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277102
deaktivierter_User
deaktivierter_User (Rang: Albert Einstein)

Was früher die Kirchen waren (Inquisition), ist heute die Wissenschaft

Diese Aussage stammt von dem Psychoanalytiker, Kunsthistoriker und Soziolgen Dieter Duhm.

Zitat aus: >Die heilige Matrix<

>>Das alte Wissen wurde ... gelöscht, das Denkverbot wirkt bis heute - natürlich mit anderen Vorzeichen. Heute sind es nicht mehr die kirchlichen, sondern die wissenschaftlichen Doktrinen, die eingehalten werden müssen, wenn jemand seinen guten Ruf bewahren und seine gesellschaftliche Stellung nicht gefährden möchte. Aber heute beginnen die ideologischen Systeme, die unter dem Namen Wissenschaft zusammengefasst sind, zu bröckeln, weil fast alle Wissenschaften an Grenzen gestoßen sind, die sie mit ihren bisherigen Axiomen und Annahmen nicht mehr überwinden können.<<

Wer denkt eigentlich noch selber? Werden wir nicht vielmehr gedacht, als wir meinen? Wie bilden sich unsere Meinungen und Überzeugungen?
Rufen wir nicht viel zu schnell hurra, wenn uns irgendeine These als Wahrheit angepriesen wird?

Wie kann man sicher sein, dass man wirklich eine eigen Meinung zu einem Thema gebildet hat, anstatt einfach nur manipuliert worden zu sein?

9 Antworten

200867
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Bachelor (879) | Philosophie (22)

91 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2008 01:43)

1

<Zitat: Wer denkt eigentlich noch selber? >
-
Ich bemuehe mich, noch selber zu denken,
weil ich durch meine Erziehung u Ausbildung
zum philosophischen Denken angehalten worden bin.
Geschieht gerade heute erziehungs- u ausbildungsmaessig zu wenig;
- dieses Forum spricht in diesem Zusammenhange Baende.
:
Es bedarf allerdings einer gewissen Uebung u Entwicklungszeit und
eines Bemuehens, um den Ueberblick
ueber moeglichst viele Bereiche zu bekommen,
die einen persoenlich uU gar nicht betreffen oder etwas angehen.
Denn anderenfalls kann ich auch nicht hinterfragen.
Auf Bildungsbeflissenheit kommt es an.
:
<Zitat: Wie kann man sicher sein,
< dass man wirklich eine eigene Meinung zu einem Thema gebildet hat,
< anstatt einfach nur manipuliert worden zu sein? >
-
Vor Manipulation kann ich nie sicher sein.
Wir sind alle manipulierte Wesen von Geburt an ....
als Kind/Heranwachsender .... in der Ehe ....
am Arbeitsplatz .... u.a.m.
Aber ich kann mich bemuehen, dagegenzuhalten.
Ich muss das Denken u Hinterfrage/Verstehen
zur Routine werden lassen.
MfG.

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277102
deaktivierter_User
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Karin19

Karin19

Rang: Doktorin (3.260) | Philosophie (99), Soziologie (17), bewusstsein (5)

17 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2008 17:00)

2

Ich halte es nicht für gerechtfertigt, die Wissenschaft mit der Inquisition zu vergleichen. Denn während die Glaubenssätze der Kirche früher unantastbar waren, gilt in der Wissenschaft jede Theorie nur so lange, bis sie widerlegt werden kann. Eine gute Theorie zeichnet sich unter anderem eben dadurch aus, dass es auch nach längerer Zeit noch niemandem gelungen ist, das Gegenteil zu beweisen.
Wenn eine Ansicht in der Wissenschaftlergemeinde allgemein akzeptiert ist, ist es meiner Meinung nach schon auch für den Laien sinnvoll, diese für wahr zu halten.
Natürlich gibt es auch genügend Versuche, die Menschen zu ´manipulieren, wobei man hieraber meist nicht der Wissenschaft die Schuld geben darf, sondern den Politikern oder Medien die diese nur für ihre Zwecke mißbrauchen.
Um diesen Manipulationen entgegenzuwirken, bräuchte es informierte Bürger. Schon in den Schulen müßten die wichtigsten Grundlagen der Wissenschaften gelehrt werden, damit es den Menschen später leichter fällt, selbst zu beurteilen, wie stichhaltig oder nachvollziehbar eine Aussage ist.
Leider befassen sich viele Leute nicht mit Wissenschaft, vielleicht weil sie ihnen irgendwie "suspekt" ist. Gerade das führt aber dazu, dass man mit angeblichen wissenschaftlichen Fakten lei´cht manipulieren kann.

