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deaktivierter_User
deaktivierter_User (Rang: Nobelpreisträger)

Wie kann man die Phantasie von Kindern fördern?

Meiner Erfahrung nach können Kindergarten und Schulen richtige Phantasiebremsen für Kinder sein. Darum ist es wichtig, daß man das zu Hause und überhaupt im Umgang mit Kindern jedes Alters ausgleicht, damit sie nicht ihre Kreativität verlieren.
Was kann man also konkret tun? Ich nenne ein Beispiel:
Ich setze mich manchmal mit einem Kind in der Fußgängerzone auf eine Bank und wir erfinden Geschichten über die Leute, die an uns vorbeigehen: Woher sie kommen, wohin sie gehen, was sie gerade getan haben oder tun werden usw. Zuerst muß ich viel erzählen, aber nach und nach fällt dem Kind viel ein. Das macht übrigens uns beiden Spaß.

8 Antworten

314659
Taumariechen

Taumariechen

Rang: Master (1.534) | Kinder (95)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 10:34)

1

geschichten erzählen oder vorlesen ist sehr gut.
oder basteln, z.b. mit sachen aus der natur. da lernen die kinder außerhalb der gewohnten formen zu denken, weil sie dinge, die sie kennen, anders wieder anwenden.

ich glaube was die phantasie am meisten bremst ist, dass die kinder heute alle viel zu viel spielzeug haben. sie lernen gar nicht mehr sich lange und konzentiert mit einer sache zu beschäftigen und damit zu spielen. spielen ist eigentlich sowieso das beste für die phantasie der kinder.

1 Kommentar

210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Ja, das mit dem Spielzeug sehe ich ebenso, vor allem auch, wenn es das falsche Spielzeug ist. Es ist ja kein Zufall, daß Kleinkinder lieber mit einem Kochlöffel, einem Stück Papier oder was ihnen sonst noch im Weg liegt, lieber spielen als mit ihrem Spielzeug.
Und dann sprichst Du ein wichtiges Thema an: Die Konzentration. Dafür muß man die Kinder auch mal in Ruhe lassen und sie selbst bestimmen lassen, was sie machen möchten.

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seniraya32

seniraya32

Rang: Bachelor (769) | Kinder (102)

31 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 10:58)

2

erst lernt man reden und laufen, dann heißt es klappe halten und stillesitzen* ;-) also, ich glaub, das sollte man nach möglichkeit vermeiden. ich machs aber beim essen auch mit meinen kindern. sonst haben sie außer ihren sachen zuhause frei. sonntags spazieren wir und gehen eisessen an einen teich und früh wird gebastelt zusammen. dann kann ich mal klappe halten und stillesitzen, ist lustig, was ich da erzählt bekomme und zum schluß zu sehen. fernsehen tun wir seltenst.

ich will damit sagen, mit genügend großer familie und schönem umfeld läuft das fast von alleine*
das einzige was wirklich wichtig ist, ist der rahmen mit geborgenheit durch vertraute personen und rituale*.

glaub ich :-)

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Krumel65

Krumel65

Rang: Nobelpreisträgerin (7.456) | Kinder (2.996)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 14:05)

3

Kinder sind fantasievoll- man muss ihnen nur die Möglichkeiten einräumen, sie auszuleben und ihre Ideen umzusetzen. Da, wo Kinder aufeinender treffen, entsteht auch Phantasie, sie stecken sich mit ihren Ideen und Träumerein (oder auch Spinnerein) an. Kita und Schule sollten Orte sein, in denen die Kinder Möglichkeiten bekommen, Phantasie zu erleben und zu entwickeln. Deine Idee mit den Geschichten über Leute finde ich klasse. Werd ich mir merken.... Kinder kann man über alltägliche oder auch besondere Materialien zur Phantasie anregen, man braucht sie nur dann zu beobachten und auf ihre Wünsche eingehen: als Material eignen sich Kartons, Schachteln, Klebeband, Knöpfe, Papprollen, Farbe, Zapfen u.a. Naturmaterialien, Bänder und Stoffreste, Federn,- jedes Kind wird daraus etwas herstellen! Ohne Vorgaben. Auch Sand, Farbe, Matsch, Ton, Knete usw... regen Kinder an.
Die Phantasie wird eingeengt durch zu viele Vorgaben, durch zu viele Regeln, durch zu viel Spielzeug, welches auch noch funktionsgebunden ist, Medienkonsum u.a. Man kann Kinder rasch dafür begeistern, sich selbst Spielzeug herzustellen, von er Puppenstube bis zum Auto, von einer Kugelbahn bis zu Bilderbüchern... Man muss sie nur lassen...

