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Gummientchen
Gummientchen (Rang: Juniorprofessorin)

Was kann man gegen Übergewicht bei Hunden machen?

Eine Bekannte von mir füttert ihren Hund, bis dieser nichts mehr essen will. Und das jeden Tag. Müsste sie nicht als Besitzerin darauf achten, dass ihr Hund nicht zu viel frisst? Der Arme ist schon ganz moppelig. Was könnte man dagegen tun?

8 Antworten

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Labradorine

Labradorine

Rang: Doktorandin (1.730) | biologie (726), hunde (638), Haustiere (79)

72 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 19:03)

1

Hallo Gummientchen!

Viele Hunde oder sogar Hunderassen neigen dazu, wirklich alles zu fressen, was man ihnen vor die Nase setzt. In Hunderatgebern findet man z. B. oft Hinweise, dass gerade Labrador Retriever sehr verfressen sind, um ein Beispiel zu nennen.

In Hundebüchern gibt es viele Hinweise, wie viel ein Hund je nach Alter und Gewicht zu sich nehmen soll. Zudem wird dort geraten, die Mahlzeiten zu portionieren und über den Tag hinweg verteilt zu geben. Zu beachten ist außerdem, dass die Futtermengenangaben auf den Trockenfutter- und Feuchtfutterpackungen bzw- dosen meistens schon recht großzügig bemessen sind.

Wenn der Hund zu dick wird, kann er dieselben Krankheiten wie ein Mensch bekommen. Die Gelenke werden in Mitleidenschaft gezogen, er kann Diabetes und Herz-Kreislaufprobleme bekommen. Die Lebenserwartung sinkt.
Quelle:
http://www.netzeitung.de/vermischtes/419020.html kopieren

Tipp: Deine Bekannte sollte mal einige Blicke in Hundebücher werfen oder besser noch mit ihrem Tierarzt sprechen (wenn sie sich traut).

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Publilius

Publilius

Rang: Doktor (3.035) | hunde (382), Haustiere (12)

3 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (21.01.2007 08:31)

2

Der Mensch als Rudelführer ist für die Nahrung verantwortlich. Die Ernährung sollte auf kleinere Mengen umgestellt werden. Der Hund braucht ausreichend Bewgung. Hunde sollten falls möglich ihre Mahlzeiten zur gleichen Zeit und am gleichen Ort erhalten. Ein Gespräch mit einem Tierarzt und eine Untersuchung des Gesundheitszustandes des Tieres ist sicherlich hilfreich. Jeder Hundehalter sollte die erforderlichen Grund-Kenntnisse haben, um ein Tier entsprechend ernähren und pflegen zu können. Oder sich diese rechtzeitig aneignen.

Ein kleiner sinngemäßer Auszug aus dem Büchlein "Hunderassen von A-Z" von Horst Hegewald-Kawich:
"Die Verfressenheit des Labrador Retriever muss unter Kontrolle gehalten werden"

Weitere Hunde die unter Verfressenheit leiden können:
- Beagle
- Mops

Mögliche Kennzeichen von falscher Ernährung:
- Hund ist zu dick. Ein Kennzeichen für normalgewichte Hunde sind die Rippen.
- Stuhl (Kot) verrät mehr über die Ernährung.

Wenn ein großer Hund ausgiebig gefüttert wurde und sich zu danach schnell bewegt - "herumtollt" - dann kann es unter Umständen zu einer Magendrehung kommen, die tödlich verlaufen kann, wenn sie zu spät erkannt wird. Deshalb die tägliche Nahrungsmenge nicht auf einmal verfüttern, sondern auf mehrere Portionen verteilen. Nach dem Fressen sollten der (große) Hunde nicht herumtoben.

Die Hundehalterin sollte sich über die möglichen Gesundheits-Risiken für den Hund informieren, die sich durch zu viel "Fressen" ergeben können. Eventuell ändert sich dadurch ihr Fütterungsverhalten.

Übergewicht wird beim Menschen oftmals mit Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Arthrose und Herzleiden in Verbindung gebracht. Sicherlich gibt es bei Hunden gewisse Ähnlichkeiten. ;-)

Unter Umständen könnte es passieren, dass die Tierhalterin bestraft wird. Laut Focus-Artikel "Hund fast so dick wie ein Walross" vom 13.01.2007 wurden zwei englische Hundebesitzer eines Labrador zu einer Geldstrafe von jeweils umgerechnet 470 Euro verurteilt.
( http://www.focus.de/panorama/welt/geldstrafe_nid_42591.html kopieren )

Tierschutzgesetz
( http://bundesrecht.juris.de/tierschg/index.html kopieren )


Ergänzung vom 21.01.2007 10:56:

Übergewicht (Adipositas) = häufigste Ernährungskrankheit

Folgen von Übergewicht:
- körperlichen Beschwerden
- Einschränkung des Leistungsfähigkeit
- das Risiko für Erkrankungen, wie Diabetes und Herzerkrankungen, steigt
- die Lebenserwartung kann sich verkürzen

Was sind die Ursachen von Übergewicht?
- Körper nimmt mehr Kalorien auf als er verbraucht
- Hundehalter hat keinen Überblick über die tägliche Futtermenge, die sein Hund zu sich nimmt

Welche Hunde können von Übergewicht eher betroffen sein?
- kastrierte Hunde, wegen Stoffwechselveränderungen
- ältere Hunde
- bestimmte Hunderassen, wie bereits oben erwähnt
- weniger aktive Hunde

Mögliche Merkmale von Übergewicht?
- Probleme beim Laufen
- Kurzatmigkeit
- die Rippen sind überhaupt nicht mehr fühlbar

Welche Krankheiten kann Übergewicht begünstigen?
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Leberkrankheiten
- Erkrankungen des Skelettsystems
- Tumore
- Lungenkrankheiten
- Hautkrankheiten
- ...