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deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Master (1.304)

44 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (05.01.2008 20:06)

3

Okay ich gebe zu ich habe nur knapp über die hälfte von dem verstanden was da steht, auch nach zwanzig mal durchlesen kann ich den Text nur auswendig aber verstehen tue ich ihn kaum. ich schreib mal einfach was ich mir dazu denke:

1) Wir leben hier im 20 jahrhundert, und da sollte es doch jeden Menschen möglich sein selber zu denken, vor allen hier in Deutschland, wenn ich mir andere Länder anschaue (Islam) dann werden dort die Menschen meiner Meinung nach gezwungen zu denken was sie denken sollen über ihren Glauben und über ihren Gott, schießt man da aus der Reihe ist man ein Mensch von Gestern (Sorry für die Ausdrucksweise) Hier in Deutschland dagegen besteht noch eine Gewisse Freiheit in Denken und auch in den Glauben.
2) Das nächste: Rufen wir nicht zu schnell hurra: Ja und Nein…das kann man so nicht sagen. Auf der einen Seite entspricht einer These wohl aus einer langjährigen Forschung und Befragungen also muss was dran sein, auf der anderen Seite aber machen wir es uns auch zu bequem, ganz ehrlich warum sollte man seinen Grips anstrengen wenn das doch andere schon tun? So denken sich das halt viele. Und dadurch wir ein großer Teil manipuliert.
3) Was genau möchtest du eigentlich wissen? Genauso gut kann deine Frage und der Ansatz von dir darunter schon manipuliert, genauso wie mich die Antworten anderer schon manipulieren könne in meiner Denkweise. Ich hoffe du verstehst was ich meine?
4) Genauso wie die Kirche möchte auch die Wissenschaft ihr Gesicht bewahren, was eigentlich nur logisch ist, nichts ist schlimmer für sie wie einen gewissen Status zu verlieren den sie haben, vor allen da der Wettbewerb unter Forschern und Wissenschaftlern doch schon heftig ist.
5) Wie schon in ersten Ansatz gesagt sollte es möglich sein das jeder selber denken kann. Allerdings macht die Wissenschaft doch schon riesige Fortschritte und man meint immer es ist richtig. Warum denkt man das es richtig ist? Ganz einfach weil man es selber nicht besser weiß. Aber wer gibt das schon zu? Da trifft das Sprichwort ein Affe macht vor und alle anderen machen nach wohl zu. Man möchte nicht als der Depp von Dienst da stehen, also redet man mit der Menge mit obwohl man null Ahnung hat von dem was da bekennt geben wurde.


Ergänzung vom 05.01.2008 20:12:

P.S. Man könnte darüber einen ganzen Roman verfassen, und ewig diskutieren, aber ob es bei denen wo es ankommen soll auch ankommt ist das nächste weil es ja dann schon wieder kompliziert wird. Wenn du verstehst was ich mein?

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295066
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Juniorprofessor (3.902)

5 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (08.01.2008 01:54)

4

Die Wissenschaft ist an einer Grenze, ja, aber ich sehe das anders. Sie ist so kompliziert geworden daß ein normal gebildeter Mensch nichts mehr nachvollziehen kann. Wie die Planeten um die Sonne kreisen davon konnte sich jeder selbst überzeugen wenn er durchs Teleskop geschaut hat, man brauchte ihm nur den Planeten zu zeigen. Heute mit der DNA/DNS/Gentechnik reicht es nicht mehr im Rastermikroskop auf einen Punkt zu zeigen, es sind eigentlich mehrere Wochen Vorbildung nötig. Das finde ich ganz logisch weil sich die Menschheit und ihr Wissen weiterentwickelt. Es ist auch fast unmöglich heute als einzelner eine Erfindung zu machen, ohne eine Schar von Mitarbeitern keine Chance.
Zum Thema Manipulation: Die TV Hörigkeit der Deutschen erstaunt mich immer wieder. Selbst offensichtlich falsches wird kritiklos wiederholt. Kann dir nur den Rat geben - benutze soviele Quellen wie möglich um dir eine gesunde Meinung zu bilden.