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304751
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: T.A. Edison (11.026) | Kinder (32)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 16:14)

4

Mit primitivem Spielzeug aus dem Kaufhaus Wald und Garten fördert man die Phantasie ganz entschieden.

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208771
wirreszeug

wirreszeug

Rang: Albert Schweitzer (7.954) | Kinder (150)

14 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (01.03.2008 00:26)

5

Das Problem an der hochtechnisierten Gesellschaft heutzutage ist leider, dass auch primitives Spielzeug, wie es Querosoph schildert, selten geworden ist.
Sollten sie nicht erhältlich sein, kann man Bauklötze aber auch ganz gut selber herstellen. Da macht die Herstellung und auch das Spielen dann richtig Spaß!
Ich stimme Querosoph übrigens voll und ganz zu, dass das die Fantasie fördert.
Im Übrigen denk ich dass es auch sehr fantasietötend ist, wenn in Kindergarten oder Volksschule Vorlagen gegeben werden.
Vorlagen zum Basteln, Vorlagen zum Ausmalen (Malbücher etc.)
Man kann sowas schon auch machen, es sollte aber nicht NUR aus Vorlagen bestehen, sonst tötet man die Fantasie wirklich ab.
Impulse setzen regt die Fantasie vor allem im Kindergarten an.

Deine Methode mit dem Geschichte erzählen hat mich auch begeistert! So förderst du die Fantasie auch.
Auch mit diversen Wortspielen wie "Finde ein Tier, dass mit dem Endbuchstaben meines letzten Wortes beginnt" beispielsweise.
Das ist dann für ältere Kinder.
Oder man macht eine Fantasiegeschichte. Jeder sagt ein Wort oder einen Satz (je nach Vereinbarung) sodass es eine lustige, sinnlose, aber fantasiereiche Geschichte gibt.

Auch das Spielen in der Natur fördert die Fantasie.
Da ich als kleines Kind im Freien über gar kein Spielzeug bis auf einen Ball und einen Hullahubreifen verfügte, wurde ich sehr schnell kreativ.
Ich spielte Brotladen und nahm Steine als Brot und packte das Brot in große Blätter ein.
Ich hatte einen Riesenspaß daran!

Es gibt unzählige Möglichkeiten.
Am Besten zur Fantasieförderung: Kindern, wenn sie alleine sind, einfach mal einfaches Material hinstellen und schauen, was sie daraus machen.
Beispiel für Material (leeres Papier, Schere, Grundfarben, Kleb, Fäden, etc...

2 Kommentare

210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Danke, endlich auch mal ganz konkrete Vorschläge.

208771
wirreszeug
wirreszeug

:-)

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Alast

Alast

Rang: Nobelpreisträger (5.475) | Kinder (10)

5 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 10:31)

6

Ich denke, das Wichtigste ist, dem Kind genug Freiraum zur Entfaltung seiner Fantasie zu geben. Dann wird es schon von allein seine Fantasie ausdrücken. Regelmäßig basteln, malen und spielen anbieten kann auch nicht schaden ;-)

2 Kommentare

210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Freiraum ist sogar die Voraussetzung zur Entwicklung von Phantasie und Kreativität.

166720
Alast
Alast

Eben.

