu

tja - das ist dann eine Sache des Verhandelns...am Besten schriftlich geben lassen, dass keine Alternative besteht - oder den Wagen des Chefs nehmen :-)
und natürlich gilt: die Firma ersetzt dir alles...

54110
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Versicherung: Der AG kann eine Versicherung über die Restkosten abschließen (die z.B. die Selbstbeteiligung bei einem Teilkaskoschaden während einer Dienstreise mit dem PrivatPKW übernimmt).

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206610
sonnenseite05

sonnenseite05

Rang: Bachelor (657) | Arbeit (16)

45 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (09.11.2007 10:27)

2

Ich fahre auch ab und zu mal mit dem Privat-PKW. Gerade nächste Woche steht wahrscheinlich wieder so eine Fahrt an. Die Dienst-PKW, die es hier gibt, sind alle zur privaten Nutzung. Wenn ich mal kurz irgendwo hin fahre, kann ich die auch nehmen, aber zum Lehrgang, wo ich abends nicht mehr in die Firma fahre geht das natürlich nicht. Da würde ich auch weder die Fahrt verweigern ( könnte ich ja, aber dann hätte ich die Chance auf Weiterbildung verpasst) noch mehr Geld fordern. Mein Chef zeigt in anderen Situationen auch großzügig, dass würde er dann wohl auch nicht mehr tun.

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54110
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Doktorand (1.982) | Arbeit (25)

5 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (09.11.2007 14:08)

3

Tja, die Frage habe ich mir die letzten Tage auch gestellt. Unsere kleine Außenstelle hat keinen Dienstwagen zur Verfügung, ich fahre pro Jahr ein paar tausend Kilometer mit meinem PrivatPKW. Versicherungstechnisch war das bei bisher 2 Schäden (1 selbst Schuld, 1 Glasschaden durch hochgeschleudertes Steinchen) kein Problem. Aber bei den derzeitigen Spritpreisen sind 30 ct. natürlich ein Witz. Aber was wäre die Alternative? Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat man bei uns auf dem Land keine Chance, irgendwohin zu kommen.
Ich werde mich jetzt mal über das Leasing eines Dienstwagens schlau machen, wieviel das pro Jahr kostet. Schließlich bin ich auch dafür verantwortlich, daß wir mit unserem Budget auskommen.

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73825
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Das Thema ist so oder so brisant - was passiert eigentlich, wenn du dein Auto auf so einer Fahrt zu Schrott fährst... sozusagen für den Chef?

75938
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Bei einem Unfall tritt zunächst einmal die Versicherung des Fahrers ein.
Wenn die Fahrt angeordnet war, muss der Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernehmen, aber kaum jemand würde sich das trauen wirklich einzufordern. Meist ist es so, dass der Arbeitgeber freiwillig anbietet die Selbstbeteiligung und die Hochstufung zu übernehmen (weil er ganzgenau weiß, dass es sonst für ihn teuerer wird.)

205793
deaktivierter_User
deaktivierter_User

mein AG hat eine Versicherung, die nicht nur den kompletten Schaden übernommen hat (obwohl ich Schuld war :-(((
mir wurde sogar noch die Hochstufung ausgeglichen. für mich blieb null finazieller Verlust ;-))
Ich denke viele (größere ?) AG, die häufiger von ihren Mitarbeitern erwarten dass sie den Privat-PKW nutzen, haben so eine Versicherung

 

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