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Lakritzstange
Lakritzstange (Rang: Doktor)

Wann sinkt/schwebt/schwimmt ein Körper (in Wasser)?

Die Frage ist eigentlich schon präzise. aber ich erkläre:
- Wann sinkt ein Körper in Wasser? (Stein z. B.)
- Wann schwebt ein Körper in Wasser? (Finde kein Beispiel)
- Wann schwimmt ein Körper in Wasser? (Schüssel oder Boot z. B.)

Kann mir jemand hlfen? Im Internet finde ich nicht so tolle Sachen.


Ergänzung vom 21.11.2006 21:17:

Danke für die bisherigen Antworten.
Mich würde auch interessieren, was passieren muss, damit ein Gegenstand in z. B. einem Aquarium schwebt. Also nicht auf den Grund sinkt und nicht an die Oberfläche steigt.
Dass er eben genau in der Mitte bleibt. Sich sozusagen FG (Gewichtskraft) und FA (Auftriebskraft) gegenseitig aufheben.


Ergänzung vom 24.11.2006 18:42:

Nochmals danke für eure Antworten.
Im Unterricht haben wir nun die Lösung aufgeschrieben.
Ich will sie euch nicht vorenthalten:

1) Aufsteigen:
Ist die Auftriebskraft größer als die Gewichtskraft des Körpers, dann steigt ein Körper auf.
Dies ist der Fall, wenn die dichte des Körpers kleiner als die Dichte der Flüssigkeit ist.

2) Schweben:
Sind die Dichte des Körpers und der Flüssigkeit gleich groß, so sind Gewicht- und Auftriebskraft gleich groß und der Körper schwebt.

3) Sinken:
Ist die Gewichtskraft größer als die Auftriebskraft, so sinkt der Körper.


Dabei bleibt eine Frgae für mich:
Schwebt der Körper wirklich, wenn die Umstände so sind wie unter 2) beschrieben???

Oder muss es so sein, wie Worrox es beschreibt?

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3 Antworten

4834
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Albert Schweitzer (7.858) | Physik (96), Natur (47), Wasser (25)

9 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.11.2006 21:10)

1

Hi,
wenn spez. Gewicht/ spez. Dichte gleich dem Wasser (1kg/kdm), schwebt der Körper. Schwerer: sinkt, leichter: schwimmt oder steigt auf. Auf spez. Dichte muß auch ein schwimmender Raum angesehen werden (Schiff), dessen Gewicht pro eingetauchtem Raum leichter als 1 ist. Gruß SP


Ergänzung vom 21.11.2006 21:42:

Hi, schweben: muß austariert werden (Aquarium). Im Meer sind tiefenabhängig Druck- und Temperatur - Unterschiede vorhanden. Gruß SP


Ergänzung vom 21.11.2006 21:42:

Ergänzung vom 24.11.2006 19:08:

Hi,
genauso wie Du das in der Schule gelernt hast, steht es auch in den Antworten. Natürlich ist es so. Was läßt Dich zweifeln? Gibt ein altes Werkzeug, wird heute nicht mehr so oft verwendet (aus der Mode gekommen), heißt: Logik. Mit Logik kommt man hinter manche Sachen. Gruß SP

1 Kommentar

27899
Lakritzstange
Lakritzstange

Ich zweifel nicht. Ich habe mich nur gewundert, dass Worrox etwas von unterschiedlichen Temperaturen sagte. Das irritierte mich.
Dass das aus der Schule stimmt, ist klar.
Sonst wäre ich umsonst da. =)

Eigentlich bin ich ganz logisch. Nur hat es mich etwas verwundert, dass Worrox so etwas meinte. Na egal. Das Rätsel ist gelöst.

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4137
palinka31

palinka31

Rang: Studentin (412)

11 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (21.11.2006 21:12)

2

Das Verhalten eines Körpers im Wasser ist abhängig von seiner Dichte (=Masse/Volumen). Wenn die Dichte höher ist als die von Wasser, sinkt ein Gegenstand, bei einer geringeren Dichte schwimmt er oben.

Hast du beispielsweise 2 gleich große Blöcke von Blei oder Fett/Korken usw. sinkt das Blei und schwimmt der Korken. Allerdings kann man die Dichte von Wasser durch Zugabe von Salz verändern. Deswegen geht ein Mensch im Totel Meer nicht unter, im Schwimmbad aber schon ;-)


Ergänzung vom 27.11.2006 01:38:

Nett, dass du uns auf dem Laufenden hälst. :-)

Die Temperatur des Wassers beeinflusst dessen Dichte; das hat wiederum Einfluss auf die Auftriebskraft eines Gegenstands. Das unten Beschriebene stimmt daher wahrscheinlich auch (ich hab es noch nie ausprobiert ;-) ). Allerdings ist das mit der Temperatur keine Grundvoraussetzung dafür, dass ein Körper unter Wasser schwebt. Sonst könnte kein Taucher unter Wasser tarieren (schweben). Ein Körper muss einfach seine abtreibenden Kräfte (Sinken) mit auftreibenden Kräften (Steigen) kompensieren. Ein Taucher beispielsweise kann (neben Zuhilfenahme seiner Ausrüstung) auch mit seinem Atem tarieren: das bedeutet, er versucht, durch das Einatmen und langsame Ausatmen unter Wasser zu schweben. In dem Moment, wo er schwebt, heben sich die Auftriebs- und Abtriebskräfte auf.
Die Menge der verwendeten Luft (um beim Beispiel zu bleiben und die Sache mit der Temeratur nochmal aufzugreifen) unterscheidet sich wahrscheinlich bei kaltem und warmen Wasser, da die Auftriebskraft bei beiden unterschiedlich hoch ist. Demnach muss auch die Auftriebskraft variieren.

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2532
Worrox

Worrox

Rang: Einsteiger (21) | Physik (31)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (22.11.2006 00:57)

3

Damit der Körper genau in der Mitte deines Aquariums schwebt, muß er oberhalb der Mitte eine geringere Auftriebskraft, unter der Mitte eine höhere Auftriebskraft haben als er wiegt. Das läßt sich durch geschichtete Flüssigkeit im Aquarium (zB oben warm - unten kalt) erreichen.

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