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197807
BigMama

BigMama

Rang: Doktorandin (1.888) | Kinder (38)

40 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (29.02.2008 11:07)

7

Kindergarten und Schule sehe ich weniger als Bremse an als das Fernsehen. (Vor)Lesen ist da förderlicher - dabei stellt man sich automatisch Dinge auch visuell und akustisch vor und trainiert seine Fantasie.

Malen und basteln kann auch nie schaden - obwohl viele Kinder gerne das malen und basteln, was sie schon kennen. Meine Tochter hat so viele Sponge-Bob-Variationen gemalt, dass es schon wieder kreativ war ;-)

Spielzeug, mit dem sich ohne feste Regeln Situationen nachspielen lassen, halte ich auch für sehr gut. Die Handpuppen waren bei uns zwar weniger ein Erfolg - aber Playmobil, Lego und Schleich-Figuren haben schon Geschichten erlebt, gegen die so mancher Roman inhaltsleer ist. Meine Tochter braucht dazu zwar einen Erwachsenen, spielt der aber mit, entwickelt sie die Geschichten völlig alleine und gibt detaillierte Anweisungen.

3 Kommentare

210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Was das Fernsehen betrifft, bin ich nicht ganz Deiner Ansicht. Auch das kann die Kreativität fördern. Mein Sohn hat z.B. immer sofort das gemalt, was ihn von dem Fensehprogramm interessierte. Das waren meist Dinge, die wir als nebensächlich ansehen würden. Kinder nehmen ja ganz anders war, als ein Erwachsener sich das so denkt. Meist saß er schon mit Papier und Stift vor dem Apparat.
Aber jedes Kind reagiert auch anders und nimmt auch das Fernsehen anders war. Darum sollte man es nicht generell verwerfen. Zu viel ist sicher nicht gut.

197807
BigMama
BigMama

Alles eine Frage der Dosis ;-)

210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Stimmt.

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274877
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Student (347) | Kinder (21)

15 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (01.03.2008 00:29)

8

Ich halte mich oft einfach raus, und zwar gänzlich. Wenn Kinder nämlich unter sich sind, oder wenn ihnen langweilig ist, entwickeln sie tolle Ideen. Ganz von allein. Das kann man nicht beeinflussen oder in bestimmte Richtungen lenken.
Wenn Kinder sich beobachtet fühlen, und das tun sie schnell, ändert sich ihr Spiel. Sie wollen schließlich die an sie gestellten Erwartungen erfüllen.
Anregungen können auch als Kritik an eigenen Ideen empfunden werden. Wenn Kinder etwas erzählen wollen, sollen sie es tun. Aber "nachbohren" ist selten sinnvoll.
Einen guten Kindergarten zeichnet übrigens auch aus, dass er den Kindern auch genau diesen Freiraum bietet.

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210387
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Deine Kinder sind sich noch klein und/oder Du hast das Glück, einen guten Kindergarten zu haben. Meine Erfahrungen, eigene und die von Freunden, sind allerdings so, daß schon im Kindergarten, später noch mehr in der Schule vorgeschrieben wird, wie was zu machen ist, und das nicht nur in den "Wissensfächern", sondern auch in der "Kunst", wo ja eigentlich der Phantasie ein Freiraum gegeben werden sollte. Daher rührt ja meine Frage. Man muß irgendwie dem Druck der Schule nach Einförmigkeit etwas entgegensetzen.

274877
deaktivierter_User
deaktivierter_User

Ja das stimmt: Der Kindergarten ist weit und breit der beste (man kann ja auch mal Glück haben...). Meine Kinder sind 8, fast 5 und 3 Jahre sowie 4 Monate alt.
Nicht verrückt machen lassen. Kinder können sich unter widrigsten Umständen zu tollen Menschen entwickeln. Sich an der Schule die Zähne auszubeissen, ist leider zwecklos. Deshalb versuche ich, gegenüber meinen Kindern eine positive Einstellung zum Thema "Schule und Lernen" zu bewahren. Wichtig finde ich, nicht aus Verzweiflung den Terminkalender mit zusätzlichen Aktivitäten vollzupacken und Kindern immer ausreichend Kontakt zu gleichaltrigen zu ermöglichen.

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