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Interview mit Nadeshda

Liebe Community, schon eine ganze Weile war es ruhig in Sachen Interviews auf dem COSMiQ-Blog – das soll sich heute aber ändern.  weiter ...



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neon
neon (Rang: Archimedes)

Welches ist das älteste noch bestehende Adelsgeschlecht Europas?

2 Antworten

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albino

albino

Rang: Doktorandin (2.072) | Geschichte (467), europa (55)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (25.01.2008 19:18)

1

Ich würde auf die Habsburger tippen.

1 Kommentar

887263
Zirkusdirektor
Zirkusdirektor

Es sind die Welfen. Wie sollen Vermutungen denn dem Fragenden helfen?

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heller_Kopf

heller_Kopf

Rang: Master (1.255) | Geschichte (77)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (01.02.2008 18:32)

2

Ohne Suche, hätte ich das nicht so beantwortet ... das hätte ich nicht gedacht!

Es gibt keinen deutschen Adel mehr!!!


Nachfolgeorganisationen des deutschen Adels

Die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und die Ausrufung der Weimarer Republik im November 1918 beendeten das Zeitalter der Monarchie in Deutschland. Zusammen mit der Abschaffung der Standesvorrechte durch die Weimarer Verfassung von 1919 war dem deutschen Adel die Existenzgrundlage als feudale Ständeordnung entzogen und die Epoche des Adels in Deutschland vorüber.

Daraufhin gründeten die Angehörigen des ehemaligen deutschen Adels privatrechtlich organisierte Adelsverbände. In diesen Verbänden wird den Angehörigen ehemals adeliger Familien unter bestimmten Bedingungen, die sich aus der abgeschafften Ständeordnung ergeben, eine Vereinsmitgliedschaft gewährt. Diese Adelsverbände wenden auch heute noch strenge Regeln für die Bestimmung der Zugehörigkeit zum historischen Adel an (Adelsprobe, Ahnenprobe), die sich an die in Zeiten der Monarchie geltenden Regeln der salischen Erbfolge und an dem bis etwa 1960 geltenden deutschen Namensrecht orientieren. Die Verbände unterscheiden strikt nach „adeligen“ und „nicht adeligen“ Trägern eines adeligen Nachnamens. Zur Mitgliedschaft in der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände e. V. (VdDA) oder zur Aufnahme als „adeliger Namensträger“ in das Genealogische Handbuch des deutschen Adels (GhdA - ehemals GOTHA) wird ein Adelsnachweis verlangt, der sich am Prinzip der Ebenbürtigkeit in seiner Ausformung im Preußen des 19. Jahrhunderts orientiert. Danach gilt nur als adelig wer von einem adeligen Vater in rechtsgültiger Ehe abstammt. Andere Träger eines adeligen Nachnamens, die diesen durch uneheliche Geburt oder Adoption, durch Übernahme des adeligen Namens der Ehefrau oder durch Geburt in einer Ehe, deren Familiennamen von der Ehefrau stammt, gelten nicht als adelig und werden trotz des geltenden deutschen Namensrechts nicht in das „GHdA“ aufgenommen (siehe Adelsrecht).

Anlass für die Einführung dieser Vereinsregeln war ein in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts blühender Handel mit adeligen Namen, der sich der Möglichkeiten der Adoption durch adelige Namensträger bediente (bekannt ist vor allem der Fall des Consul Weyer). Die vereinsseitige Aufsicht über die Konzipierung und Anwendung dieser Regeln führt in Deutschland der Deutsche Adelsrechtsausschuss. Die Absicht des Ausschusses ist es die soziale Geschlossenheit des ehemaligen Adels zu erhalten. Es sollen bewusst nicht alle Möglichkeiten des heutigen liberalen deutschen Adoptions- und Namensrechts ausgeschöpft werden können, um Mitglied dieser Vereine zu werden.

Die Unterscheidung in „adelige“ und „nicht adelige“ Namensträger gilt jedoch ausschließlich vereinsintern und hat außerhalb dieser Verbände keinerlei Gültigkeit oder Rechtsfolge. Oftmals wird aus der Tatsache, dass ein Vereinsmitglied als „adelig“ bezeichnet wird, der Schluss gezogen, dass es sich um einen deutschen Adeligen handelt. Dieser Trugschluss wird durch entsprechend reißerische Berichterstattung in der Regenbogenpresse und in anderen Medien noch verstärkt. Zudem führen etliche Angehörige ehemals adeliger deutscher Familien ihre nicht mehr existenten Adelstitel weiterhin (z. B. Alexander „Fürst“ zu Schaumburg Lippe) bzw. werden in den Medien mit solchen Bezeichnungen genannt (z. B. „Fürstin“ Gloria), sodass sich in Deutschland immer noch hartnäckig die Vorstellung hält, es gäbe den „Deutschen Adel“ weiterhin.

geklaut aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Adelsgeschlecht#Die_Entstehung kopieren

2 Kommentare

887263
Zirkusdirektor
Zirkusdirektor

Es ist doch immer schön, wenn sich jemand selbst darstellen kann, ohne irgendwie auf die Frage einzugehen. Es sind die Welfen und es war überhaupt nicht nach Deutschland oder der feudalen Ständeordnung gefragt. Kann man dem Fragenden denn nicht einfach mal seine Frage kompetent beantworten ohne gleich Logorrhoe zu bekömmen?

981346
Paolina6
Paolina6

@zirkusdirektor - Kommentar ist nicht gerade freundlich. Aus heller_kopfs Quelle ist die Frage beantwortet. Es kommt darauf an, wie man den Begriff "Adelsgeschlecht" interpretiert. Meine Quellen ergeben, dass die Welfen die Nachkommen des ältesten europäischen Adelsgeschlechts sind. Aber auch das scheint nicht unumstritten. Und der deutsche Adel ist tatsächlich seit 1919 "abgeschafft". - Wer bestimmte Informationen nicht benötigt, kann sie doch überlesen. Ich fand die Antwort interessant. Und von Selbstdarstellung kann doch nicht die Rede sein, wenn jemand sagt, dass er selbst etwas dazu gelernt hat und sogar die Quelle angibt. Na ja ...

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