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201148
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Immanuel Kant (9.194) | Philosophie (46), Soziologie (11)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2008 00:19)

5

Deine Fragestellung ist gleichzeitig die Antwort auf Deine Frage."Wenn uns eine These als Wahrheit angepriesen wird"ist dies nicht ein Widerspruch in sich?Wie willst Du eine These erkennen wenn es die Wahrheit ist oder umgekehrt?Natürlich sind die Medien manipulativ,aber Deine Frage zeigt doch, dass der Geist wach ist. Gruß


Ergänzung vom 04.01.2008 00:23:

Die Inquistion hatte Beweise die zu der Zeit ultimativ waren, also Wissenschaft. Aus heutiger Sicht natürlich anders zu betrachten

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16862
MiBe25674

MiBe25674

Rang: Nobelpreisträger (7.049) | Philosophie (786), bewusstsein (26), Soziologie (8)

6 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (09.01.2008 12:08)

6

Interessanterweise stammt die Aussage von einem Geisteswissenschaftler, nicht von einem Naturwissenschaftler.
Grundsätzlich sind religiöse Inquisition und der Wissenschaftbetrieb völlig unterschiedlich, daß Triebfeder der Wissenschaft der Zweifel ist, der in Dogmen gerade nicht zulässig ist. Daher halte ich die Aussage für falsch und rate einfach "gesunde Skepsis" bei Wahrheitsbehauptungen an.

2 Kommentare

295066
deaktivierter_User
deaktivierter_User

"Heute sind es nicht mehr die kirchlichen, sondern die wissenschaftlichen Doktrinen, die eingehalten werden müssen, wenn jemand seinen guten Ruf bewahren und seine gesellschaftliche Stellung nicht gefährden möchte"

Früher wurde gefoltert, heute wird gemobbt, ich sehe da durchaus gewisse Ähnlichkeiten.

16862
MiBe25674
MiBe25674

Erstens wäre das ein gewaltiger Unterschied. Zweitens: Stimmt die Behauptung überhaupt, daß es "Doktrinen" gibt, bei deren Nichteinhaltung "gemobbt" wird?

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176924
docgp_44

docgp_44

Rang: Albert Einstein3 (43.346) | Philosophie (59), Soziologie (9)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2008 00:20)

7

die inquisition hatte vermutungen!
die wissenschaft kann beweisen!

2 Kommentare

277102
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Und was sagst du zu meiner Frage?

328798
kirsch.bonbon
kirsch.bonbon

ich denke, dass du Recht hast. Aber es gibt so viel in der Welt, was man wissen kann, dass man gewissen Sachen einfach unbezweifelten Glauben schenken muss, weil man sie von alleine gar nicht alle prüfen kann...

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255183
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Max Planck (10.083) | Philosophie (107), Soziologie (7)

46 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (04.01.2008 00:59)

8

Beides beruht auf Glauben, beweisen kann niemand etwas.

4 Kommentare

277102
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Also das ist eine Larifariaussage. Ich hatte auf ernsthafte Beteiligung gehofft. Ich weiß, dass du das besser kannst.

255183
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Ich wollte es kurz machen.

277102
deaktivierter_User
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Aber damit bin ich nicht befriedigt. Ich wollte es schon genauer wissen. Wer nicht selber denkt, der wird gelenkt. Also lass mich teilhaben...

255183
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Zum Denken lenken klingt sehr verführerisch aber ich will lieber zum Denken anregen.Man kann nichts beweisen,Dinge die wir Wahrnehmen nehmen wir durch unsere fünf Sinne wahr, beweisen ,dass sie da sind kann man nicht, schon jar nicht jemand anderem.Wir machen uns lediglich ein Bild des Wahrgenommenen.
Unser fünf Sinne beruhen auf Wahrnehmung der Ausstrahlung verschiedener Wellenlängen,das ist alles sehr wage und wer sagt uns was jenseits der für uns messbaren Wahrhnemung noch existiert und wie es existiert, wir wissen es nicht. Wissenschaft ist die Philosophie der Materie, mehr nicht.

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267209
worna

worna

Rang: Nobelpreisträger (6.984)

6 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (09.01.2008 07:18)

9

hi,
du hast dir schon deine frage selbst beantwortet.es kann doch jeder selbst entscheiden ob eine aussage korrekt ist,natürlich nur dann wenn er sich mit der materie auskennt.
gruss
wolly

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