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(Gast37514)

was bedeutet das wort "Tugend"? brauche eine worterklärung oder beschreibung

3 Antworten

3930
bigduffy007

bigduffy007

Rang: Doktor (3.288)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (20.02.2007 12:28)

1

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8300
deaktivierter_User

deaktivierter_User

Rang: Bachelor (771) | Worterklärung (20)

8 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (20.02.2007 12:31)

2

Übrigens: Begriffsdefinitionen kann man meistens ganz leicht finden, wenn man bei Google in der Suchleiste "define: Suchbegriff" eingibt (ohne die Anführungszeichen). Das mach' ich immer als erstes, wenn ich kein Wörterbuch zur Hand habe und in 90% der Fälle kriege ich was Verwertbares.

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47669
deaktivierter_User

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Rang: Einsteiger (33)

21 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (20.02.2007 12:43)

3

Unter Tugend (Herk.: 'taugen' im Sinne einer allgemeinen Tauglichkeit, lat. virtus, griech. αρετη, arete) versteht man eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (d. h. leicht und mit Freude) zu tun. Der tugendhafte Mensch hat sich das Gute gleichsam zur zweiten Natur gemacht. Im allgemeineren Kontext bezeichnet man mit Tugend den Besitz einer positiven Eigenschaft

Begriff
Der altgriechische Ausdruck von „αρετη“ und der lateinische Ausdruck „virtus“ sind nicht analog zu übersetzen, da jede Übersetzung in ein einziges Wort einer anderen Sprache i.a. eine subjektive Deutung hervorbringen würde.
Das griechische Wort areté bezeichnete mehr die Tüchtigkeit und Tauglichkeit im Sinne eines Qualitätsmerkmals [1]. 'Otto Friedrich Bollnow' nennt als Beispiele für areté etwa auch die Schnelligkeit eines Pferdes oder die Schärfe eines Messers.
Der lateinische Begriff virtus wird im Lateinischen von vir, der Mann, abgeleitet. Es bezeichnet in diesem Sinne also in erster Linie Männlichkeit und männliche Qualitäten.

Einordnung
Die Tugendlehre ist nach Schleiermacher einer der drei Zweige der Ethik neben der Güter- und der Pflichtenlehre:

Arten von Tugend
Natürliche und übernatürliche Tugend
Es wird unterschieden zwischen
natürlicher Tugend (in der klassischen Ethik)
angeborener Tugend
(durch Übung) erworbener Tugend (d.h. durch oftmaliges Tun des Guten)
übernatürlicher Tugend (in der christlichen Theologie)
von Gott in die Seele eingegossen

Kardinaltugenden
Als die vier klassischen Grundtugenden (Kardinaltugenden) gelten Klugheit (Weisheit), Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Platons Theorie der Grundtugenden wurde für die ganze tugendethische Theorie richtungsweisend. Tugend ist für Aristoteles der Weg zur Glückseligkeit. Glückseligkeit aber nicht verstanden als subjektives Glücksgefühl, sondern als geglücktes Leben. Leben glückt dann, wenn der Mensch die Möglichkeiten verwirklicht, auf die hin er in seiner Entelechie angelegt ist

Rittertugenden
Als Rittertugenden galten Staete, Masze und Trüewe, was in etwa mit Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Verlässlichkeit übersetzt werden kann.

Die bürgerlichen Tugenden
Als bürgerliche Tugenden bezeichnet werden insbesondere: Ordnungsliebe, Sparsamkeit, Fleiß, Reinlichkeit und Pünktlichkeit. Die bürgerlichen Tugenden sind in ihrer sozialen Funktion auf die praktische Bewältigung des Alltags gerichtet. Ihre soziale Funktion besteht im Aufbau und der Sicherung einer wirtschaftlichen Existenz. Otto Friedrich Bollnow bezeichnet sie daher auch als "wirtschaftliche Tugenden". Sie stellen das pragmatische Gegengewicht zu den sonstigen, oft an Idealen orientierten Tugenden dar (vgl. hierzu Otto Friedrich Bollnow, Vom Wesen und Wandel der Tugenden, S. 31 ff.). "Bürgerlich" werden diese Tugenden genannt, da sie für das Bürgertum in der Epoche der Aufklärung die Voraussetzungen

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