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(Gast1985)

nebenbeschäftigung während der elternzeit

Hallo, ich bin noch in der Elternzeit, würde aber gerne eine nebenschäftigung annehmen. Wieviel Stunden darf ich insgesamt im Monat arbeiten? Und darf ich verschiedene kleine Jobs haben? Wenn ja wieviele?
Danke.

1 Antwort

1955
bettina1b

bettina1b

Rang: Einsteigerin (42) | Elternzeit (10)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (25.02.2006 13:38)

1

Zum Anspruch auf Teilzeitarbeit während der Elternzeit

Während der Elternzeit ist eine Erwerbstätigkeit bis zu 30 Stunden wöchentlich zulässig.

Sind beide Eltern gemeinsam in der Elternzeit, können beide eine Erwerbstätigkeit von jeweils bis zu 30 Wochenstunden ausüben. Wenn der Arbeitgeber einverstanden ist, kann während der Elternzeit Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden wöchentlich auch bei einem anderen Arbeitgeber oder als Selbstständiger geleistet werden. Ist die Arbeitgeberseite mit dieser Absicht nicht einverstanden, kann sie die Zustimmung nur innerhalb von vier Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen schriftlich ablehnen.

In Unternehmen mit bis zu 15 Beschäftigten müssen sich die Eltern mit dem Arbeitgeber über die Teilzeitarbeit einigen. Ein Anspruch auf Teilzeitarbeit besteht nach dem Bundeserziehungsgeldgesetz nicht.

In Unternehmen mit mehr als 15 Beschäftigten besteht ein Anspruch auf Teilzeiterwerbstätigkeit mit 15 bis 30 Wochenstunden, wenn keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Der Anspruch besteht, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

* Der Arbeitgeber beschäftigt, unabhängig von der Anzahl der Personen in Berufsbildung, in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer;
* das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers in demselben Betrieb oder Unternehmen besteht ohne Unterbrechung länger als sechs Monate;
* die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit soll für mindestens drei Monate auf einen Umfang zwischen 15 und 30 Wochenstunden verringert werden;
* dem Anspruch stehen keine dringenden betrieblichen Gründe entgegen und
* der Anspruch wurde dem Arbeitgeber acht Wochen oder, wenn die Verringerung unmittelbar nach der Geburt des Kindes oder nach der Mutterschutzfrist beginnen soll, sechs Wochen vor Beginn der Tätigkeit schriftlich mitgeteilt.

Der Antrag muss den Beginn und den Umfang der verringerten Arbeitszeit enthalten. Die gewünschte Verteilung der verringerten Arbeitszeit soll im Antrag angegeben werden. Falls der Arbeitgeber die beanspruchte Verringerung der Arbeitszeit ablehnen will, muss er dies innerhalb von vier Wochen mit schriftlicher Begründung tun. Der Arbeitnehmer kann, soweit der Arbeitgeber der Verringerung der Arbeitszeit nicht oder nicht rechtzeitig zustimmt, Klage vor dem Arbeitsgericht erheben.

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