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Stefan-S.
Stefan-S. (Rang: Student)

1.:Wie viele Juden gibt es Mecklenburg? 2.:Wie viele waren es 1933? 3.: Was ist die sogenannte Progromnacht? 4.: Wie wird die ehemalige Synagoge noch genutzt? 5.:Gibt es überhaupt Erinerungshilfen oder schein alles verdrengt zu sein? Vielen Dank

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13.04.2008 14:59
geschlossen am: 20.04.2008 14:59

1 Antwort

356964
Mum-Pitz

Mum-Pitz

Rang: Einsteiger (149) | religion (554), Juden (26)

32 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (13.04.2008 15:30)

1

http://www.mecklenburg-vorpomme rn.eu/cms2/Landesportal_prod/La ndesportal/content... kopieren
Juden gab es auf dem Territorium des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns nachweislich ab dem 13. Jahrhundert. 1749 lebten beispielsweise in Schwerin rund 30 jüdische Familien und 1819 entstand am hiesigen Schlachtermarkt eine Synagoge. Sie wurde, wie auch die Rostocker Synagoge, in der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstört. Aufgrund von Deportation und Vertreibung verblieben nach 1945 nur wenige Einwohner jüdischen Glaubens in Mecklenburg-Vorpommern. Sie versuchten, die jüdischen Gemeinden in Schwerin und Vorpommern wiederzubeleben.

Zu einer neuen Blüte erwachte das jüdische Leben im Land erst in den 1990er Jahren durch Immigranten aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Sie gründeten 1994 die Gemeinden in Rostock und Schwerin neu. Im September 2004 wurde eine Synagoge für bis zu 200 Besucher in Rostock eingeweiht. Heute gibt es in Rostock etwa 700 Gemeindemitglieder – das sind doppelt so viele wie 1933. In Schwerin leben etwa 1.300 Juden.

Jüdische Gottesdienste in Mecklenburg-Vorpommern leitet der Landesrabbiner. Die Gemeinden des Landes engagieren sich nicht nur für die Religion, sondern auch im soziokulturellen Bereich: So dienen Deutschkurse der Integration und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter bieten soziale Dienstleistungen an.
Kontakt:

Landesverband Jüdischer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
Schlachtermarkt 5
19055 Schwerin

http://www.hagalil.com/schweiz/ israelit/schwerin.htm kopieren
Von Steffi Bollag

Die jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, aufgeteilt auf drei Körperschaften – Rostock, Schwerin und Wismar – insgesamt rund 1.000 Personen stark, haben mit religiösem Unwissen, Geldmangel und nichtjüdischen Angehörigen zu kämpfen.


http://www.ursulahomann.de/Jude nInMecklenburgVorpommern/kap006 .html kopieren
Nach 1945
...Seit Anfang der 90er Jahre hat Mecklenburg/Vorpommern wieder zwei jüdische Gemeinden in Rostock und in Schwerin. Ihre Mitglieder - die Zahl beläuft sich gegenwärtig auf fünfhundert - stammen alle aus der ehemaligen Sowjetunion, mit Ausnahme eines Juden, der von Frankfurt am Main nach Rostock umgezogen ist.

http://www.zentralratdjuden.de/ de/topic/59.html?gemeinde=43 kopieren

http://www.mvschlagzeilen.de/ne ue-synagoge-an-altem-standort/1 758/ kopieren

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