Die Hundehalterin muss davon überzeugt werden, dass der Hund abspecken muss. Die Ursachen des Übergewichts sollten analysiert werden und die notwendigen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion mit einem Tierarzt oder einer Tierärztin besprochen werden. Gewichtskontrollen können hilfreich sein. ;-)

Webseite von "Tierklinik.de" über "Übergewicht - Adipositas". Ein Link von dort führt zur Seite "Diagnose beim Hund", auf dieser Seite sind u.a. Infos über die "Schematische Darstellung verschiedener Gewichtsklassen", eine "Idealgewichtstabelle" und einige Bilder abrufbar.
( http://www.tierklinik.de/ratgeber.php?content=00132 kopieren )

Hinweis: Diese Antworten ersetzen keinen Tierarztbesuch!

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deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Albert Einstein2 (34.535) | biologie (197), Haustiere (70), hunde (50)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 17:58)

3

Wenn der Hund Übergewicht hat, dan frisst er zu viel. Die meisten Hunde fressen alles, was man ihnen vorsetzt, deshalb muss man das Futter einteilen. Deine Bekannte sollte mal mit ihrem Tierarzt ünber die richtige Ernährung für ihren Liebling sprechen, denn mit Überfütterung gefährdet sie die Gesundheit des Hundes.

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Esmeralda77

Esmeralda77

Rang: Doktorandin (2.389) | biologie (240)

7 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 17:58)

4

Also mein Hund hat morgens ein bißchen Trockenfutter bekommen und nachmittags dann noch ein bißchen Dosenfutter. Als er älter wurde dann nur noch Trockenfutter und zwar ein spezielles für ältere Hunde und er hat immer viel Auslauf bekommen, das halte ich für sehr wichtig. Man sollte darauf achten, dass die Tiere auch wirklich genug Auslauf bekommen und natürlich hätte mein Hund noch stundenlang fressen können, Hunde kennen in dem Sinne kein Sättigungsgefühl wie wir Menschen. Schenk Deiner Freundin vielleicht mal ein Buch über Hunde wo auch etwas über Tierernährung drinnen steht, sie sollte ihr Verhalten jedenfalls schleunigst ändern, sonst hat das Tier demnächst Gelenkbeschwerden oder wird sogar Zuckerkrank....

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26322
morgainebl3

morgainebl3

Rang: Doktorin (2.903) | hunde (260), biologie (112), Haustiere (64)

14 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 18:05)

5

Ich bin auch eine die ihre Hunde stets satt füttert.
Den ganzen tag habe ich hartfutter stehen und abends bekommen sie Nudeln mit ner viertel Dose nassfutter. das klappt gut und richtig Übergewicht haben sie nicht. Beide sind fit wie schmitt und zufrieden und ich habe ein gutes Gewissen, das sie satt sind. Beim Hartfutter acvhte ich drauf das es eines ist das sie nicht so gerne mögen. Es gibt ja auch Diätfutter, als hartfutter und Dose.


Ergänzung vom 18.01.2007 18:07:

zum Ablenken sind auch Rinderknochen klasse. man selber isst ja auchnicht nur Pralinen, deshalb eben das Hartfutter das sie nicht unbedingt nur gerne fressen. Aber an Dosenfutter bekommen sie was sie gerne mögen.

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Reptilus

Reptilus

Rang: Professor (4.257) | biologie (138), hunde (67), Haustiere (32)

6 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 23:28)

6

weniger futter und wirklich gassi gehen und nicht nur zum nächsten baum zum kacken.

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26281
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Master (1.511) | biologie (5)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (18.01.2007 20:47)

7

weniger füttern

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21237
Trampt

Trampt

Rang: Einsteiger (59) | hunde (10)

7 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (25.01.2007 16:22)

8

Hallo, also du kannst viel machen z.B. mit deinem Tierartzt sprechen und klären welches Futter für deinen Hund am besten geignet ist oder was viele auch falsch machen ist es das Futter den ganzen Tag stehen zu lassen am besten ist es wenn der Hund 2 maximal 3 mal pro Tag etwas bekommt (aber nicht zu viel) der Napf sollte dem Hund dann aber nach ca. einer viertel Stunde wieder weg genommen werden auch wenn er noch nicht aufgefressen hat dann hat er halt pech gehabt. Wqas natürlich auch hilft ist genau wie bei uns bewegung laufen oder was auch sehr viel spass macht sind Hundesportarten wie z.B. Agility oder Breitensport einfach mal zum Hundeplatz in deiner nähe gehen und dich erkundigen. ICH WÜNSCH EUCH VIEL SPAß weiterhin mit eurem hund

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